Annika Thor Der Leuchtturm unter den Sternen

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Inhaltsangabe zu „Der Leuchtturm unter den Sternen“ von Annika Thor

Göteborg, Anfang des 20. Jahrhunderts
Seit sieben Jahren ist Blendas und Eriks Vater nun fort. Vielleicht in Amerika, wie er gesagt hatte, vielleicht aber auch nicht. Niemand weiß es.
Während sich in Blendas Muschelkästchen die Briefe an ihren Vater stapeln, kann Blendas Mutter nicht länger hoffen und warten. Sie entschließt sich, zu Leuchtturmwärter Nordsten zu ziehen, auf eine kleine Insel im Meer, weil sie die Hoffnung hat, ihren Kindern so ein besseres Leben zu ermöglichen. Aber das Leben im Leuchtturm ist hart, und vor allem Blenda leidet unter dem strengen, unberechenbaren Carl Nordsten.
Doch dann kommen in einer stürmischen Nacht vier Schiffbrüchige an Land und Blenda glaubt, einen von ihnen zu erkennen. Und das Leben der Kinder verändert sich erneut.

Annika Thor zeichnet ihre Figuren in dieser spannenden historischen Geschichte glaubhaft und feinfühlig und es gelingt ihr, die unterschiedlichen Stimmen zum Klingen zu bringen.

Sehr schön geschrieben, ich war wirklich mitten auf der Insel.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Der Leuchtturm unter den Sternen" von Annika Thor

    Der Leuchtturm unter den Sternen

    AusZeit-Mag

    02. January 2013 um 11:57

    ~Inhalt~ - Im Jahr 1917 leben der zehnjährige Erik, seine vier Jahre ältere Schwester Blenda und ihre Mutter zusammen unter ärmlichen Verhältnissen. Ihren Vater haben die Kinder seit sieben Jahren nicht mehr gesehen. Er verschwand unter seltsamen Umständen. Aber Erik und Blenda glauben fest daran, dass er irgendwann zurückkommen wird. - Eines Tages lernt die Mutter den Leuchtturmwärter Carl Nordsten kennen, der die kleine Familie bald darauf mit auf seine einsame Insel nimmt. Erik fühlt sich wohl, weil er seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann: Vögel beobachten! Blenda kann Carl nicht besonders gut leiden und zudem merkt sie, wie ihre Mutter unter ihrer neuen Beziehung leidet. Für die drei beginnt ereignisreiche Zeit… - ~Einschätzung~ - Die schwedische Autorin Annika Thor ist eine der bekanntesten Autorinnen in ihrem Heimatland. Ihr Roman „Eine Insel im Meer“ wurde zudem auch in Deutschland ausgezeichnet. „Der Leuchtturm unter den Sternen“, ein andächtig erzähltes, traumhaftes Jugendbuch voller echter Figuren, der vor einer tollen Kulisse – dem Meer – spielt, ist das erste Buch, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Per Thor geschrieben hat. - Der Protagonist dieses Buches, der junge Erik, ist ein aufgeweckter Bursche, der sich besonders für geflügelte Tiere interessiert. Zuhause hat er sich bereits immer um eine kleine Krähe gekümmert. In seinem neuen Zuhause, bei dem Leuchtturmwärter Carl, schreibt er alle seine Beobachtungen über die Vögel auf der Insel in sein Notizbuch. Doch bald schon muss er erkennen, dass Carl ein anderer ist, als er vorgibt. Auch Blenda leidet unter dem Umzug auf die kleine Leuchtturminsel. Die beiden Kinder vermissen ihren Vater und fragen sich, wie es nur weiter gehen soll unter der Strenge des Leuchtturmwärters… - Die Geschichte ist nicht lang, beinhaltet nicht viele Charaktere, aber überzeugt durch einen sehr ruhigen, gleichmäßig erzählten, aber niemals langweiligen Schreibstil. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist unterhaltsam, bietet tragische, unterhaltsame wie überraschende Momente. Die Gestaltung der Figuren war sehr gelungen. Ich konnte mir die Familie um Erik sehr gut vorstellen, auch den tyrannischen Leuchtturmwärter und nicht zuletzt die Insel, auf der sich das meiste Geschehen abspielt. - Ein wunderschöner, leichter, feinfühlig erzählter Roman, voller Echtheit, den man gelesen haben sollte. - ~Fazit~ - Eine wunderschöne, feinfühlige Geschichte, eindrucksvoll erzählt von einer Familie Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Meer als Kulisse – ein bewegendes Jugendbuch, das sicherlich gerade für die jüngeren Leser (10-14 Jahre) ein aufregendes Leseerlebnis bietet. Gerne vergebe ich 5 von 5 Punkten! (DL)

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  • Rezension zu "Der Leuchtturm unter den Sternen" von Annika Thor

    Der Leuchtturm unter den Sternen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2012 um 13:39

    Auf der Suche nach Lesestoff, trifft man zuweilen die Wahl nach bestimmten Schlüsselwörtern und Bildreizen im Titel oder Cover. In meinem Fall sind das Themen, die mich mit einer steifen Brise salzig-herber Seeluft zu umwehen versprechen. So kam ich folgerichtig an diesem schwedischen Kinderbuch auch nicht vorbei. Im Göteborg des Jahres 1917, lernen die beiden Kinder einer alleinerziehenden Mutter, sich in einer entbehrungsreichen Welt ständig wechselnder Realitäten, zurecht zu finden. "Man kann nicht wissen, wie das Leben wird", so ein Leit-Zitat. Mit jedem zerplatzten Traum, kann für die dreizehnjährige, an der Schwelle zur Pubertät stehenden Blenda und ihren zehnjährigen Bruder Erik, die Hoffnung auf etwas Neues und eine bessere Zukunft wachsen. Der Erzählhintergrund der Hafenstadt Göteborg und der kleinen Leuchtturminsel Lilla Ejderskär, entsprach meiner maritimen Erwartung voll und ganz. Die Geschichte ist geradlinig, schlicht und realistisch erzählt, überrascht aber auch nicht mit fantasievollen oder spektakulären Höhepunkten. Möglicherweise macht die ständig wechselnde Erzählperspektive es jungen Lesern leichter, die Handlung nachzufühlen, aber sie schafft leider auch eine gewisse Distanz, weil man sich schwer "auf eine Seite schlagen" kann. Symbolhaft (Meer, Leuchtturm ...) erfährt der Leser, dass scheinbar unglücklich getroffene Entscheidungen und schlechte Erfahrungen eine schicksalhafte Wendung zum Positiven nehmen können. Manche sind recht klischeehaft geraten ("böser" Stiefvater/Onkel, "guter" Freund des "guten" Vaters ...) oder auch verkitscht und übertrieben zufällig (Story vom Seemann über den Vater), aber es ist ein Kinderbuch und da sollte ich nachsichtiger sein. Sollte? Ja, ich las das Buch im gefühlten Alter einer 10- bis 13-Jährigen (Protagonisten-Alter ist zumeist ein guter Empfehlungstipp) und so passte es. Für die Verlags-Empfehlung 12-16 J., finde ich Stil und Inhalt doch zu simpel und eindimensional - sicherlich auch eine Frage der Leseerfahrung. Dennoch reichte es aus diesen Gründen leider nicht für einen vollen Sternchenregen. (T)

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