Anonyma

 4.3 Sterne bei 146 Bewertungen
Autor von Eine Frau in Berlin, Das Leichentuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anonyma

Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Deutschland und arbeitet als Journalistin. Zum Schutz ihrer Tochter veröffentlicht sie das Buch anonym.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anonyma

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Buchformat:
Cover des Buches Eine Frau in Berlin9783442737949

Eine Frau in Berlin

 (130)
Erschienen am 14.10.2008
Cover des Buches Bis auf die Haut9783810501806

Bis auf die Haut

 (2)
Erschienen am 01.01.2003
Cover des Buches Plötzlich ein Sorgenkind9783421045744

Plötzlich ein Sorgenkind

 (1)
Erschienen am 23.09.2013
Cover des Buches Endstation Demenz-WG?9783899933178

Endstation Demenz-WG?

 (1)
Erschienen am 31.10.2013
Cover des Buches Ich und mein Zwang9783943645026

Ich und mein Zwang

 (0)
Erschienen am 12.09.2012
Cover des Buches Diese Magie der Liebe9783737512602

Diese Magie der Liebe

 (0)
Erschienen am 12.10.2014
Cover des Buches Bis auf die Haut9783596160570

Bis auf die Haut

 (0)
Erschienen am 01.11.2004

Neue Rezensionen zu Anonyma

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Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

Wo ein Wille, da ein Weg
SusanneBvor 8 Monaten

Wo ein Wille, da ein Weg - dieser Gedanke bleibt in tiefer Bewunderung nach dem Lesen der Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 1945.

Eine Frau in Berlin mit Scharfsinn für Details und einem unglaublichen Lebenswillen lässt einen an ihrem Schicksal teilhaben, dem außer ihr große Massen ausgesetzt waren - die Verwüstung des Zuhauses, der immer wiederkehrende Bombenlärm, der Einmarsch der Russen in Berlin, die Vergewaltigung zahlreicher Frauen und die Gefahr, sich selbst zu verlieren.
Sie gewährt Einblick in ihre Gedankenwelt, die von Objektivität und beinahe Emotionslosigkeit, einer gewissen Schockstarre, geprägt ist. Zudem wächst stetig die Bewunderung ihres Durchhaltevermögens und ihrer kämpferischen und mutigen Herangehensweise, die tragische Situation zu überstehen.

Fazit:
Ein äußerst lesenswertes Dokument, das einen seltenen Blickwinkel auf das Leben einer Berliner Frau im Jahr 1945 eröffnet, einen in den Bann des Kampfgeistes der jungen Frau zieht und zum Nachdenken anregt!

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Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

Eine Tagebuchaufzeichnung vom 2ten Weltkrieg!
pinucchiavor 2 Jahren

Eine Tagebuchaufzeichnung vom 2ten Weltkrieg!

 

Klappentext von Amazon:

Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese geschichtsträchtige, beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel und Angst. Und von plündernden Soldaten, die sie – und unzählige andere Frauen – mit roher Gewalt vergewaltigen. Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran …

 

Über die Autorin:

Infos aus dem Buch

Es war der Wunsch der Autorin, dass ihr Name ungenannt bleibt. Nur deshalb erlaube sie, dass nach ihrem Tod die Tagebücher wieder veröffentlich werden durften. Denn schon als ihre Notizen in den späten 50er Jahren erst in den USA und dann in Deutschland erschienen, sah sich die Autorin unglaublichen Anfeindungen ausgesetzt. Mit dem Wiedererscheinen in der >>Anderen Bibliothek<< gab es in der Presse einige Spekulationen über die Identität der Autorin – und über die Authentizität des Textes. Walter Kempowski sprach sich in einem Gutachten für die Echtheit der Tagebücher aus; wir respektieren auch weiterhin den Wunsch der Verstorbenen, ungenannt zu bleiben.

 

Das Buch:

Man erkennt schon am Cover, das es eine leidende und eine gebrochene Frau ist die um ihr überleben kämpft. Demensprechend empfinde ich das Cover als Umsetzung genau richtig.

Ich besitze ein Buch mit 283 Seiten, dieses beinhaltet einem Vorwort mit einer knappen Seite. Die einzelnen Kapitel sind immer wie in einem Tagebuch mit Datum und Uhrzeit gekennzeichnet. Das Buch endet mit einem Nachwort.

 

Meine Meinung:

Geschichtlich betrachtet, finde ich persönlich schön das man den Krieg mal aus der Perspektive einer Frau beleuchten kann. Aber es ist nun nichts festgehalten worden was einem nicht bewusst war, dass Frauen es im Krieg nicht gut ging und etliches über sich ergehen lassen mussten ist geschichtlich dokumentiert und bekannt. Was einem nicht so ganz bewußt war, finde ich, wie die Leute hungern mußten und wie dieses genau gehandhabt wurde. Finde es mehr als traurig wie unsereiner hier von der Politischen Seite beleuchtet einem in Stich gelassen wurde. Die eigene Bevölkerung war auch für die deutschen NICHTS wert, man kümmerte sich nicht um diese.

 

Mein Fazit:

Das lesen wurde mir sehr erschwert durch die abgehackte Schriftweise. Viele Sätze sind nicht ganz ausformuliert, sondern wie kleine „Erinnerungen“ niedergeschrieben.

Das dieses Buch keine leichte Lektüre wird, wußte ich von vorne herein. Nichts desto trotz kann ich nachvollziehen, dass sie für sich selbst ein Tagebuch geschrieben/geführt hat, es ist etwas was ich wahrscheinlich auch getan hätte. Aber ob dieses nun als Buch veröffentlich werden mußte, hmm, bin mir da nicht unbedingt ganz sicher.

Im Endeffekt habe ich mich trotz allem für 2,8 Sterne entschieden, aufgerundet auf ganze 3 Sterne. Weil eine bestimmte Sache habe ich aus diesem Buch gelernt, und zwar das man zu schätzen wissen sollte, was man hat und nichts als Selbstverständlichkeit ansehen sollte.

 

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Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

sehr interessantes Buch ...
divergentvor 6 Jahren

Anonyma erzählt die Geschichte einer jungen, namenlosen Frau im Berlin der deutschen Kapitulation im Frühjahr 1945. Der Krieg ist längst verloren, die Bombardements der Engländer und Amerikaner aus der Luft werden abgelöst von der Eroberung Berlins am Boden. Straßenzug für Straßenzug arbeiten sich die russischen Truppen vor. Um zu überleben, arrangiert sich Anonyma mit den Besatzern, denen sie und ihre Mitbewohner in ihrem Mietshaus ausgeliefert sind. Für Anonyma eine Zeit voller Demütigungen, Grausamkeiten und Vergewaltigungen.

Dieser Roman ist ein wirklich absolut lesenwerter Roman, da dieser das Leben einer Frau im Jahre 1945 richtig gut sowie auch erschütternd wiedergibt! Die Frau in diesem Buch erlebt wirklich schreckliche Sachen, doch sie bleibt stark und am Ende schreibt sie alles auf!

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