Annika Ziehen Solotrip

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Inhaltsangabe zu „Solotrip“ von Annika Ziehen

Der Solotrip – für die einen die beste Art des Reisens überhaupt, für andere ein Abenteuer, von dem sie schon lange träumen. Was ist das Besondere am Alleinreisen? Und gehört wirklich so viel Mut dazu, wie viele meinen? Annika Ziehen reist seit Jahren allein, und was sie zwischen Kapstadt und New York erlebt hat, inspiriert, es ihr sofort nachzutun. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Reisen. Eingebettet in zahlreiche Anekdoten von unterwegs, nennt Annika Ziehen tausend gute Gründe, die dafür sprechen, lieber allein die Koffer zu packen, als gar nicht zu reisen. Sie erzählt, warum der Solotrip gut fürs Selbstbewusstsein ist, weshalb man ohne Begleitung intensiver reist, was am Eat-Pray-Love-Mythos dran ist und woher das ganz große Freiheitsgefühl kommt. Und sie verrät, was man bei der Reiseplanung alles beachten sollte, warum du genauso gut mit Rollkoffer wie mit Rucksack reist, wie man auch allein unterwegs Momente mit anderen teilen kann und wie das Dinner for One – die Krönung des Alleinreisens – zum Vergnügen wird. Egal, ob Städtereise oder Strandurlaub, Bergbesteigung oder Inselhopping – Reisen kann man üben. Und wenn du weißt, wie, wird es dich richtig glücklich machen. Versprochen.

Inspirierend

— weinlachgummi
weinlachgummi

Ein ganz besonderes Reisebüchlein, was definitiv Lust macht, die Koffer zu packen und loszuziehen.

— book_lover01301
book_lover01301

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    Solotrip
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    10. September 2017 um 13:36

    Eigentlich lese ich keine Bücher in diesem Bereich. Doch das Thema Alleinreisen sprach mich natürlich sogleich an. Habe ich diese Art des Reisens doch letztes Jahr für mich entdeckt. Da ich auf diesem Gebiet schon ein paar Erfahrungen gesammelt habe und mich auch davor intensiv damit beschäftigt habe, gab es in dem Buch nun nicht so viel neues für mich, was die Tipps und Ratschläge angeht. Trotzdem fand ich es sehr inspirierend und habe das ein oder andere neue für mich entdeckt.Wenn ein Autor direkt über sein Leben bzw. sein Gelebtes erzählt, habe ich immer etwas Angst davor. Da es für mich dann sehr wichtig ist, dass ich die Person dann auch sympathisch und authentisch finde. Sonst kann ich mit dem Buch nichts anfangen. Zum Glück fand ich Annika Ziehen sympathisch und konnte mich in vielen wieder erkennen, was sie geschrieben hat. Auch ihre Liebe zu guten Essen machte sie mir sehr sympathisch. Sie zeigt die gängigen Argumente auf die gegen das alleine Reisen sprechen und liefert Lösungen bzw. Kompromisse. Berichtet von schönen und nicht so schönen Erlebnissen und wie auch aus den Letzteren etwas Gutes werden kann. Den alleine Reisen kann einen manchmal an seine Grenzen bringen, liefert somit aber auch die Chance über sich hinaus zu wachsen. Und es ist wichtig auch aus vermeintlichen Tiefschlägen etwas Positives mitzunehmen und sei es auch nur die Erkenntnis, dass man dies so nie wieder machen wird. Die Autorin geht auf all diese Themen sehr authentisch ein und ich wollte ihr nicht einmal wieder sprechen. Am Ende liefert sie noch praktische Tipps und Routen zum Nachreisen. Gespickt ist das Buch immer wieder mit schwarz-weiß Fotos und Zitaten.Manchmal können wir den perfekten Moment nicht teilen, sondern ihn nur alleine genießen.Manche Momente sind zu kostbar, um davon auch nur ein Stückchen abzugeben.Seite 95Einiges was Annika berichtet hat, kam mir sehr bekannt vor. Aber es gab trotzdem noch neue Aspekte für mich. So fand ich ihre Geschichten sehr inspirierend. Und ich hätte das Buch gerne vor meinem ersten Solotrip gelesen. Da ich damals noch sehr unsicher war und dieses Buch mit seinen Ratschlägen und mit der Erfahrung, die sich auf den Seiten wieder finden lässt, diese Angst beschwichtigt. Deswegen würde ich es auch allen empfehlen, die mit dem Gedanken spielen mal eine Reise alleine zu unternehmen, aber noch davor zurück schrecken.Fazit:Lust auf einen Solotrip? Aber noch unsicher, da kann dir dieses Buch bestimmt ein paar Ängste nehmen.Annika Ziehen erzählt auf eine sympathische und authentische Art von ihren Erfahrungen, gibt Ratschläge und setzt sich mit den gängigen Vorurteilen zum Thema alleine Reisens auseinander.Vieles davon kam mir bekannt vor und bei vielen konnte ich hier zustimmen, weil es mir genauso ging.Trotzdem konnte mich das Buch noch inspirierend und hat etwas von der Unsicherheit genommen, die trotzdem immer bleibt.

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  • SOLOTRIP. ANNIKA ZIEHEN.

    Solotrip
    buecherkompass

    buecherkompass

    04. September 2017 um 10:58

    INHALT Die Autorin zieht seit Jahren auf eigene Faust um die Welt. In Solotrip schildert sie Erfahrungen, die sie während des Alleinreisens gemacht hat. Sie gibt Interessierten Tipps an die Hand und ermutigt dazu aufzubrechen und bestehende Ängste zu überwinden. In den Kapiteln führt sie den Leser durch zahlreiche Orte und Städte auf unterschiedlichen Kontinenten und greift Themen und Tagespunkte auf, die bei einem Solotrip relevant werden. MEINUNG Bereits seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Idee eines Solotrips. Allein in die Ferne zu reisen, neue Welten und Kulturen zu entdecken verspricht Wunderbares und wirkt zugleich etwas einschüchternd. Ein Land bereisen, ohne die Sprache zu kennen, ohne einen Blick für Gefahren des Alltags zu haben und ohne eine bekannte Person zur Seite zu haben? Alles kein Problem – verspricht Annika Ziehen. Bereits früh soll die Autorin erfahren, was es bedeutet alleine in der Welt unterwegs zu sein. Direkt nach dem Abitur reist sie nach New York, um Land und Leute kennen zu lernen und sich auf ihre Studienjahre in der Weltmetropole vorzubereiten. Seit damals ist ihr die Reiselust nicht vergangen und Jahr für Jahr macht sie sich auf, um unbekannte Gefilde (und zugegebenermaßen auch neue Gerichte) zu entdecken. Ihr Buch ist ein Plädoyer für das Alleinreisen – das nicht immer so einsam ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Ist man ohne Begleitung unterwegs, so wird man schneller mal von Einheimischen (zum Familienessen) nach Hause eingeladen, bekommt eher einen Zugang zu anderen Reisenden und schließlich kann man sich in einem Hostel auch ein Mehrbettzimmer mit anderen teilen oder sich Reisegruppen anschließen. Den Einstieg in das Buch machen Argumente, die für (und gegen) das Alleinreisen sprechen. Gängige Vor- und Nachteile werden gegeneinander abgewogen und mit eigenen Erfahrungen verknüpft. Auch die üblichen Ausreden, die selbst Interessierte von einem Solotrip abhalten mögen, lässt Annika Ziehen nicht aus. Sie zeigt Lösungen auf, ebenso wie Kompromisse, die sich schließen lassen und schafft es mögliche Hürden etwas niedriger wirken zu lassen. Die Autorin berichtet von den schönen sowie von den negativen Seiten des Alleinreisens und legt dar, warum sie es niemals missen möchte. Das Buch umfasst zudem Tipps zur Planung einer eigenen Soloreise; Hinweise zu den Möglichkeiten (und Risiken) vor Ort (Unterbringung, Transport, Gastronomie, Währung etc.) und schließt mit Routen zum Nachreisen. Ausgehend von den Erfahrungen der Autorin wird man so bestens auf das Alleinreisen vorbereitet. Die in das Buch integrierten Bilder befeuern die Reiselust zusätzlich. "Make your choice, adventurous stranger. Strike the bell and bide the danger. Or wonder ‚til it drives you mad, What would have followed, if you had." – C. S. Lewis Solotrip umfasst all das, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte und noch einiges mehr. Es gibt einem Mut, den Schritt zu wagen und sich von selbst errichteten Mauern nicht abhalten zu lassen. Ein Buch für alle, die die Lust verspüren zukünftig einen (oder gar mehrere) Solotrips zu unternehmen.

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  • Solotrip

    Solotrip
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    02. July 2017 um 21:29

    Inhalt Der Solotrip – für die einen die beste Art des Reisens überhaupt, für andere ein Abenteuer, von dem sie schon lange träumen. Was ist das Besondere am Alleinreisen? Und gehört wirklich so viel Mut dazu, wie viele meinen? Annika Ziehen reist seit Jahren allein, und was sie zwischen Kapstadt und New York erlebt hat, inspiriert, es ihr sofort nachzutun.Sie erzählt, warum der Solotrip gut fürs Selbstbewusstsein ist, weshalb man ohne Begleitung intensiver reist und woher das ganz große Freiheitsgefühl kommt.Außerdem gibt sie zahlreiche Tipps von der Buchung bis zum Dinner for One und verrät einige ihrer Lieblingsreiserouten.(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Als junge Frau macht sich Annika Ziehen auf den Weg nach New York und bleibt dort für sechs Jahre. Doch dann folgt gegen Ende dieser Zeit eine Passage, in der sich die Autorin nicht mehr wohl fühlt. Das Fernweh taucht wieder auf und es verschlägt sie nach Südafrika, wo sie als Jugendliche schon einmal war. Dort lernt sie das Autofahren neu und besucht einige andere Länder in der Nähe. Eines hat es ihr aber besonders angetan: Marokko, sie verliebt sich in das Land, die Kultur und die Leute. Ein land, zudem sie immer wieder zurückkehrt. Aber auch in Kapstadt hält es sie nicht lange und die junge Frau macht sich wieder auf Reisen. Asien, Europa – selbst das relativ unbekannte San Marino. Sie fühlt sich überall wohl – und nie alleine. Das Buch beginnt mit einem Einstieg in die Thematik des „Alleinreisens“, was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin erläutert ihre Gedanken und ihre Beweggründe für diesen Schritt und versucht andere Menschen für diese Entscheidung zu begeistern. Sie durchleuchtet Vor- und Nachteile und macht deutlich, das allein nicht einsam ist.Durchweg nachvollziehbar und hätte ich keinen Partner an meiner Seite der ebenfalls so gerne reist, dann würde ich auch sofort alleine reisen. Dieses Buch hat meine letzten Bedenken in diese Richtung entkräftigt. In den weiteren Abschnitten geht es um die Thematik „Rucksack oder Rimova“, Reisen als ein Privileg oder eine Pflicht, praktische Tipps und Routenvorschläge zum Nachreisen. Alles sehr interessante Themen, aber es gibt noch viel mehr.Die Sicherheit auf Reisen, der Kontakt nach Hause, Geld und Reiseplanung, die verschiedenen Kulturen und ihre Sichtweisen im Bezug auf Frauen.Schattenseiten werden beleuchtet und nicht schön geredet, aber es gibt auch viele schöne Momente, die die Autorin mit uns teilt und an einigen Stellen auch zum Nachdenken anregt. Ich bin hin und weg von diesem Buch und ich habe unzählige kleine Post its hineingeklebt, viele Zitate werde ich im Hinterkopf behalten und die Bilder haben mich an traumhaft schöne Orte entführt, die ich bisher noch nicht bereist habe.„Solotrip“ ist kein Reiseführer, sondern eine Hommage an das Fernweh und das Reisen. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Versteckte Checkliste

    Solotrip
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    23. June 2017 um 18:53

    Bei diesem Buch hat mich das Cover so angesprochen und der Titel, das ich es lesen musste. Leider ging dabei das Buch so schnell zu Ende, da es so wenige Seiten hat und die Geschichte einen in den Bann zieht. Hierbei finde ich es Klasse, das es sich wirklich um das Alleine Reisen geht. Hier werden Themen wie z.B. Sicherheit, das Essen gehen, Fotografieren und mehr behandelt. Dabei berichtet die Autorin zu Anfang ihre Gründe und Gedanken des Alleine Reisens und über ihre Reiseerfahrungen. Man lernt durch diese Story neue Orte kennen, bei denen man selbst Lust bekommt, sofort die Tasche zu packen und los zu Reisen.  Die Autorin Annika Ziehen erzählt darin, wie sie sich bei einsamen Abenden mit Bücher oder Facebook beschäftigt hat, aber dennoch die Gegend genossen hat. Besonders bemerkenswert fand ich, die Erlebnisse beim Zugfahren und wie sie sich durch die Landesküche probiert hat. Ich wäre dabei eher etwas sehr skeptisch aber auch für neues bereit.  Als Leser denkt man auch zu Anfang, das es sich ledeglich um eine Story ums Reisen handelt. Doch wer genauer darauf achtet, merkt sofort, das es sich hierbei auch um eine Checkliste sowie kleinen Reiseführer handelt. Am Ende geht die Autorin nochmal Explizit auf Themen wie Geld, Reiseplanung und Gepäck ein. Dabei baut die Autorin auch Zitate aus Songs, Filmen etc. ein, die der Geschichte nochmal was erfrischendes verleiht und spannender wirkt. Sehr schön finde ich hierbei auch, das sie die Orte so bildlich beschreibt. Auch das sie ganze Abschnitte mit Themen wie Frau, Kleiderordnung und Sicherheit widmet, finde ich sehr gut, den in anderen Ländern gibt es auch bekanntlich andere Sitten.  Der Schreibstil der Autorin ist hierbei so erfrischend, angenehm und flüssig zu lesen, dass einem die Seiten nur dahinflogen. Deswegen finde ich es auch sehr schade, dass das Buch so dünn ist und in meinen Augen, wenige Seiten enthält. Ich wäre gerne auf eine längere Reise gegangen und hätte gerne über die Orte erfahren, bei denen die Autorin war. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch und wen ich eine Reise unternehmen werde, werde ich mir dieses Buch auch nochmal zur Hand nehmen und die Checkliste darin beachten.

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  • Ein ganz besonderer Reiseratgeber!

    Solotrip
    book_lover01301

    book_lover01301

    17. June 2017 um 10:56

    Worum geht's?"Der Solotrip – für die einen die beste Art des Reisens überhaupt, für andere ein Abenteuer, von dem sie schon lange träumen. Was ist das Besondere am Alleinreisen? Und gehört wirklich so viel Mut dazu, wie viele meinen? Annika Ziehen reist seit Jahren allein, und was sie zwischen Kapstadt und New York erlebt hat, inspiriert, es ihr sofort nachzutun. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Reisen. Eingebettet in zahlreiche Anekdoten von unterwegs, nennt Annika Ziehen tausend gute Gründe, die dafür sprechen, lieber allein die Koffer zu packen, als gar nicht zu reisen. Sie erzählt, warum der Solotrip gut fürs Selbstbewusstsein ist, weshalb man ohne Begleitung intensiver reist, was am Eat-Pray-Love-Mythos dran ist und woher das ganz große Freiheitsgefühl kommt. Und sie verrät, was man bei der Reiseplanung alles beachten sollte, warum du genauso gut mit Rollkoffer wie mit Rucksack reist, wie man auch allein unterwegs Momente mit anderen teilen kann und wie das Dinner for One – die Krönung des Alleinreisens – zum Vergnügen wird. Egal, ob Städtereise oder Strandurlaub, Bergbesteigung oder Inselhopping – Reisen kann man üben. Und wenn du weißt, wie, wird es dich richtig glücklich machen. Versprochen."Warum hab ich es gelesen?Vor einigen Jahren habe ich begonnen, jedes Jahr einen Solotrip zu machen, da sich meine bessere Hälfte leider nicht besonders für Sightseeing in Städten interessiert. Das erste Mal war ich zwar unglaublich aufgeregt, habe aber auch schnell gemerkt, dass das Alleinreisen eine ganz besondere Erfahrung ist. Dementsprechend haben mich also der Titel und natürlich der Klappentext dieses Büchleins sehr angesprochen und ich war gespannt auf Annika Ziehens Reiseberichte.Wie war's?Der Aufbau dieses doch ganz besonderen Reiseratgebers ist in sich schlüssig und sinnvoll. Nachdem die Autorin Gründe und Gedanken rund ums Alleinreisen dargelegt hat, berichtet sie munter von ihren Reiseerfahrungen, anhand derer sie Themen wie Sicherheit, Essengehen, Fotografieren etc. behandelt. Zudem gibt sie wertvolle Tipps und verrät sogar einige Routen zum Nachreisen. Das Ganze geschieht in einem dermaßen angenehmer Schreibstil, dass man das Gefühl hat mit Annika Ziehen und einem Tässchen Tee gemütlich am Tisch zu sitzen. Locker und flüssig erzählt sie beispielsweise, dass sie sich die einsamen Abende in der Ferne entweder mit einem Buch oder Facebook vertreibt, oder, sollte sie doch mal Gesprächsbedarf haben, sich einfach in einer Bar an den Tresen setzt um sich mit dem Barmann zu unterhalten. Total interessant fand ich auch ihre Erlebnisse beim Zugfahren in verschiedensten Ländern oder ihren Mut, sich einmal quer durch die Landesküche zu probieren. Unterstrichen werden diese Erzählungen durch schwarz-weiß-Fotografien ihrer Reisen, was dem ganzen Buch nochmals eine ganz persönliche Note verleiht.Die Tipps sind nicht nur umfassend, sondern wirklich hilfreich. Im Prinzip ist das gesamte Buch mit Anregungen und Empfehlungen gespickt, aber im vorletzten Kapitel geht es noch einmal explizit um (Basic)Tipps zur Reiseplanung, Geld und Gepäck. Es dient quasi nochmal als kurze, praktische Checkliste.Eine Kleinigkeit, die ich persönlich noch ganz spannend fand war die Tatsache, dass die Autorin nicht nur Zitate aus Songs und anderen Quellen einbaut, sondern auch einige ihrer Reiseerlebnisse mit dazu passenden Filmen und Büchern vergleicht (Eat Pray Love, The Beach...). Was war besonders?Neben all den interessanten Tipps und Erfahrungen möchte ich ganz besonders hervorheben, wie toll die Autorin mit unangenehmeren Themen umgegangen ist. So widmet sie beispielsweise ganze Abschnitte zum Thema Reisen allein als Frau, Kleiderordnung und Sicherheit. Durchweg tritt sie für fremde Kulturen ein und bittet um Toleranz und Verständnis nach dem Motto: "Andere Länder, andere Sitten". Wenn man in einer Moschee Schultern und Knie bedeckt heißt das nicht, dass man jahrzehntelang erkämpften Feminismus über Bord wirft, sondern dass man der anderen Kultur mit Respekt und Achtung begegnet. Wenn chinesische Kinder auf die Straße pinkeln muss man das nicht toll finden, aber man sollte sich auch nicht darüber aufregen und gleich die gesamte Nation als "eklig" abtun.Reading Solotrip - Vom Glück des Alleinreisens makes me feel like...Ein ganz besonderes Reisebüchlein, was definitiv Lust macht, die Koffer zu packen und loszuziehen. Und das auch gerne allein!

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