Anonymus , Karin Kaiser Bangalore Masala

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Inhaltsangabe zu „Bangalore Masala“ von Anonymus

Ein skrupelloser Plan, getrieben von Korruption, und eine junge Journalistin im Zwiespalt zwischen indischen Traditionen und der Moderne

Die ehrgeizige Journalistin Anjali lebt in der Millionenstadt Bangalore, dem "Silicon Valley" Indiens. Als alleinerziehende und berufstätige Mutter ist sie eine exotische Ausnahmeerscheinung in der traditionellen Kultur ihres Heimatlandes. Ihr Leben ist geprägt vom täglichen Spagat zwischen den tief verwurzelten hinduistischen Traditionen und dem modernen Indien.

Gemeinsam mit der Aktivistengruppe "Action Green" kämpft Anjali gegen das wirtschaftliche und politische Großprojekt ISTO, dessen Initiatoren durch Skrupellosigkeit und Korruption ein riesiges Gebiet des geschützten Dschungels in Bauland für einen gigantischen Technologiepark umgewandelt haben.

Je näher sie bei ihren Recherchen den Machenschaften der ISTO kommt, desto größer wird die Bedrohung für ihr eigenes Leben. Als ihr dann noch ein entscheidendes Beweisstück in die Hände fällt, wird sie endgültig zur Zielscheibe - und ahnt dabei noch nicht, dass ihr das Wichtigste in ihrem Leben genommen werden wird.

Bangalore Masala erzählt die Geschichte einer jungen, indischen Frau im Kampf gegen ein korruptes System, das weder Ehre noch Menschenleben achtet, um die eigenen Ziele zu erreichen.

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Premium-Paperback-Ausgabe

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Die CONBOOK Länderkrimis eröffnen ein neues Genre der Spannungsliteratur: Fesselnde Geschichten inmitten faszinierender Kulturen. www.laenderkrimis.de

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  • Leserunde zu "Hanoi Hospital" von David Frogier de Ponlevoy

    Hanoi Hospital

    Louisdor

    Liebe Forengemeinde, der Dezember ist ein ganz wundervoller Monat, um nach Südostasien zu reisen, weil es dann dort noch recht warm ist. (Im Januar wird es zumindest in Nordvietnam kühl und ungemütlich.) Ich lade euch alle zu einer Reise nach Vietnam ein - wenn auch einer Reise im Kopf. Mit Buchstaben und Phantasie und so. Vergangene Woche ist mein erster Roman erschienen: "Hanoi Hospital", ein Vietnam-Krimi in der Regionalkrimi-Reihe des CONBOOK-Verlags. Der Verlag wird mir freundlicherweise 20 Bücher für eine Leserunde zur Verfügung stellen und an euch verschicken. Ich habe acht Jahr lang in Vietnam als Journalist, Moderator, Stadtführer und Medientrainer gearbeitet, aus dieser Zeit sind bei CONBOOK zwei Reiseführer entstanden (mit denen man natürlich auch ganz wunderbar nach Vietnam reisen kann, sowohl in Gedanken als auch in echt). Mein erster Roman ist aber auch für mich doch noch einmal etwas Besonderes. Es ist eben eine Sache, etwas zu beschreiben, und eine ganz andere Sache, etwas zu erfinden. Umso neugieriger, gespannter, und ich gestehe, ein klein bisschen nervöser bin ich auch, was die Lesermeinungen zu meinem Krimi angehen. Und umso mehr freue ich mich auf diese Leserunde, weil ich wirklich einfach gerne erfahren möchte, wie das Buch euch gefällt. Hier ist der offizielle Klappentext: Ein fesselnder Roman mitten aus der vietnamesischen Kultur Inmitten des Lärms der pulsierenden Hauptstadt Vietnams erschüttert plötzlich eine Reihe unerwarteter wie mysteriöser Todesfälle die Krankenhäuser in Hanoi. Auf den ersten Blick haben die Opfer wenig gemeinsam, doch nach und nach verstricken sich durch sie die unterschiedlichsten Schicksale. Die junge Journalistin Linh, Wirtschaftsstudentin Anne und Gelegenheitsarbeiter Tuan finden sich plötzlich in einem Geflecht aus Lügen und Ungereimtheiten wieder, vor dem die Medien die Augen verschließen und das auch vor Staatsinstanzen nicht Halt macht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Todesfällen? Und was passiert hinter den stummen Wänden und fleckigen Vorhängen des Hanoi Hospitals? Ein packender Krimi, in dem Welten aufeinanderprallen: Die Idylle vietnamesischer Reisfelder mit der Fortschrittlichkeit lärmender Metropolen. Die Identitätszweifel einer Deutsch-Vietnamesin mit dem Patriotismus der konservativen vietnamesischen Großfamilie. Hanoi Hospital taucht tief ein in das hektische Großstadtreiben Hanois und die Abgründe medizinischer Korruption durch die Kollision von arm und reich. Der Roman nimmt euch mit nach Vietnam, wir werden vor allem die Hauptstadt Hanoi besuchen. Selbstverständlich ist es trotzdem ein Roman, und kein Reiseführer (dafür kann ich, siehe oben, zwei andere Bücher anbieten). Aber auch "Hanoi Hospital" hat am Ende einen kleinen Glossar mit hilfreichen Erklärungen zu verschiedensten fremden Begriffen und Themen. Drei Protagonisten stehen im Zentrum der Handlung: Die vietnamesische Radiojournalistin Linh, die bei einer Reportage über Merkwürdigkeiten stolpert, die Deutsch-Vietnamesin Anne, die für ein Praktikum bei ihrer Familie zu Besuch ist, und der Gelegenheitsarbeiter Tuân, der sich Sorgen um seine kranke Freundin macht. Natürlich laufen diese Stränge nicht nebeneinander her. Den Rest lade ich euch ein, selbst zu erlesen. Als Einstimmung auf das Thema und das Buch beantwortet mir einfach mitsamt Eurer Bewerbung die Frage, warum ihr gerne mal nach Vietnam reisen möchtet. Und wie gesagt: Das kann gerne ein realer Reisewunsch sein, oder auch eine Reise in Gedanken, Träumen, über Rezepte, Musik oder Literatur. Ihr dürft da gerne eure Phantasie spielen lassen. Genauso wie ich mich, wenn euch das Buch gefällt, anschließend über phantastische und kreative Rezensionen und Weiterempfehlungen in der weiten Welt, sei sie virtuell oder real, freue. Aber vor allem: Ich freue mich auf euch! Los soll es in einer Woche gehen. Denn ich sagte ja: Der Dezember ist ein ganz wundervoller Reisemonat für Südostasien. Vor allem, wenn es bei uns in Deutschland kalt und eisig wird. PS: Wer einen Einblick in meinen Schreibstil bekommen oder sich bis zur kommenden Woche einfach noch ein wenig die Zeit vertreiben und auf das Land einstimmen möchte, kann gerne auf meinem Blog www.ngugon.de vorbeischauen. Ich gestehe allerdings, dass ich den Blog seit meiner Rückkehr aus Vietnam 2014 sträflich vernachlässigt habe. Auf Amazon gibt es außerdem den üblichen "Blick ins Buch", das erste Kapitel als Leseprobe, sowie meine Anmerkungen zum Schluss. (Ich empfehle allerdings, die Anmerkungen noch nicht zu lesen. Es sind keine wirklichen Spoiler drin, aber ... das eine oder andere Thema wird zumindest angedeutet).

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    • 570
  • Krimi mit Landeskunde

    Bangalore Masala

    takabayashi

    14. June 2014 um 14:38

    Anjali Mathur, eine junge Journalistin, lebt mit ihrem kleinen Sohn Ishaan im Haus ihrer Mutter in Bangalore. Sie ist noch verheiratet mit Ram, Ishaans Vater, den sie verlassen hat, als sie feststellen musste, dass er sie betrogen hatte. Die arrangierte Heirat mit ihm war zu einer Liebesehe geworden, aber gerade deswegen konnte sie ihm seine Untreue nicht verzeihen. Ein für indische Verhältnisse sehr ungewöhnliches Verhalten, mit dem auch ihre Mutter absolut nicht einverstanden ist. Anjali ist bei ihrer Zeitung zuständig für die "Page 3", die Gesellschaftsnachrichten, strebt aber nach Höherem und möchte ins politische Ressort wechseln. Dieser Wunsch löst allerdings bei ihren männlichen Kollegen nur ein mitleidiges Lächeln aus. Doch sie ist an einer interessanten und wichtigen Story dran: zusammen mit den Aktivisten der Umweltorganisation Action Green kämpft sie gegen das Großprojekt ISTO, für das eine unheilige Allianz aus korrupten Politikern und Wirtschaftsbossen ein Naturschutzgebiet im Dschungel mit unlauteren Mitteln an sich bringen und als Bauland für einen Technologiepark missbrauchen wollen. Dabei gehen sie nicht zimperlich vor - wer nicht spurt, wird unter Druck gesetzt und, wenn für nötig erachtet, aus dem Weg geräumt. Shakti, der Anführer von Action Green, findet ein wichtiges Beweismittel für die Korruption, wird aber ermordet, bevor er es publik machen kann. Jedoch hat er Anjali einen Hinweis hinterlassen, wo er es versteckt hat. Und damit ist sie nun voll in den Fall involviert und in großer Gefahr. Dieser gut recherchierte Indienkrimi ist sehr spannend geschrieben, bietet viele Einblicke in das indische Leben und damit sehr viel Flair und Lokalkolorit. Die Protagonistin ist zuerst noch immer sehr abhängig von den traditionellen Wertvorstellungen der indischen Gesellschaft, obwohl sie sie sich von ihrem Mann getrennt hat und berufstätig ist. Während des Verlaufs der Geschichte macht sie jedoch eine Entwicklung durch und emanzipiert sich ein Stück weit. Für meinen Geschmack waren die Beschreibungen manchmal eine Spur zu blumig, aber das ist nur ein kleines Manko. Ansonsten ein spannender Krimi in exotischer Umgebung mit realistischem Hintergrund. Unbedingte Leseempfehlung (nicht nur) für alle, die sich für Indien interessieren!

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