Die schwarze Orchidee

von Annis Bell 
4,5 Sterne bei49 Bewertungen
Die schwarze Orchidee
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Die Blutdiamanten von heute sind die Orchideen von vorgestern – gute Basis, aber blasse Bösewichte.

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Definitiv besser als der 1.Teil.Geniale spätviktorianische Kurzweil mit jeder Menge Spannung und unvorhersehbaren Twists;weiter so Frau Bell

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Inhaltsangabe zu "Die schwarze Orchidee"

Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott, hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen.

Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Charlotte, Lady Alisons Cousine, ist mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet und lebt abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus in Northumbria. Im Hause Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird.

David Wescott findet heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner in einer der berühmtesten Orchideengärtnereien Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr als um eine seltene schwarze Orchidee zu gehen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503935730
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:370 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:29.03.2016

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 7 Monaten
    Spannende Fortsetzung!

    Lady Jane bekommt einen Brief von ihrer schwangeren Freundin Alison, die sich gerade bei ihrer Cousine Charlotte in einem düsteren Herrenhaus in Northumbria aufhält. Durch Probleme in ihrer Schwangerschaft darf Alison das Bett bis zur Geburt ihres Kindes nicht verlassen. Doch das alte Herrenhaus ist Alison unheimlich; es scheinen seltsame Dinge vorzugehen. Dann wird auch noch ein Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden. Kurzentschlossen macht sich Lady Jane auf den Weg nach Northumbria - gegen den Willen ihres frisch angetrauten Ehemannes Captain Wescott.

    Mein Leseeindruck:

    Schon den ersten Band "Die Tote von Rosewood Hall" habe ich sehr gerne gelesen. Diesen zweiten Band mochte ich sogar fast noch ein bisschen lieber. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, Lady Jane eine Weile zu begleiten und das Rätsel rund um das alte Herrenhaus und die Orchideensammlung des Hausherrn mit ihr gemeinsam zu lösen.

    Die Spannung war immer sehr hoch, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

    Besonders die Atmosphäre in diesem Buch hat mir sehr gefallen. Das Geheimnisvolle und die dunkle Moorlandschaft in Nordengland. Es passte einfach alles gut zusammen.

    Der Schreibstil war auch sehr angenehm, so dass ich insgesamt sehr viel Freude und Unterhaltung mit diesem Buch hatte und  mich nun auf den dritten Teil freue!

    Kommentare: 1
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    KaraMellis avatar
    KaraMellivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Blutdiamanten von heute sind die Orchideen von vorgestern – gute Basis, aber blasse Bösewichte.
    Die Schöne und das Biest – tropische Schönheit und viktorianische Doppelmoral

    Der zweite Band der LadyJane-Reihe konnte mich nicht in gleichem Maße fesseln wie sein Vorgänger.
    Die Geschichte um den von Sammelwut geprägten Hobbyhype der Wohlhabenden hat eine zu geringe Sogwirkung entwickelt, um mich von diversen anderen Beschäftigungen abzuhalten.
    Ich habe lange, lange, laaange benötigt, um sie zu Ende zu lesen.
    Vielleicht lag es an den vielen Unterbrechungen, daß mich die Auflösung am Ende des Buches mehr verwirrte als begeisterte.
    Auf mich wirkten die Verbindungen einzelner Personen zu stark konstruiert, die Handlungen selbiger teilweise abstrus und schwer nachvollziehbar.
    Winton Park als einen Ort der Handlung konnte ich nicht vor mir sehen – trotz Beschreibungen blieb dieser Ort abstrakt.
    Im Gegensatz dazu: Kolumbien: die Briefe des Orchideenjägers sind die Reiseberichte eines Abenteurers und haben mich an T.C. Boyle´s „Wassermusik“ erinnert – das fand ich großartig.
    Besonders schön sind auch die kleinen Informationen am Rande: z. B. über die „Dreckspatzen“: arme Jungs, die im Themseschlamm nach Brauchbarem zum Verkauf suchen.
    Oder das es zu dieser Zeit in den Schaufensterauslagen ausgestopfte Vögel zu betrachten gab.
    Diese kleinen Details liebe ich, sie machen die Geschichte lebendig und sind hoffentlich auch im dritten Teil zu finden.
    Fazit: Die Blutdiamanten von heute sind die Orchideen von vorgestern - gute Basis, aber blasse Bösewichte.

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    Danni89s avatar
    Danni89vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auch der zweite Band der historischen Krimi-Reihe rund um Lady Jane weiß den Leser zu überzeugen!
    Überzeugender zweiter Teil der Krimi-Reihe

    Klappentext: „Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen. Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Charlotte, Lady Alisons Cousine, ist mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet und lebt abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus in Northumbria. Im Hause Winston Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darum gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird. David Wescott findet heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner in einer der berühmtesten Orchideengärtnereien Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr als um eine seltene schwarze Orchidee zu gehen...“

    In „Die schwarze Orchidee“ erzählt die Autorin Annis Bell wieder sehr spannend und absolut gelungen über insgesamt 31 Kapitel den zweiten Teil der historischen Krimi-Reihe rund um die sympathische Protagonistin Lady Jane.

    Nach „Die Tote von Rosewood Hall“ konnte mich auch „Die schwarze Orchidee“ voll überzeugen. Ich habe die Protagonistin Lady Jane schon im ersten Band der Reihe sehr lieb gewonnen und habe gerne mehr von ihr und auch von Captain Wescott gelesen. Wieder ist es der Autorin hier richtig toll gelungen, die Atmosphäre der Zeit und der Orte gekonnt in ihre Zeilen einzuarbeiten. Man fühlt sich direkt mitten in der Geschichte und taucht so schnell auch nicht wieder auf, denn die Handlung ist wieder nicht nur absolut kurzweilig, sondern auch richtig fesselnd gestrickt. Ich habe wieder gerne mit den so liebevoll gezeichneten Figuren mitgefiebert und neugierig die durchweg spannende Entwicklung ihrer Geschichte verfolgt.

    Fazit: auch der zweite Band der historischen Krimi-Reihe rund um Lady Jane weiß den Leser zu überzeugen! 

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 2 Jahren
    Die schwarze Orchidee

    England im Jahre 1860: Im viktorianischen England heiratet Lady Jane ihren Captain David Wescott, und die beiden führen fortan eine glückliche Ehe. Das heißt aber nicht, dass Lady Jane sich ihm nun brav fügt, wie es Gang und Gäbe war. Als sie per Post einen Hilferuf ihrer schwangeren Freundin Lady Alison ereilt, packt sie sofort ihre Sachen und fährt zu deren Cousine Charlotte, bei der sie sich momentan aufhält. Diese ist mit dem Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet, der sich trotz des Unwohlseins seiner Frau nur für seine Orchideen zu interessieren scheint. Plötzlich verschwindet das Dienstmädchen, um wenig später im Moor gefunden zu werden. Und dann wird auch noch der Gärtner der berühmten Orchideenzüchtung ermordet. Was geht dort auf Winton Park vor? Jane und auch ihr Mann recherchieren und stoßen auf unglaubliche Machenschaften. Dabei stürzen sie sich selbst auch immer tiefer in die Gefahr.
    „Die schwarze Orchidee“ ist der 2. Band mit der Detektivin Lady Jane und gut zu lesen, ohne den 1. Band zu kennen. Von Beginn an wird die Spannung so angesetzt und auch gehalten, dass man das Buch kaum wieder aus der Hand legen kann. Man rätselt so mit und bangt mit Lady Jane, dass ihr nichts Schlimmes passiert. Dabei wird man immer wieder auf falsche Fährten geführt, und die Überraschung ist dann groß. Auch ist die Atmosphäre dieser Zeit wunderbar eingefangen, sowohl die bedrückende auf Winton Park als auch die gruselige in Kolumbien bei David. Die Figuren sind lebensnah, so natürlich wirken sie auf einen. Und Lady Jane ist trotz ihrer erlesenen selbstbewussten Art, was damals so eher ungewöhnlich war, absolut sympathisch. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, und ich fühlte mich die ganze Zeit über wunderbar unterhalten.

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    tanteruebennases avatar
    tanteruebennasevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig, spannend, historisch interessant
    Kurzweilig, spannend, historisch interessant

    Die schwarze Orchidee ist ein schöner kurzweiliger Roman, der im historischen England im 19. Jahrhundert spielt und Einblicke in die damaligen Lebensumstände gibt - aber dennoch nicht aufgesetzt wirkt. Im zweiten Band um Lady Jane geht es um Orchideensammler, Indien und die kriminellen Machenschaften dahinter: rundum spannende Aspekte, die mich den Krimi kaum aus der Hand haben legen lassen. Spannend, kurzweilig und sympathische Protagonisten - ich freue mich auf Band 3 mit Lady Jane und Captain Westcott.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoller Roman und zweiter Band um Lady Jane, der mich wieder begeistert hat
    Die schwarze Orchidee

    Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott, hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen. Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Charlotte, Lady Alisons Cousine, ist mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet und lebt abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus in Northumbria. Im Hause Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird. David Wescott findet heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner in einer der berühmtesten Orchideengärtnereien Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr als um eine seltene schwarze Orchidee zu gehen

    Lady Alison, Janes beste Freundin, sitzt in dem düsteren Herrenhaus ihrer Cousine Charlotte fest. Alison ist im 7. Monat schwanger und darf nur noch liegend die Tage verbringen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie ihr Kind verliert. Alison macht sich große Sorgen um ihre Cousine, die mehrmals täglich Schwächeanfälle hat und auch ansonsten keinen guten Eindruck macht. Alison ist der Meinung, dass irgendetwas in diesem Hause vor sich geht und nicht in Ordnung ist. Lady Jane kommt dem Hilferuf, trotz des schlechten Winterwetters, natürlich gleich nach und reist mit Hettie nach Winton Park, obwohl David sie nicht fahren lassen wollte. Aber was wäre Lady Jane, wenn sie nicht ihren Kopf durchsetzen würde. Auf Winton Park angekommen, erwartet Jane eine schwächlich und krank wirkende Charlotte, ein strenger Sir Frederick, der von seiner Orchideenzucht besessen scheint und seine meiste Zeit im Gewächshaus verbringt. Jane erfährt, dass Rachel, ein Dienstmädchen seit zwei Wochen verschwunden ist und sich anscheinend niemand darum kümmert oder sich dafür interessiert. Jane stellt Nachforschungen an, genau wie David in London, aufgrund des Todes des Gärtners dort. Beide kommen den Geheimnissen immer mehr auf die Spur und begeben sich somit auch in Gefahr. So stellt Jane fest, dass Charlotte vergiftet werden sollte, und auch noch einige andere interessante Dinge der Hausangestellten auf Winton Park. Und dann wird es richtig spannend.

    Annis Bell hat mich mit dem zweiten Teil um Lady Jane wieder vollkommen begeistert. Nach den ersten Seiten war ich schon wieder mittendrin im Geschehen um Jane und David. Der Schreibstil ist flüssig und klar und man fliegt nur so über die Seiten. Auch die Spannung ist wieder von Anfang da und man fiebert wieder mit, dass Jane bloß nichts passieren möge und ihr liebevoller Ehemann David ihr rechtzeitig unter die Arme greift.

    Die Charaktere sind realistisch und toll dargestellt. Die meisten hatte ich im ersten Band schon ins Herz geschlossen, Lady Jane und David sowie Lady Alison und Hettie natürlich. Auch der Wildhüter O’Conor kam gut rüber.

    Ein wundervolles Buch, das mich wieder vollkommen begeistert hat. Ich hoffe und freue mich schon auf den dritten Band um Lady Jane. Vielleicht mit David in Indien auf neuen Ermittlungstouren.

    Ich danke herzlichst Annis Bell, die mir mit diesem Roman wieder eine Riesenfreude und wunderschöne Lesestunden bereitet hat.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 2 Jahren
    Lady Jane auf der Jagd

    England 1860. Kaum haben sich Lady Jane und Ehemann David Wescott in ihrer Ehe glücklich eingerichtet, bekommt Jane einen Brief ihrer Freundin Lady Alison, in dem sie diese um Hilfe bittet. Janes Spürnase ist geweckt und anstatt auf Hausfrau zu machen, reist sie kurzerhand zu ihrer Freundin, die momentan bei ihrer Cousine Charlotte und deren Ehemann Sir Fredrick Halston auf deren Herrenhaus Winton Park weilt. Dort tragen sich merkwürdige Dinge zu, denn erst verschwindet ein Dienstmädchen, um einige Zeit später tot im Moor wieder aufzutauchen. Der Hausherrin geht es sehr schlecht, was dem Ehemann so gar nicht interessiert, hat er doch nur Gedanken für seine Orchideensammlung und dann wird auch noch ein Gärtner ermordet. Was geht hier vor? Lady Janes Neugier ist geweckt und sie ist nicht davon abzubringen, den Dingen auf den Grund zu gehen und das Rätsel aufzulösen. Wird es ihr gelingen?

    Annis Bell hat mit ihrem Buch „Die schwarze Orchidee“ den Nachfolgeband zu „Die Tote von Rosewood Hall“ mit Ermittlerin Lady Jane vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, die Dialoge oftmals humorvoll, und die Geschichte lässt sich, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen, um sowohl an der Seite von Lady Jane im viktorianischen England als auch an der Seite von David Wescott im kolumbianischen Urwald die Todesfälle in Zusammenhang zu bringen und den Grund dafür herauszufinden. Die Spannung wird schnell aufgebaut und steigert sich im Verlauf des Romans immer mehr. Dabei gelingt es der Autorin sehr gut, die düstere und beklemmende Stimmung des Herrenhauses heraufzubeschwören, aber auch dem Leser die unheimliche und gefährliche Atmosphäre im Urwald nahe zu bringen. Auch die ausgelegten falschen Fährten veranlassen den Leser immer wieder dazu, die Situationen neu zu überdenken, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

    Die Protagonisten sind sehr liebevoll skizziert und wirken mit ihren charakterlichen Eigenschaften sehr authentisch und lebensecht. Lady Jane ist eine recht smarte und selbstbewusste Frau. Sie hat ihren eigenen Kopf und weiß diesen auch, sich zu behaupten, was für die damalige Zeit recht ungewöhnlich ist. Lady Jane ist unkonventionell und geht die Dinge mit dem nötigen Mut an. Sie versteht sich nicht als Hausherrin, sondern will sich dadurch auch beweisen, dass Frauen ebenfalls ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft sind. David Wescott ist ein ehemaliger Soldat, dem Gewalt nicht fremd ist und der seine Frau von den Unbillen des Lebens fernhalten will. Dabei ist er warmherzig und ein cleverer Ermittler. Auch Hetty und Blount sind besonders eigenwillige Charaktere, die ihren Herrschaften große Unterstützung leisten. Dieses Kleeblatt ist regelrecht zu allem fähig.

    „Die schwarze Orchidee“ ist ein sehr spannender historischer Kriminalroman, der den Leser konstant in Atem hält, bis die Geschichte lückenlos enthüllt ist. Ein Muss für alle Liebhaber dieses Genres! Absolute Leseempfehlung!

     

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    cyranas avatar
    cyranavor 2 Jahren
    Lady Jane ermittelt

    November 1860, Lady Jane reist in den kalten Norden, um ihrer Freundin Lady Alison beizustehen. Diese ist schwanger und muss sich schonen und hat Angst um ihre Cousine Charlotte, in deren Haus sie zurzeit "festsitzt". Charlottes Mann ist ein Orchideenzüchter und kümmert sich kaum um seine Frau, der es gesundheitlich immer schlechter geht. Und dann ist da noch das Rätsel um Rachel, das verschwundene Dienstmädchen.
    Unterbrochen wird diese Erzählung immer wieder von Briefen aus Kolumbien, wo ein Orchideenjäger für Charlottes Mann Sir Frederick auf der Suche nach seltenen Orchideen, insbesondere nach der schwarzen Orchidee ist.

    Eine spannende Zeit und interessante Geschichte. Am Ende löst sich alles logisch auf und der Leser erfährt so einiges über Orchideen, aber auch das Leben in London und einem Herrenhaus in Northumbria. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte interessant.

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    Damarels avatar
    Damarelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Stil, interessante Rahmenidee, kann für mich aber nicht an die ganz Großen dieses Genres heranreichen.
    Lady Jane und die verrückten Blumenzüchter

    Um einer schwangeren Freundin beizustehen, die sich in dem unheimlichen Herrenhaus ihrer Cousine fürchtet, reist Lady Jane ins unwirtliche, winterliche Northumberland.
    Dort angekommen muss sie feststellen, dass in dem herrschaftlichen Haus anscheinend wirklich einiges nicht stimmt.  Ein Dienstmädchen ist verschwunden, die Hausherrin Charlotte leidet unter seltsamen Schwächeanfällen und deren Mann kümmert sich nur um seine geliebten Orchideen.
    Und als auch in London plötzlich ein Orchideengärtner ermordet wird, sieht Lady Janes Ehemann sich gezwungen, ebenfalls in die Ermittlungen einzugreifen, um seine Frau vor größeren Schwierigkeiten zu bewahren, denn alle Fäden scheinen bei den Orchideenzüchtern zusammenzulaufen.


    Ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension sehr schwer getan habe und sehr lange darüber gebrütet. Es gab in diesem Buch einige Dinge, die mir richtig, richtig gut gefallen haben und wiederum andere Sachen, die mir zeitweise das Weiterlesen schwer gemacht haben.
    Ein ganz großes Plus war für mich der Schreibstil des Buches. Er ist zum einen sehr flüssig, zum anderen unheimlich dicht. Man spürt die düstere Atmosphäre im Herrenhaus, kann den Dreck in Londons Straßen vor sich sehen, all das hat mich sofort mitgezogen und das Kopfkino laufen lassen. Es gab ein paar wirklich sehr eindrücklich beschriebene Szenen im Buch, die bei mir "hängen geblieben" sind.
    Auch das Thema fand ich sehr spannend und mal was Neues in diesem Bereich. Man erfährt viel über den Orchideenkult der viktorianischen Zeit und die Recherchiearbeit, die in diesem Buch steckt, ist nicht zu übersehen. Ein absolutes Highlight in diesem Zusammenhang waren die Briefe eines Orchideenjägers, die Einblick in das "Berufsleben" solcher Männer geben.
    Überhaupt nicht warm geworden bin ich leider mit den beiden Hauptfiguren, vor allem Lady Jane hat mich mehrfach zur Weißglut getrieben mit ihrer permanent zur Schau gestellten Andersartigkeit und dem Abweichen von viktorianischen Normen. Sie übergeht den Willen ihres Mannes, ist genervt von Reifröcken und Korsetts, reitet nur bei offiziellen Anlässen im Damensitz, sonst natürlich immer Herrensitz, besteht auf Gleichberechtigung in der Ehe, kann mit Nähutensilien Schlösser aufknacken, besitzt eine Waffe, macht keine Standesunterschiede...
    Ein gewisses Aufbegehren oder ein Unwillen gegen die Konventionen hätte sicher nicht geschadet, aber mir war das einfach zu viel des Guten. Durch all diese Punkte, die Janes Besonderheit herausstellen sollten und so sehr von den Gepflogenheiten der Zeit abwichen, verkam sie für mich zu einer unsympathischen Karikatur und war für mich keine Frau ihrer Zeit. Das ist allerdings ein Problem, das ich mit vielen Romanfiguren habe. Ich mag es einfach nicht, wenn mir ständig vor Augen gehalten wie "anders" und wie "besonders" die Heldin doch ist.
    David dagegen blieb für mich ein Scherenschnitt, der sich hauptsächlich durch seine inneren Monologe über seine unerwartete, tiefe Liebe für die unkonventionelle Jane charakterisiert hat und die Tatsache, dass jedes weibliche Wesen ihn umgehend attraktiv findet. Tier- und Menschenfreund ist er natürlich auch noch, düster und ein Geheimnis hat er auch. Mir haben da einfach die Ecken und Kanten gefehlt.
    Der Krimiplot an sich war spannend gemacht und gut aufgebaut, auch wenn sich mir persönlich die Geschichte zu sehr um die Heldin herum und nicht um den Fall entwickelt hat.
    Die Eröffnungsszene ist an Spannung kaum zu überbieten. Der Täter ist dann zwar recht schnell erraten, aber die Spannung blieb erhalten, da einem die einzelnen Zusammenhänge erst nach und nach entdeckt werden. Am Ende gab es für mich sogar nochmal eine überraschende Wendung, was die Beteiligten in diesem Fall anging. Lediglich das Geständnis wurde mir zu kurz abgehandelt und hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen, da mir die Motivation nicht ganz logisch erschien und ich zugegeben durch den Titel auch einen etwas anderen Hintergrund erwartet hatte.
    Das Buch ist alles in allem nicht schlecht, es hat wie bereits gesagt, viele tolle Ansätze, aber meinen Geschmack konnte es nicht ganz treffen.

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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor 2 Jahren
    Ein toller Krimi , der im Jahre 1860 spielt

    Lady Jane, frisch verheiratet mit Capitain Wescott, hat nicht vor das Leben einer braven Ehefrau zu führen. Als sie einen Brief von ihrer schwangeren Freundin Lady Alison erhält, macht sie sich auf den Weg nach Northumbria. Im Hause der Cousine von Lady Alison, die mit dem Orchideenzüchter Sir Frederik verheiratet ist,  geschehen merkwürdige Dinge. Und dann wird auch noch ein Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden...

    "Die schwarze Orchidee" von Annis Bell ist schon der zweite Teil rund um Lady Jane. Aber auch ohne den ersten Teil zu kennen, kommt man prima in dieses Buch hinein. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Autorin hält das ganze Buch über die Spannung und die Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts. 

    Lady Jane ist ein sehr sympathischer, eigensinniger, unabhängiger und hilfsbereiter Mensch. Ich mochte sie von Anfang an sehr. Capitain Wescott dagegen ist sehr geheimnisvoll, er spricht nicht viel über seine Familie und seine Arbeit- man tappt immer etwas im Dunkeln. Trotzdem kann man erkennen das er Lady Jane liebt und das er das etwas Revolutionäre seiner Frau mag.

    Mir hat das Buch super gefallen und ich hatte es in zwei Tagen durch. Ich denke ich werde mir auch noch den ersten Teil besorgen :-)



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ABells avatar
    Lesesommer - Urlaubszeit - Krimizeit


    endlich Zeit, um sich den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen und dazu gehört natürlich das LESEN! Wir laden euch herzlich zu einer Verlosung von 10 ebooks und 5 Taschenbüchern von "Die schwarze Orchidee", dem zweiten Teil in der Reihe um die viktorianische Ermittlerin, Lady Jane, ein. Weil man im Urlaub viel Lesefutter braucht haben wir uns diesmal für mehr ebooks entschieden, denn die finden auf jedem Reader Platz. Gebt bitte eure Präferenz (ebook o. TB) bei der Bewerbung mit an.

    Inhalt: Diesmal ermittelt Lady Jane unter exzentrischen Orchideenzüchtern. Ihr Gatte, Captain Wescott, hat wieder alle Hände voll zu tun, um seiner allzu neugierigen Frau bei der Aufklärung einiger geheimnisvoller Todesfälle zu helfen...
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    Und nun zur Teilnahme - verratet uns doch bitte, welches eure Lieblingsblume ist. Und wenn ihr zu den Gewinnern gehört, freuen wir uns über eine Rezension! Die Verlosung findet am 4.8. statt.

    Viel Glück wünschen euch
    Annis Bell & das Histo Journal 
    www.annisbell.de
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    Liebe LeserInnen,

    Lady Jane ermittelt wieder – diesmal unter exzentrischen Orchideenzüchtern in Northumbria und London.
    Zum Inhalt:
    "Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Charlotte, Lady Alisons Cousine, ist mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet und lebt abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus in Northumbria. Im Hause Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird.
    David Wescott findet heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner in einer der berühmtesten Orchideengärtnereien Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr als um eine seltene schwarze Orchidee zu gehen …"

    Wie es zu einem regelrechten Orchideenrausch im viktorianischen Zeitalter kam und welche Männer zu Orchideenjägern wurden erfahrt ihr in diesem ARTIKEL.
    Gemeinsam mit dem Histo Journal verlost Annis Bell zur Veröffentlichung des zweiten Teils „Die Schwarze Orchidee“ – 15 Taschenbücher!
    Wir freuen uns über eure Meinung in einer Rezension!
    Die Auslosung findet am 16. April statt!

    Wer ein Taschenbuch gewinnen möchte sagt uns bitte wie das berühmte Gewächshaus in London heißt:

    a) Lanhydrock
    b) Kew Gardens
    c) Sheffield Park Garden

    Viel Glück wünschen

    Annis Bell & das Histo Journal
    www.annisbell.com

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    Letzter Beitrag von  ABellvor 2 Jahren
    vielen lieben Dank!!! :-)
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