Annika Ziehen

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Solotrip.

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Annika ZiehenSolotrip
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 (9)
Erschienen am 19.05.2017

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Rezension zu "Solotrip" von Annika Ziehen

Ein Buch, das Lust macht direkt mit einer neuen Reise zu beginnen
Frenx51vor einem Jahr

Annika Ziehen hat bereits seit einigen Jahren das Alleinreisen für sich entdeckt, ihre Erfahrungen veröffentlichte sie bislang auf ihrem Blog, doch nun folgte ein Buch. In ihrem Buch will sie Menschen Mut machen, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen. Doch braucht es überhaupt Mut und was ist das Besondere am Alleinreisen? Neben praktischen Tipps verrät sie auch einige ihrer Lieblingsreiserouten-New York, Thailand und Marokko.

Das Alleinreisen habe ich mehr aus der Not heraus entdeckt, da keine der Freunde Zeit oder Lust hatten mich zu begleiten, ich jedoch Urlaub brauchte und wollte. Somit dachte ich mir, lieber allein als gar nicht. Seitdem reise ich immer mal wieder allein, bislang jedoch nur Europaweit. Denn ein wenig Mut gehört doch auch zum Alleinreisen dazu. Durch das Buch erhoffte ich mir weitere Ideen und Infos und hoffte noch ein bisschen mehr Mut zu finden, um weiter weg zu reisen. Und was soll ich sagen, dass Buch macht definitiv Lust darauf los zu reisen und die Welt zu entdecken und man ist nie wirklich allein, sondern lernt auch unterwegs immer wieder neue Menschen kennen.

Das Buch ist jedoch kein Ratgeber mit den besten und tollsten Ratschlägen, die die Autorin hat und die man unbedingt umsetzen sollte. Nein, Annika Ziehen beschreibt Ideen und verpackt ihre alltäglichen Anekdoten in dieses Buch. Dabei beschreibt sie nicht nur die guten und tollen Erfahrungen, sondern auch ihre Ängste und die ein oder andere Gefahr. Denn man sollte, egal ob man allein oder in einer Gruppe unterwegs ist, die Augen trotzdem noch ein wenig offen haben und den gesunden Menschenverstand nutzen. Ihr Buch unterteilt sie dabei in mehrere Kapitel, die noch kleine Untertitel haben und sich damit beschäftigen, warum allein reisen glücklich macht; ob man lieber mit Rucksack oder Koffer reist und sie gib praktische Tipps, ebenso wie Routen zum Nachreisen. Ihr angenehmer, lockerer, authentischer und netter Schreibstil wird neben den verschiedenen Anekdoten noch durch kleine Zitate, Vergleiche zu Film oder Musik und verschiedene Bilder verschönert. Wobei mir die Bilder in Farbe noch viel besser gefallen hätten.

Annika Ziehen liebt das Reisen und gibt durch ihr Buch ein Stückchen von ihrer Liebe und Sehnsucht ab, sodass man sofort die Tasche packen und losreisen will. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, vor allem für diejenigen, die noch gewisse Ängste vorm Alleinreisen haben.

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weinlachgummis avatar

Rezension zu "Solotrip" von Annika Ziehen

Solotrip
weinlachgummivor einem Jahr

Eigentlich lese ich keine Bücher in diesem Bereich. Doch das Thema Alleinreisen sprach mich natürlich sogleich an. Habe ich diese Art des Reisens doch letztes Jahr für mich entdeckt. Da ich auf diesem Gebiet schon ein paar Erfahrungen gesammelt habe und mich auch davor intensiv damit beschäftigt habe, gab es in dem Buch nun nicht so viel neues für mich, was die Tipps und Ratschläge angeht. Trotzdem fand ich es sehr inspirierend und habe das ein oder andere neue für mich entdeckt.

Wenn ein Autor direkt über sein Leben bzw. sein Gelebtes erzählt, habe ich immer etwas Angst davor. Da es für mich dann sehr wichtig ist, dass ich die Person dann auch sympathisch und authentisch finde. Sonst kann ich mit dem Buch nichts anfangen. Zum Glück fand ich Annika Ziehen sympathisch und konnte mich in vielen wieder erkennen, was sie geschrieben hat. Auch ihre Liebe zu guten Essen machte sie mir sehr sympathisch.

Sie zeigt die gängigen Argumente auf die gegen das alleine Reisen sprechen und liefert Lösungen bzw. Kompromisse. Berichtet von schönen und nicht so schönen Erlebnissen und wie auch aus den Letzteren etwas Gutes werden kann. Den alleine Reisen kann einen manchmal an seine Grenzen bringen, liefert somit aber auch die Chance über sich hinaus zu wachsen. Und es ist wichtig auch aus vermeintlichen Tiefschlägen etwas Positives mitzunehmen und sei es auch nur die Erkenntnis, dass man dies so nie wieder machen wird. Die Autorin geht auf all diese Themen sehr authentisch ein und ich wollte ihr nicht einmal wieder sprechen. Am Ende liefert sie noch praktische Tipps und Routen zum Nachreisen. Gespickt ist das Buch immer wieder mit schwarz-weiß Fotos und Zitaten.

Manchmal können wir den perfekten Moment nicht teilen, sondern ihn nur alleine genießen.
Manche Momente sind zu kostbar, um davon auch nur ein Stückchen abzugeben.
Seite 95

Einiges was Annika berichtet hat, kam mir sehr bekannt vor. Aber es gab trotzdem noch neue Aspekte für mich. So fand ich ihre Geschichten sehr inspirierend. Und ich hätte das Buch gerne vor meinem ersten Solotrip gelesen. Da ich damals noch sehr unsicher war und dieses Buch mit seinen Ratschlägen und mit der Erfahrung, die sich auf den Seiten wieder finden lässt, diese Angst beschwichtigt. Deswegen würde ich es auch allen empfehlen, die mit dem Gedanken spielen mal eine Reise alleine zu unternehmen, aber noch davor zurück schrecken.


Fazit:
Lust auf einen Solotrip? Aber noch unsicher, da kann dir dieses Buch bestimmt ein paar Ängste nehmen.
Annika Ziehen erzählt auf eine sympathische und authentische Art von ihren Erfahrungen, gibt Ratschläge und setzt sich mit den gängigen Vorurteilen zum Thema alleine Reisens auseinander.
Vieles davon kam mir bekannt vor und bei vielen konnte ich hier zustimmen, weil es mir genauso ging.
Trotzdem konnte mich das Buch noch inspirierend und hat etwas von der Unsicherheit genommen, die trotzdem immer bleibt.

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buecherkompasss avatar

Rezension zu "Solotrip" von Annika Ziehen

SOLOTRIP. ANNIKA ZIEHEN.
buecherkompassvor einem Jahr

INHALT

Die Autorin zieht seit Jahren auf eigene Faust um die Welt. In Solotrip schildert sie Erfahrungen, die sie während des Alleinreisens gemacht hat. Sie gibt Interessierten Tipps an die Hand und ermutigt dazu aufzubrechen und bestehende Ängste zu überwinden. In den Kapiteln führt sie den Leser durch zahlreiche Orte und Städte auf unterschiedlichen Kontinenten und greift Themen und Tagespunkte auf, die bei einem Solotrip relevant werden.

MEINUNG

Bereits seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Idee eines Solotrips. Allein in die Ferne zu reisen, neue Welten und Kulturen zu entdecken verspricht Wunderbares und wirkt zugleich etwas einschüchternd. Ein Land bereisen, ohne die Sprache zu kennen, ohne einen Blick für Gefahren des Alltags zu haben und ohne eine bekannte Person zur Seite zu haben? Alles kein Problem – verspricht Annika Ziehen.

Bereits früh soll die Autorin erfahren, was es bedeutet alleine in der Welt unterwegs zu sein. Direkt nach dem Abitur reist sie nach New York, um Land und Leute kennen zu lernen und sich auf ihre Studienjahre in der Weltmetropole vorzubereiten. Seit damals ist ihr die Reiselust nicht vergangen und Jahr für Jahr macht sie sich auf, um unbekannte Gefilde (und zugegebenermaßen auch neue Gerichte) zu entdecken.

Ihr Buch ist ein Plädoyer für das Alleinreisen – das nicht immer so einsam ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Ist man ohne Begleitung unterwegs, so wird man schneller mal von Einheimischen (zum Familienessen) nach Hause eingeladen, bekommt eher einen Zugang zu anderen Reisenden und schließlich kann man sich in einem Hostel auch ein Mehrbettzimmer mit anderen teilen oder sich Reisegruppen anschließen.

Den Einstieg in das Buch machen Argumente, die für (und gegen) das Alleinreisen sprechen. Gängige Vor- und Nachteile werden gegeneinander abgewogen und mit eigenen Erfahrungen verknüpft. Auch die üblichen Ausreden, die selbst Interessierte von einem Solotrip abhalten mögen, lässt Annika Ziehen nicht aus. Sie zeigt Lösungen auf, ebenso wie Kompromisse, die sich schließen lassen und schafft es mögliche Hürden etwas niedriger wirken zu lassen.

Die Autorin berichtet von den schönen sowie von den negativen Seiten des Alleinreisens und legt dar, warum sie es niemals missen möchte. Das Buch umfasst zudem Tipps zur Planung einer eigenen Soloreise; Hinweise zu den Möglichkeiten (und Risiken) vor Ort (Unterbringung, Transport, Gastronomie, Währung etc.) und schließt mit Routen zum Nachreisen. Ausgehend von den Erfahrungen der Autorin wird man so bestens auf das Alleinreisen vorbereitet. Die in das Buch integrierten Bilder befeuern die Reiselust zusätzlich.

"Make your choice, adventurous stranger. Strike the bell and bide the danger. Or wonder ‚til it drives you mad, What would have followed, if you had." – C. S. Lewis

Solotrip umfasst all das, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte und noch einiges mehr. Es gibt einem Mut, den Schritt zu wagen und sich von selbst errichteten Mauern nicht abhalten zu lassen. Ein Buch für alle, die die Lust verspüren zukünftig einen (oder gar mehrere) Solotrips zu unternehmen.

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