Annika Scheffel Bevor alles verschwindet

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Inhaltsangabe zu „Bevor alles verschwindet“ von Annika Scheffel

Wie in einer Hängematte liegt der kleine Ort im Tal, hier haben es sich Jula, Jules und die anderen über die Jahre bequem gemacht. Seit sie zur Taufe durch den spärlichen Flussarm gezogen wurden, fühlen sie sich gewappnet für so ziemlich alles: An Gott glaubt hier keiner, man glaubt an blaue Füchse und an kopflose Löwen. Eines Tages werden in den umliegenden Wäldern 'die Verantwortlichen' gesichtet, mit Bauplänen für ein Erholungsgebiet. Eine Umsiedlung des Ortes steht bevor. Mit allem, was sie haben, lehnen die Bewohner sich auf gegen das Urteil. Aber Widerstand fordert Zusammenhalt, und ein jeder muss zuerst die eigenen Gespenster zähmen oder sie jetzt, im Kampf gegen das Verschwinden, endlich und für alle Zeit freilassen. 'Bevor alles verschwindet' ist ein Roman wie ein Funkenschlag, wunderbar skurril und von leuchtender Kraft. Eine Geschichte von dunklen Geheimnissen und letzten Hoffnungen, mal unfassbar komisch, dann wieder abgrundtief traurig, immer befreiend - vom ersten Satz bis zum letzten.

Ein Stausee soll her, dafür muss ein ganzes Dorf weichen. Wie geht man damit um? Jeder anders & jeder folgt seinem persönlichen Schicksal.

— elane_eodain

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  • Leserunde zu "Im Licht von Apfelbäumen" von Amanda Coplin

    Im Licht von Apfelbäumen

    katja78

    August Neuerscheinung aus dem Arche Verlag! Willkommen zu einer weiteren Vorableserunde zu Im Licht von Apfelbäumen Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012. Über die Autorin copyright Corina Berstein Amanda Coplin wurde in Wenatchee, Washington, geboren. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. als Writer in Residence im renommierten Ledig House in Upstate New York. Heute lebt sie in Portland, Oregon. Im Licht von Apfelbäumen ist ihr erster Roman, der wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste stand und u. a. auf der Jahresbestenliste 2012 der Washington Post. Wir würden gerne zu diesem Titel zu einer Vorableserunde einladen, und suchen 20 Leser, die das Buch gerne in einer Leserunde gemeinsam lesen und rezensieren möchten. Für die Bewerbung verratet uns bitte, welches das letzte Buch war, das euch zutiefst bewegt hat. Gerne könnt ihr euch in der Gesamtübersicht vom Arche Verlag umschauen. Es winken viele Neuerscheinungen, doch auch die bereits erschienen Titel, sind eine Lesereise wert. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke! Viel Glück! Eure Katja

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  • Deutscher Buchpreis 2013 - DIE SHORTLIST steht fest!

    sarah_elise

    Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben.  Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis? • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013) • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)  • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)  • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)  • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

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  • Rätselhaftes, in einem Ort, der verschwinden soll

    Bevor alles verschwindet

    Regenblumen

    15. July 2013 um 22:04

    Der Beginn war etwas holprig, doch dann wollte ich nur noch weiter lesen und immer mehr über die Gedanken und Gefühle der Dorfbewohner lernen. Der Ort, ihr zu Hause, soll einem Stausee weichen, ein Umzug ist unausweichlich. Doch einige harren aus und protestieren gegen das, was da schon vor langer Zeit begann, auf sie zu zurollen. Aber das ist noch nicht alles, daneben geschehen auch viele rätselhafte und mysteriöse Dinge. Viele der Bewohner habe ich beim Lesen liebgewonnen, besonders die quirlige Marie. Andere eher nicht, die hätte ich lieber geschüttelt und zur Polizei gebracht. Es geht in dem Roman um das loslassen & festhalten, hinsehen & wegsehen, bleiben & aufbrechen, schweigen & miteinander reden  und darum, so zu tun als ob nur um der Sicherheit wegen und / oder der (vergeblichen) Hoffnungen wegen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, trotz des holprigen Anfangs, entstand auch eine große Spannung. Den Beginn des Buches habe ich ein zweites Mal gelesen und dann besser verstanden. Vielleicht gilt das auch für das ganze Buch, vielleicht sollte ich es später noch ein zweites Mal lesen, da mir einige Elemente noch immer sehr mysteriös und rätselhaft erscheinen.

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