Annika Siems , Sueli Menezes Der allerbeste Papa

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Inhaltsangabe zu „Der allerbeste Papa“ von Annika Siems

Eine warmherzige Geschichte, die bei den Indianern des Amazonasgebietes spielt. Ein Großvater und sein Enkel gehen zum ersten Mal gemeinsam fischen. Der Großvater bringt dem Enkel beim Angeln bei, nicht nur von sondern auch mit der Natur zu leben und geduldig zu warten, bis ein Fisch anbeißt. Besonders anschaulich wird dieses ausgeglichene Verhältnis der Indianer zu der Natur durch die Geschichte des männlichen Seerosenfisches, der seine Kinder im Maul trägt, bis sie groß genug sind, um eigenen Nachwuchs zu haben. Dadurch sorgt der Fisch dafür, dass seine Art, trotz der natürlichen Feinde, die Chance hat weiterzuexistieren. Als Großvater und Enkel einen solchen Fisch im Netz haben, ist der kleine Indianer begeistert, denn es ist der größte Fisch, den sie bis dahin gefangen haben. Aber der Großvater lässt den Seerosenfisch wieder frei. Der kleine Indianer ist enttäuscht, aber er lernt vom Großvater, dass sie dadurch einen wichtigen Beitrag zum Gleichgewicht im natürlichen Kreislauf leisten.

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  • Rezension zu "Der allerbeste Papa" von Annika Siems

    Der allerbeste Papa
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. February 2013 um 11:01

    Die als „Amazonaskind“ berühmt gewordene Sueli Menezes wurde laut Geburtsurkunde am 06.02.1968 im kleinen Dorf Parana do Paratari mitten im Amazonasdschungel geboren. Sie kam Ende der achtziger Jahre nach Wien, wo sie auch heiratete und ihren dritten Sohn Thomas zur Welt brachte. Vor drei Jahren gründete sie den Verein Vitoria Regia zur Unterstützung von Straßenkindern und armen, sowie kranken Kindern im Amazonas. Nach der Veröffentlichung ihrer Autobiographie erwachte in ihr die Lust weiter zu schreiben. Heute lebt sie mit dem jüngsten ihrer drei Söhne in Österreich und ist anerkannte Schriftstellerin. In dem hier vorliegenden, von Annika Siems auf eine sehr beeindruckende Weise illustrierten Bilderbuch erzählt sie eine warmherzige Geschichten für Kinder ab 3 Jahren, die sie für den Schutz der Natur sensibilisieren soll. Es ist die Geschichte von dem kleinen Indianer, der oft von den anderen stärkeren Jungen im Dorf ausgelacht wird. Heute darf er mit seinem Großvater zum Fischen fahren. Sie fahren mit ihrem kleinen Boot an den Amazonas, und der kleine Indianer erfährt von seinen Großvater viel darüber, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben. Besonders deutlich wird das, als ihnen nach langen erfolglosen Versuchen ein Seerosenfisch-Männchen ins Netz geht. Der kleine Indianer will ihn gerne behalten, wohl auch um vor seinen Freunden gut dazustehen, doch der Großvater will den Fisch wieder freilassen. Nicht ohne zuvor seinem Enkel gezeigt zu haben, warum. Im Maul des großen Fisches finden sich viele kleine Fische. Und der Großvater erzählt: „Das sind die Kinder des Aruana. Die Aruana-Männchen sind die besten Papas der Welt. Damit den kleinen Fischen nichts geschieht, leben sie einen Monat lang im Maul ihrer Väter und zu dieser Zeit jagt niemand den Aruana, sonst würden auch seine Kinder sterben. Sie sind für uns wichtig, weil sie die Mücke fressen, die uns Menschen krank machen.“ Und als der Großvater seinem Enkel die Entscheidung überlässt, ob er lieber vor seinen Freunden angeben oder den Kleinen das Leben retten will, das zögert der kleine Indianer keinen Augeblick und wirft den Fisch wieder in den großen Fluss. Ein schönes Bilderbuch, das ein wichtiges Thema mit einer schönen und sensiblen Geschichte anspricht.

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