Annie West Prince of Scandal (Modern)

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Inhaltsangabe zu „Prince of Scandal (Modern)“ von Annie West

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  • Rezension zu "Prince of Scandal (Modern)" von Annie West

    Prince of Scandal (Modern)

    hana

    22. August 2011 um 12:51

    Im Prinzip handelt es sich bei "Prince of Scandal" um eine typische Prinzessinnen-Märchengeschichte. Eine zuerst unwillige Prinzessin wird mehr oder weniger gezwungen einen Prinzen zu heiraten und findet so ihren Märchenprinzen, ihre große Liebe und Glück. Also ein kitschiges Märchen, dass in die heutige Zeit übertragen wurde und irgendwie total unrealistisch wirkte. Es wird in Europa bestimmt kein so rückschrittliches und gleichzeitig so tolerantes Königreich geben. Ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden wie Louisa, die immer selbstbestimmen konnte, viel schwieriger ist in diesem strikten Königsalltag hineinzufinden. Meiner Meinung nach hatte es Louisa schlichtweg viel zu einfach, Probleme waren fast Fehlanzeige! Wenn man wie ich, derartige Märchengeschichten mag, wird man dies sicherlich wohlwollend zur Kenntnis nehmen und nicht negativ bewerten. Zur Handlung kann ich nur eines sagen: Ein einziges Missverständnis! Man redet IMMER aneinander vorbei, man versteht JEDE Geste falsch und denkt IMMER nur das Schlechteste vom anderen. Das war schon etwas nervig, aber zusätzlich redet sich Louisa dauernd ein, dass sie Raul nicht mag (oder ihn nicht mögen darf) und er sie bestimmt auch nicht. Mensch, man kann es sich auch schwer machen! Was ist so schwer daran, miteinander zu reden? Ein weiterer Schwachpunkt waren die Charaktere. Sie waren einfach zu perfekt, fast komplett ohne Fehler. Annie West hat zwar versucht ihnen teilweise Tiefe zu geben, was aber leider nicht richtig funktioniert hat, aber dennoch besser war als nichts. Ansonsten wäre "Prince of Scandal" noch flacher als eine Flunder gewesen... An sich ist die Geschichte ganz nett, sehr seicht, aber einfach zu lesen und auch irgendwie fesselnd, weil mir die Charaktere doch irgendwie sympathisch waren und ich wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht, denn die Ansätze waren gar nicht mal so schlecht. Vielleicht lag dies auch daran, dass ich Geschichten in denen Prinzen vorkommen und die mich an Märchen erinnern mir einfach zusagen und ich sie wohl oder übel gut finde. Bei Maritz handelt es sich wohl um eine Variante von Monaco, nur das es sich bei Maritz um ein Königreich mit Provinzen handelt und nicht um ein kleines Fürstentum. Eines ist mir negativ an der E-Book-Ausgabe aufgefallen. Es gab überhaupt keine Absätze und so wurde es zum Ratespiel zu Erkennen, wann eine neue Szene anfängt und eine alte aufhört. Man konnte der Geschichte auch so folgen, aber es war sowohl nervig als auch anstrengend. Es gab wenigstens Kapitel, sodass ich so eine einigermaßen gute Möglichkeit hatte die Geschichte in Abschnitte zu gliedern. Fazit: Eine flache Geschichte, über einen Prinzen und eine unwillige Prinzessin, die zwar einigermaßen fesselnd erzählt ist, der es aber an Tiefe fehlt. Nett, es gibt sicherlich schlechtere Heftchenromane (im Deutschen mit den Julia-Heften zu vergleichen), man darf einfach keinen vollwertigen Roman erwarten!

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