Annika Reich 34 Meter über dem Meer

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Inhaltsangabe zu „34 Meter über dem Meer“ von Annika Reich

Ella und Horowitz könnten nicht unterschiedlicher sein: Ella, jung und verträumt, beginnt gerade ihren ersten Job bei einem Radiosender und hat sich zum ersten Mal verliebt - in Paul. Horowitz, alt und schrullig, ist gescheiterter Meeresforscher. Doch eines verbindet die beiden: Sie wünschen sich ein anderes Leben. Über eine merkwürdige Annonce treffen sie aufeinander: "6-Zimmer-Wohnung in Berlin-Charlottenburg zu tauschen gegen 2/3-Zimmer." Ella geht sofort auf das Angebot ein, und zögerlich beginnt sie, Paul in ihre Nähe zu lassen. Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Intensität von der Unmöglichkeit, ein authentisches Leben zu führen.

Hat man sich erst an den Schreibstil gewöhnt, ist er genial und philosophisch, tiefgründig

— Anatola
Anatola

Ein Buch bei dem man den dringenden Wunsch hegt, aus seinem bisherigen Leben auszubrechen.

— perilla
perilla

Richtig richtig tolles Buch, beste Story, sympathischste Charaktere, alles passt. Ich kann nur schwärmen...

— hannipalanni
hannipalanni

Figuren, die man gernhaben muss, eine Geschichte, die berührt und dazu eine Extraportion Meer. Was will man mehr?

— TinaLiest
TinaLiest

Eine kleine Schatzinsel im großen Büchermeer... Wunderschön!!!

— PicknickaufdemEis
PicknickaufdemEis

Ein Juwel! Zum ans Herz drücken. Zum nie wieder hergeben. Berührend und bezaubernd!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Dem Beitrag von Karin unter mir kann ich nur zustimmen: Ein wahrer Schatz, nicht nur wegen der persönlichen Widmung der Autorin. Eine ganz andere Geschichte, als erwartet: sehr feinfühlig und tiefgründig mit Charakteren, die ich wirklich liebgewonnen habe!

— killerprincess
killerprincess

...eine Perle.

— Karin1970
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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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    • 37
  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Sarlascht

    Sarlascht

    31. December 2012 um 12:23

    Inhalt: Horowitz, ein Meeresbiologe der noch nie das Meer gesehen hat, möchte aus seiner gewöhnten Umgebung ausbrechen und hängt deswegen Zettel aus, an denen er anbietet, seine Wohnung zu tauschen. Ella hat gerade ihr Studium beendet, steht kurz vor ihrer ersten festen Arbeitsstelle und hat das Gefühl, mehr ein Verwirrspiel als ein Leben inne zu haben. Sie stößt zufällig auf die Wohnungstauschzettel und erhofft sich durch diese ungewöhnliche Methode mehr Klarheit für sich, ihre Liebe und ihr Leben. Die beiden tauschen ihre Wohnung und lernen dadurch nicht nur neue Bekanntschaften kennen, nein, sie kommen sich selbst auch wieder viel näher. . Meine Meinung: Die Idee hinter dem Buch klingt durchaus interessant, einfach mal aus deinem eigenen Leben hinausschlüpfen und ein anderes ausprobieren, schauen, ob man vielleicht in einer anderen Umgebung, sich auch ein wenig selbst verändert. Die Charaktere tun es, sie verändern sich stätig im Laufe des Buches, was vermutlich daran liegt, dass sie in ihrer neuen Wohnung, auf Bekannte des anderen stoßen, neue Verbindungen knüpfen, die ihr Leben positiv beeinflussen. . Was ich ein wenig Schade fand war, dass die Zwei, oder zumindest der Meeresbiologe, der noch nie das Meer gesehen hat, zwar kauzig klingen, aber nicht wirklich so rüberkommen. Ella war nett beschrieben, sie ist einen in ihren großen und kleinen Sorgen schnell vertraut und auch sympathisch, Horowitz dagegen, man liest von seinen Eigenarten, kann sich aber darüber nicht wirklich ein klares Bild machen, weil einfach doch das Facettenreichtum, meiner Meinung nach, nicht wirklich ganz ausgeschöpft wurde. Er bleibt, so eigenen wie er sein mag, relativ farblos und damit ausdruckslos. . „Glaubst du, dass ich mir was vormache, dass ich mir das Leben schönrede? Wenn das Leben nur das ist, was ich daraus mache, dann ist Schönreden vielleicht gar kein Problem, dann ist es vielleicht sogar das Beste, was man machen kann; aber wenn es doch noch ein anderes Leben gibt, eines, in dem es Wahrheiten gibt, die mit meiner Sicht der Dinge nichts zu tun haben, dann verstelle ich mir das Leben, indem ich es mir schönrede, dann lebe ich daran vorbei – und das ist das Letzte, was ich möchte.“ (Seite 198) . Ellas Leben dreht sich sehr stark um die Beziehung zu Paul, von der sie selbst noch nicht sicher ist, was sie davon halten kann, das heißt, man hat immer wieder ein paar romantische Elemente eingeflechtet, wobei man mit der Protagonisten auf der Seite steht, nicht zu wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Generell ist es schwierig zu wissen, wohin sich Ella sowie Horowitz entwickeln, weil es immer wieder diese kleinen Überraschungsmomente und Wendungen gibt, die man sich gar nicht erwartet hat. Diese Erzählweise hält die Spannung gut und durchgehend aufrecht. . Mein Leben fühlt sich an wie die Antwort auf eine Frage, die ich nicht kenne. (Seite 45) . Neben den positiven und negativen Gesichtspunkten, bleibt mir nur zu sagen, dass die Geschichte nett ist, mehr allerdings nicht. Der Schreibstil ist gut gewählt, lässt einen dranbleiben und wissen wollen, wie die Leben der Zwei sich entwickeln, allerdings ist nichts wirklich so herausstechend, dass es das Buch zu etwas besonderen machen würde. Sicherlich kann man das Buch lesen, so als kleine Lektüre zwischendrin, aber mehr als nett kommt mir dafür letztlich nicht in den Sinn. . Fazit: Eine nette, kurzweilige Geschichte, über das ausbrechen aus alten Mustern.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Kristin84

    Kristin84

    30. December 2012 um 20:14

    Tiefgründige Gedanken über das Leben Zum Inhalt: Ellas Leben ist nicht gerade einfach. Sie hatte eine verkorkste Kindheit, redet kaum noch mit ihrer Mutter und das Verhältnis mit ihrer Schwester ist auch nicht das Beste. Das sind u.a. die Gründe, warum sich Ella ein besseres Leben wünscht und träumt sich immer und immer wieder in ihre eigene Welt. Daher kommt es Ella auch nicht ungelegen, als sie plötzlich die Annonce eines älteren Herrn an einem Ampelmast entdeckt, der seine Wohnung zum Tausch anbietet. Und bevor Ella noch lang überlegen kann, steht sie schon in der Wohnung des älteren Herrn namens Horowitz. Beide sind sich auf Anhieb sympathisch und so fackeln sie nicht lange und tauschen die Wohnungen. Doch für beide ist es viel mehr: Sie versuchen ihr jeweiliges Leben aus den normalen Bahnen zu lenken, um herauszubekommen was sie sich wirklich wünschen... Meine Meinung: Für mich gehört dieses Buch definitiv nicht zur "leichten Kost". Der Schreibstil ist tiefgründig, teilweise schon philosophisch und man kann dieses Buch nicht einfach so zwischendurch lesen. Auch ist es kein Buch, dass einem irgendwie Spaß und Freude vermittelt, sondern tiefgründig über das Leben zweier Menschen erzählt und man merkt schnell, dass die Hauptcharaktere Ella und Horowitz mit ihren Leben nicht wirklich zufrieden sind und beide versuchen das Problem auf ihre Art zu lösen: Ella versucht ihre Vergangenheit, insbesondere ihre Kindheit, sich so "zurecht zu wünschen", bis sie so ist, wie Ella sich das ganze wünscht. Auch ihr Leben in der Gegenwart bleibt von ihren Träumen nicht verschont. Oft sitzt sie abwesend irgendwo und verbleibt für längere Zeit in ihren Träumen bis sie irgendwann wieder daraus auftaucht. Horowitz läuft meiner Meinung nach irgendwie vor seinem Leben weg, weil er sich viele Dinge, die in seinem Leben passiert sind (oder nicht passiert), nicht eingestehen will und versucht mit Hilfe des Wohnungstausches zur Ruhe zu kommen und sein Leben zu ordnen. Mit dem Ende des Buches war ich nicht ganz einverstanden. Es ist einfach zu abrupt und es bleiben meiner Meinung nach, noch zu viele Fragen offen. Vielleicht kommt ja irgendwann noch ein zweiter Band heraus, der die noch offenen Fragen beantwortet oder aber die Autorin hat den Leser mit Absicht so zurückgelassen, damit er sich selbst ein paar Gedanken machen kann. An sich habe ich gegen sowas auch nichts einzuwenden, jedoch wären mir weniger offene Fragen lieber gewesen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich wohl nicht alles verstanden habe, was das Buch dem Leser übermitteln will. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich nicht ganz auf das Buch einlassen konnte, da der Funke nicht wirklich überspringen wollte. Vielleicht hängt es auch mit der Thematik zusammen, mit der ich nicht ganz warm geworden bin. Klar, denkt jeder mal über sein Leben nach, aber doch selten so tiefgründig. Ich selbst habe mich noch nie so mit meinem Leben auseinander gesetzt und werde es wohl nie tun, da es einfach nicht meine Art ist. Ich bin zwar mit meinem Leben auch nicht immer zufrieden, aber ich würde mich z.B. nie so wie Ella in eine Traumwelt flüchten. Natürlich kann es sein, dass ich irgendwann rückblickend einiges anderes in meinem Leben gemacht hätte, so wie Horowitz, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mich das dann so aus der Bahn werfen würde. Ich gehe mal davon aus, dass meine Einstellung zum Leben wohl auch (leider) dazu beigetragen hat, dass die Geschichte wohl nicht wirklich etwas für mich ist. Mein Fazit: Alle, die den Sinn des Lebens suchen oder in ihrem Leben noch nicht angekommen sind, kann ich dieses Buch empfehlen. Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne

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  • Leserunde zu "Durch den Wind" von Annika Reich

    Durch den Wind
    Annika Reich

    Annika Reich

    Die Leserunde zu meinem letzten Roman "34 Meter über dem Meer"  hat mir so großen Spaß gemacht, und die Diskussion mit Euch war so aufschlussreich, dass ich jetzt gerne eine Leserunde zu meinem Roman "Durch den Wind" starten würde. Der Fischer Verlag hat 20 Bücher gespendet, die hier neben mir bereit liegen, um signiert in Euren Briefkästen zu laden. Schreibt mir bitte bis zum 19. September, ob Ihr mitlesen wollt, dann schicke ich sie los. Es geht um vier Freundinnen zwischen Berlin und Tokio auf der Suche nach der Liebe und dem richtigen Leben. Jetzt, wo sie schon Mitte Dreißig sind, muss es endlich losgehen. Doch alle vier hadern mit sich, weil sie Angst haben vor dem Scheitern. "Durch den Wind" ist ein Roman, der die Frage auslotet, wie schwierig es ist, sich zu entscheiden, wenn vermeintlich alles offen steht. "Yoko tropfte grünes Konzentrat in die weiße Farbe und verrührte die Schlieren. "Wie schön", sagte Friederike, "wie schön das aussieht." Dann stiegen ihr wieder die Tränen in die Augen: "Weißt du, warum ich wusste, dass heute ein guter Tag werden würde? Ich habe gestern eine rote Zwiebel in einem Kartoffelnetz gefunden. Und da habe ich gedacht: Es gibt noch Überraschungen. Ich hätte fast die Frau an der Kasse geküsst, weil ich dachte, dass ich etwas finden würde, was nicht in meine bisherige Sammlung passt. Und jetzt bin ich schwanger." "Mit einer kleinen, runden, roten Zwiebel." Sie rührten das Grün an und klebten den Boden ab. Nach einer Weile sagte Friederike: "Viel kann man nicht mehr ändern in unserem Alter. Außer der Farbe seiner Wände und seinem Leben vielleicht." Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit! www.annikareich.net Es ist ausgelost und die Testleser sind: Bella5 mecedora bookgirl Zuckervogel SabrinaK Büchermädchen lilja1986 Nicki81 irismaria Steffi153 FiniWini killerprincess Kiwi-Lena summer22 Buchfan276 silberfischchen68 michaela_sanders Buchrättin glorana Poldy Esther Bitte schickt mir eure Adressen - die Bücher werden von mir signiert, ihr dürft also gern auch Wünsche zur Signatur mitschicken.

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    • 474
    mecedora

    mecedora

    10. September 2012 um 13:42
    Annika Reich schreibt Wie schön, dass Ihr alle mitlesen möchtet! Noch eine Woche, dann schicke ich die Bücher los. Hat jemand von Euch "34 Meter über dem Meer" gelesen?

    jaaaaa! Und es war toll! Das Buch hat einen Ehrenplatz bei mir im Bücherregal und ich freue mich immer an den kleinen Fischlein, wenn ich vorbei gehe. Von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2012 um 21:14

    Ella Elle L'a Federleicht, in Geschichten verschwindend und Schwefel zu Gold spinnend - das ist Ella. Ella, eine Sprachwissenschaftlerin in Berlin, entdeckt eine Wohnungstausch-Annonce. Gelesen, getan, sie tauscht ihre kleine Wohnung gegen die wundersame Wohnung von Horowitz, einem Meeresforscher. Das ist so in etwa die Rahmenhandlung. Und zwischendrin lernen wir Jasmin kennen, Ellas Schwester. Und Paul, den Ella lieben möchte. Und Sibylle, die Mutter von Ella und Jasmin. Dann ist da noch Natalia, die bei einem Unfall auf Ellas Füßen landet. Interessant wurde es für mich, als Einzelheiten aus der Vergangenheit Ellas in immer wiederkehrenden Einschüben erzählt wurden. Das Bild von Ella wird immer runder und stimmiger. Plötzlich macht es Sinn, dass sie "in Geschichten verschwindet", Geschichten erzählt und hin und wieder auch tatsächlich verschwindet, einfach so. In fließend leichter Sprache erzählt uns Annika Reich sensibel von der Sinnsuche im Leben und der Frage "ob das Leben zu einem passt". Das Buch ist eine Perle an Lebensweisheiten und Gedanken. Ich könnte ewig zitieren. Es passiert mir selten, dass ich sprachlos bin und mir kaum ein gescheiter Satz einfällt, um ein Buch näher zu beschreiben. Der Roman hat mich sehr berührt! Ich kann nur sagen: Lesen! Lesen! "34 Meter über dem Meer" ist ein wunderschönes, großartiges Buch.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. April 2012 um 15:55

    In ihrem letzten Roman „Durch den Wind“ erzählte Annika Reich von vier Frauen und ihrem Leben. Sie sind regelrecht unfähig, ihr Leben wirklich in die Hand zu nehmen, für die richtigen und rechtzeitigen Weichenstellungen zu sorgen, sich einfach einmal zu entscheiden. Und so ist es folgerichtig, dass eine von ihnen mit dem achselzuckenden Satz das Buch beendet: "Ich dachte immer, die Dinge klären sich, wenn man älter wird." Der Roman kreiste in den Dialogen seiner Protagonisten immer wieder um die Spannung zwischen persönlicher Freiheit und dem Wunsch nach Geborgenheit. In ihrem neuen Roman „34 Meter über dem Meer“ löst sich diese Spannung immer wieder wohltuend auf. Es ist die Geschichte von zwei Menschen, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten. Da ist die junge Ella, die gerade ihre Ausbildung beendet hat. Sie ist mit einer mitreißenden Sprechstimme gesegnet und mit der Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die sie sich schon in der Kindheit angeeignet hat. Mit diesen beiden Schätzen bewirbt sie sich bei einem Berliner Radiosender und wird auch sofort eingestellt. Ihre Vorgesetzten sind fasziniert von ihrer Idee, über mehrere Frauengestalten der Geschichte und Gegenwart Features zu produzieren. Ganz gegen die Gepflogenheiten des Metiers bekommt Ella sehr schnell Aufträge zu eigenen Sendungen. Und da ist Horowitz, ein in die Jahre gekommener Meeresbiologe, der noch niemals am Meer war. Er lebt in einer riesigen Wohnung, die er eingerichtet hat wie ein Schiff und in der noch jedes kleinste Detail etwas zu tun hat mit dem Meer. Während Ella, die sich gerade in einen jungen Mann namens Paul verliebt hat, aber noch sehr vorsichtig ist, weil sie bei ihm ein Geheimnis vermutet, sozusagen in ihr neues Leben aufbricht, plant Horowitz aus seinem bisherigen auszubrechen. Horowitz hängt eines Tages einen Zettel an verschiedenen Stellen der Stadt auf: „“Tausche Wohnung! Älterer Herr möchte seine Wohnung tauschen. 6-Zimmer Wohnung in Charlottenburg zu tauschen gegen 2/3 Zimmer, kein Aufpreis, keine Nebenkosten, keinerlei Avancen.“ Als Ella auf diesen Zettel stößt, ist sie sofort wild entschlossen, auf dieses Angebot zu reagieren. Sie lernt Horowitz kennen, es kommt zu dem Wohnungstausch. Auf eine liebevolle und auch literarisch sehr ansprechende Weise begleitet Annika Reich diese beiden Menschen auf ihrem Weg in ein anderes Leben. Dabei geht sie in Rückblenden oft in die Vergangenheit der beiden zurück, um verständlich zu machen, wie die beiden zu ihrer jeweiligen Persönlichkeit gekommen sind. Ella tut sich bei allem beruflichen Erfolg mit ihrer neuen Liebe Paul schwer. Sie ist sich unsicher, wie nahe sie ihn an sich heranlassen, wie sie ihn in ihr Leben hinein nehmen soll, ohne ihre Freiheit zu verlieren. Hier spielt Annika Reich wieder mit den Polaritäten aus „Durch den Wind“. Horowitz hat da weniger Probleme. Kaum ist er aus seiner großen Wohnung draußen, in der er lebte wie in einem Sarkophag, lernt er gegen den Willen von Ella, die ihre Mutter bisher erfolgreich aus ihrem Leben herausgehalten hatte, vor Ellas Wohnung genau diese kennen, und es funkt bei beiden sofort. Es dauert nicht lange, und die beiden sind über alle Berge. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Annika Reich, selbst 1973 geboren, gelingt es auf eine unterhaltsame und gleichzeitig anspruchsvolle Weise, die Lebensfragen ihrer eigenen Generation zu beschreiben. Sie tut es heiter, mit viel Witz und mit einem melancholischen Unterton, der aber nicht resignativ wirkt, sondern ihr Hauptthema untermalt: die Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit, ein wirklich authentisches Leben zu führen. Doch sie lässt ihre Figuren genau dies unablässig versuchen, allen Widrigkeiten zum Trotz, und diese Botschaft hat mir das neue Buch von Annika Reich sehr sympathisch gemacht. Bei „Durch den Wind“ war ich noch erschrocken über das abgrundtiefe Missverstehen, das sich zwischen den handelnden Personen auftat, und resümierte: „Je mehr man in seinem Leben, das ist meine Quintessenz, den Gegensatz von Freiheit auf der einen und persönlicher Geborgenheit auf der anderen Seite aufbaut, desto mehr wird man weder das eine noch das andere erleben.“ Diesen Gegensatz in ihren Personen aufgelöst, wenn auch nicht gelöst zu haben, ist das große Verdienst dieses schönen Romans.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    13. April 2012 um 02:05

    „Das ist doch eine Frage, die wir uns alle immer mal wieder stellen: Lebe ich das Leben, das ich immer haben wollte? Und viele wollen ihres am liebsten tauschen.“ Ella hat zwar gerade ihr Studium abgeschlossen und beginnt ihren Job bei einem Radiosender, aber sie hat noch nicht herausgefunden, welches Leben sie leben möchte, deshalb tauscht sie mit dem alternden Meeresbiologen Horowitz die Wohnung. Er zieht in ihre kleine Wohnung in Berlin-Mitte, um sich von den Gegenständen seines bisherigen Lebens zu lösen, und sie in seine große Charlottenburger Wohnung, die wie ein Schiff eingerichtet ist, um in ein anderes Leben hineinzuschnuppern. Das Meer hat einen großen Stellenwert in diesem Buch, das in Berlin, also 34 Meter über dem Meeresspiegel, spielt. Denn Horowitz arbeitet seit langem an einem Buch über das Meer, wird aber irgendwie nie fertig. Das Meer ist für ihn zu vielseitig, um es umfassend beschreiben zu können. „Das Meer“, Horowitz dachte nach: „beinhaltet alles, was mich je fasziniert hat: die Unendlichkeit, die Tiefe, das Geheimnis und das Fernweh. Und jedes Meer hat seinen eigenen Charakter.“ Ella und Horowitz sind, jeder auf seine Art, Menschen, die sich vom gesellschaftlichen Mainstream abheben. Während Ellas Schwester Jasmin ihr Leben sehr gradlinig und ordentlich gestaltet und den normalen Ablauf Ausbildung – Ehemann – Kinder einhält, macht Ella immer wieder Umwege, lässt sich ablenken. Deshalb bringt es sie auch so durcheinander, zum ersten Mal ernsthaft verliebt zu sein. Glücklicherweise ist Paul ein sehr geduldiger Mensch. Ella scheint ein wenig nach ihrer Mutter Sybille zu kommen, einer in den frühen 80ern stehen gebliebenen Lebenskünstlerin, die mehrere Sprachen spricht, völlig unkonventionell ist und früher immer einen Scheich gefunden hat, der sie und ihre Töchter unterhält. Ausgerechnet dieser Paradiesvogel kommt mit dem liebesunerfahrenen Horowitz zusammen, der von ihrer Lebenserfahrung überwältigt ist. „Was ist denn Scheitern anderes als die Interpretation einer Geschichte, die man auch hätte anders erzählen können? (…) Wenn mich etwas lockt, dann versuche ich es, und wenn es nicht klappt, dann scheitere ich eben. Das nehme ich mir doch nicht übel. (…) meine Träume, die sind so prachtvoll wie eh und je, die nimmt mir keiner. Wenn ich´s mir recht überlege, scheitere ich eigentlich ganz gern. (…) Wenn man scheitert, macht man doch eine unmittelbare Erfahrung.“ Geübt im Scheitern ist auch die Fahrradkurierin Natalia, die Ella bei einem Unfall auf die Füße fällt. Zwischen den beiden recht unterschiedlichen Charakteren entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft. Wie ein Wohnungstausch das Leben mehrerer Personen nachhaltig verändert und zum Besseren wendet, ist in diesem Buch einfach wunderbar beschrieben. Die ungewöhnlichen Charaktere bleiben ebenso im Gedächtnis wie die ungewöhnliche Geschichte, die mit einem leicht lesbaren, aber trotzdem tiefgründigen Schreibstil erzählt wird. Dieses Buch, dem ich viele Leser wünsche, landet in meinem Lieblingsbuchregal.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    hexhex

    hexhex

    „Was ist denn Scheitern anderes als die Interpretation einer Geschichte, die man auch hätte anders erzählen können?“ Mit diesem Satz hat Annika Reich mich auf der Buchmesse in den Bann ihres neuen Buches gezogen. Sie hat so lebenslustig und begeistert aus ihrem Buch gelesen und immer mal wieder kleine Anekdoten zwischendurch erzählt, dass ich mir das Buch anschließend unbedingt kaufen musste. Und es hat sich gelohnt. Eine schöne, lustige, melancholische Geschichte und viel tiefgründiger als erwartet. Eigentlich sind alle Personen völlig überzogen dargestellt, Ella, die immer vor Problemen wegläuft, ihre Schwester, die ihre Probleme auch lieber nicht sieht, ihre neurotische Mutter, die sich selten um ihre Kinder gekümmert hat, Natalie, die Kurierfahrerin, die erst nach einer Brustvergrößerung mit der Karriere als Sängerin anfangen kann und natürlich Horowitz, der Meeresforscher, der nie am Meer war.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2012 um 20:16

    Seit Ella ein Kind ist, denkt sie sich schillernde Geschichten über ihr eigenes Leben aus. Kein Wunder bei der abenteuerlichen Mutter, die ihre Kinder oftmals vernachlässigte, um einem weiteren "Scheich", wie sie ihre Männer nennt, hinterher zu reisen. Nun hat Ella seit kurzem einen Job in einem Radiosender ergattert, bei dem sie das Schicksal starker Frauen zu Hörspielen verarbeiten soll. Und sie hat sich zum ersten Mal so richtig verliebt. In Paul, doch in der Beziehung gibt es kleines Problem... Ausgerechnet als Ella bemerkt, dass sie nicht weiß wohin mit ihrem Leben, wird sie auf eine Annonce aufmerksam, in der ein Wohnungstausch angeboten wird. Ohne lange darüber nachzudenken willigt Ella ein, ihre Wohnung mit dem alten Horowitz zu tauschen, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, das Meer in seiner Gesamtheit zu erforschen. Doch auch er will aus seinem Leben ausbrechen. Und als Ella noch nicht weiß, ob sie es zulassen kann, Paul in ihr Leben zu lassen, ist Horowitz längst mit Ellas Mutter auf und davon. * "Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Intensität, von der Unmöglichkeit ein authentisches Leben zu führen." Ein solcher Satz im Klappentext macht natürlich enorm neugierig auf ein Buch, dass schon durch Cover und Inhaltsangabe eindeutig in mein Beuteschema zu passen schien. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, mit denen ich an den Roman herangegangen bin. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. * Oft preisen schöne Worte im Klappentext einen Sachverhalt an, der dann so gar nicht im Roman vorzufinden ist. Doch der Witz, die Melancholie, die Intelligenz und auch die Intensität, all diese Aspekte, die so hochgelobt werden, sind es, die den Roman ausmachen. "34 Meter über dem Meer" widmet sich ernsten Themen, wie der Suche nach dem Zweck des eigenen Daseins, Rastlosigkeit und der Suche nach einem Platz zum Wohlfühlen, wobei dieser Platz genauso gut auch ein geliebter Mensch sein kann. All diese ernsten Themen hätten den Roman traurig und trist wirken lassen önnen, aber der Witz, den Frau Reich in Form ihrer Protagonisten in den Roman miteinfließen lässt, nimmt diese Ernsthaftigkeit und hinterlässt ein angenehm leichtes Gefühl. * Diese Protagonisten haben mich von Anfang an gänzlich überzeugt. Sowohl Ella als auch Horowitz sind zwei wirklich liebeswerte Charaktere, die man während des Lesens immer mehr ins Herz schließt. Ella ist eine Träumerin. Sie erzählt sich ihr eigenes Leben aufregender und schöner. So kann man als Leser nie ganz sicher sein, welche der Geschichten, die sie erzählt, wirklich der Wahrheit entsprechen und welche Ella aufregender schildert, als sie eigentlich sind. Sie erscheint zwar teilweise ein wenig naiv und weltfremd, ist aber gleichzeitig so liebenswürdig und aufrichtig, dass man dennoch sofort Sympathie für sie entwickelt. Mir persönlich ging es so, dass ich mich selbst ganz oft in Ella wiederentdeckt habe. Ich finde sie gibt dem Leser viel Potential, sich mit ihr zu identifizieren. Horowitz ist eine Persönlichkeit, die auf den ersten Blick hoffnungslos und trist erscheinen könnte. Doch im Laufe der Geschichte macht er eine enorme Wandlung durch und entwickelt sich zu einem Menschen, der sein Leben zu genießen lernt. Sein ganzes Leben war immer nur auf die Erforschung des Meeres ausgerichtet, ohne, dass er es jemand selbst zu Gesicht bekommen hätte. Die Bekanntschaft mit Ella und deren Mutter, die so ganz anders ist als er, machen ihn endlich frei. * Im Großen und Ganzen macht der Aspekt der Entwicklung der Protagonisten wohl auch den ganzen Roman aus. Denn darum geht es eigentlich! Man lernt, wie man aus scheinbar aussichtslosen Situationen entfliehen und aus dem Alltag ausbrechen kann. Die Entwicklung der Charaktere löste in mir viele unterschiedliche Gedankengänge aus, sodass ich durch den Roman indirekt gezwungen wurde, über mein eigenes Leben nachzudenken. Unaufdringlich zwar, aber dennoch mit einem ziemlichen Sog wurde es mir bald schon unmöglich, den Roman mit einiger Distanz zu lesen. Ich wurde regelrecht selbst mitten ins Geschehen hineingezogen und verglich Ellas Lage immer wieder der meinigen. * Der Schreibstil gibt der Atmosphäre und der Stimmung, die der Roman zweifelsohne hat, noch das nötige Etwas. Denn dieser ist, genau wie angepriesen, richtig abwechslungsreich. Auf der einen Seite ist er melancholisch und poetisch. Es gibt immer wieder Stellen, die man am liebsten niederschreiben würde, um sie niemals zu vergessen, so schön sind sie formuliert und so wahr und treffend sind sie. Der Roman beinhaltet so viele Metaphern und Vergleiche, die unglaublich viel Interpretationsspielraum lassen und auch die Gedanken und Taten Ellas geben dem Leser Raum, die Geschichte durch eigene Gedanken zu ergänzen. Auf der anderen Seite ist da aber auch die Leichtigkeit und der Witz, mit dem Frau Reich schreibt. Dadurch wirkt der Roman nicht traurig und trostlos, sondern frisch und hoffnungsvoll. Dieser Ausgleich zwischen Melancholie und Leichtigkeit ist es, was den Charme des Romans ausmacht. * "...die Unmöglichkeit ein authentisches Leben zu führen." Auf diese Aussage des Klappentextes möchte ich nun noch einmal zurückgreifen. Denn dieser Satz fasst zusammen, was der Roman uns vermitteln möchte! Ella und Horrowitz versuchen ein authentisches Leben zu führen und scheitert kläglich. Erst als sie von der Unmöglichkeit überzeugt sind, können sie frei sein und das Leben in vollen Zügen genießen. * In vollen Zügen genießen konnte ich den Roman "34 Meter über dem Meer" auf jeden Fall. Daher gebe ich guten Gewissens 5 Sterne an einen außergewöhnlich tiefgründigen und zugleich hoffnungschenkenden Roman, der so viele kleine Weisheiten enthält, dass ich nur jedem empfehlen kann, ihn möglichst bald zu lesen.

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  • Leserunde zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Annika Reich

    Annika Reich

    Ella ist eine junge Frau, deren Kopf voller Wünsche ist. Horowitz ist ein in die Jahre gekommener Meeresbiologe, der niemals am Meer war. Ella und Horowitz könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch eines verbindet sie: Sie wünschen sich beide ein anderes Leben. Also tauschen sie ihre Wohnungen und entdecken ein neues. "Tausche Wohnung! Auf dem Zettel stand tatsächlich Tausche Wohnung. Und darunter: Älterer Herr möchte seine Wohnung tauschen. 6-Zimmer-Wohnung in Charlottenburg zu tauschen gegen 2/3 Zimmer. Kein Aufpreis, keine Nebenkosten, keinerlei Avancen. Sie musste lachen. 'Keinerlei Avancen' - wer schrieb denn so was?" Mein neuer Roman "34 Meter über dem Meer" kommt nächste Woche im Hanser Verlag heraus. Habt Ihr Lust auf eine Leserunde? Ich freue mich schon sehr darauf und verschenke 15 Bücher.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2012 um 13:48

    Ein Buch über das Leben, die Liebe und Freundschaft * "Ich weiß, wie du riechen würdest, ich weiß, wie du laufen würdest, ich weiß, wie du mich küssen würdest, wie du schauen würdest, ich weiß einfach wie wir hier nebeneinander durch die Straßen gehen würden, wenn du jetzt hier wärst." (S. 264) * Ella, eine junge Frau, hat grade ihr Studium beendet und tritt nun ihren ersten Job an und wünscht sich schon ein anderes Leben zu haben. Horowitz geht es genauso. Nur ist er nicht mehr so jung und hat den Großteil seines Lebens schon hinter sich. Ein Meeresbiologe, der das Meer noch nie gesehen hat. Die beiden tauschen ihre Wohnungen, machen neue Bekanntschaften und ändern so unbewusst ihr Leben. * Annika Reich hat mit ihrem Roman "34 Meter über dem Meer" ein Buch geschrieben, dass mich anregte über das Leben und all die kleinen glücklichen Zufälle, aber auch die Alltaglichkeiten nachzudenken. * Wir treffen auf zwei sehr unterschiedliche, aber sehr liebenswerte Charaktere: Ella und Horowitz. Auf den ersten Blick haben die beiden nichts gemeinsam, je näher man sie aber kennen lernt merkt man, dass Ella als auch Horowitz mit ihrem Leben nicht zufrieden sind. Aber sie wissen auch nicht, wie sie es ändern sollen. * Ella liebt Paul hat jedoch Probleme offen mit ihm zu sprechen - wahrscheinlich aus Angst ihn zu verlieren. Mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester versteht sie sich auch nicht wirklich, und oftmals bleiben wichtige Worte unausgesprochen. Sehr oft habe ich mir die Frage gestellt ob Ellas Leben wirklich so verlaufen ist, wie sie es erzählt oder ob sie dieses Leben und die ganzen Situationen für sich so "erlebt" hat. * Horowitz Leben ist ein wenig verkorkst. Er liebt das Meer, seine ganze Wohnung erzählt von dieser Liebe, ist Meeresbiologe und hat doch noch nie das weite Meer gesehen. Eine Familie hat er auch nicht und Liebe scheint in seinem Leben ein Fremdwort zu sein - bis Ellas Mutter in sein Leben tritt.... * Ein Buch, dass die Entwicklung zweier Menschen aufzeigt, die sich ein anderes Leben wünschen. Es wird einem bewusst, wie sehr einen Menschen, auch noch im Erwachsenenalter, neue Bekanntschaften und Beziehungen prägen und so dein Leben verändern können. "34 Meter über dem Meer" zeigt und, dass es eigentlich keinen Stillstand gibt und sich unser Leben jeden Tag aufs neue verändert! * Authentisch, warmherzig und erschreckend ehrlich - so ist Ellas und Horowitz Geschichte!

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2012 um 10:27

    Inhalt Die junge Frau Ella entdeckt eines Tages bei einem Spaziergang durch Berlin eine äußerst merkwürdige Annonce. "6Zimmer-Wohnung in Charlottenburg gegen 2/3Zimmer-Wohnung zu tauschen." Anfangs ist Ella noch skeptisch, doch schon nach kurzer Zeit nimmt sie dieses Angebot wahr und trifft dabei auf den Meeresforscher Horowitz. Eigentlich könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein, doch es gibt etwas, was sie verbindet. Meine Meinung Anfangs war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Doch schon nach den ersten Seite hat sich diese Skepsis in Luft aufgelöst. Ella ist eine wirklich sympathische Protagonistin, auch wenn sie an manchen Stellen doch ein wenig.. nunja, weltfremd auf mich wirkte. Sie träumt viel und hinterfragt vieles, aber im Endeffekt konnte ich mich doch gut mit ihr identifizieren. Auch die anderen Protagonisten hatten meiner Meinung nach wirklich Tiefe und vor allem, Charakter! Jeder von ihnen wirkte auf seine ganz eigene Art und Weise authentisch und lebensecht. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen, die Sprache perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Ich hatte auf jedenfall Spaß bei dem Buch und das nicht zuletzt des Schreibstils wegen. Spannung - nun gut, ich weiß garnicht ob man in so einem Buch überhaupt Spannung erwarten kann. Sicherlich gab es Stellen, wo ich wirklich gespannt war, wie es nun weitergeht und wie sich das Leben der Protagonistin nun verändert und oben nicht verändert und und und - aber direkte Spannung gab es keine. Dafür aber gab in diesem Buch so viele Momente, wo ich wirklich nachdenken musste, aber auch Momente, in denen ich mich total fallen lassen konnte. Die Intensität, mit der die Autorin schreibt, ist kaum in Worte zu fassen und sie fängt die Gedanken von Ella so wunderbar ein, dass man wirklich meinen könnte, Frau Reich wäre Ella höchstpersönlich. Man spürt die Recherchen die dahinter stecken und man will immer nur mehr und mehr lesen! Nun aber kommt der einzige Kritik-Punkt: Ich hatte manchmal wirklich ein wenig Probleme damit, wie die anderen Protagonisten tickten. Manche waren schon wirklich sehr abgedreht und hatten doch sehr wirre Gedanken. Ich weiß garnicht so recht, wie ich das nun beschreiben soll, aber manche der Charaktere waren mir entweder ein wenig zu flach, oder aber viel zu verrückt. Das hat mich persönlich ein wenig gestört; doch im Endeffekt hat es der Geschichte keinen großen Abbruch getan. Fazit Ein wirklich gelungenes Werk der Autorin, eine wirklich intensive Geschichte mit vielen tollen Momenten und Nachdenk-Phasen.

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  • Rezension zu "34 Meter über dem Meer" von Annika Reich

    34 Meter über dem Meer
    goldfisch

    goldfisch

    08. March 2012 um 14:13

    Ein wundervolles Buch. Ella, eine etwas veträumte junge Frau, tauscht ihre Wohnung mit Horowitz, einem "älteren Herren". Horowitz ist Meeresbiologe und hat seine Wohnung in eine Art Museum verwandelt. Ella hat ihr Studium beendet und beginnt nun einen Job beim Radio. Ella ist veträumt und in Paul verliebt. Trotzdem scheint sie nicht so ganz mit ihrmen Leben zufrieden.Deshalb kommt ihr der Wohnungstausch ganz gelegen. Horowitz kommt mit seinen Forschungen nicht voran und möchte seiner Wohnung entkommen. Beide wird dieser Wohnungstausch verändern.Ein ganz zauberhafter Roman, über die Umwege der Liebe, Familien und Geschwister.

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