Anonymums Wahrheit oder Pflicht

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Inhaltsangabe zu „Wahrheit oder Pflicht“ von Anonymums

Drei Mütter – ein Bedürfnis Wo bin ich selbst geblieben? Sie sind intelligent, selbstständig, von Herzen Mütter und verheiratet, sie schätzen das Glück in ihrem Leben – und dennoch – irgendetwas fehlt: Schockiert davon, welche Banalitäten mittlerweile einen großen Raum einnehmen, bemerken sie, dass sie sich selbst verloren haben. Und sie beschließen, diesen Zustand als eine Herausforderung anzunehmen: Über einen Zeitraum von drei Monaten spielen sie gemeinsam „Wahrheit oder Pflicht“. Ihr Ziel: sich selbst wieder näher zu kommen. Unterhaltsam und ehrlich nimmt das Buch mit auf eine Reise durch den Alltag der drei Frauen und zeigt, wie man mithilfe eines Kinderspiels wieder Witz, Charme und Energie in sein Leben bringen kann.

Ein sehr gut geschriebenes, sehr witziges Buch, welches einem trotz aller Komik zum Nachdenken anregt.

— Sunny1976

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    Wahrheit oder Pflicht

    AlineWirths

    15. May 2013 um 10:40

    Ich habe irgendwie was ganz anderes erwartet. Ja, das war mein erster Gedanke, als ich die ersten paar Seiten hinter mir hatte.  Es kam alles viel besser. Es war so gar nicht langweilig und das Buch schaffte es hervorragend mich zu unterhalten und amüsieren. Ja genau, hier dürft ihr gerne mitschmunzeln, wenn ihr Seite um Seite umblättert. So gar nicht langweilige Muttilektüre. Drei Mütter, die sich gar nicht kennen, vielleicht nur vom sehen. Alle drei spielen das Spiel "Wahrheit oder Pflicht" und finden dabei viel mehr, als ein bisschen Abwechslung. Sie gehen auf der Suche nach ihrer Identität. Sie suchen sich selbst und das, was sie verloren haben. Nicht immer ist es leicht, Mutter zu werden. Und auch ist es nicht leicht so vieles aufzugeben, was man ohne Kinder vielleicht alles getan hätte. Die Zukunft ist auf einmal eine ganz andere. Und bei dem Versuch nicht Normalomutter zu werden, keine Sinnkrise zu bekommen und den Depressionen und Launen aus dem Weg zu gehen, haben wir hier drei ganz einfache Mütter, die sich auf einmal kennenlernen müssen. Sich selbst und das, was versteckt noch in ihnen schlummert. Mutig sein und zu glauben, sich komplett lächerlich zu machen. Erzählt wird das Buch aus der Sicht der drei Mütter. Immer im Wechsel gestalten sich so die Kapitel. Was ich hier bemängeln muss, ist natürlich die Übersetzung. Klar hört man ein wenig die unterschiedlichen frauen heraus, aber dennoch merkt man, das nur eine Übersetzerin am Werk war. Ich denke in der englischen Version, liest man mehr Unterschiede und es gibt eine klare Abtrennung zwischen der Art und Weise. Dennoch tut dies hier kein Abbruch. Mit einer wirklich humorvollen Schreibweise, die manche Episode zum Brüller werden lassen, kommt man hier nicht umhin, sich zu fragen: "Oh je, was kommt jetzt". Na klar, genau das macht ein Buch aus, wenn man sich selbst Fragen beantworten muss. Das reizt immer, dann das Buch nicht aus den Händen zu legen. Dennoch empfehle ich euch, es nicht in einem Flutsch zu lesen. Die Überlegungen, die auf dich einstürmen, brauchen auch ein wenig Platz. Ihr kommt nicht daran vorbei, euch selbst unter die Lupe zu nehmen. Mich selbst hat diese Lektüre viel Spaß bereitet. Eich wirklich tolles Buch dreier Mütter, die auf die Suche nach sich selbst gehen und mehr entdecken, als sie geglaubt hätten. Wie sehr man untergeht in einem Alltag, wo man die Wage zwischen Kinder, Job und Beziehung finden muss, ohne sich selbst dabei zu vergessen.

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  • Bei den Bekenntnissen ist es kein Wunder, dass sie nicht sagen wollen wer sie sind!

    Wahrheit oder Pflicht

    Buecherwurm2punkt0

    25. April 2013 um 14:11

    Ich bin zwar noch keine Mutter, allerdings ist man natürlich trotzdem sehr interessiert was da so abgeht... Und abgehen ist bei diesen drei Müttern noch untertrieben. Ich hätte niemals ein so turbulentes Buch erwartet. "Wahrheit oder Pflicht" ist wieder eins dieser Bücher, die ich auszugsweise meinem Freund vorlesen MUSSTE.  Mutter 1, 2 und 3 habe ich gleich zu Beginn näher kennengelernt. Für mich wirkte alles schon sehr realistisch, denn die drei waren keine herum nölenden, meckernde Mütter sondern einfach drei Frauen die sich in ihrem Leben fragen, ob das wirklich alles war. Die Stimmung in der Mutter 1 auf die Idee kam diesen Selbstversuch zu starten kenne selbst ich. Das Leben nimmt seinen gewohnten Gang, nichts läuft schlecht und irgendwann kommt Frau ins Nachdenken und überlegt ob sie wirklich zufrieden ist. Und schwups ist man mitten drin im Gedankenkarussell... Ohne viel Mühe hat Mutter 1 dann auch zwei Mitstreiterinnen gefunden und die drei beschließen sich gemeinsam neuen Herausforderungen zu stellen. Dabei bekommen sie Pflichtaufgaben, wie sich zum Beispiel beim Weihnachtsmann auf den Schoß zu setzen und fotografieren zu lassen. Die Wahrheitaufgabe soll die Mütter zum denken bringen, so muss sich eine der Frauen gedanklich in eine Affäre stürzen. Die Ergebnisse und vor allem der Weg zum Ziel sind unheimlich unterhaltsam und auch ich habe mir überlegt, ob ich mir das zutrauen würde. Die Herausforderungen der Frauen wären mir definitiv nicht leicht gefallen, wahrscheinlich hätte ich die auch nur umgesetzt wenn ich unter diesem Gruppenzwang gelitten hätte! Alles in allem hat mir dieses Buch unterhaltsame Stunden geschenkt und mich manches Mal auch zum nachdenken gebracht. "Wahrheit oder Pflicht"  ist defintiv nicht nur für Mütter geeignet! Fazit: Ein interessanter und sehr witziger Blick in das Leben von drei Müttern! Bei den Bekenntnissen ist es kein Wunder, dass sie nicht sagen wollen wer sie sind!

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    Wahrheit oder Pflicht

    Sophia!

    31. March 2013 um 21:33

    „Mama A: 34 Jahre alt: 163 Zentimeter – schrumpfend, Gewicht: 59 Kilo – steigend, hat zwei Kinder (zwei und fünf Jahre alt), fühlt sich wie ein Zombie, nur noch dazu verurteilt, die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erfüllen.“_Eins steht fest: Ist das Kind erst mal da, verändert sich nicht nur der Alltag, sondern mit ihm auch das jeweilige Selbstkonzept. Denn der Nachwuchs bedeutet einen deutlichen Einschnitt, eine radikale Veränderung bisheriger Gewohnheiten. Während vorher noch eine problemlose Zuordnung zu bestimmten Mustern möglich war, etwa die erfolgreiche Karrierefrau, das flippe Partygirl oder die verantwortungsvolle Kollegin, ist man plötzlich nur noch eins: Mutter!_Und diese schillernde Selbstzuschreibung führt im schlimmsten Fall zum totalen Identitätsverlust. Schwankend zwischen den vielfältigen Anforderungen innerhalb der modernen Familie (die fürsorgliche Mutter, die fleißige Hausfrau und die betörende Geliebte) kommt es nicht selten zu der ein oder anderen Sinnkrise.Eine Erfahrung, die die drei AnonyMums teilen. „Wo bin ich selbst geblieben?“, lautet die Frage, die sich zwischen Spielzeug, Herd und Job immer deutlicher aufdrängt. Sie alle könnten sich glücklich schätzen, jede von ihnen lebt ein intaktes Familienleben in geordneten Bahnen. Doch irgendetwas fehlt. Weil jeder Tag nach den gleichen Routinen verläuft, sehnen sie sich nach Abwechslung und Energie, kurzum: neuer Würze im Leben!_Aus dieser Situation heraus fasst eine der Mütter den mutigen Entschluss, gleichgesinnte Leidensgenossinnen zu finden und ein altes Ritual aus der längst vergangenen Zeiten wieder aufleben zu lassen: Das berühmt berüchtigte Wahrheit oder Pflicht-Spiel. Was zunächst wie ein schlechter Witz erscheint, entpuppt sich als die ideale Lösung für all ihre Probleme. Denn nach kurzer Zeit stellt sich tatsächlich eine Veränderung ein. Allen Müttern scheint es besser zu gehen, sie erleben Außergewöhnliches, ermutigen sich gegenseitig zu aberwitzigen Mutproben und haben wieder richtig Spaß am Leben.Die Leser begleiten Mama A, Mama B und Mama C während der dreimonatigen Wahrheit oder Pflicht Zeit. In authentischer Schilderung aus der jeweiligen Perspektive fällt es leicht, sich in die sympathischen Charaktere hineinzuversetzen und voll und ganz mitzufühlen. Auszüge aus der gemeinsamen E-Mail-Kommunikation liefern nicht selten Anlass zum herzhaften Lachen. Dabei bieten sowohl die Wahrheits- als auch die Pflichtaufgaben allerlei Grund zum Staunen. Am Ende steht ein offenes, ehrliches Feedback der drei Mütter._Fazit: Eine Lektüre, die nicht nur Spaß macht, sondern den Blick weitet für das, was wirklich wichtig ist im Leben. Um in der Rolle als „Hausfrau und Mutter“ angesichts der Erfordernisse des Alltags nicht zu versinken, braucht es manchmal nur eins: die aufrichtige Freundschaft sympathischer Leidensgenossinnen als Fels in der Brandung.  

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