Annika Joeres Ein Jahr an der Côte d’Azur

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr an der Côte d’Azur“ von Annika Joeres

Das sagenumwobene Licht. Die Wärme im Winter, das azurblaue Meer, die Reichen und Schönen. Das ist die Côte d’Azur. Und noch viel mehr: Annika Joeres trifft den Tierarzt steinreicher monegassischer Hunde, einen deutschen Obdachlosen in Cannes und erntet Oliven im wilden Hinterland. Sie fährt russische Touristen mit der Rikscha durch Nizza, verzweifelt an den Handwerkern und spielt Rugby mit neuen Freundinnen. Ein aufregender Alltag.

Annika Joeres nimmt einen mit an die Côte d’Azur und erzählt über ihren Alltag.

— LettersFromJuliet
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  • ‚Aber besser, wir wohnen im hässlichen Haus und gucken auf schöne Fassaden als umgekehrt.‘

    Ein Jahr an der Côte d’Azur

    sabatayn76

    18. January 2018 um 16:30

    Annika Joeres und ihr Freund Hans mieten für 700 Euro im Monat eine recht heruntergewirtschaftete, möblierte Einzimmerwohnung in Nizza. Doch der Meerblick, den sie für die nächsten zwölf Monate genießen dürfen, entschädigt sie für diverse Mängel an der Wohnung. In ‚Ein Jahr an der Côte d‘Azur‘ erzählt Joeres von Ausblick und Altstadt, Sonnentagen und Niederschlagsmenge, Socca und Fougasse, Cannes und Menton, Fête du Citron und Mandarinenlikör, Orangina und Pastis, Castellar und Mafia, Corniche und Monte Carlo, Alpenbogen und Mercantour-Gebirge, Karneval und Monaco, Emanzipation und Schleifchen, Rechtsextremen und Migranten, Cyclonaute und Nice Matin, Bödels und Académie Française, extrem Reichen und extrem Armen, Handwerkern und flexiblen Zeitangaben, Rugby und Quallen, Salade Niçoise und Pan Bagnat, Gorges de Cians und Ubaye, Meer und Hinterland, Oliven und Safran, Blumenfeldern und Grasse, Skifahren und Schneeketten. Ich kenne die Côte d‘Azur von einer eigenen Reise und habe mich beim Lesen sehr gefreut, mit der Autorin virtuell in der Côte d‘Azur unterwegs zu sein und Städte/Landstriche zu besuchen, an denen ich bereits im echten Leben gewesen bin. Ich empfand die Mischung aus persönlichen Erlebnissen und Informationen über die Region sehr gelungen, und Joeres konnte mir dadurch sowohl die Lebensart, die Mentalität und die Eigenheiten der Côte d‘Azur nahebringen als auch viel Wissen über die Dörfer, Städte und Landschaften vermitteln. Joeres spricht sehr viele Aspekte der Côte d‘Azur an und zeichnet so ein komplexes Bild der Region. Und obwohl man auf jeder Seite spürt, wie sehr sie Südfrankreich liebt, übt sie dennoch Kritik, so dass das Buch keine reine Schwarz-Weiß-Malerei bietet, sondern sehr authentisch wirkt. Ich habe nach dem Lesen wieder große Lust auf eine Reise nach Südfrankreich bzw. in die Côte d‘Azur und finde, dass die Autorin sehr neugierig auf die Gegend macht.

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  • Mal wieder ein wunderbarer Ausflug mit Herder

    Ein Jahr an der Côte d’Azur

    Kristine_liest

    14. May 2015 um 19:22

    Das sagenumwobene Licht. Die Wärme im Winter, das azurblaue Meer, die Reichen und Schönen. Das ist die Côte d’Azur. Und noch viel mehr: Annika Joeres trifft den Tierarzt steinreicher monegassischer Hunde, einen deutschen Obdachlosen in Cannes und erntet Oliven im wilden Hinterland. Sie fährt russische Touristen mit der Rikscha durch Nizza, verzweifelt an den Handwerkern und spielt Rugby mit neuen Freundinnen. Ein aufregender Alltag. Wie schön, dass ich mich endlich einmal wieder von einer Autorin in ein fremdes Land/in eine fremde Stadt entführen ließ. Annika Joeres gelang es mit ihrem flüssigen, lockeren Schreibstil mich mitzunehmen durch ihr Jahr an der Côte d'Azur. Ich selbst war noch nie in dieser Gegend und doch habe ich jetzt ein deutliches Bild von dieser wunderbaren Landschaft vor meinem inneren Auge. Neben Nizza reisten wir auch nach Cannes, Monaco, Grasse und einige andere Orte und erfuhren dabei auch einiges an geschichtlichen Hintergründen.  Annika Joeres beschränkt sich bei ihren Erzählungen nicht nur auf die Sonnenseiten dieser Gegend, auch die unangenehmeren Seiten wie die Problematik der Obdachlosen oder der Rechtsradikalen werden geschildert. Für mich als kleiner Klatsch- und Tratsch-Fan war der Abschnitt über die Filmfestspiele in Cannes natürlich besonders lesenswert, wobei auch alle anderen Erlebnisse wirklich interessant und oft auch amüsant waren. Fazit: Mir hat das Jahr an der Côte d'Azur einen wunderbaren Nachmittag im Garten beschert und das schöne Südfrankreich nahe gebracht. Einen Punkt möchte ich dennoch abziehen, da mir gewissen "Geheimtipps" oder "Insiderinformationen" wie ich sie aus anderen Bänden der Reihe kenne, doch etwas gefehlt haben. 4 Sterne

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  • Charmant und unterhaltsam geschrieben ist das Buch wunderbar für zwischendurch

    Ein Jahr an der Côte d’Azur

    LettersFromJuliet

    20. November 2014 um 11:13

    Meine Meinung Ich bin ein großer Frankreich-Fan, war allerdings noch nie an der Côte d’Azur. Wie praktisch, dass man sich diese Region mit einem Herder Buch nach Hause holen kann. Gerade bei diesem tristen Herbstwetter war es super schön ans warme Mittelmeer zu reisen – zumindest gedanklich. Annika Joeres hatte mich recht schnell nach Nizza entführt, aber sie macht auch Ausflüge nach Cannes, Monaco und in kleinere Dörfer. Natürlich erzählt sie das ein oder andere über diese Städte, aber leider geht das Ganze nicht tiefer. Meine liebsten “Ein Jahr in” Bücher zeigen einen Einblick in das Alltagsleben, sie sind jedoch auch gleichzeitig ein Reiseführer. Und da kommt es auf die Mischung zwischen den normalen Touristeninformationen und den Insidertipps an. Nur wenn in dem Land lebt oder zumindest mit den Einheimischen zu tun hat, der erfährt, wie das eigentliche Leben dort abläuft. Ein Tourist wird das Leben und die Städte mit ganz anderen Augen sehen. Diese Insidertipps haben mir bei diesem Buch etwas gefehlt, genauso wie der Kontakt mit den Einheimischen. Dafür wohnen die beiden in einer kleinen Mietwohnung mit Blick auf das schöne Mittelmeer. Gut, die Wohnung ist ziemlich heruntergekommen, aber zumindest möbliert, wenn auch recht altmodisch. Der Ausblick lohnt sich allemal, denn wenn man für ein Jahr in Nizza wohnt, möchte man schließlich diesen Zauber der Landschaft vollkommen genießen. Und genau das hat Annika Joeres wunderbar rübergebracht, wie schön diese Gegend ist. Als typische Deutsche kommt sie sich zwar manchmal wie ein Trampel zwischen den schmalen Französinnen vor, aber man merkt, wie sehr sie sich dort wohlfühlt und die Zeit genießt. Dafür gab es einige Passagen die mich zum Schmunzeln brachten. Die Autorin ist eigentlich Journalistin, fährt aber eine Zeitlang mit einer Rikscha durch Nizza. Hier erlebt sie das ein oder andere Zusammentreffen mit Touristen, allerdings auch mit den Einheimischen. Manche Leute sind schon seltsam… Und dann war da z.B. noch die Sache mit dem Wasserboiler und der Suche nach einem Handwerker. Viele Mittelmeerstaaten haben die Mentalität “Kommst du heute nicht, kommst du morgen” und die Handwerker an der Côte d’Azur machen da keine Ausnahme. Es ist also gar nicht so einfach jemanden zu finden, der zeitnah vorbeischaut und sich dann auch noch an den Termin hält, wenn überhaupt ein richtiger Termin ausgemacht wird. Der Schreibstil war ganz unterhaltsam und insgesamt war es wirklich ein ganz nettes Buch. Sollte ich mal an die Côte d’Azur fahren, würde ich es vorher aber nicht nochmal lesen, denn dafür waren einfach zu wenig “nützliche” Infos dabei. Fazit Annika Joeres nimmt einen mit an die Côte d’Azur und erzählt über ihren Alltag. Charmant und unterhaltsam geschrieben ist das Buch wunderbar für zwischendurch.

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  • Geballte Informationen über Südfrankfreich - charmant verpackt

    Ein Jahr an der Côte d’Azur

    CHRISSYTINA

    "Es ist seltsam, an diesem paradiesischen Ort zu arbeiten. Ich schwanke immer hin und her, ob ich mich als Südrankreich-Korrespondentin verstehen und noch mehr Reportagen anbieten soll oder mehr Dolve Vita zu machen, schließlich ist dies ein ganz besonderes Jahr. Ich lebe zwischen den Welten und grübele." Zum Inhalt: Annika Joeres' Freund zieht aus beruflichen Gründen an die Cote d'Azur. Sie beschließt, mit ihm zu gehen. Für ein Jahr mieten sie sich in einer ziemlich schmuddeligen Wohnung mit einer unglaublich schönen Aussicht auf das Meer ein. Erst versucht Annika, vor Ort einen Arbeitsplatz zu finden. Das stellt sich allerdings als viel komplizierter dar als gedacht. Schließlich findet sie eine Anstellung als Rikscha-Fahrerin und arbeitet weiterhin für deutsche Zeitungen. Ihr Jahr an der Cote d'Azur ist voll interessanter Begebenheiten, über die sie in sehr ansprechender Weise berichtet. Wir werden Zeugen ihres ersten Quallenstiches, begleiten sie zum Olivenöl-Pressen (die Oliven kamen vom Baum direkt vor ihrem Haus!) und erleben mit, wie sie und ihr Freund an den französischen Handwerkern fast verzweifeln. Und wie sie schließlich beschließen, sich an diesem zauberhaften Ort das Ja-Wort zu geben. Als Südfrankreich-Korrespondentin ist Annika Joeres viel unterwegs und erzählt den Lesern unter anderem von ihren Erkundungsreisen zum französischen Karneval, nach Monaco und zum Filmfestival in Cannes. Meine Meinung: Wie lebt es sich mit Madonna um die Ecke? Das ist eine der Fragen, über die Annika Joeres uns aufklärt. Dabei wirkt sie keine Sekunde lang abgehoben, was man jemandem, der an die Cote d'Azur zieht, ja zunächst unterstellen könnte. Im Gegenteil, oft fühlt sie sich neben den zierlichen Französinnen in ihren Riemchensandalen fehl am Platz, jedenfalls was ihr Äußeres angeht. Das Buch ist keineswegs ein Sammelsurium von Schwärmereien über die Stars und Sternchen an der Cote d'Azur. Es zeigt vielmehr, dass dort auch viele Durchschnittsbürger leben. Annika Joeres greift viele Besonderheiten der französischen Kultur und Küche auf, sie lässt uns die Gerüche dieses Ortes riechen und die Wärme der Sonne spüren. Der Zauber dieses Ortes kommt sehr gut rüber. Man versteht anhand ihrer Beschreibungen sehr deutlich, warum es die Menschen dorthin zieht. Die Informationen werden anschaulich und sehr ansprechend verpackt. Annika Joeres ist eine ausgesprochen begabte Autorin, die es versteht, ihre Leser mit auf Entdeckungsreise zu nehmen und zu verzaubern. Ich fand dieses Buch wundervoll. Von mir eine absolute Kaufempfehlung!

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