Eine Frau in Berlin

von Anonyma 
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Eine Frau in Berlin
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kerstin71s avatar

Schonungslos berichtet die Autorin über das Schicksal so vieler Frauen nach dem Ende des 2. Weltkrieges, schutzlos den Siegern ausgeliefert.

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Beeindruckende Zeitgeschichte der Frauen, mutig erzählt von einer Frau in Berlin

Alle 127 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eine Frau in Berlin"

Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel, Gewalt und Angst. Drei Schulhefte sind ihr geblieben, in die sie nun notiert, was ihr während des Tages und der Nacht widerfährt, und statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran … Das Filmereignis im Oktober 2008 – die Titelrolle spielt Nina Hoss, ihr Mann Gerd wird von August Diehl dargestellt. In weiteren Rollen spielen Sandra Hüller, Juliane Köhler und Jördis Triebel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442737949
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:282 Seiten
Verlag:btb Verlag (TB)
Erscheinungsdatum:14.10.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.10.2008 bei Eichborn erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 9 Monaten
    Eine Tagebuchaufzeichnung vom 2ten Weltkrieg!

    Eine Tagebuchaufzeichnung vom 2ten Weltkrieg!

     

    Klappentext von Amazon:

    Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese geschichtsträchtige, beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel und Angst. Und von plündernden Soldaten, die sie – und unzählige andere Frauen – mit roher Gewalt vergewaltigen. Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran …

     

    Über die Autorin:

    Infos aus dem Buch

    Es war der Wunsch der Autorin, dass ihr Name ungenannt bleibt. Nur deshalb erlaube sie, dass nach ihrem Tod die Tagebücher wieder veröffentlich werden durften. Denn schon als ihre Notizen in den späten 50er Jahren erst in den USA und dann in Deutschland erschienen, sah sich die Autorin unglaublichen Anfeindungen ausgesetzt. Mit dem Wiedererscheinen in der >>Anderen Bibliothek<< gab es in der Presse einige Spekulationen über die Identität der Autorin – und über die Authentizität des Textes. Walter Kempowski sprach sich in einem Gutachten für die Echtheit der Tagebücher aus; wir respektieren auch weiterhin den Wunsch der Verstorbenen, ungenannt zu bleiben.

     

    Das Buch:

    Man erkennt schon am Cover, das es eine leidende und eine gebrochene Frau ist die um ihr überleben kämpft. Demensprechend empfinde ich das Cover als Umsetzung genau richtig.

    Ich besitze ein Buch mit 283 Seiten, dieses beinhaltet einem Vorwort mit einer knappen Seite. Die einzelnen Kapitel sind immer wie in einem Tagebuch mit Datum und Uhrzeit gekennzeichnet. Das Buch endet mit einem Nachwort.

     

    Meine Meinung:

    Geschichtlich betrachtet, finde ich persönlich schön das man den Krieg mal aus der Perspektive einer Frau beleuchten kann. Aber es ist nun nichts festgehalten worden was einem nicht bewusst war, dass Frauen es im Krieg nicht gut ging und etliches über sich ergehen lassen mussten ist geschichtlich dokumentiert und bekannt. Was einem nicht so ganz bewußt war, finde ich, wie die Leute hungern mußten und wie dieses genau gehandhabt wurde. Finde es mehr als traurig wie unsereiner hier von der Politischen Seite beleuchtet einem in Stich gelassen wurde. Die eigene Bevölkerung war auch für die deutschen NICHTS wert, man kümmerte sich nicht um diese.

     

    Mein Fazit:

    Das lesen wurde mir sehr erschwert durch die abgehackte Schriftweise. Viele Sätze sind nicht ganz ausformuliert, sondern wie kleine „Erinnerungen“ niedergeschrieben.

    Das dieses Buch keine leichte Lektüre wird, wußte ich von vorne herein. Nichts desto trotz kann ich nachvollziehen, dass sie für sich selbst ein Tagebuch geschrieben/geführt hat, es ist etwas was ich wahrscheinlich auch getan hätte. Aber ob dieses nun als Buch veröffentlich werden mußte, hmm, bin mir da nicht unbedingt ganz sicher.

    Im Endeffekt habe ich mich trotz allem für 2,8 Sterne entschieden, aufgerundet auf ganze 3 Sterne. Weil eine bestimmte Sache habe ich aus diesem Buch gelernt, und zwar das man zu schätzen wissen sollte, was man hat und nichts als Selbstverständlichkeit ansehen sollte.

     

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    divergents avatar
    divergentvor 4 Jahren
    sehr interessantes Buch ...

    Anonyma erzählt die Geschichte einer jungen, namenlosen Frau im Berlin der deutschen Kapitulation im Frühjahr 1945. Der Krieg ist längst verloren, die Bombardements der Engländer und Amerikaner aus der Luft werden abgelöst von der Eroberung Berlins am Boden. Straßenzug für Straßenzug arbeiten sich die russischen Truppen vor. Um zu überleben, arrangiert sich Anonyma mit den Besatzern, denen sie und ihre Mitbewohner in ihrem Mietshaus ausgeliefert sind. Für Anonyma eine Zeit voller Demütigungen, Grausamkeiten und Vergewaltigungen.

    Dieser Roman ist ein wirklich absolut lesenwerter Roman, da dieser das Leben einer Frau im Jahre 1945 richtig gut sowie auch erschütternd wiedergibt! Die Frau in diesem Buch erlebt wirklich schreckliche Sachen, doch sie bleibt stark und am Ende schreibt sie alles auf!

    Kommentare: 2
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    bigbookloves avatar
    bigbooklovevor 5 Jahren
    Einfach stark!

    Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Es besteht aus Tagebuchaufzeichnungen einer Frau in Berlin vom 20. April bis 22. Juni 1945. Erschienen ist „Eine Frau in Berlin“ im Mai 2003 in der Anderen Bibliothek im Eichborn Verlag, Frankfurt am Main. Die Autorin des Buches ist Anonyma, deren richtiger Name aus Respekt gegenüber der Toten nicht genannt wird.


    Inhalt
    April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden an Frauen sexuelle Übergriffe ausgeführt. Eine von jenen ist eine knapp über 30-jährige Frau, deren Name unbekannt ist. Was aber bekannt ist, ist ihre Bildung. Einst war sie eine weitgereiste Journalistin und Fotografin. Auch etwas Russisch konnte sie. Die Geschehnisse hält sie in Form eines Tagebuches fest. Wohl für ihren Lebensgefährten Gerd, der vor Jahren in den Krieg ziehen musste. Um vor den täglich drohenden Übergriffe und Vergewaltigungen zu entkommen, beschließt sie, sich einen russischen Offizier zu suchen, bei dem sie Schutz findet. Als Gegenleistung darf er mit ihr schlafen. Zuerst Petka dann Anatol, später noch einige andere. Schließlich kehrt ihr Lebensgefährte aus dem Krieg zurück. Die Autorin des Tagebuches möchte, dass ihr Freund versteht, was ihr angetan wurde. Jener kann es aber nicht, schimpft sie schamlos wie Hündinnen und widerlich. Spätestens da wird ihr klar, dass sie sich von einander entfremdet haben.

    Meinung
    Das Buch „Eine Frau in Berlin“ sollte für jede 10. Schulstufe zur Pflichtlektüre gemacht werden. Gerade die junge Generation soll wissen, was damals geschah. Denn besonders über die grausamen Dinge muss gesprochen werden. Son kann man einiges besser verstehen und nachvollziehen. Das Wichtigste: dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert und auch nicht in ähnlicher Art und Weise auftritt.
    Vor allem finde ich dieses Buch lesenswert, da es auf einer wahren Geschichte beruht. Genau das sollte man auch berücksichtigen, wenn man dieses Buch lesen möchte. Denn somit ist es klar, was man erwarten darf und was nicht. Erwarten darf man nicht: ungebremste Action, auf jeder Seite zerreißende Spannung. Es kommt vor, dass es manchmal tatsächlich ein wenig zäh zum Lesen wird. Was man aber erwarten darf: ein emotional berührendes literarisches Dokument, geschrieben von einer sehr starken Frau, die durch den Krieg und auch der Nachkriegszeit nicht zu Grunde ging. Genauso kann man sich auf einen angenehmen Schreibstil, welcher zum weiter lesen anregt, freuen.

    Fazit
    Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich dieses Buch sehr bemerkenswert finde und es auch zu schätzen weiß. Aus den oben angegebenen Gründen würde ich dieses Buch noch einmal lesen und auch weiter empfehlen. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

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    Anja_Hilschers avatar
    Anja_Hilschervor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Mich hat dieses Buch nachhaltig durcheinander gebracht, und ich würde es uneingeschränkt empfehlen. Es ist insofern bestürzend, als es - das ist jedenfalls mein subjektives Resumee - ein Tabu kippt. Und zwar von einer Betroffenen selbst, die nicht einmal irgendwie die Absicht hatte, das Geschriebene zu veröffentlichen und irgend eine Wirkung zu erziehlen. Man mag die sachliche Kühle, mit der die Autorin über ihre Erlebnisse berichtet, als Folge ihrer Traumatisierung auffassen. Man kann aber auch schlichtweg schlussfolgern: Offensichtlich wurde sie NICHT sonderlich traumatisiert. Vielmehr sind ihre Begegnungen mit den Russen zum Teil eklige Vergewaltigungen. Zum Teil auch gerade nicht so fürchterlich schlimm - einige unter den "Tätern" sind intellektuelle, sympathische Typen, die sie um Entschuldigung bitten und einen Mann erwählt sie sich sozusagen zum Beschützer und "Stammfreier". Einmal lässt sie gar durchblicken, dass durchaus Gefühle im Spiel waren. Als ihr Verlobter zurück kehrt, zerbricht die Beziehung. So wie ich es verstanden habe, kommt der Verlobter nicht nur mit den Vergewaltigungen als solchen nicht zurecht, sondern besonders auch nicht mit der Tatsache, dass die Autorin offenbar gar nicht so furchtbar traumatisiert war bzw. damit einigermaßen klar kam... Möglicherweise waren es aber auch besagte angedeutete Gefühle, die inzwischen zwischen beiden standen. Ein hoch interessantes Thema, aus psychologischer Sicht

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    hexhexs avatar
    hexhexvor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau um die 30 beschreibt die letzten Kriegstage in Berlin, eine Zeit in der die Russen Berlin erreichen und dort viele Frauen vergewaltigen. Die meisten Männer sind noch im Krieg und so müssen die Frauen sich meist alleine durchschlagen. Es ist eine unruhige Zeit, in der die Frauen sehr nah zusammenrücken und sich gegenseitig helfen, sei es beim Essenheranschaffen, Wasserholen als auch beim Kampf gegen Vergewaltigungen.

    Mit Hilfe der Tagebuchaufzeichnung versucht die ehemalige Journalistin, mit den vielen Erfahrungen während dieser Ausnahmezeit fertig zu werden.

    Es ist ein absolut lesenswertes Zeitdokument. Da die Autorin russische Sprachkenntnisse hat und auch schon in Russland gelebt hatte, kann sie sich viele Verhaltensweisen der Russen erklären und kann damit, so scheint es zumindest, besser fertig werden als andere. Was mich sehr überraschte, war die Tatsache, dass einige Frauen, obwohl auch sie geschändet wurden, manchmal Mitleid mit den Russen hatten. Und auch mal die Äußerung kam: "Das haben die Deutschen in Russland sicher auch gemacht!"

    Zwar habe ich schon öfter über Kollektivvergewaltigungen gelesen, aber seit diesem Buch verstehe ich, warum es leichter ist damit umzugehen, als wenn es ein Einzelschicksal ist.

    Kommentare: 1
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    Naninchens avatar
    Naninchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Dieses Buch wurde als "ungeheuerlicher Tatsachenbericht" verkauft. Ungeheuerlich ist dabei vor allem die emotionale Kühle, mit der die Autorin von den Ereignissen berichtet. Höchstwahrscheinlich ist dies aber auch die einzige Art und Weise, nicht an diesen Erlebnissen zu zerbrechen.
    Das Tagebuch beginnt in den letzten Tages des Krieges. Die Autorin war früher Journalistin, hat die Welt gesehen und irgendwie den Absprung verpasst, rechtzeitig aus Berlin zu fliehen. So erfahren wir also über die endlosen Tage und Nächte im Luftschutzkeller, wohin sich die Hausgemeinschaft in den letzten Tages des März 1945 zurückgezogen hat. In den Straßen wird gekämpft und dass es den einen oder anderen aus der Nachbarschaft erwischt, wird apathisch hingenommen. Als die Russen dann die Stadt und auch den Häuserblock der Autorin einnehmen, ertragen die Frauen die häufig vorkommenden Schändungen als "unumgängliches Übel". Junge Mädchen werden wochenlang vor den russischen Soldaten versteckt, genau wie die noch übriggebliebenen Männer. Es sind die Frauen, die das Überleben organisieren müssen. Essen beschaffen steht ganz oben auf der Liste und so ist es nur natürlich, dass manche Frauen sich mit russischen Offizieren einlassen, um wenigsten sich und die engste Familie zu versorgen. Ein paar Wochen später, als die Kampftruppen abgezogen sind, werden die Frauen zur Zwangsarbeit eingezogen - Schutt entfernen, Wäsche waschen etc.
    Ich fand den eisernen Überlebenswillen der Autorin sehr beeindruckend und kann ihr Verhalten in diesen Wochen absolut nachvollziehen. Schockiert war ich ehr über das Verhalten ihres am Ende zurückgekommenen Verlobten, der sich absolut entrüstet und angeekelt angesichts der herrschenden "Schamlosigkeit" zeigte und bald wieder verschwand. Was auch sehr gut rübergekommen ist, ist das Fehlen jeglicher Realität am Ende eines Krieges: Alles, was früher für Ordnung und Sicherheit stand ist dahin. Nichts ist mehr wichtig - Arbeit, Moral, das gesellschaftliche Leben. Alles was bleibt ist der Kampf ums nackte Überleben!

    Kommentare: 1
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    schvsberlins avatar
    schvsberlinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Echt spannend,was die Dame so in ihrem Tagebuch schreibt.Man leidet förmlich mit. Mann kann sich in die Zeit versetzen wie es ist wenn mann als Frau das ganze Zeitgeschehen miterlebt. Sehr schockierend und aufschlussreich. Wer ein Buch sucht über das Zeit geschehen zum Zweiten WK kann ich dieses Buch Wärmstens empfehlen.

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    StLouis1997s avatar
    StLouis1997vor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Sehr ergreifend zu lesen, was die Frauen nach dem Krieg alles durchmachen mußten. Gut geschrieben, läßt sich leicht lesen.

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    ananasengelchens avatar
    ananasengelchenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Frühjahr 1945: der Krieg neigt sich dem Ende zu. Eine junge Frau in Berlin führt in der Zeit von April bis Juni Tagebuch und berichtet über ihre Erfahrungen. Ihre Geschichte ist exemplarisch für die Geschichte vieler Frauen, die diese Zeit erlebt haben. Der Stadtteil in Berlin, in dem Anonyma wohnt, wird von russischen Soldaten besetzt, unter denen die Frauen sehr leiden müssen. So gut wie jede Frau, ob alt oder jung, wird von den Männern vergewaltigt, so dass Eltern ihre jungen Töchter vor Angst „wegschließen“ und versteckt halten. Doch die Frauen leiden nicht nur unter den ständigen Vergewaltigungen sondern natürlich auch unter der Lebensmittelknappheit und der harten Zwangsarbeit, die sie verrichten müssen. Anonyma stumpft jedoch ab und wird hart mit sich selbst und ihrer Umwelt. Als ihr Lebensgefährte Gerd aus dem Krieg zurückkommt, kann er mit ihrer Art nicht umgehen. Beide haben Schreckliches erlebt und kämpfen mit den seelischen Narben, die in ihnen dadurch hinterlassen worden sind.

    Anonyma schreibt schonungslos und offen, was zu dieser Zeit passiert ist, wie die Menschen gelebt haben, zu welchen Handlungen sie der ständige Hunger zwingt. Man fühlt mit, vergleicht verzweifelt die damaligen Lebensumstände mit den heutigen. Es ist ein Augenzeugenbericht, der für kurze Zeit die Augen öffnet und dessen schonungslose Darstellung der Ereignisse den Leser wirklich tief bewegt.

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    Bibipianos avatar
    Bibipianovor 9 Jahren
    Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Ein wirklich lesenswertes Buch, dass uns darüber nachdenken lässt, wie fragil unsere moderne Welt ist, zu was Menschen fähig sind und wie unterschiedlich ausgeprägt menschliche Überlebensinstinkte sind. Die Autorin hat meine volle Bewunderung. Ihr fesselndes Tagebuch bildet in authentischster Weise die Monate des Kriegsendes in Berlin ab. Vielfach schockierte mich die Tatsache, dass diese Ereignisse ebenso in den Erinnerungen unserer Großeltern schlummern müssen...

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