Anonyma Eine Frau in Berlin

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Inhaltsangabe zu „Eine Frau in Berlin“ von Anonyma

Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel, Gewalt und Angst. Drei Schulhefte sind ihr geblieben, in die sie nun notiert, was ihr während des Tages und der Nacht widerfährt, und statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran … Das Filmereignis im Oktober 2008 – die Titelrolle spielt Nina Hoss, ihr Mann Gerd wird von August Diehl dargestellt. In weiteren Rollen spielen Sandra Hüller, Juliane Köhler und Jördis Triebel.

Beeindruckende Zeitgeschichte der Frauen, mutig erzählt von einer Frau in Berlin

— WriteReadPassion

Ein wirklich erschütterndes Tagebuch, aber ein wichtiges Zeitdokument als ein Schicksal unter vielen!

— Sick

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  • sehr interessantes Buch ...

    Eine Frau in Berlin

    divergent

    Anonyma erzählt die Geschichte einer jungen, namenlosen Frau im Berlin der deutschen Kapitulation im Frühjahr 1945. Der Krieg ist längst verloren, die Bombardements der Engländer und Amerikaner aus der Luft werden abgelöst von der Eroberung Berlins am Boden. Straßenzug für Straßenzug arbeiten sich die russischen Truppen vor. Um zu überleben, arrangiert sich Anonyma mit den Besatzern, denen sie und ihre Mitbewohner in ihrem Mietshaus ausgeliefert sind. Für Anonyma eine Zeit voller Demütigungen, Grausamkeiten und Vergewaltigungen. Dieser Roman ist ein wirklich absolut lesenwerter Roman, da dieser das Leben einer Frau im Jahre 1945 richtig gut sowie auch erschütternd wiedergibt! Die Frau in diesem Buch erlebt wirklich schreckliche Sachen, doch sie bleibt stark und am Ende schreibt sie alles auf!

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    • 3
  • Einfach stark!

    Eine Frau in Berlin

    bigbooklove

    05. December 2013 um 16:34

    Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Es besteht aus Tagebuchaufzeichnungen einer Frau in Berlin vom 20. April bis 22. Juni 1945. Erschienen ist „Eine Frau in Berlin“ im Mai 2003 in der Anderen Bibliothek im Eichborn Verlag, Frankfurt am Main. Die Autorin des Buches ist Anonyma, deren richtiger Name aus Respekt gegenüber der Toten nicht genannt wird. Inhalt April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden an Frauen sexuelle Übergriffe ausgeführt. Eine von jenen ist eine knapp über 30-jährige Frau, deren Name unbekannt ist. Was aber bekannt ist, ist ihre Bildung. Einst war sie eine weitgereiste Journalistin und Fotografin. Auch etwas Russisch konnte sie. Die Geschehnisse hält sie in Form eines Tagebuches fest. Wohl für ihren Lebensgefährten Gerd, der vor Jahren in den Krieg ziehen musste. Um vor den täglich drohenden Übergriffe und Vergewaltigungen zu entkommen, beschließt sie, sich einen russischen Offizier zu suchen, bei dem sie Schutz findet. Als Gegenleistung darf er mit ihr schlafen. Zuerst Petka dann Anatol, später noch einige andere. Schließlich kehrt ihr Lebensgefährte aus dem Krieg zurück. Die Autorin des Tagebuches möchte, dass ihr Freund versteht, was ihr angetan wurde. Jener kann es aber nicht, schimpft sie schamlos wie Hündinnen und widerlich. Spätestens da wird ihr klar, dass sie sich von einander entfremdet haben. Meinung Das Buch „Eine Frau in Berlin“ sollte für jede 10. Schulstufe zur Pflichtlektüre gemacht werden. Gerade die junge Generation soll wissen, was damals geschah. Denn besonders über die grausamen Dinge muss gesprochen werden. Son kann man einiges besser verstehen und nachvollziehen. Das Wichtigste: dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert und auch nicht in ähnlicher Art und Weise auftritt. Vor allem finde ich dieses Buch lesenswert, da es auf einer wahren Geschichte beruht. Genau das sollte man auch berücksichtigen, wenn man dieses Buch lesen möchte. Denn somit ist es klar, was man erwarten darf und was nicht. Erwarten darf man nicht: ungebremste Action, auf jeder Seite zerreißende Spannung. Es kommt vor, dass es manchmal tatsächlich ein wenig zäh zum Lesen wird. Was man aber erwarten darf: ein emotional berührendes literarisches Dokument, geschrieben von einer sehr starken Frau, die durch den Krieg und auch der Nachkriegszeit nicht zu Grunde ging. Genauso kann man sich auf einen angenehmen Schreibstil, welcher zum weiter lesen anregt, freuen. Fazit Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich dieses Buch sehr bemerkenswert finde und es auch zu schätzen weiß. Aus den oben angegebenen Gründen würde ich dieses Buch noch einmal lesen und auch weiter empfehlen. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Anja_Hilscher

    31. March 2012 um 19:01

    Mich hat dieses Buch nachhaltig durcheinander gebracht, und ich würde es uneingeschränkt empfehlen. Es ist insofern bestürzend, als es - das ist jedenfalls mein subjektives Resumee - ein Tabu kippt. Und zwar von einer Betroffenen selbst, die nicht einmal irgendwie die Absicht hatte, das Geschriebene zu veröffentlichen und irgend eine Wirkung zu erziehlen. Man mag die sachliche Kühle, mit der die Autorin über ihre Erlebnisse berichtet, als Folge ihrer Traumatisierung auffassen. Man kann aber auch schlichtweg schlussfolgern: Offensichtlich wurde sie NICHT sonderlich traumatisiert. Vielmehr sind ihre Begegnungen mit den Russen zum Teil eklige Vergewaltigungen. Zum Teil auch gerade nicht so fürchterlich schlimm - einige unter den "Tätern" sind intellektuelle, sympathische Typen, die sie um Entschuldigung bitten und einen Mann erwählt sie sich sozusagen zum Beschützer und "Stammfreier". Einmal lässt sie gar durchblicken, dass durchaus Gefühle im Spiel waren. Als ihr Verlobter zurück kehrt, zerbricht die Beziehung. So wie ich es verstanden habe, kommt der Verlobter nicht nur mit den Vergewaltigungen als solchen nicht zurecht, sondern besonders auch nicht mit der Tatsache, dass die Autorin offenbar gar nicht so furchtbar traumatisiert war bzw. damit einigermaßen klar kam... Möglicherweise waren es aber auch besagte angedeutete Gefühle, die inzwischen zwischen beiden standen. Ein hoch interessantes Thema, aus psychologischer Sicht

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    hexhex

    08. November 2011 um 17:20

    Eine Frau um die 30 beschreibt die letzten Kriegstage in Berlin, eine Zeit in der die Russen Berlin erreichen und dort viele Frauen vergewaltigen. Die meisten Männer sind noch im Krieg und so müssen die Frauen sich meist alleine durchschlagen. Es ist eine unruhige Zeit, in der die Frauen sehr nah zusammenrücken und sich gegenseitig helfen, sei es beim Essenheranschaffen, Wasserholen als auch beim Kampf gegen Vergewaltigungen. Mit Hilfe der Tagebuchaufzeichnung versucht die ehemalige Journalistin, mit den vielen Erfahrungen während dieser Ausnahmezeit fertig zu werden. Es ist ein absolut lesenswertes Zeitdokument. Da die Autorin russische Sprachkenntnisse hat und auch schon in Russland gelebt hatte, kann sie sich viele Verhaltensweisen der Russen erklären und kann damit, so scheint es zumindest, besser fertig werden als andere. Was mich sehr überraschte, war die Tatsache, dass einige Frauen, obwohl auch sie geschändet wurden, manchmal Mitleid mit den Russen hatten. Und auch mal die Äußerung kam: "Das haben die Deutschen in Russland sicher auch gemacht!" Zwar habe ich schon öfter über Kollektivvergewaltigungen gelesen, aber seit diesem Buch verstehe ich, warum es leichter ist damit umzugehen, als wenn es ein Einzelschicksal ist.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Naninchen

    24. October 2011 um 14:30

    Dieses Buch wurde als "ungeheuerlicher Tatsachenbericht" verkauft. Ungeheuerlich ist dabei vor allem die emotionale Kühle, mit der die Autorin von den Ereignissen berichtet. Höchstwahrscheinlich ist dies aber auch die einzige Art und Weise, nicht an diesen Erlebnissen zu zerbrechen. Das Tagebuch beginnt in den letzten Tages des Krieges. Die Autorin war früher Journalistin, hat die Welt gesehen und irgendwie den Absprung verpasst, rechtzeitig aus Berlin zu fliehen. So erfahren wir also über die endlosen Tage und Nächte im Luftschutzkeller, wohin sich die Hausgemeinschaft in den letzten Tages des März 1945 zurückgezogen hat. In den Straßen wird gekämpft und dass es den einen oder anderen aus der Nachbarschaft erwischt, wird apathisch hingenommen. Als die Russen dann die Stadt und auch den Häuserblock der Autorin einnehmen, ertragen die Frauen die häufig vorkommenden Schändungen als "unumgängliches Übel". Junge Mädchen werden wochenlang vor den russischen Soldaten versteckt, genau wie die noch übriggebliebenen Männer. Es sind die Frauen, die das Überleben organisieren müssen. Essen beschaffen steht ganz oben auf der Liste und so ist es nur natürlich, dass manche Frauen sich mit russischen Offizieren einlassen, um wenigsten sich und die engste Familie zu versorgen. Ein paar Wochen später, als die Kampftruppen abgezogen sind, werden die Frauen zur Zwangsarbeit eingezogen - Schutt entfernen, Wäsche waschen etc. Ich fand den eisernen Überlebenswillen der Autorin sehr beeindruckend und kann ihr Verhalten in diesen Wochen absolut nachvollziehen. Schockiert war ich ehr über das Verhalten ihres am Ende zurückgekommenen Verlobten, der sich absolut entrüstet und angeekelt angesichts der herrschenden "Schamlosigkeit" zeigte und bald wieder verschwand. Was auch sehr gut rübergekommen ist, ist das Fehlen jeglicher Realität am Ende eines Krieges: Alles, was früher für Ordnung und Sicherheit stand ist dahin. Nichts ist mehr wichtig - Arbeit, Moral, das gesellschaftliche Leben. Alles was bleibt ist der Kampf ums nackte Überleben!

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    schvsberlin

    09. December 2010 um 14:44

    Echt spannend,was die Dame so in ihrem Tagebuch schreibt.Man leidet förmlich mit. Mann kann sich in die Zeit versetzen wie es ist wenn mann als Frau das ganze Zeitgeschehen miterlebt. Sehr schockierend und aufschlussreich. Wer ein Buch sucht über das Zeit geschehen zum Zweiten WK kann ich dieses Buch Wärmstens empfehlen.

  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    StLouis1997

    29. October 2010 um 08:13

    Sehr ergreifend zu lesen, was die Frauen nach dem Krieg alles durchmachen mußten. Gut geschrieben, läßt sich leicht lesen.

  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    ananasengelchen

    09. July 2010 um 00:53

    Frühjahr 1945: der Krieg neigt sich dem Ende zu. Eine junge Frau in Berlin führt in der Zeit von April bis Juni Tagebuch und berichtet über ihre Erfahrungen. Ihre Geschichte ist exemplarisch für die Geschichte vieler Frauen, die diese Zeit erlebt haben. Der Stadtteil in Berlin, in dem Anonyma wohnt, wird von russischen Soldaten besetzt, unter denen die Frauen sehr leiden müssen. So gut wie jede Frau, ob alt oder jung, wird von den Männern vergewaltigt, so dass Eltern ihre jungen Töchter vor Angst „wegschließen“ und versteckt halten. Doch die Frauen leiden nicht nur unter den ständigen Vergewaltigungen sondern natürlich auch unter der Lebensmittelknappheit und der harten Zwangsarbeit, die sie verrichten müssen. Anonyma stumpft jedoch ab und wird hart mit sich selbst und ihrer Umwelt. Als ihr Lebensgefährte Gerd aus dem Krieg zurückkommt, kann er mit ihrer Art nicht umgehen. Beide haben Schreckliches erlebt und kämpfen mit den seelischen Narben, die in ihnen dadurch hinterlassen worden sind. Anonyma schreibt schonungslos und offen, was zu dieser Zeit passiert ist, wie die Menschen gelebt haben, zu welchen Handlungen sie der ständige Hunger zwingt. Man fühlt mit, vergleicht verzweifelt die damaligen Lebensumstände mit den heutigen. Es ist ein Augenzeugenbericht, der für kurze Zeit die Augen öffnet und dessen schonungslose Darstellung der Ereignisse den Leser wirklich tief bewegt.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Bibipiano

    09. January 2010 um 14:23

    Ein wirklich lesenswertes Buch, dass uns darüber nachdenken lässt, wie fragil unsere moderne Welt ist, zu was Menschen fähig sind und wie unterschiedlich ausgeprägt menschliche Überlebensinstinkte sind. Die Autorin hat meine volle Bewunderung. Ihr fesselndes Tagebuch bildet in authentischster Weise die Monate des Kriegsendes in Berlin ab. Vielfach schockierte mich die Tatsache, dass diese Ereignisse ebenso in den Erinnerungen unserer Großeltern schlummern müssen...

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2009 um 22:48

    Ich fand das Buch super. Trauriges Thema aber toll erzählt. Sehr lesenswert.

  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    muprl

    26. June 2009 um 11:52

    Lightlys Rezension kann ich 100%ig zustimmen.
    Ich möchte aber noch hinzufügen, dass dieses Buch uns Nachgeborenen auch zu verstehen hilft, wie man solch wirre und schreckliche Zeiten überleben kann. Es ist, man sollte es kaum glauben, ein Buch, das Mut macht und das zeigt, wie stark Menschen sein können, wenn sie es müssen.

  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Henriette

    21. April 2009 um 09:57

    Ich möchte aus dem Nachwort von Kurt W.Marek zitieren, da mir dieser Gedanke auch kam: „Ihre Lebendigkeit (gemeint sind die originalen Tagebuch-Aufzeichnungen), wie sie sich in der Flüchtigkeit der kurzen Bleistiftnotiz zeigt, die Erregtheit, die sie da ausstrahlen, wo sich die Feder spreizt, ihr Gemisch von Kurzschrift, Normalschrift und Geheimschrift (es bedeutet äußerste Gefahr, ein solches Tagebuch zu führen), die schrecklichen Abkürzungen (immer wieder dieses VG = Vergewaltigung), das alles verliert sich wohl in der Neutralität der gedruckten Schrift.“ Ich war erstaunt, mit welcher teilweisen Emotionslosigkeit, humorvollen Art über das Erlebte geschrieben wurde. In unserer heutigen Zeit kann unsereins sich mit Krieg, Leid, Hunger nicht identifizieren, hat keine Erfahrung mit dem ganzen Leid gemacht. Ich habe wirklich Schwierigkeit, es zu begreifen. Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, da das Buch aufgrund von Tagebuchaufzeichnungen entstand. Das Buch lässt sich wegen der Thematik sehr schwer lesen. Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt und beweist mal wieder, was die älteren Jahrgänge erdulden mussten. Es war bestimmt nicht einfach. Wer sich mit diesem Thema befasst, sollte auch noch mal das Buch „Die Welle“ von Rhue lesen. Man muss auch in der heutigen Zeit aufpassen, was mit einem passieren kann, wenn man nicht aufpasst.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Keksisbaby

    09. March 2009 um 08:07

    Frühling 1945. Die Aliierten sind vor Berlin und Mitten in den Wirren des Kriegsendes ist eine Frau . Eine unter vielen, aber mit dem unglaublichen Mut und der Ausdauer, jeden Tag Erlebtes in ein Tagebuch zu schreiben. Mit Galgenhumor und einem feinen Beobachtungssinn, wird der Wahnsinn und das Grauen erzählt, das damals herrschte. Und der Leser mittendrin.Zwischen den Zeilen kann man die Angst, die Ungewissheit, den Ekel, aber auch die kleinen Freuden wie fließend Wasser herauslesen. Ein Satz auf dem Umschlag trifft es ziemlich genau. "Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran..." Ein ergreifendes Buch, das nicht wertet und nicht urteilt.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    Gruenente

    25. January 2009 um 10:25

    Eine Frau in den letzten Kriegstagen in Berlin. Die Russen marschieren ein und vergewaltigen alles, was sie kriegen können. Diese Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20.4. bis 22.6.1945 beschreiben sie Sorgen, Nöte, Ängste einer Frau, die sich in dieser Zeit durchschlagen muss. Sie packt den Stier bei den Hörnern und sucht sich einen Beschützer, einen ranghöheren Offizier, der sie benutzt, aber dafür beschützt und füttert. Ein beeindruckendes Buch. Kühl geschildert von einer Frau die eine gewisse Bildung hat und vorher ein aufregendes Leben mit vielen Reisen führte. Sie zeigt auch viele Schicksale anderer Berliner in dieser elenden Zeit.

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  • Rezension zu "Eine Frau in Berlin" von Anonyma

    Eine Frau in Berlin

    FrauD

    06. January 2009 um 15:58

    Ein sehr interessanter Buch aus der Sicht einer Frau, was es bis jetzt noch nicht gab!

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