Annika Dick Distelmond

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Inhaltsangabe zu „Distelmond“ von Annika Dick

Historische Dark Romance mit farbigen Innenillustrationen

Das Massaker von Glencoe bescherte der Familie MacDonald traurige Berühmtheit. Das Überleben derjenigen, die den Soldaten entkamen gleicht einem Wunder. Oder einem Fluch. In den Männern der MacDonalds of Glencoe brach in der Zeit der Entbehrung etwas aus, dessen Geheimnis ihre Nachkommen auch Jahrhunderte später noch hüten: Sie verwandelten sich bei Vollmond in Wölfe.

1853 zieht die junge Deutsche Charlotte mit ihrer Mutter nach deren Wiederverheiratung nach Edinburgh. Dort verliebt sie sich in Andrew, den besten Freund ihres Stiefbruders, der ihre Gefühle auch erwidert. Doch seine Mutter ist der Ansicht, dass eine Außenstehende nie den Wolf in ihm akzeptieren wird. Andrew denkt anders darüber und ist davon überzeugt, dass Charlotte seine Besonderheit verstehen wird. Aber sein mordlustiger und rachsüchtiger Vetter sowie der feindselige Robert Campbell zeigen ihm deutlich, wie gefährlich das Leben für seine Familie und Freunde ist. Als er sich aber von Charlotte fern halten will, wird es für sie nur noch gefährlicher.

interessante Auseinandersetzung mit Werwölfen. Leider sehr unattraktives Cover

— jesseck

Einfach nur wunderbar!

— TZNycra

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  • Buchverlosung zu "Distelmond" von Annika Dick

    Distelmond

    Blonderschatten

    09. December 2015 um 05:20

    Hallo ihr Lieben =D Ein drittel vom ganzen Spaß ist schon wieder rum aber zwei drittel bleiben uns ja noch =D Also kein Trübsal blasen und frisch gestartet in die 9. Runde =3 Annika Dick. Farina de Waard & Kimberly Cat - Diese drei wundervolle Autorinnen und ihre Bücher sind heute auf meinem Blog vertreten =) Jeder der mitmachen möchte ist ♥-lich eingeladen. Weihnachten ist die Zeit der Liebe in der es heißt Freude zu schenken. Hinterlasst zur Teilnahme einfach einen Kommentar unter dem Post auf meinem Blog und schon seit ihr dabei. http://worldofbooks4.blogspot.de/2015/12/9-adventskalenderturchen-annika-dick.html Ich wünsche euch einen schönen Tag =) <3-liche Grüße Blonderschatten

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  • Für historische Romantiker gut geeignet

    Distelmond

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. June 2015 um 14:30

    Ich hatte dieses Buch bei dem Gewinnspiel - Marathon 2014 veranstaltet von: Tanja Bern, Tanya Carpenter, Gabriele Ketterl und Annika Dick gewonnen. Seid da an lag das Buch auf meinem Sub. Im Nachhinein frage ich mich, warum das Buch soooo lange dort liegen musste. Das hat es so nicht verdient! Das Buch ist eine historische Dark Romance, wobei ich das Dark eigentlich aus meiner Sicht weglassen würde. Ich bin immer ein bisschen zurückhaltend wenn es um historische Geschichten geht, ob jetzt Fantasy oder nicht, weil die damalige Sichtweise und auch Sprachweise doch sehr gewöhnungsbedürftig sind, insbesondere in der wohlhabenden Bevölkerungsschicht. Denn in dieser Schicht sind alle Protagonisten angesiedelt. Wir hätten da: Charlotte - eine sprachbegabte, "Schauerromane liebende" junge Dame, die mit ihrer Mutter nach deren Wiederverheiratung von Deutschland nach Edinburgh zieht , Charlottes Stiefbruder Fred - ein junger Mann dem der Schalk oftmals im Nacken sitzt , die Nachbarin Peggy - in der Charlotte recht bald eine gute Freundin findet und die sehr gern und viel redet. , und dann den besten Freund von Fred - Andrew Mac Donald ein Highlander mit einem Geheimnis.  Der erste Teil des Romans beschäftigt sich hauptsächlich mit dem langsamen Kennenlernen von Charlotte und Andrew - obwohl bei beiden eigentlich schon beim ersten Blick die Funken übergesprungen sind, benehmen sich beide der Zeit entsprechend zurückhaltend bis zum Gehtnichtmehr. Die ellenlangen Dialoge, die zu der Zeit schicklich waren, machten es oft sehr schwer, den Kern der Aussage herauszufiltern. Mehrmals dachte ich: Mensch macht es euch doch nicht so schwer! Und aber auch: Wann passiert denn nun mal was! Trotz der zurückhaltenden Art von Charlotte, war sie mir von Anfang an sympathisch, es hat sich einfach heraus gelesen, das sie ihr Herz auf dem richtigen Fleck zu sitzen hat und ich war auch der Überzeugung, dass sie, wenn es wirklich hart auf hart kommen sollte - wie eine Löwin um ihr Glück kämpfen würde. Ob ich recht behalten habe? - Müsst ihr selber lesen. Andrew hat sich mir auch von Anfang ins Herz geschlichen. Wobei ich sagen muss, das er meiner Meinung nach, viel zu lange gezögert hat, um Charlotte sein wahres Wesen zu zeigen. Denn wer "Schauerromane" liebt, wird doch entzückt sein, wenn er bzw. sie bemerkt, das es gleichbares wirklich gibt - würde mir jedenfalls so gehen. Weiterhin wird auch die Beziehung zwischen Peggy und Fred "intensiver", ja was halt so erlaubt war im 19. Jahrhundert. In einigen anderen Kapiteln lernen wir auch den Vetter (Cousin) Barclay von Andrew kennen. Dieser lebt seinen Hass auf den Campells - Clan jeden Monat in seiner Wolfsgestalt aus. Anfänglich sind es nur Schafe dann ein Rind doch dann wird er immer von sich überzeugter und bringt alle Mac Donald - Clanmitglieder in Gefahr. Andrew als Clan - Anführer wird für diese Taten von Robert Campell verantwortlich gemacht ... und der belässt es aber nicht bei bloßen Drohungen. Dann endlich wurde es spannend und auch hochgradig interessant. Wie wird sich Andrew verhalten? Wie wird sich Charlotte verhalten? Ich fand die Idee des von Annika Dick geschaffenen Werwolfclan sehr interessant, auch die Erklärung warum dies so war. Obwohl mir persönlich zu wenig Andrew in Wolfsgestalt erschienen ist. Immer wurde nur berichtet was Barclay gemacht hat. Ich hätte mir auch eindeutig mehr Zeit mit Charlotte und Andrew gewünscht nach dem diese das Geheimnis wusste. Das Ende kam zu abrupt. Es hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Fazit: Der "Distelmond" beinhaltet Spannung, klein wenig Drama und sehr viele zwischenmenschliche Gefühle und das ganze verpackt in einem historischen Setting was einem die Highlands noch näher bringt. Für Liebhaber historischer Romancen auf alle Fälle empfehlenswert. Insgesamt betrachtet gibt es von mir 3,5 Feen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Spannung kam mir persönlich etwas zu kurz. 

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  • Distelmond - einfach nur klasse

    Distelmond

    -Anett-

    25. October 2014 um 13:57

    Schon der Klappentext verrät eigentlich um was es geht und ich möchte mich mit spoilern zurück halten und gar nicht mehr viel aus dem Roman erzählen, denn er ist es wert, von jeden gelesen zu werden! Ich habe schon einige Gestaltwandler Bücher gelesen und schon einiges an guten und schlechten. Mitunter wurden sie immer reißerischer, brutaler und irgendwie dadurch auch schlechter, deswegen habe ich es aufgegeben. Aber diesen hier musste ich unbedingt haben - alleine das Thema Schottland war es schon wert gelesen zu werden. Und was soll ich sagen: Ich war wirklich positiv überrascht von den Wölfen und der Geschichte darüber. Warum der Clan der MacDonalds zu Werwölfen wurde und in welcher Art und Weise die Autorin dies behandelte ist für mich klasse Fantasy. Dazu braucht es keine brutalen und blutzerrenden Geschichten und Bilder - so wie dies hier beschrieben war, trat einfach die Geschichte um Charlotte und Andrew in den Vordergrund. Die Protagonisten fand ich sehr glaubhaft und gut in Szene gesetzt, sie waren mir von Anfang an sympathisch und ich habe mit Charlotte sehr mitgelitten. Ebenfalls die Freundin und der Stiefbruder von Charlotte haben mir gut gefallen. Und dann ist da noch Robert Campell, und die Campells sind seit dem Massaker in Clencoe alles andere als Freunde der MacDonalds. Dies ist auch in Wirklichkeit so. Ich selbst war bereits in Schottland und kann es nur bestätigen, die Campells stehen noch heute als Verräter da und werden gemieden so weit es geht. Robert Campell hier ist auch alles andere als ein Friedensstifter und findet damit im Clan der MacDonalds auch schnell auf einen Widersacher, der nicht nur reden will. Die Schauplätze sind auch sehr schön beschrieben und am liebsten möchte ich gleich wieder nach Schottland. Man fühlt sich sofort hinein versetzt und sieht es förmlich vor sich. Für alle, die Schottland lieben, oder Geschichten über Werwölfe, sind hier genau richtig. Die Liebesgeschichte zwischen Andrew und Charlotte ist keinesfalls kitschig, sie ist geschickt eingewebt und auch nicht übertrieben. Mit diesem Buch hat die Autorin bewiesen, dass sie mehr kann! Und auch wenn mir ihre HexHex Romane sehr gut gefallen haben, hat es dieses Buch mit mehr Tiefgang und Ernsthaftigkeit sofort Zugang in meinem Leseherz gefunden. Es war richtig toll diese Geschichte zu lesen und ich hoffe, dass es bald mehr davon geben wird! Potential ist auf alle Fälle dabei!

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  • Distelmond

    Distelmond

    Svarta

    Inhalt: "Das Massaker von Glencoe bescherte der Familie MacDonald traurige Berühmtheit. Das Überleben derjenigen, die den Soldaten entkamen gleicht einem Wunder. Oder einem Fluch. In den Männern der MacDonalds of Glencoe brach in der Zeit der Entbehrung etwas aus, dessen Geheimnis ihre Nachkommen auch Jahrhunderte später noch hüten: Sie verwandelten sich bei Vollmond in Wölfe. 1853 zieht die junge Deutsche Charlotte mit ihrer Mutter nach deren Wiederverheiratung nach Edinburgh. Dort verliebt sie sich in Andrew, den besten Freund ihres Stiefbruders, der ihre Gefühle auch erwidert. Doch seine Mutter ist der Ansicht, dass eine Außenstehende nie den Wolf in ihm akzeptieren wird. Andrew denkt anders darüber und ist davon überzeugt, dass Charlotte seine Besonderheit verstehen wird. Aber sein mordlustiger und rachsüchtiger Vetter sowie der feindselige Robert Campbell zeigen ihm deutlich, wie gefährlich das Leben für seine Familie und Freunde ist. Als er sich aber von Charlotte fern halten will, wird es für sie nur noch gefährlicher." An dieses Buch bin ich durch einen sehr schönen Zufall gekommen! Vor einiger Zeit habe ich ja die Kurzgeschichtensammlung von LYX 5 Jahre, 5 Geschichten gelesen und mir hatte die Geschichte von Annika Dick unter anderem am Besten gefallen. Durch Zufall ist sie auf meine Rezi auf Lovelybooks aufmerksam geworden und hat mich auf das Gewinnspiel von Distelmond hingewiesen - und auf ihr bald erscheinendes Buch Codename Nike. Beide konnte ich gewinnen, ich bin immer noch total Baff. Zufall? Ich glaube nicht. *g* Denn... ... auch dieses Buch hat mich total begeistert! Ab der ersten Seite war ich komplett in die Geschichte versunken. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auf seine Art irgendwie ruhig und harmonisch, aber dann auch wieder unheimlich fesselend. Und so ist auch die Geschichte. Einerseits erlebt man mit Charlotte wie sie sich das erste Mal verliebt, die Schmetterlinge im Bauch, schüchterne Blicke, kleine heimliche Begegnungen in Zeiten von Anstandsdamen und steifem Gesellschaftsumgang. Das alles ist einfach schön und auch so romantisch, es hat mir einfach unglaublich Spaß gemacht den beiden bei ihren Annäherungsversuchen zuzusehen und hat mitgefiebert das sie sich letztendlich kriegen. Andererseits beschreibt die Autorin was während der Zeit in Edinburgh in den Highlands - Andrews Heimat - geschieht. Dort erfährt man mehr über Andrews Vettern Barclay und Cailean, die man auf Streifzügen als Wölfe begleitet, sowie Auseinandersetzungen mit dem Erzfeind des Clans Robert Campbell. Das ist so ganz anders und bringt etwas Abwechslung und Schwung in die Geschichte, nicht das die Liebesgeschichte langweilig gewesen wäre, im Gegenteil! Aber es erhöht die Spannung und lässt den Leser immer neugieriger werden, wie Charlotte auf das Geheimnis des Clans reagieren wird. Von den Charakteren war ich auch von Anfang an begeistert, Charlotte mochte ich wirklich gerne und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Auch Andrew ist ein Sympathieträger und beide zusammen geben ein tolles Paar ab! Gerne mochte ich auch Charlottes Bruder Fred, der hatte sowas freches und erfrischendes an sich und bandelt mit Charlottes neuer Freundin Peggy an. Die beiden sind auch ein schönes Paar und ich fand es super das sie Stellenweise in den Vordergrund gerückt wurden. Außerdem ist einer meiner Lieblingsfiguren Andrews jügerer Vetter Cailean, irgendwie hat mich seine Geschichte und seine Art an sich berührt und auch sehr beeindruckt. Ich könnte mir mit ihm als Hauptrolle durchaus eine Fortsetzung vorstellen... ;) Nach diesen Lobpreisungen könnte man meinen ich vergebe die volle Punktzahl, aaaber leider hab ich doch die ein oder andere Kleinigkeit zu bemängeln. Aber dazu nur fix in Kürze: Wie schon oben geschrieben erlebt man im Laufe der Geschichte einige Streifzüge, in denen Barclay als Wolf unterwegs ist und mordet. Ich fand es nur etwas übertrieben das wirklich jedes Mal lang und breit in kleinsten Details beschrieben wird was während eines Angriffs passiert. Zwischendurch, als Andrew im Sommer in die Highlands zurückkehrt, wird es ein klein wenig zäh, da der Leser mit dem ewigen Warten und Schmachten von Charlotte und Andrews Streitigkeiten mit seiner Mutter konfrontiert wird. Außerdem fand ich es etwas Schade das so wenig über den in der Gegenwart bestehenden Clan erzählt wurde und im allgemeinen war der Clan und dessen Mitglieder wenig präsent. Fazit: Ein wundervoller, mit Fantasy angehauchter Liebesroman vor einer zum Träumen einladenden Kulisse in Schottland. Wer jetzt zur Herbstzeit etwas fürs Herz braucht, das nicht zu kitschig ist und etwas Magie bieten kann, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen. Ich vergebe 9 Punkte (hier auf LB werden es dann 5 Punkte) und freue mich auf das nächste Buch von Annika Dick! http://natzes-leseecke.blogspot.de/2014/09/rezension-distelmond.html

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    • 4
  • Buchverlosung zu "DISTELMOND" von Annika Dick

    Distelmond

    AnnikaDick

    „Träume der Finsternis“ und „Codename Nike“ haben gerade das Licht der Welt erblickt, aber es gibt ja noch mehr Bücher von mir. Daher gibt es für die Blogger unter euch die Möglichkeit, zwei weitere Werke von mir kennenzulernen, indem ich etwas verlose. Hier gibt es insgesamt 5 Rezensionsexemplare* „Distelmond“ (426 Seiten, illustriert) (Mit dem Link gelangt man auch zu einer Leseprobe) Die Bücher werden jeweils als PDF versandt, so dass sie auf jedem eReader oder auch auf dem PC lesbar sind. Was ihr tun müsst? Ganz einfach: Kommentiert unter diesem Beitrag und hinterlasst mir einen Link zu eurem Blog. Zeit habt ihr bis Freitag, 22. August 2014, 23:59 Uhr, ausgelost wird am 23. August. *Die Verlosung findet gleichzeitig auf meinem Blog statt und man kann auch dort teilnehmen.

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    • 14
  • Distelmond

    Distelmond

    enila

    17. October 2014 um 22:18

    1853. Charlotte zieht mit ihrer Mutter nach Schottland, da diese sich neu verheiratet hat. Dort trifft sie auf Andrew, einem guten Freund ihres Stiefbruders. Charlotte ist von Anfang an fasziniert von ihm und ihm scheint es ebenso zu gehen. Doch was Charlotte nicht weiß ist, dass die Männer aus Andrews Familie sich zu Werwölfen verwandeln. Meine Meinung Im Mittelpunkt des Er-/Sie-Erzählers stehen hauptsächlich Charlotte und Andrew. Der Leser begleitet aber auch andere Personen der Geschichte. Anfangs hatte ich durch den Wechsel von Zeit und Person meine Probleme, obwohl die Abschnitte für sich, bereits sehr gut geschrieben sind und eine geheimnisvolle, z.T. düstere Atmosphäre zu schaffen. Die historische Umgebung der Geschichte wurde für mich von der Autorin wirklich perfekt eingefangen. Nicht nur das Leben, die Menschen und die Umgebung der damaligen Zeit kommen gut rüber. Durch die wunderbar bildhaften Beschreibungen Schottlands, vor allem der Highlands, fühlt man sich sofort in der Zeit zurückversetzt und auch von der Umgebung her sehr wohl. Spannend, packend und ebenso faszinierend setzt die Autorin die Geschichte um. Die eingebauten überraschenden Wendungen schaffen es, die Spannung immer weiter anzukurbeln. So auch, als das Happy End der beiden Protagonisten bereits perfekt erschien. Fazit „Distelmond“ von Annika Dick ist eine sehr gute Kombination von Historischem Roman mit Fantasy. Eine spannende und romantische Reise ins historische Schottland.

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  • Buchverlosung zu "DISTELMOND" von Annika Dick

    Distelmond

    AnnikaDick

    Diese Woche findet eine Blogtour zu Distelmond statt. Dabei werden unter anderem eine signierte Hardcoverausgabe, sowie 2 eBook-Ausgaben verlost.

    Den ersten Tourstopp findet ihr heute bei Anetts Bücherwelt.

    Viel Spaß und viel Glück. :)

    • 11

    Karoliina

    12. September 2014 um 17:48
    AnnikaDick schreibt Die Blogtour ist ausgelost. Die Gewinner findet ihr hier: http://www.annikadick.net/blog/blogtour-zu-distelmond-auslosung

    Ich freue mich wahnsinnig und schicke gleich eine PN... Diese Blogtour ist wunderbar informativ und liebevoll gestaltet gewesen ♥

  • Schottland, Werwölfe und eine alte Fehde

    Distelmond

    Ilargizuri

    19. August 2014 um 18:58

    Das Lesevergnügen von diesem Roman habe ich bereits rezensiert und zwar auf meinem Blog und in einem YouTubevideo. Ich kann nur noch einmal wiederholen was ich bereits gesagt habe: Ich kann dieses Buch jedem Leser guten Gewissens empfehlen.

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  • Zu Hause ist, wo das Herz ist.

    Distelmond

    AnnikaLeu

    "D(iamant) E(merald)" Und da waren sie wieder meine drei Probleme. Wie fang ich an? Welchen Charakter fand ich am gelungensten? Und wie bewerten ich das am Ende? Uff, ja vielleicht sollte man sich auch erst zum Schluß Gedanken darüber machen, was für eine Wertung man vergeben möchte. Andererseits weiß man ja schon nach der ersten Lektüre, ob man etwas nun gut fand oder nicht. Und ich betone hier ‚erste Lektüre‘, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dieses Werk von Annika Dick noch mal zu lesen, vor allem da es für mich eine lesefreundliche Serifenlose Schrift verwendet. Und weil es sehr unterhaltsame junge Akteure hat, alles sehr höflich ist und ich darüber hinaus einen schönen Ausblick auf Schottland bekommen habe. Dort spielt die hier erzählte Geschichte nämlich. Genauer gesagt in Glencoe, einem sehr schaurigen Fleckchen in den Highlands, welches in einem vergangenen Jahrhundert Schauplatz einer wahren Abschlachtung wurde. Den Einblick in eben diese mit Füßen getretene Gastfreundschaft der Schotten bietet der Prolog, in welchem Donella und Ramsay vom Clan der MacDonald einführen. Inspiriert wurde die hier einsetzende Geschichte durch das Bild von James Hamilton. Und der Epilog greift Donellas Charakter auch noch einmal auf um der gesamten Romanze dazwischen einen magischen Rahmen zu geben. Optisch unterteilt sind die Kapitel mit schaurig düsteren und beinah giftig wirkenden Grafiken, außerdem haben wir keine 'Absatz- Überschriften' sondern Datumsangaben, welche die Handlung überschaubar halten. Durch die blutige Tat ausgelöst erwacht in den Männern des Clans der Wunsch ihre Familienangehörigen zu beschützen und die Natur spielt einen abartigen Streich und verpasst den Herren die Fähigkeit über sich selbst hinaus zu wachsen. Allerdings müssen sie sich jetzt nicht gegenseitig bis zum letzten bekämpfen, weil es nur Einen geben kann. Sie können statt dessen zu Wölfen wandeln. Und nutzen dies nun über Jahrhunderte hinweg um den verfeindeten Campbells zuzusetzen und ihr Revier zu halten. "A(methyst) R(ubin)" Das Paar um das es hauptsächlich geht: die Deutsche Charlotte und Werwolf Andrew. Sie immigriert in einem Zeitalter nach Edinburgh in dem Frauen hübsches Zierrat am Arm eines stattlichen Herrn darstellen. Sittsam, keusch und ruhig- alle hier sind wohl erzogen und erröten brav, sollte ein Mann- mitsamt Anstandsgruppeim Schlepp- ihnen den Arm bieten. Wirklich näher kommen kann man sich nur auf Bällen oder ausgedehnten Spaziergängen- sprich beim tanzen oder flanieren UND beim 'Blind Mans Bluff' (Pendant: 'Blinde Kuh'). Allerdings gilt das größtenteils nur für die städtische Bevölkerung, die sich ohnehin mehr den englischen Gepflogenheiten angepasst hat. Die traditionelleren urstolzen und bärbeißigen Highlander in Kilts sind genau so lange höflich, wie sie es für anständig halten. Die zarte Liebesgeschichte entwickelt sich recht schnell, denn die 'sturmblau-äugige' Charlotte (die wissbegierige Lady) und ihre Freundin Peggy (das hyperaktive schnatternde Mädchen von Nebenan) lauschen Stiefbruder Fred (dem sonnigen Pausenclown) und Andrew (dem ehrenhaften besten Freund) zu, während schon die erste kleine Schwärmerei offenbart wird. Margret ist in Frederick verschossen und Charlotte findet ja doch auch Andrew ganz niedlich. Da kann man doch was draus machen, denkt sich Peggy und schleppt allesamt in den hübschen 'Princes Street Garden'. Und ehe es sich Charlotte versieht, lernt sie mit Andrew dessen Heimatsprache. Denn den feschen Mann zieht es mit ganzem Herzen zurück in seine Highlands- die sind aber auch schön- dagegen ist auch nichts einzuwenden. Im Herbst kann man den Clanchief ja mal besuchen fahren für ein paar Wochen. Dazu reicht die Autorin ein paar sehr bildhafte Liedtexte, die einem erklären wo man das Herz finden kann. Unterbrochen werden die verliebten Tage der Protagonisten von Szenen die in besagter Heimat stattfinden und in der einer der Wölfe jeden Mond auf’s Neue auf Abwege gerät. Er reißt hier ein Schaf, dann eine Kuh und schlußendlich wagt er sich gar an Menschen. Der schwarze Wolf der Familie heißt Barclay und sein kleiner Bruder Cailean verzweifelt langsam aber sicher an ihm. "E(merald) S(aphir)" Dann folgt ein langer zäher schmachtender Teil voller Liebesschwüre in Briefen und Andrew muss sich mit seiner Mutter auseinander setzen, welche das unvermeidliche Thema auf den Tisch bringt: ‚Wolf und Ausländerin- das geht nicht gut’. Mit der Warnung im Ohr, hat Andrew jedoch keine Zweifel daran, dass die kluge und aufgeschlossene Charlotte, welche ja ohnehin auf Gruselgeschichten von E.A. Poe steht, das schon verstehen wird. Rückenwind bekommt er von der kleinen Fi, welche eine sehr schnelle Auffassungsgabe hat. Während sich Fred und Peggy näher kommen, muss Charlotte darben und darf nur träumen von ihrem hübschen Herzensbrecher. Die Lage um Barclays Jahrhunderte alte Rachefehde spitzt sich weiter zu und auch Robert Campbell ist daran nicht unschuldig- denn es bereitet ihm nichts auf der Welt größeres Vergnügen, als jedes Problem den verhassten MacDonalds in die Schuhe zu schieben und bei allen möglichen Behörden darum zu ersuchen Andrew doch bitte bitte fest nehmen zu lassen. Wahrscheinlich würde der selbst das Regenwetter dem völlig unschuldigen und friedliebenden Andrew in die Schuhe schieben. Anschließend gibt es ein dramaturgisch hübsches retardierendes Moment. Der Besuch findet statt und dem glücklichen Ende steht ja jetzt nichts mehr im Weg. Halt- da war noch was. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Wölfe, hier alle einen auf Einzelgänger machen und ihren Alphawolf nicht wirklich respektieren oder sich untereinander wie ein Rudel verhalten, haben wir es hier mit wilden Bestien zu tun. Ganz so einfach bleibt es nämlich nicht. Im Wald lauern nicht nur Wölfe, sondern auch Bestien in Menschengestalt auf die Damen und zielen immer mitten ins Herz. Und Blessurenfrei kommen die Ladys nicht davon. Was ich höchst gelungen finde ist die Tatsache das in diesem Werk gestorben wird- theatralisch und aufopferungsvoll. Wer? Das verrat ich mit Sicherheit nicht. Davon abgesehen, schleichen sich hier Nebendarsteller ein und wirken alles andere als blass und stehlen den Protagonisten beinah schon die Show. Und ein wenig Moral haben wir auch: Gewalt erzeugt immer nur noch mehr Gewalt- aber bis das alle verstanden haben... . 'Cail- beloved brother' Annika Thomaßen 2014, nach 'R. R. McIan (1845) illustration of a MacDonald of Glencoe clansman' Fazit: "T(opas) DEAREST" Mir gefiel Cail am allerbesten von den Charakteren, deswegen habe ich rückwirkend mein FanArt zur Geschichte ‚Distelmond‘ auch auf ihn getauft. Die beiden Hauptakteure haben mich leider nicht so sehr beeindruckt, wie das Spaßvogel Liebespaar Peggy und Fred. Auch die Beziehung zwischen Barclay und seinem Bruder war hervorragend beschrieben. Robert als Antagonist war ziemlich grässlich, also ziemlich gut getroffen. Die Gestaltwandlerfähigkeit erwächst hier aus emotional sehr harten Umständen, welche vor allem durch Rachelust und Beschützerinstinkt geweckt und penibel verheimlicht werden. Dennoch stehen ein paar der Charaktere kurz davor auch ohne den obligatorischen Vollmond die Fähigkeit nutzen zu können. Lass die mal noch ein paar Jahrhunderte weiter diese Gabe vererben und trainieren, wer weiß, vielleicht können die Männer irgendwann wann immer sie wollen zum Tier mutieren. Für Leser die schon einmal in Schottland waren, wird das Fernweh groß sein, denn die Autorin beschreibt die Umgebung wie sie ist: frei und wunderschön. Ihre Charaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet und die Handlung beschreibt ein gutes Jahr im Leben der Personen, in der jede Einzelne eine Wandlung erlebt. Sich verliebt, erwachsen wird oder über sich hinaus wächst. Auch wenn ich kein ausgewachsener Fan von reinen Romanzen bin, so bedient dieses Werk sein Genre angemessen, da gibt es nichts zu nörgeln. Abzug gibt’s von mir für den nicht vorhandenen Clan, der einfach für mich mehr zu seinem Chief hätte stehen müssen und unterrepräsentiert war. Und auch, wenn es historisch gesehen völlig legitim ist, verzeihe ich Fred sein Verhalten gen Ende einfach nicht- Gehirnerschütterung hin- Ohnmacht her: da hilft auch nen Baum nicht mehr. Urteil: Eine Distel für "Ha!- Denkste!" auf’s Grab leg’ : sehnsüchtig schönTipp: Homepage der Autorin Doubletap... äh tipp: Interview mit Barclay Überlegung: Och, ja, wenn mich die Distel sticht, oder Donella mich heimsucht, male ich vielleicht noch ein FanArt :P Oder wenn natürlich so ein schnicker Aufruf daher kümmt: FanArt- Wettbewerb bis 9.8.2014! Nachtrag: Dieses Buch wird es auch bald (2014) als Hardcover geben.

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    • 6
  • Eine Geschichte die überzeugt

    Distelmond

    susanna_montua

    24. July 2014 um 08:35

    Meine Meinung: Im Zuge einer Leserundenverlosung hatte ich ein eBook des Romans gewonnen und mich riesig gefreut, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, bei dem Genre »historisch« ein wenig Bauchschmerzen zu bekommen. Dieses Genre liegt mir generell gar nicht. Da ich aber den Schreibstil der Autorin nur zu gut kenne, wagte ich das Experiment. Bei den Charakteren hat sich die Autorin sehr viel Mühe gegeben, wie ich finde. Es geht vorrangig um Charlotte, das deutsche Mädchen, das nach Edinburgh zieht und so kurzerhand einen Stiefvater und einen Stiefbruder dazugewinnt. Charlotte ist sehr wissbegierig und lernt schnell und viel. Andrew ist Freds bester Freund und wohl einer der wenigen, der mit den Macken von Charlottes Stiefbruder wirklich gut klarkommt. Darüber hinaus ist Andrew der Anführer eines alten Clans, der im Streit mit einem weiteren, den Campbells liegt. Hier kann ich direkt auch Robert Campbell anbringen, der ein übler Zeitgenosse ist und Andrew am liebsten tot sehen würde. Ebenfalls zu erwähnen sind die quirlige Peggy, die mehr als nur ein Auge auf Fred geworfen hat und das Brudergespann Barclay und Cailean. Die Brüder sind … ja, gegensätzlich möchte ich sagen. Was der eine zu viel hat, fehlt dem anderen und umgekehrt. Somit ergänzen sie sich super, wenngleich man nicht jede Regung wirklich nachvollziehen kann. Bzw. will. Die Autorin hat viele Facetten deutlich klargestellt, dennoch wollte ich als Leser ins Buch greifen und den ein oder anderen in der ein oder anderen Situation schütteln. Fiona ist Andrews kleinere Schwester und eine tolle Sympathieträgerin. Sie trifft ein hartes Los, doch sie ist stark und das ist gut so. Auch wenn sie mir anfangs etwas zu »nervig« war, so hat sie doch eine tolle Wandlung erlebt. Die Sprache. Ja, wohl ein Punkt, der mir immer etwas gruselig bei historischen Romanen erscheint, aber hier irgendwie gar nicht. Ich konnte alles super verstehen, empfand selbst die Beschreibung der Umgebung als schön schmückend und nicht zu kitschig. Wunderbar. Fazit: Ich war total lahm beim Lesen. Das bin ich irgendwie immer, sobald es sich um ein Genre handelt, indem ich mich nicht so recht auskenne. Ich habe stets das Gefühl, irgendwas zu verpassen, wenn ich nicht konzentriert dabei bleibe. Aber jetzt merke ich, diese Sorge war unbegründet. Ich glaube, die Autorin hätte mir ein lilablassblaues Einhorn mitten in der Weite Glencoes zeigen können und ich hätte es ihr geglaubt. Was auffallend war, war die Schamesröte, die seinerzeit geherrscht hat ;). Aber auch das störte mich nicht wirklich. Zugegeben, also Gaidheal (hab ich das nun richtig?) fand ich schon etwas arg, ja, hm, kitschig? Ich muss ehrlich zugeben, das war mir dann eine Spur zu viel. Auch wenn es in die Situation gepasst hat, ganz bestimmt. Aber mit diesem Kontrast – der große böse Wolf und der süße kleine Collie – wuah. Kommen wir doch wirklich zu den Wölfen. Klasse gemacht. Klasse ausgedacht, klasse umgesetzt. Nichts Schmusekuschelgutschigutschiwerwolfgedöns. Hervorragend. Hier sind Wölfe noch Wölfe! Auch hier hat die Autorin nicht mit den passenden Worten gegeizt. Ohne Umschweife und ohne Schönreden. Dementsprechend blutig geht’s dann doch mal zu, aber alles in einem gesunden Rahmen. Und das sage ich als »Schisser« ;) Alles in allem hat die Autorin eine tolle Geschichte geschaffen, lebendige Charaktere und perfekt verwobene Nebenstränge eingeflochten. So, ich suche gerade, wo ich denn eine Katze abziehen kann. Irgendwas muss es doch geben. Irgendwas. Aber wir haben alles: wahre Vergangenheit. Männer im Kilt. Ein wenig Sex, ein wenig Mond, ein bissl Wolf, den Gebrauch von Waffen, starke Frauen, nicht so starke Frauen, Liebe und Hass. Okay. Kitsch. Ja, Kitsch. Darf ich deshalb eine Katze abziehen? Nee, glaubt mir auch niemand. Hach, wäre das schön, dieses eBook gedruckt in Händen zu halten, es bekäme einen Ehrenplatz in meinem Regal! Daher, meine ehrliche Leseempfehlung!

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  • Eine Geschichte die überzeugt

    Distelmond

    susanna_montua

    24. July 2014 um 08:35

    Meine Meinung: Im Zuge einer Leserundenverlosung hatte ich ein eBook des Romans gewonnen und mich riesig gefreut, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, bei dem Genre »historisch« ein wenig Bauchschmerzen zu bekommen. Dieses Genre liegt mir generell gar nicht. Da ich aber den Schreibstil der Autorin nur zu gut kenne, wagte ich das Experiment. Bei den Charakteren hat sich die Autorin sehr viel Mühe gegeben, wie ich finde. Es geht vorrangig um Charlotte, das deutsche Mädchen, das nach Edinburgh zieht und so kurzerhand einen Stiefvater und einen Stiefbruder dazugewinnt. Charlotte ist sehr wissbegierig und lernt schnell und viel. Andrew ist Freds bester Freund und wohl einer der wenigen, der mit den Macken von Charlottes Stiefbruder wirklich gut klarkommt. Darüber hinaus ist Andrew der Anführer eines alten Clans, der im Streit mit einem weiteren, den Campbells liegt. Hier kann ich direkt auch Robert Campbell anbringen, der ein übler Zeitgenosse ist und Andrew am liebsten tot sehen würde. Ebenfalls zu erwähnen sind die quirlige Peggy, die mehr als nur ein Auge auf Fred geworfen hat und das Brudergespann Barclay und Cailean. Die Brüder sind … ja, gegensätzlich möchte ich sagen. Was der eine zu viel hat, fehlt dem anderen und umgekehrt. Somit ergänzen sie sich super, wenngleich man nicht jede Regung wirklich nachvollziehen kann. Bzw. will. Die Autorin hat viele Facetten deutlich klargestellt, dennoch wollte ich als Leser ins Buch greifen und den ein oder anderen in der ein oder anderen Situation schütteln. Fiona ist Andrews kleinere Schwester und eine tolle Sympathieträgerin. Sie trifft ein hartes Los, doch sie ist stark und das ist gut so. Auch wenn sie mir anfangs etwas zu »nervig« war, so hat sie doch eine tolle Wandlung erlebt. Die Sprache. Ja, wohl ein Punkt, der mir immer etwas gruselig bei historischen Romanen erscheint, aber hier irgendwie gar nicht. Ich konnte alles super verstehen, empfand selbst die Beschreibung der Umgebung als schön schmückend und nicht zu kitschig. Wunderbar. Fazit: Ich war total lahm beim Lesen. Das bin ich irgendwie immer, sobald es sich um ein Genre handelt, indem ich mich nicht so recht auskenne. Ich habe stets das Gefühl, irgendwas zu verpassen, wenn ich nicht konzentriert dabei bleibe. Aber jetzt merke ich, diese Sorge war unbegründet. Ich glaube, die Autorin hätte mir ein lilablassblaues Einhorn mitten in der Weite Glencoes zeigen können und ich hätte es ihr geglaubt. Was auffallend war, war die Schamesröte, die seinerzeit geherrscht hat ;). Aber auch das störte mich nicht wirklich. Zugegeben, also Gaidheal (hab ich das nun richtig?) fand ich schon etwas arg, ja, hm, kitschig? Ich muss ehrlich zugeben, das war mir dann eine Spur zu viel. Auch wenn es in die Situation gepasst hat, ganz bestimmt. Aber mit diesem Kontrast – der große böse Wolf und der süße kleine Collie – wuah. Kommen wir doch wirklich zu den Wölfen. Klasse gemacht. Klasse ausgedacht, klasse umgesetzt. Nichts Schmusekuschelgutschigutschiwerwolfgedöns. Hervorragend. Hier sind Wölfe noch Wölfe! Auch hier hat die Autorin nicht mit den passenden Worten gegeizt. Ohne Umschweife und ohne Schönreden. Dementsprechend blutig geht’s dann doch mal zu, aber alles in einem gesunden Rahmen. Und das sage ich als »Schisser« ;) Alles in allem hat die Autorin eine tolle Geschichte geschaffen, lebendige Charaktere und perfekt verwobene Nebenstränge eingeflochten. So, ich suche gerade, wo ich denn eine Katze abziehen kann. Irgendwas muss es doch geben. Irgendwas. Aber wir haben alles: wahre Vergangenheit. Männer im Kilt. Ein wenig Sex, ein wenig Mond, ein bissl Wolf, den Gebrauch von Waffen, starke Frauen, nicht so starke Frauen, Liebe und Hass. Okay. Kitsch. Ja, Kitsch. Darf ich deshalb eine Katze abziehen? Nee, glaubt mir auch niemand. Hach, wäre das schön, dieses eBook gedruckt in Händen zu halten, es bekäme einen Ehrenplatz in meinem Regal! Daher, meine ehrliche Leseempfehlung!

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  • Eine langsame Reise ins Glück

    Distelmond

    Monkberg

    23. July 2014 um 08:56

    An sich ist der Plot schnell umrissen: Ein junges Mädchen zieht nach der Hochzeit ihrer Mutter mit einem Schotten nach Edinburgh, wo sie einen jungen Mann kennenlernt. Natürlich gibt es Hindernisse und Missverständnisse, die zunächst unüberwindlich scheinen, einen Widersacher, und manche Gefahr. Gehen wir hier ein bisschen in die Details. Die Autorin beginnt Distelmond mit einem Prolog, in dem wir von der Feindschaft zwischen zwei schottischen Clans erfahren. Die McDonalds werden von den Campbells hinterrücks niedergemetzelt, nachdem sie ihnen Gastfreundschaft erwiesen haben, und der harte Winter erledigt danach fast den Rest. Die Überlebenden entwickeln jedoch die Fähigkeit, sich in Werwölfe zu verwandeln. Damit springt die Handlung ins 19. Jahrhundert, in eine Zeit, als man noch mit der Postkutsche reiste, und die Heldin Charlotte bereits Erstaunen auslöst, wenn sie - man denke sich! - ein junges Mädchen, das Bücher liest ... Das kann ihr Stiefbruder Fred, der ein ziemlicher Hansdampf in allen Gassen ist, zuerst gar nicht verstehen.  Doch zum Glück gibt es den ernsten, gutaussehenden Andrew. Er versteht Charlotte nicht nur vollkommen, er erklärt sich sogar bereit, ihr Gälisch beizubringen, damit sie ihn und seine Landsleute besser versteht, und das ist hier durchaus metaphorisch gemeint. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Zuneigung, die durch Freds eher ungeschickte Werbung um die Nachbarstochter Peggy kontrastiert wird. Wir begleiten allen vier jungen Leute zu Spaziergängen im Park, kleinen Abendgesellschaften mit Gesang am Klavier, und zu Bällen. Und natürlich sind Vater und Mutter immer dabei. Die Gesellschaft und Atmosphäre des 19. Jahrhunderts ist über den ganzen Roman hindurch stimmig dargestellt. Es wird viel gesehnt und beide Paare erleben reichlich Herzschmerz, denn alle vier können sich nicht einfach gegenseitig ihre Liebe erklären. Der lustige Vogel Fred zögert, weil er genau merkt, dass diese Eigenschaft nicht die ist, die ihn zu einem erwünschten Schwiegersohn macht, und Andrew hat ein noch viel größeres Problem. Wie erklärt man einer jungen Frau, dass man einmal im Monat den Mond anheult? Dazu kommt, dass Andrews Mutter ganz und gar gegen eine Verbindung zwischen ihrem Sohn und einer Außenstehenden ist. Sie möchte ihn am liebsten mit seiner Kusine verkuppeln, die darauf vorbereitet ist, Ehefrau eines Werwolfs zu werden. Zwei weitere Hinderungsgründe sind Andrews Cousin Barclay und der Widersacher aller McDonalds Robert Campbell. Auch wenn der geneigte Leser, der dem langsamen Takt des Romans über weite Strecken sehr gerne folgt, brauchte man doch eine ganze Weile, bis sich die einzelnen Mosaiksteine und Handlungsebenen zusammensetzen, und gegenseitig erklären. Hier möchte ich auch den Finger auf das legen, das meiner Meinung nach im Roman durchaus stärker hätte herausgearbeitet werden können: Robert Campbell hasst Andrew McDoland mit Leidenschaft, aber seine Aktionen bleiben über weite Strecken ineffektiv, und als er endlich wirklich brutale Schläge gegen Romanfiguren ausführen könnte, die Andrew liebt, seine kleine Schwester und natürlich Charlotte, schreckt die Autorin davor zurück. Ein ähnlicher Fall ist Andrews böser Cousin Barclay. Diese Figur hat das Potential, die gesamte Romanhandlung in die Katastrophe zu kippen, doch seine Untaten werden eher im Schongang bestraft. Auch hier habe ich mir beim Lesen des Romans mehrfach gewünscht, dass Annika Dick mit ihren Figuren härter umspringt.

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