Annika Bühnemann Auf das Leben!

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Inhaltsangabe zu „Auf das Leben!“ von Annika Bühnemann

Zur Veröffentlichung für kurze Zeit für 1,99 EUR statt 3,99 EUR! Klappentext Vier Frauen - vier Lebensentscheidungen: Geld oder Liebe? Selbstlosigkeit oder Selbstverwirklichung? Herzenswunsch oder Herzensmensch? Neues probieren oder Altbewährtes hüten? Der zweite Teil des Erfolgromans »Auf die Freundschaft!« ist endlich da: »Auf das Leben!« erzählt die berührende Geschichte um die vier Freundinnen Claudia, Maria, Hannah und Karin und ihre Wege zum Glück. Randnotiz Teil 1: Auf die Freundschaft! Teil 2: Auf das Leben! Man kann dieses Buch unabhängig von Band 1 lesen, es baut aber auf die Ereignisse von "Auf die Freundschaft!" aus. Eine Taschenbuchversion folgt.

Ein wunderbarer Folgeband von „Auf die Freundschaft!“, welcher diesem ersten Teil in keiner Weise nachsteht.

— LieLu
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  • Lebenskrisen hoch vier

    Auf das Leben!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2015 um 14:54

    Von Annika Bühnemann habe ich bislang noch nichts gelesen, obwohl die Autorin durch ihren Blog und ihren Youtube-Kanal eine bekannte Selfpublisherin ist. Mit diesem Buch ändere ich das nun. INHALT: Die vier Freundinnen Claudia, Karin, Hannah und Maria gehen gemeinsam durch dick und dünn. Diesmal stecken sie alle in einer Lebenskrise: Maria verzweifelt daran, keine Kinder bekommen zu können, Claudia hat sich in einen Mann verliebt, der noch in einer Beziehung steckt, Karin wächst ihre achtköpfige Familie über den Kopf und Hanna geht eine »Freundschaft mit gewissen Vorzügen« ein mit der erklärten Absicht, sich nicht zu verlieben. Alles nicht so einfach. MEINUNG: Mein erster Eindruck des Buches ist sehr positiv. Die Autorin hat einen guten gehobenen Stil, der sich angenehm lesen lässt, ohne »chicklitig« daherzukommen. Auch die Dialoge sind lebendig und lebensecht formuliert. Die Story wird aus der kapitelweise wechselnden Sicht der vier Freundinnen erzählt. Dabei entspricht die jeweilige Erzählstimme stets der Frau, aus deren Perspektive geschrieben wird. Die deutlichen Unterschiede zwischen den vieren hat mir dabei sehr gut gefallen. Claudia, die alleinerziehende Frau über Vierzig, wird als vorsichtig und zurückhaltend geschildert, die keinesfalls ein Verhältnis eingehen möchte, weil sie die Lebenspartnerin des Mannes im Grunde genommen viel zu gut versteht. Hannah, überzeugter Single und Anwältin, ist ein Kopfmensch und kommt auch genauso rüber. Auf Männer kann sie pfeifen. Maria wiederum taumelt am Rande eines Nervenzusammenbruchs entlang und sieht nur noch ihren unerfüllten Kinderwunsch. Und Karin hat gerade mal genug von ihrer Familie. Sechs Kinder plus Mann – sie kann nicht mehr. Die Autorin hat die unterschiedlichen Charaktere der Frauen, die verschiedenen Lebensentwürfe von Single über Partnerschaft, Alleinerziehend und Vielfachmutter überzeugend umgesetzt. Auch das weit aufgefächerte Alter der Protagonistinnen, angefangen von Ende Zwanzig bis in die Vierziger hinein, hat sie sehr gut nachvollziehbar gestaltet. Dennoch fiel es mir persönlich relativ schwer, Annika Bühnemann während des ersten Viertels des Buches, wo sie die Figuren und deren Lebenssituationen vorstellt, genau diese abzunehmen. Für meinen Geschmack sind die Figuren zu plakativ. Die einzelnen Lebensprobleme sind in der geballten Menge von vier Frauen für mich einfach ein wenig »to much«. Während die eine Freundin eine Sinnkrise bekommt, weil sie kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag steht und ihr Kindertraum zerplatzt ist (Maria), ist die andere (Karin) mit ihren Nerven vollkommen am Ende, weil ihr Mann immer mehr und mehr arbeitet und sie alleine mit ihren sechs Kindern zu Hause hockt. Dabei kommandiert sie ihre älteren Töchter ganz schön herum, damit diese ihr mit den beiden jüngsten helfen. Die nächste (Hannah) betrachtet Männer nur als Lustobjekt und will keinesfalls mehr Gefühle für einen Vertreter dieses Geschlechts empfinden. Und so weiter. Grundsätzlich gefällt es mir wirklich gut, dass die vier Figuren so komplett anders ausgestaltet sind, aber die Ursachen all der Probleme kamen mir persönlich zum Teil ein wenig überzogen vor. Etwas weniger dick aufgetragen wäre für meinen Geschmack hier mehr gewesen. Sobald die Handlung dann ab dem zweiten Viertel des Buches voranschreitet und die vier Freundinnen in Bewegung kommen, um ihre Themen zu lösen, hat mich die Geschichte allerdings komplett überzeugt und mitgerissen. Der dramaturgische Bogen ist ab diesem Moment sehr gut gestaltet und schwingt auch am Ende noch so offen aus, dass zwar grundsätzlich alle Fragen geklärt sind, aber stellenweise nur relativ knapp angedeutet werden. Hier besteht also durchaus Potential für einen weiteren Band, den ich mir dann durchaus zulegen würde. WERTUNG: Bis auf die etwas überspitzte Figurencharakterisierung im ersten Viertel des Buches hat mir die Geschichte rundum gut gefallen. Vor allen Dingen die gehobene und doch leicht zu lesende Sprache hat es mir angetan und könnte mich dazu verführen, ein weiteres Buch der Autorin zu verschlingen. Insgesamt gebe ich dem Werk mein persönliches „Sehr gut“ und 4,5 von 5 Wertungspunkten. Mein Fazit: Vier Freundinnen in der Sinnkrise, amüsant aufbereitet

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  • Auf das Leben! (Annika Bühnemann)

    Auf das Leben!
    LieLu

    LieLu

    21. June 2015 um 15:17

    eBook Die Autorin Annika Bühnemann wurde 1987 geboren und hat in Oldenburg und Durham International Business studiert und arbeitete in einem internationalen Unternehmen. Bereits in der Grundschule nahm sie sich fest vor, später Autorin zu werden und erfüllte diesen Wunsch 2013 mit ihrem Frauenroman "Auf die Freundschaft!". „Auf das Leben!“ ist nun dessen Nachfolger, um die vier Freundinnen Hannah, Maria, Claudia und Karin. Auf das Leben! Die vier Freundinnen Hannah, Maria, Claudia und Karin kennen das Leben. Jeder hat seine eigenen und anderen Probleme. Während Hannah als überzeugter Single ihr Leben nur mit Männern in der Nebenrolle lebt, kann es sich Karin nicht vorstellen, ohne ihre sechs Kinder und ihren Mann Manfred zu leben. Claudia ist ebenfalls Single, hat aber bereits ein Auge auf einen Mann geworfen, welcher leider aktuell vergeben ist. Maria hat einen Mann, Christian, mit welchem sie sehr glücklich ist. Dieses Familienglück wird allerdings getrübt, da Maria keine Kinder bekommen kann und Christian von der Idee einer Leihmutter nichts hören möchte. Doch plötzlich gerät das Leben der vier Freundinnen gehörig durcheinander. Hannah lernt Lukas kenne, der ihr den Kopf verdreht. Claudia will endlich Nägel mit Köpfen machen, Maria setzt eigenständig ihre Ideen durch und Karin hat plötzlich genug vom ewigen Hausmütterchen Dasein. Doch diese Entwicklungen bringen die Freundinnen erst recht durcheinander. Fazit Ein wunderbarer Folgeband von „Auf die Freundschaft!“, welcher diesem ersten Teil in keiner Weise nachsteht. Es ist nicht unbedingt nötig, den ersten Roman von Annika Bühnemann gelesen zu haben, aber es ist sicherlich von Vorteil die vier Freundinnen Hannah, Maria, Claudia und Karin schon zu kennen. Die vier sind wunderbare Freundinnen, welche in sich unterschiedlicher nicht sein können. Doch zusammen schaffen sie es, sich immer wieder aufzubauen und die verschiedenen Probleme des Alltags durchzustehen. Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist ähnlich wie in „Auf die Freundschaft!“. Ich empfand ihn als sehr angenehm und man konnte ihm als Leser sehr gut folgen. Dies hat zur Folge, dass der Roman sehr kurzlebig und unterhaltsam ist. Gerade die vier verschiedenen Charaktere der Freundinnen machen ihn aus. Ich glaube, jeder kennt diese Probleme selbst und hat vielleicht Freundinnen mit ähnlichen Eigenschaften. Ich persönlich kann mich da auf jeden Fall einreihen. Ein wirklich gelungener Roman voller Gefühl, Emotion und Aufregung, welcher vor allem mit den Themen Liebe, Freundschaft und Vertrauen aufwartet. Die vier Freundinnen haben Probleme, wie man sie selbst am besten kennt und der Roman unterhält mit diesen ganz wunderbar. Er konnte mir ein paar schöne und unterhaltsame Stunden bescheren. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/06/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html

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  • Auf das Leben

    Auf das Leben!
    Nik75

    Nik75

    17. June 2015 um 21:02

    Endlich ist sie da die Fortsetzung von „Auf die Freundschaft“. Annika hat einen neuen Roman geschrieben in dem wir die vier Freundinnen Claudia, Karin, Maria und Hannah wiedertreffen dürfen. Im Vorgängerband ist es hauptsächlich um Claudia und ihr neues Leben gegangen. Dieses Mal gibt uns Annika noch mehr Einblick in die Leben aller vier Freundinnen. Den Roman hat sie dazu abwechselnd aus Sicht einer von ihnen geschrieben. Ich fand das wirklich toll, denn so konnte ich alle noch besser kennen lernen und konnte in ihre Gefühlswelt abtauchen. Ich mag dieses Freundinnenquartett wirklich gerne. Sie gehen nämlich gemeinsam durch dick und dünn, halten bei ihren Problemen immer zusammen und helfen einander wo sie nur können. Probleme, Liebeskummer und andere Sorgen gibt es bei den Freundinnen genug. Das könnt ihr mir glauben. Ich konnte mich sehr gut mit den Frauen identifizieren, denn das eine oder andere Problem ist mir auch selber bekannt vorgekommen. Ich mag den flüssigen, fesselnden Schreibstil von Frau Bühnemann sehr und war nach den ersten Seiten bereits vollkommen im Gefühlschaos der vier Freundinnen gefangen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und hatte wunderbare entspannte Lesestunden mit dem Quartett. Ich fand diesen Frauenroman wunderbar, denn man konnte beim Lesen richtig gut vom Alltag abschalten und emotional super mit den Freundinnen mitfiebern. Von mir gibt es 5 Sterne für diesen wunderbaren Roman.

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  • Ein Quartett, das auf das Ass im Ärmel des Lebens setzt.

    Auf das Leben!
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    13. June 2015 um 09:05

    Hinter den Freundinnen Claudia, Karin, Hannah und Maria liegen einige Turbulenzen. Doch auch die Gegenwart hat es in sich: angeknackste Herzen, fehlende Selbstverwirklichung, unvollendete Familienplanung — jede der vier Frauen hat ihr Päckchen zu tragen. Und dass das Roulette des Lebens sogar ihre innige Freundschaft auf eine harte Probe stellt, macht es nicht einfacher, die richtige Entscheidung zu treffen. Kopf oder Herz? Vernunft oder Risiko? Gemeinsam oder Alleingang? Ganz gleich, was kommen mag, am Ende zählt nur eines: Auf das Leben! "Auf das Leben!" von Annika Bühnemann ist ein überaus kurzweiliger Roman, der positive Quirligkeit mit tiefschichtiger Komplexität vereint. Eine Gratwanderung, die unterhält. Die bereits aus dem Vorgängerband, Auf die Freundschaft!, bekannten Charaktere dürfen abermals die Glanzmomente des Lebens auskosten, werden aber im nächsten Atemzug mit Gewissensfragen geradezu bombardiert. Die Mischung aus Ausgelassenheit und Ernsthaftigkeit modelliert Annika Bühnemann äußerst ansprechend. Die Protagonistinnen dürfen sich einerseits den Gedanken hingeben, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen; müssen aber anderseits auf die harte Tour lernen, dass es grobe Schnitzer gibt, die höchstwahrscheinlich alles verändern — dauerhaft. Als besonders polarisierend ist wohl Marias Entscheidungsweg einzuschätzen. Ihr unerfüllter Kinderwunsch führt zu einer Persönlichkeitsveränderung, die nicht unwesentlich ist. Mit Sicherheit hat die Autorin hier einen Handlungsstrang geschaffen, der zum Nachdenken anregt. Ein Faktor, der dem Buch weiteren Auftrieb gibt. Inwieweit Maria als Figur Sympathieträger ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dass das Leben kein Wunschkonzert ist, bringt Annika Bühnemann im Verlaufe ihres Werkes sehr erkennbar auf den Punkt. Dass es sich aber dennoch lohnt, nach vorne zu schauen, in sich zu vertrauen und eigene Passionen ernst zu nehmen, unterstreicht sie gleichermaßen. Sie selbst geht als Autorin eines selbst verlegten Buchs diesbezüglich auch gleich mit bestem Beispiel voran. Die Handlung wird kapitelweise aus den vier verschiedenen Blickwinkeln der Freundinnen wiedergegeben, was für eine stimmungsvolle Abwechslung und ein dynamisches Voranschreiten der Geschichte sorgt. Feine stereotype Spitzen, die konsequent gesetzt sind, gehören ebenso zum Repertoire des Romans wie die universelle Botschaft, hin und wieder mutig(er) zu sein. Alles in allem ein Buch, das phasenweise durchaus an die eine oder andere kultige Fernsehserie erinnern mag und dennoch mit ganz eigenen Nuancen aufzuwarten weiß.

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  • Auf das Leben

    Auf das Leben!
    Solengelen

    Solengelen

    01. June 2015 um 21:57

    In dem Buch „Auf das Leben“ nimmt uns die Autorin Annika Bühnemann wieder mit in das Leben der vier besten Freundinnen Maria, Karin, Claudia und Hannah. Maria, Lektorin, verheiratet, eigentlich glücklich, wäre da nicht der unerfüllte Kinderwunsch. Diese Sehnsucht ist so groß, dass sie alles dafür aufs Spiel setzt. Karin, verheiratet, Mutter von 6 Kindern, eigentlich glücklich, würde ihr nicht alles über den Kopf wachsen, das Gefühl etwas verpasst zu haben und die Fragen „was wäre wenn“ und "wo bleibe ich" nicht immer mehr Raum einnehmen. Claudia, geschieden, ihr Mann hat sie betrogen, mit Sohn zurück aus den USA, eigentlich glücklich, wäre da nicht die Frage „soll ich – darf ich“, wo sie doch selbst ein gebranntes Kind ist. Und last but noch least Hannah, geschieden, auf „junges Gemüse“ stehend, nur nicht binden, Single, eigentlich glücklich, wäre da nicht Lukas, passt so gar nicht ihr Beuteschema er ist nicht Lehrgang "taufrisch".  Als "Freund mit dem gewissen Etwas" ist er ok, oder doch nicht, warum ist es so anders als sonst? Sind da etwa Gefühle im Spiel?  Vier Freundinnen, jede oberflächlich zufrieden, jede möchte aber auch etwas ändern, jede eigentlich glücklich, aber eigentlich gibt es ja gar nicht. "Auf das Leben" ist die Fortsetzung von "Auf die Freundschaft". Ich durfte das erste Buch bereits genießen und so war es ein wundervolles "wiederlesen" mit meinen vier Mädeln. Auch in dem neuen Buch hat mich der gewohnt leichte Schreibstil sofort wieder gefangen genommen. Es fällt dem Leser leicht von Anfang an dabei zu sein. Wie schon im ersten Buch geht es hier wieder um die vier Freundinnen und ihr Leben, ihre Freundschaft, ihre Träume, ihre Enttäuschungen und auch um die Fragen: was wäre wenn, was ist wichtig, wie finde ich meinen Weg,was hält wahre Freundschaft aus. Wie weit darf man gehen um selbst sein vermeintliches Glück zu finden. Ich habe gelacht, gelitten, geschimpft, mitgefiebert, hatte Tränen in den Augen, hatte Verständnis, habe aber auch den Kopf geschüttelt, war mittendrin.  "Auf das Leben" kann man aber sehr gut lesen und der Geschichte folgen, ohne den Vorgänger zu kennen. Aber auch dieser ist lesenswert. Ich gebe gerne wieder eine klare Leseempfehlung.

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