Anonyma Das Leichentuch

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Inhaltsangabe zu „Das Leichentuch“ von Anonyma

Die Journalistin Cindy Hamilton gerät eines Tages in einem Antiquitätengeschäft in Berührung mit einem seltsamen Amulett. Danach häufen sich plötzlich Visionen von einer Schattengestalt, die versucht, Kontakt mit der jungen Frau aufzunehmen. Sie beginnt, von einem seltsamen Mann zu träumen, und findet heraus, dass sie dazu bestimmt ist, einen Jahrtausende alten Fluch zu brechen. Eine schier unlösbare Aufgabe, die sie nur mithilfe eines bestimmten Artefakts bewältigen kann, und bei der Realität und Traum immer wieder zu verschmelzen scheinen. Eine abenteuerliche Suche beginnt, die sie und ihre vier Gefährten bis in die Wildnis des Omans führt, und bei der sie unerwartet der Liebe ihres Lebens begegnet…

Tolle Geschichte, die unglaublich viel Potential hatte, welches ab der zweiten Hälfte verschenkt wurde...

— Zibbi1987

Orientalisch angehauchter Fantasyroman, der leider nur in der ersten Hälfte überzeugt. Sehr konstruiert und enttäuschende Lovestory.

— Wonder_

Eine tolle Idee mit Potential, leider mit einer nervigen Protagonistin

— Fabella
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  • Das Leichentuch - Bettina Münster

    Das Leichentuch

    Zibbi1987

    12. July 2014 um 21:37

    Zusammenfassung: Cindy ist eine junge aufstrebende Journalistin, die mit beiden Beinen im Leben steht. Doch nervenaufreibende und real werdende Träume, stellen ihr Leben auf den Kopf. Im wahrsten Sinne des Wortes, wird ihr der Boden unter den Füßen weggerissen und der mysteriöse Traummann, namens Akim, bittet Cindy um einen speziellen Gefallen. Damit er seine letzte Ruhe finden kann, muss die junge Frau ans Ende der Welt reisen und an ihre Grenzen gehen. Denn wenn sie dies nicht macht, finden weder Akim noch Cindy jemals ihre Ruhe. Meine Meinung: Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass die Geschichte eine Dynamik aufwies. Ohne große Umschweife oder Erläuterungen stand man mit der Protagonistin mitten im Leben. Das war zwar kein Grund dieser oben angesprochenen Schnelllebigkeit, sondern vielmehr, dass man von einer Szene direkt in der nächsten landete. Im ersten Moment wachte Cindy aus einem nervenaufreibenden Traum auf, schon stand jemand an der Tür. Kaum hatte sich der Besuch verabschiedet, kam der nächste Mann, der etwas von der Protagonistin wollte. Diesem Schwung konnte ich positives und auch negatives abgewinnen. Zum einen wurde Cindy mir dadurch unheimlich sympathisch. Sie hatte stets einen schlagwertigen Satz parat und schloss Cindy dadurch schnell ins Herz. Der negative Kritikpunkt ist, dass ich mich anfangs etwas überrumpelt gefühlt habe. Ich brauchte eine Weile, um mich zurecht zu finden und die Namen nicht durcheinander zu bringen. Um die Rolle der Protagonistin nochmal aufzugreifen, ein paar Worte zu Cindy: Sie war von Anfang an sehr sympathisch und durch ihre leicht verwirrte Ader, konnte ich mich mit ihr identifizieren. Sie war nicht perfekt, hatte Ecken und Kanten - das hat mir sehr gut gefallen. Bettina Münster hat eine ganz tolle und vorallem unterhaltende Art, dieser Geschichte Leben einzuhauchen. Daher konnte ich "Das Leichentuch" gar nicht weglegen und musste wissen, wie es weitergeht. Jedoch folgte meiner Begeisterung, ab dem letzten Drittel, eher Verwirrung und leichte Überforderung. Nachdem Cindy nämlich nun herausfand, was sie tun hat, um Akim und sich selbst zu helfen, traf sie auf drei verschiedene Männer, die ihr nacheinander, gleichzeitig und mittendrin den Kopf verdrehten. Kaum hatte sie sich in den ersten verliebt, machte der zweite ihr auch schöne Augen und sie stand im ständigen Zwist, den ich als Leserin natürlich verfolgen konnte. Als dann noch der dritte Mann ins Spiel kam, war ich leicht genervt, denn die Gedankengänge konnte ich einfach nicht nachvollziehen, geschweige Verständnis für Cindy's Verhalten aufbringen. Aufgrund des vorangegangenen Aspekts, muss ich sagen, dass die Geschichte ein klein wenig an anfänglicher Begeisterung einbußen müsste. Denn "Das Leichtentuch" hat ungeheim Potential, der Plot ist vielversprechend und angesichts dessen, dass Vampire, Elfen und Co. in letzter Zeit in fast jeder Fantasygeschichte die Oberhand hatten, eine sehr willkommene und gelungene Abwechslung. Fazit: "Das Leichentuch" von Bettina Münster hat Schwächen, die man jedoch verzeihen kann, denn der Rest - Inhalt, Charaktere, Lesevergnügen - stimmt einfach und ich habe die Geschichte gern gelesen. Wenn ihr also Lust habt, von Elfen, Feen, Vampiren Abstand zu nehmen, dennoch eurem Genre "Fantasy" treu bleiben möchtet, kann ich euch die Geschichte absolut empfehlen. Doch auch, um in den Fantasybereich reinzuschnuppern, seid ihr hier ebenso richtig und gut unterhalten.

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  • Gute erste Hälfte, doch dann geht es bergab

    Das Leichentuch

    Wonder_

    06. July 2014 um 15:55

    "Das Leichentuch" ist eine Geschichte, die sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als mein eigentlich erwartet. Ein interessanter, orientalisch angehauchter Fantasyroman, der allerdings in der ersten Hälfte wesentlich mehr überzeugt, als in der folgenden. Das Cover, wie auch den Titel, finde ich etwas irreführend. Aufgrund des Motivs schreit doch alles "Engel", was hier aber kein Thema ist. Im Gegensatz dazu deutet der Titel "Das Leichentuch" eher auf einen Krimi oder Thriller hin, als auf einen Fantasyroman. In meinen Augen beides eher eine unglückliche Wahl. Die Charaktere dieses Buches sind wirklich eine interessante Sache. Und zwar einfach aus dem ungewöhnlichen Grund, dass sie am Anfang wesentlich mehr überzeugen, als am Ende. Protagonistin Cinderella, kurz "Cindy", wirkt sofort sympathisch, sodass man sich direkt wohlfühlt in der Story. Sie scheint eine sehr liebe und aufrichtige Person zu sein, entwickelt sich aber mehr und mehr zu einer flatterhaften und inkonsequenten jungen Frau, mit der ich leider nicht mehr so viel anfangen konnte. Sie sieht sich selbst als sehr stark und unabhängig, beginnt aber die Verantwortung immer mehr an andere abzudrücken und trotz ihrer "Ich will die wahre Liebe"-Einstellung ist sie enorm leicht zu haben und zu verführen. Aufgrund dessen hat mir auch die Liebesgeschichte, die dann am Ende doch keine ist, überhaupt nicht gefallen. Zunächst denkt man, das Ganze entwickelt sich langsam aber sicher in eine echt schöne Richtung, doch dann tritt Macho Nummer 1000 ins Spiel, und nach einem Blick ist Man Nummer 456 abgeschrieben. Wie sagt man so schön: Jeder Topf hat einen Deckel, doch bis man ihn findet, reicht auch Frischhaltefolie. Und Folien verschleißt die gute Cindy gewaltig. Entsprechend Leid tut es einem um den männlichen Gegenpart, der dann einfach fallengelassen wird. Vor allem, da der letztendliche Herzensmann bei Weitem nicht so authentisch daherkommt. So verhält es sich mit allen Figuren, die ab der zweiten Hälfte auftauchen. Vorher waren die Figuren wirklich gut ausgearbeitet, doch alle, die gegen Ende dazu kommen, sind sehr blass. Cindy bildet sich ein, immer wieder einen merkwürdigen Schatten zu sehen. Eine Erfahrung, sie sie so erschreckt, dass sie immer wieder ohnmächtig wird. Und dann beginnt sie auch noch von dem Unbekannten zu träumen! Ihr Chef verordnet ihr Zwangsurlaub, bis ihre Ohnmachtsanfälle sich geklärt haben. Die junge Frau gerät zunehmend in Angst, verrückt zu werden, denn die Träume reißen nicht ab. Doch Akim, der Mann von dem sie träumt, gewinnt langsam ihr Vertrauen. Er bittet sie um Hilfe, denn solange sein Leichentuch nicht gefunden wird, kann seine Seele keine Ruhe findet. Eine schier unglaubliche Geschichte, die Cindy schließlich aus purer Verzweiflung dem Fotografen Richard anvertraut, der ihr verspricht, ihr zu helfen. Eine spannende Suche nach dem Tuch beginnt, welche die beiden sogar bis in den Oman führt, doch sie sind nicht die einzigen, die das Leichentuch um jeden Preis finden wollen und sie geraten in ungeahnte Gefahr. Auch die Story beginnt sehr stark und lässt gegen Ende leider nach. Die anfänglichen Träume, Cindys Panik, Akims Geschichte... Das alles ist unheimlich spannend und fesselnd. Bis Cindy in den Flieger steigt. Ab diesem Moment reihen sich unglaubwürdige Zufälle aneinander, es gibt zahlreiche Szenen, die nicht einmal annähernd überzeugen können und so gar nichts mit dem anfänglichen Kribbeln der Geschichte gemein haben. Sogar der Wettlauf mit dem Gegenspieler gestaltet sich als weniger aufregend, als gedacht, da einfach zu wenig durchleuchtet wird, warum er das Tuch eigentlich finden will. Größtes Manko sind allerdings die Beziehungen der Figuren untereinander und Cindys zunehmend rücksichtslose und kalte Art, die mir den Spaß am Lesen leider genommen haben. Alles in allem eine fantastische erste Hälfte, derer das Ende absolut nicht gerecht wird. Geschrieben ist das Buch gut, besonders die Spannung in der erste Hälfte ist super, ebenso das Setting. Doch auch hier gilt: Die erste Hälfte war wesentlich besser. Irgendwann fesselt das Buch nicht mehr, Spannung und Gefühle kommen nicht mehr so rüber, wie zu Beginn und die Story wirkt sehr durchgeplant.

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  • Eine tolle Idee mit Potential, leider mit einer nervigen Protagonistin

    Das Leichentuch

    Fabella

    12. June 2014 um 17:09

    Inhalt: Cindy wird immer öfter im Traum von einem sehr attraktiven Mann aufgesucht. Doch Sorgen bereitet ihr das erst, als sie auch tagsüber ohnmächtig wird und ihm begegnet. Sie ist sicher, dass es in Zusammenhang mit dem Amulett steht, dass ihr in einem Antiquitätengeschäft in die Hände fiel. Nach und nach erfährt sie mehr über ihre Begegnungen und auch, dass sie ihm helfen soll, einen uralten Fluch zu brechen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn dafür braucht sie einige Gegenstände und die zu erhalten, scheinen ihr Leben in Gefahr zu bringen. Bedrohlich wird es vor allem, als sie sich mit ihren Freunden auf den Weg in den Oman macht, um den Spuren zu folgen. Meine Meinung: Als mir die Autorin das Buch anbot, las ich zunächst nur den Klappentext und fühlte mich sofort angesprochen. Geheimnisvolle Fremde in Träumen, eine Reise in den Oman, ein Fluch der gebrochen werden muss .. klingt super. Erst hinterher sah ich die beiden so unterschiedlichen Cover vom Taschenbuch und ebook, dass ich sagen muss, gut, dass ich sie nicht vorher sah. Das eine hätte mich abgehalten, das andere völlig in die Irre geführt ... :) Die Geschichte selbst hat mich sehr in ihren Bann gezogen und ich habe Seite um Seite verschlungen, weil ich wissen wollte, was dahinter steckt. Was passiert war und was jetzt geschehen wird. Mir gefiel die so frische Idee der Geschichte, nichts, was es schon oft gegeben hat (bzw. mir zumindest nicht bekannt ist), das machte einfach nur Spaß. Probleme hatte ich im Verlauf des Buches allerdings irgendwann mit der Protagonistin. Cindy ist hin- und hergerissen zwischen gleich drei Männern und ich fand das auf Dauer doch arg ermüdend .. mal hier mal dort, dann wieder da drüben ... es war einfach zuviel des Guten. Genau wie sie im letzten Drittel des Buches ständig am heulen war, eigentlich hätte sie am Ende des Buches gar kein Gesicht mehr haben dürfen. Ich entschuldige das ein bisschen damit, dass es ein Debütroman war. Doch war mir Cindy am Anfang noch sehr sympathisch, ging sie mir am Ende immer mehr auf die Nerven und so war ich irgendwann froh, das Buch beendet zu haben. Was ich sehr schade fand, denn die Geschichte hat wirklich potential. Mir gefiel aber nicht nur die frische Idee des Buches, sondern auch der Schreibstil der Autorin, bis auf das oben geschilderte. Es war leicht, ihr zu folgen. Orte und Personen ließen sich leicht im Kopfkino anschalten und so merkte man gar nicht, wie die Zeit beim lesen verging. Fazit: Eine tolle, fantasievolle Geschichte, die leider durch das nervige Auftreten der Hauptperson im letzten Drittel des Buches gelitten hat. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen und würde auch jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen, da ich denke, es liegt auch ein bisschen daran, dass es ein Debütroman war.

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