Annika Fechner

 4.1 Sterne bei 57 Bewertungen

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Annika FechnerHungrige Zeiten
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Hungrige Zeiten
Hungrige Zeiten
 (36)
Erschienen am 08.01.2008
Annika FechnerEin Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
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Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
Annika FechnerDer Mann, der niemals schlief, und das Mädchen, das Beerdigungen sammelte
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Der Mann, der niemals schlief, und das Mädchen, das Beerdigungen sammelte

Neue Rezensionen zu Annika Fechner

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anra1993s avatar

Rezension zu "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft" von Annika Fechner

Leider fehlt die Spannung
anra1993vor einem Jahr


Ich finde, dass sich der Klappentext wirklich spannend anhört. Wie kann es sein, dass jemand nie schläft und weshalb sammelt jemand freiwillig Beerdigungen? Das Cover sagt mir leider gar nicht zu. Die Farben passen gut zur Geschichte, da sie etwas Trauriges an sich hat und das Leben von Ferdinand sehr trostlos ist. Der Rest ist leider überhaupt nicht mein Fall und sieht für mich etwas langweilig aus.


Die Autorin schreibt zwar gut, allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Unter anderem das Bildliche und Fesselnde. Leider habe ich beides sehr stark vermisst. Ich konnte mich bereits am Anfang nicht in die Geschichte einfinden. Das Ganze war für mich zu abstrakt, auch wenn ich die Beweggründe der Charaktere verstanden habe. Allerdings finde ich es einfach zu übertrieben, dass jemand auf viele Beerdigungen geht, nur um der totkranken Mutter die perfekte Beerdigung zu schenken. Und Ferdinand? Das Buch wird als Gegenwartsliteratur bezeichnet. Ist es auch zum größten Teil, aber es ist nicht möglich, nie zu schlafen. Irgendwann würde sich der Körper das holen, was er braucht und das ist Schlaf! Daher würde ich hier noch den Zusatz Fantasy hinzufügen.
Die Idee finde ich nett, allerdings scheitert es für mich klar an der Umsetzung. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wirklich spannend wurde. Vielmehr dümpelt das Buch vor sich hin und es wird erzählt und erzählt. Es fehlt an fesselnde und interessante Momente. Leider hat es dazu geführt, dass ich das Buch nicht gerne gelesen habe.
Mein Fazit 
Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. Für mich fehlt die Spannung und durch die langen Passagen, war es wirklich sehr zäh. Zu dem fehlt mir für eine Gegenwartsliteratur der Realitätsbezug, der für mich aufgrund der unrealistischen Geschichte nicht gegeben war.

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cassandrads avatar

So ansprechend der Titel des Buches ist, so wenig gefällt mir das Cover.
Obwohl die Inhaltsangabe mich neugierig gemacht hat, habe ich einige Wochen gebraucht, bis ich mit dem kleinen Büchlein begonnen habe. Dann jedoch habe ich die Geschichte in fast einem Ruck durchgelesen.

Ohne Kitsch und ohne große Worte schafft es dieses Buch bei ernsten Themen den richtigen Punkt zu treffen. Gleichzeit habe ich auch wahnsinnige Freude bei der Lektüre gehabt. Ich kann es nicht erklären - trotz ernster Thematik hat die Autorin eine solche Leichtigkeit beim Erzählen - man verschlingt einfach Seite für Seite. 
Die Freundschaften, die zwischen Ferdinand, Melissa und Eva entstehen sind so kostbar, echt und ohne Tamtam, dass sie mich im tiefsten gerührt haben.

Wer eine ungewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Trauer, Tod und Hoffnung lesen möchte - hier eine absolute Leseempfehlung!

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M

Rezension zu "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft" von Annika Fechner

Von einem, der die Not zur Tugend macht
mehevor 2 Jahren

Ferdinand hat ein Problem - er kann nicht schlafen, so sehr er auch möchte. Er probiert allerlei ,um wenigstens ein wenig Ruhe zu finden. Ein dienliches Mittel sind hier Zugfahrten und so pendelt er mit allen möglichen Tag- aber vor allem Nachtzügen quer durch die Republik. So lernt er viele neue interessante Menschen kennen - sollte man meinen. Die meisten Mitreisenden sind aber eher Nervensägen aber auch ein gutes Mittel zum Zweck. Mit ihren Ausführungen über ihr ganzes Leben lullen sie Ferdinand förmlich ein und verhelfen ihm zu einer Art Dämmerzustand - das Maximum an Ruhe.
Doch eines Tages trift er auf einer diesen Reisen ein Mädchen, bei dem alles anders ist. Nein, es entwickelt sich keine Liebesgeschichte, dafür aber eine besondere Freundschaft. Das Mädchen, Melissa, ist auch viel in Zügen mit den verschiedensten Zielen unterwegs, allerdings aus ganz anderen Gründen. Sie möchte die perfekte Beerdigung für ihre todkranke Mutter organisieren und braucht dafür Inspiration.
Mit der Zeit kommt Ferdinand hinter dieses Geheimnis und lernt so auch die Mutter kennen, die auch ein Problem mit dem Schlafen hat. Sie wiederum könnte zwar schlafen, möchte aber aus Angst vor dem Sterben nicht. Und so wird die Not zur Tugend gemacht - die beiden Schlafgestörten gehen eine Symbiose ein, der Beginn einer Freundschaft. Ferdinand wacht am Bett der sterbenden Mutter und gibt ihr Halt, nicht zu schlafen hat also einen Sinn.


Dies ist eine sehr einfühlsame und außergewöhnliche Geschichte! So simpel und doch so faszinierend. Zwar ist die "Energieräuberei" Ferdinands oft etwas skurril und irreal, doch das´macht das Gefühl in der Geschichte längst wett. Es ist ein wirklich berührendes Buch das - fernab vom Mainstream - überrascht. Ein echter Geheimtipp!

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Gespräche aus der Community

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Hansanord_Verlags avatar
Liebe Lovelybooks-Gemeinde,

zu unser großen Freude, sind wir mit unserem Buch auf der Shortlist für den "Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres 2016" gelandet und haben festgestellt, dass wir sooooo lange keine Leserunde mehr hier hatten ... das wollen wir nun mit diesem Buch ändern.

Wir verlosen für die Leserunde 20 Bücher - 10 gedruckte Bücher und 10 ebooks. Bitte gebt doch Eure Vorliebe bei der Bewerbung ab !

zum Inhalt:


Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief traurig wie das Leben selbst.

Auf den ersten Blick ist Ferdinand Schmelzer ein ganz normaler gepflegter und sportlicher Mittvierziger – und er ist sehr, sehr müde. Denn Ferdinand plagt ein Leiden, auf das bisher noch kein Arzt eine Antwort weiß: Seit frühester Jugend kann er nicht schlafen. Lediglich kurze Ruhephasen – von ihm selbst „silentium“ getauft ­ sind ihm vergönnt. Und seit er herausgefunden hat, dass diese am ehesten gelingen, wenn er sich auf Reisen die Geschichten anderer Menschen anhört, verbringt er viel Zeit in Zügen. So lernt er auch die 16jährige Melissa kennen, die wie er aus Freiburg kommt und ebenfalls viel unterwegs ist. Und zwar aus einem abenteuerlichen Grund: Sie sammelt Beerdigungen.

Zwischen den beiden ungleichen Außenseitern entwickelt sich behutsam eine Freundschaft, in deren Verlauf Melissa ihm von ihrer todkranken Mutter Eva erzählt ...

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung - Eure Feedback´s und natürlich auch auf bzw. über Eure Rezensionen !

Euer
hansanord Verlag
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