Annika Fechner Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft

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Inhaltsangabe zu „Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft“ von Annika Fechner

Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief traurig wie das Leben selbst. Auf den ersten Blick ist Ferdinand Schmelzer ein ganz normaler gepflegter und sportlicher Mittvierziger – und er ist sehr, sehr müde. Denn Ferdinand plagt ein Leiden, auf das bisher noch kein Arzt eine Antwort weiß: Seit frühester Jugend kann er nicht schlafen. Lediglich kurze Ruhephasen – von ihm selbst „silentium“ getauft ­ sind ihm vergönnt. Und seit er herausgefunden hat, dass diese am ehesten gelingen, wenn er sich auf Reisen die Geschichten anderer Menschen anhört, verbringt er viel Zeit in Zügen. So lernt er auch die 16jährige Melissa kennen, die wie er aus Freiburg kommt und ebenfalls viel unterwegs ist. Und zwar aus einem abenteuerlichen Grund: Sie sammelt Beerdigungen. Zwischen den beiden ungleichen Außenseitern entwickelt sich behutsam eine Freundschaft, in deren Verlauf Melissa ihm von ihrer todkranken Mutter Eva erzählt ...

Eine spannende Story - mal was anderes...

— Twin_Tina
Twin_Tina

Ein leises, zartes und sehr berührendes Buch

— MissSophi
MissSophi

Durchhalten lohnt sich! 3,5 von 5 Sternen!

— AyLa36
AyLa36
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  • Von einem, der die Not zur Tugend macht

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    mehe

    mehe

    15. April 2017 um 22:43

    Ferdinand hat ein Problem - er kann nicht schlafen, so sehr er auch möchte. Er probiert allerlei ,um wenigstens ein wenig Ruhe zu finden. Ein dienliches Mittel sind hier Zugfahrten und so pendelt er mit allen möglichen Tag- aber vor allem Nachtzügen quer durch die Republik. So lernt er viele neue interessante Menschen kennen - sollte man meinen. Die meisten Mitreisenden sind aber eher Nervensägen aber auch ein gutes Mittel zum Zweck. Mit ihren Ausführungen über ihr ganzes Leben lullen sie Ferdinand förmlich ein und verhelfen ihm zu einer Art Dämmerzustand - das Maximum an Ruhe.Doch eines Tages trift er auf einer diesen Reisen ein Mädchen, bei dem alles anders ist. Nein, es entwickelt sich keine Liebesgeschichte, dafür aber eine besondere Freundschaft. Das Mädchen, Melissa, ist auch viel in Zügen mit den verschiedensten Zielen unterwegs, allerdings aus ganz anderen Gründen. Sie möchte die perfekte Beerdigung für ihre todkranke Mutter organisieren und braucht dafür Inspiration.Mit der Zeit kommt Ferdinand hinter dieses Geheimnis und lernt so auch die Mutter kennen, die auch ein Problem mit dem Schlafen hat. Sie wiederum könnte zwar schlafen, möchte aber aus Angst vor dem Sterben nicht. Und so wird die Not zur Tugend gemacht - die beiden Schlafgestörten gehen eine Symbiose ein, der Beginn einer Freundschaft. Ferdinand wacht am Bett der sterbenden Mutter und gibt ihr Halt, nicht zu schlafen hat also einen Sinn.Dies ist eine sehr einfühlsame und außergewöhnliche Geschichte! So simpel und doch so faszinierend. Zwar ist die "Energieräuberei" Ferdinands oft etwas skurril und irreal, doch das´macht das Gefühl in der Geschichte längst wett. Es ist ein wirklich berührendes Buch das - fernab vom Mainstream - überrascht. Ein echter Geheimtipp!

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  • Echt mal was anderes und meist auch echt spannend.

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    01. April 2017 um 20:10

    Trist und unscheinbar, so wirkt das Cover auf mich und ich muss zugeben, es gefällt mir auch nicht ganz so gut, aber eigentlich passt es zum Thema des Buches.Für micht beginnt die Story schon recht spannend und auch der Hauptprotagonist, wirkt auf mich von Anfang an, nicht unsympathisch. Er ist etwas geheimnisvoll und sicher auch etwas seltsam, aber für mich wirkte das nie irgendwie negativ. Auch erfährt man über ihn nicht all zu viel, da er sehr mit seinem Problem beschäftigt ist. Und auch Melissa wirkte auf mich zwar erst etwas komisch, obwohl ich sie dennoch sehr nett fand, aber gerade das machte es auch spannend. Wie es sich alles dann entwickelt hat, fand ich dann auch echt interessant.Die Handlungen haben mir auch echt gut gefallen und auch wenn es sich meist nur um diese zwei Themen gedreht hat und es sicher auch ein seltenes Thema ist, was ich aber gut finde, hat die Spannung eigentlich so gut wie nie gefehlt. Nur des Ende hätte für mich noch ein bisschen ausführlicher Ausfallen können. Es war auch teilweise wirklich traurig, gerade zum Ende hin.Den Schreibstil fand ich auch echt gut, denn es ist aus der Sicht von Ferdinand geschrieben, der aber den Leser direkt anspricht und sowas hat ich bisher noch nicht all zu häufig.Von mir bekommt das Buch die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung, für die Leute, die außergewöhnliche Themen auch mal ganz gerne lesen.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    ScheckTina

    ScheckTina

    28. March 2017 um 09:19

    Es ist eine sehr ungewöhnliche und auch traurige Geschichte. Am Anfang muss ich zugeben, dass ich richtig kämpfen musste und das Buch zu lesen. Ich finde es ist ein wenig Faad und Monoton geschrieben. Eine 17-jährige Tochter die ihre an Krebs erkrankte Mutter pflegt und für die keine Überlebenschance besteht. Da keiner von beiden sich traut über die bevorstehende Beerdigung zu sprechen, entscheidet sich Melissa andere Beerdigungen zu besuchen. Auf denen sie sich über Blumen, Grabrede, Gäste und, und, und informiert. Auf Ihren Reisen lernt sie dann Ferdinand kennen. Er kann nicht schlafen und fährt im Zug von einer Stadt in die nächste um sich zu beruhigen und zu erholen. Ferdinand wird den beiden Frauen ein sehr guter Freund und steht ihnen in schwierigen Zeiten bei. Die Geschichte endet mit dem Tod der Mutter. Wie gesagt eine sehr traurige und ungewöhnliche Geschichte.

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  • Der Titel hält, was er verspricht

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    MissSophi

    MissSophi

    25. March 2017 um 00:21

    Der Titel hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich erwartete ein Buch, abseits der Normalität - ein Buch voller Magie und Zartheit und ich bin nicht enttäuscht worden.Annika Fechner gelingt es mühelos mit Sprache umzugehen. Sie lässt Bilder vor dem inneren Auge entstehen, die aussagekräftig und lebensfroh sind. Ihre Art, mit Worten zu spielen, hat mich sehr beeindruckt.Auch die Geschichte an sich: zwei Menschen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, treffen aufeinander. So als hätten sich sich unbewusst gesucht und dann auch gefunden. Es ist so viel Wertschätzung in den Beschreibungen, so wirklichkeitsnah erzählt.Ferdinand schläft nie und begibt sich auf Zugreisen, bei denen er allerhand Menschen trifft. Sie sind so beschrieben, als würde man sie selbst treffen... und dann eines Tages, trifft er auf Melissa. Die Begegnung sollte so sein und findet ihren Fortgang auf unbeschreiblich leise und behutsame Art.Mich hat dieses Buch sehr gefesselt, nicht etwa, weil es spannend wäre, nein, vielmehr ist es das, was zwischen den Menschen entsteht, von denen geschrieben ist - es geht nicht darum, wer etwas vom Anderen profitieren kann, worum es heute ja leider immer öfter geht. Es geht um Andersartigkeit - um Akzeptanz des Lebens - um zarte Begegnungen, voller Tiefe und Ehrlichkeit. Vielleicht ist es etwas, wie eine Ode an das Leben? Mir hat es unglaublich gut gefallen.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte über eine besondere Freundschaft

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    nellsche

    nellsche

    21. March 2017 um 11:42

    Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Ferdinand Schmelzer erscheint auf den ersten Blick wie ein normaler Mann Mitte Vierzig. Sein Leiden ist nicht sichtbar. Seit frühester Jugend leidet er unter absoluter Schlaflosigkeit, bei der auch die Ärzte ratlos sind. Nur in kurzen Ruhephasen, die er selbst Silentium nennt, kann er ein wenig Erholung finden. Die Phasen erreicht er, wenn er sich in Zügen die Geschichten fremder Menschen anhört. Aus diesem Grund ist er ständig auf Reisen. Dabei lernt er die sechzehnjährige Melissa kennen, die ebenfalls viel unterwegs ist - sie sammelt Beerdigungen. Langsam entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft.Auf dieses Buch bin ich wegen des besonderen Titels aufmerksam geworden. Es lässt sich dank des leichten Schreibstils zügig lesen.Den Einstieg in die Geschichte fand ich recht beschwerlich. Es ist in der Ich-Form aus Sicht von Ferdinand geschrieben, den man am Anfang ausführlich kennen lernt. Da musste ich mich ein wenig durchkämpfen, weil es sehr wenig Dialoge gab. Das änderte sich dann, als er Melissa kennenlernte. Die Freundschaft, die sich zwischen den beiden entwickelte, empfand ich als sehr besonders. Beide haben nicht versucht, irgendwas darzustellen, was sie nicht sind, sondern waren ehrlich zueinander. Als dann im Laufe der Geschichte noch Melissa Mutter Eva dazukam, hat sich das besondere Band der Freundschaft auf diese drei Menschen erweitert. Wie Ferdinand mit Eva umging, war einfach berührend ehrlich und ging mir zu Herzen. Denn Eva ist schwer krank und hat Angst vor der Nacht und dem Schlafen. Wie passend, dass Ferdinand nie schlafen kann. Dieses Buch beschreibt eine wunderbare Freundschaft zwischen unterschiedlichen Menschen verschiedenen Alters. Aus einer zufälligen Begegnung entsteht ein tiefes Bündnis von Vertrauen.Wenn man sich durch den, wie ich finde, anstrengenden Beginn gelesen hat, erlebt man eine berührende Geschichte um Freundschaft, Krankheiten und Verlust und dass das Leben danach weitergeht. Ich vergebe vier Sterne.

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  • 3,5 von 5 Sternen

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    AyLa36

    AyLa36

    12. March 2017 um 12:52

    Ferdinand Schmelzer hat ein Problem, denn er kann nicht schlafen. Nur das Zugfahren mit den Geschichten verschiedener Menschen beschert ihm kurze Ruhepausen. Als sich die Wege von Melissa, die sehr häufig Beerdigungen von ihr Unbekannten besucht,  und Ferdinand kreuzen, verändert sich das Leben von Beiden. Da der Titel mich sofort neugierig gemacht hatte, habe ich mich für die Leserunde bei Lovelybooks beworben und hatte Glück. Anfangs hatte ich ein paar Probleme mit dem Buch, da ich die ganze Sache mit dem Schlafen komisch fand und nicht verstanden habe. Ganz ehrlich habe ich das bis zum Ende nicht richtig kapiert, weil es einfach nicht möglich ist niemals zu schlafen, aber ich habe einfach versucht darüber hinweg zu sehen und weitergelesen. Trotzdem habe ich für die knapp 200 Seiten relativ lange gebraucht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist sehr detailreich und auf gehobenem Niveau. Sie hat Ferdinands Dilemma sehr gut beschrieben, sodass ich ihn zumindest besser verstehen konnte. Die Zugfahrten und die Geschichten der Personen empfand ich teilweise langweilig, somit musste ich mich wirklich zwingen nicht aufzuhören. Erst als Melissa auftaucht, kommt etwas Schwung in die Geschichte. Ihr seltsames Hobby hat mich besonders interessiert und ich war gespannt auf ihre Person. Die Entwicklung der Freundschaft zwischen Ferdinand und Melissa hat mir gut gefallen und erschien mir trotz des Altersunterschieds schlüssig. Als dann auch noch Melissas Mutter Eva auftaucht, hatte ich wirklich Spaß am Lesen. Ihre Geschichte hat mich wirklich berührt.  Das dreier Gespann hat mir so gut gefallen, dass ich mir wirklich ein anderes Szenario gewünscht hätte. Es  ist ein Buch mit einer außergewöhnlichen Story, ungewöhnlichen Charakteren und einem eher bedrückten Unterton. Fazit: Trotz des quälenden Beginns, bin ich froh durchgehalten zu haben, denn am Ende hat es mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.

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  • Eine außergewöhnliche Geschichte

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    Adlerauge

    Adlerauge

    11. March 2017 um 09:47

    Inhalt :Ferdinand würde gerne schlafen , er kann aber nicht,.Eva könnte schlafen ,aber sie hat Angst.Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung .....Meine Meinung :Schon allein der Titel ist recht außergewöhnlich (auch recht lang ) ,aber dafür ist der Klappentext recht ansprechend !Insgesamt würde ich schon sagen ,dass es auch ein recht anspruchsvolles Buch ist ,dass man auch in "Ruhe " durchlesen sollte ,da es einen auch sehr nachdenklich stimmt !Hatte von dieser Autorin noch nichts gelesen ,aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe werde ich mich bemühen , noch ihre anderen Werke zu lesen !Der Schreibstil ist recht angenehm und auch sehr emotionsvoll umschrieben (sprich eine schöne ,intelligente Sprache )Fazit : Eine recht außergewöhnliche Geschichte , die zwar auch recht anspruchsvoll ist ,aber durch den schönen Schreibstil lohnenswert ist dieses Buch zu "genießen " -eine klare Leseempfehlung !

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  • Rezension zu "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann..." von Annika Fechner

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    10. March 2017 um 11:11

    Ferdinand hat ein Problem. Er kann nicht schlafen. Das beeinträchtigt sein Leben ganz enorm. Melissa ist 16 Jahre alt und fährt immer wieder zu Beerdigungen. Eines Tages lernen sich die beiden kennen. Schließlich erzählt Melissa von ihrer Mutter Eva, die todkrank ist.Das Buch erzählt eine außergewöhnliche Geschichte. Es geht um besondere Menschen mit einem besonderen Schicksal, aber auch um Krankheit, Trauer und Tod.Die Stimmung des Buches ist die ganze Zeit eher traurig. Dabei ist die Geschichte aber sehr vorhersehbar. Man weiß als Leser eigentlich von Anfang an, wie es ausgehen wird.Das Buch ist zu empfehlen für alle, die einmal eine etwas andere Geschichte lesen wollen.

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  • Annika Fechner - Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    Chrissy87

    Chrissy87

    08. March 2017 um 10:09

    Nachdem ich den Titel und auch den Klappentext gelesen hatte, freute ich mich auf das Buch, denn es versprach unterhaltsam, aber auch bewegend zu werden. Aber da hatte ich mich getäuscht. Der Anfang war so langweilig, dass ich Ferdinand, dem männlichen Hauptcharakter, dieses Buch empfehlen würde, damit er wieder schlafen kann, denn bei mir hat es gut funktioniert.Es wurde dann zwar irgendwann besser, aber für mich war der Zug abgefahren. Ich wurde mit den Personen nicht warm und konnte auch nicht mit ihnen mitfühlen. Und das ist für mich sehr wichtig, damit mir ein Buch auch gefällt. Der Schreibstil ist gut und die Idee des Buches auch, aber bei mir hat es nun mal nicht "klick" gemacht.

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  • Leserunde zu "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft" von Annika Fechner

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
    Hansanord_Verlag

    Hansanord_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, zu unser großen Freude, sind wir mit unserem Buch auf der Shortlist für den "Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres 2016" gelandet und haben festgestellt, dass wir sooooo lange keine Leserunde mehr hier hatten ... das wollen wir nun mit diesem Buch ändern. Wir verlosen für die Leserunde 20 Bücher - 10 gedruckte Bücher und 10 ebooks. Bitte gebt doch Eure Vorliebe bei der Bewerbung ab ! zum Inhalt: Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief traurig wie das Leben selbst. Auf den ersten Blick ist Ferdinand Schmelzer ein ganz normaler gepflegter und sportlicher Mittvierziger – und er ist sehr, sehr müde. Denn Ferdinand plagt ein Leiden, auf das bisher noch kein Arzt eine Antwort weiß: Seit frühester Jugend kann er nicht schlafen. Lediglich kurze Ruhephasen – von ihm selbst „silentium“ getauft ­ sind ihm vergönnt. Und seit er herausgefunden hat, dass diese am ehesten gelingen, wenn er sich auf Reisen die Geschichten anderer Menschen anhört, verbringt er viel Zeit in Zügen. So lernt er auch die 16jährige Melissa kennen, die wie er aus Freiburg kommt und ebenfalls viel unterwegs ist. Und zwar aus einem abenteuerlichen Grund: Sie sammelt Beerdigungen. Zwischen den beiden ungleichen Außenseitern entwickelt sich behutsam eine Freundschaft, in deren Verlauf Melissa ihm von ihrer todkranken Mutter Eva erzählt ... Wir freuen uns auf Eure Bewerbung - Eure Feedback´s und natürlich auch auf bzw. über Eure Rezensionen ! Euer hansanord Verlag

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