Anonyma Der Tag ist dein Freund, die Nacht ist dein Feind

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Inhaltsangabe zu „Der Tag ist dein Freund, die Nacht ist dein Feind“ von Anonyma

Ein wirklich gelungener Vampir-Roman

— Fabella
Fabella
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  • Ein wirklich gelungener Vampir-Roman

    Der Tag ist dein Freund, die Nacht ist dein Feind
    Fabella

    Fabella

    22. July 2014 um 05:56

    Inhalt: Vor sechs Jahren zog Emily nach New York. Seitdem hat sie ihre Mutter nicht mehr gesehen. Als sie von derem Tod erfährt, ist sie verwirrt über ihre Gefühle. Notgedrungen kehrt sie nach England zurück, um die Angelegenheiten ihrer Mutter zu regeln. Dort scheint es endlich einen Hinweis zu geben, warum ihre Mutter zeitlebens so ein merkwürdiges Verhalten hatte. Ein Fluch, der auf der Familie lastet, den Emily aber selbst ergründen muss, wenn sie Gewissheit haben soll. Doch Emily weiß nicht, ob sie es überhaupt wissen möchte. Doch schneller, als ihr lieb ist, wird sie in den alten Fluch verwickelt, der sie zum Volk der Vampire, bzw. zu dessen Anführer Roy führt. Der seit Jahrhunderten auf der Jagd nach ihrer Familie ist. Wird Emily es schaffen, aus dieser Situation lebend herauszukommen? Denn ihre einzige Chance ist es, Roys Meinung zu ändern. Meine Meinung: Ach es ist, wie es ist, ich liebe einfach Vampir-Geschichten. Vor allem, wenn sie immer wieder neue Ideen, neue Verhaltensmuster haben. Und so waren die Vampire hier wieder sehr interessant, weil nicht alle Verhaltensmuster sofort erkennbar waren. Auch waren sie nicht auf Kuschelkurs, sondern wieder ein bisschen wilder, wie man es ihrer Natur eher zuschreiben würde. Doch trotzdem .. hach .. waren sie halt Vampire, die sympathisch waren :) Sehr interessant fand ich Rachel, und auch ihre Einstellungen. Sie war für mich sehr direkt und offen, wenn auch hier und dort etwas kühl, was man aber sehr gut verstehen konnte, wenn man sich mit ihr beschäftigte. Ich fand es gut, dass für sie nicht sofort alles selbstverständlich war, was sie erfuhr, dass sie reale Ängste und Misstrauen zeigte. Und auch ihre Veränderung, also der Wechsel ihrer Einstellung im Verlauf des Buches kam offen und ehrlich rüber, man konnte es wunderbar mitverfolgen und verstehen. Auch ihre Suche nach dem Fluch, dem Ursprung, dem Verlauf fand ich sehr interessant. Es machte Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleitet, weil im Hintergrund immer ein bisschen die Gefahr lauerte - wie im klassischen Horrorfilm - wenn natürlich auch in abgeschwächter Form. Ich bin ja nach wie vor der Überzeugung, dass so ein Volk wirklich etwas interessantes wäre und glaube, ich wäre sehr neugierig, möglichst alles zu erfahren. Doch die Vorstellung, dass wir Menschen so was nicht wissen, die Regierung aber schon und was sie daraus macht, war wieder einmal so typisch, dass das ganze tatsächlich real wirkte. Und ich fragte mich wieder einmal, wer hier eigentlich das Monster ist - Vampire oder Menschen? Es gab hier Unterhaltungen zwischen der Regierung und den Vampiren, die waren so logisch aus Vampirsicht, dass man sich fragte, warum die Menschen eigentlich immer so blind sind. Ja .. Vampire bringen Menschen um .. aber Menschen bringen auch Menschen um, deshalb rottet man auch nicht die Menschheit aus, oder? (so ungefähr der Tenor) ... das hat mir sehr lange zu denken gegeben .. der Mensch wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Fazit: Ein wirklich gelungener Vampir-Roman, bei dem wieder mal ein bisschen die Wildheit hervorkommt statt Kuschelkurs. Emilys Suche nach dem Fluch bereitet Spannung, ihre Erlebnisse sind unterhaltsam und abwechslungsreich. Und natürlich gibt es hier auch wieder Gestalten, an die man sein Herz verlieren kann. Alles in allem sehr empfehlenswert!

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