Das Buch des Todes

von Anonymus 
4,5 Sterne bei83 Bewertungen
Das Buch des Todes
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Aleshanees avatar

Brutal, skurril und mit viel schwarzem Humor - unterhaltsame Fortsetzung, die mit dem Charme der Vorgänger nicht ganz mithalten konnte

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Ein wahnwitziges Abenteuer, voll schrägem Humor und skuriller Charaktere. Auf ein Neues Anonymus - mit Action, Wortwitz und Plottwist!

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Inhaltsangabe zu "Das Buch des Todes"

In Santa Mondega zieht der Killer Bourbon Kid gegen Vampire und korrupte Polizisten ins Feld. Doch die Jagd endet in einem blutigen Massaker. Und mit seinem Tod. Bourbon Kids Gegner Gaius Rameses hat nun freie Bahn und ruft alle übrigen
Vampire dazu auf, sich zu einer Armee zusammenzuschließen. Ihr Ziel: die Unterjochung der gesamten Menschheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404170876
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.11.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    blue-birds avatar
    blue-birdvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wahnwitziges Abenteuer, voll schrägem Humor und skuriller Charaktere. Auf ein Neues Anonymus - mit Action, Wortwitz und Plottwist!
    Tarrantino trifft Fantasy - ein unvergleichlich skurilles Spektakel!

    Wer Western, Waffen und Vampire liebt, der ist bei Anonymus immer gut aufgehoben - so auch dieses Mal.
    Das Buch knüpft zwar an seine Vorgänger "Das Buch ohne Namen" und "Das Buch ohne Staben" an, erzählt allerdings einen Teil der Vorgeschichte des Bourbon Kid und steht als Werk auch ohne seine Vorgänger auf festem Fuß.

    Wer der Bourbon Kid ist? Ein Killer wie du ihn noch nie erlebt hast. Skrupellos, unfehlbar, gewitzt und natürlich unheimlich cool. Ihn zieht es, ebenso wie viele andere geladene sowie unerwünschte Gäste zum Devils Graveyard, wo wie jedes Jahr in einem Hotel ein großer Gesangswettbewerb stattfindet - tote Musiker sollen gecovert werden und der Gewinner erhält einen unerhörten Preis. Soweit so gut, wäre da nicht Anonymus und seine Liebe zu allerlei skurillen Charakteren, Fabelwesen der besonderen Art, Geheimnissen und jeder Menge Action, der garantiert, dass dieser Roman gewiss keine einzige Seite der Langenweile überlässt.

    Eine wilde Mischung aus Western, Kriminalroman und Fantasy - es wird geschossen, gerächt und gesungen. Rote Fäden winden sich ganz unbemerkt durch die Sätze und alles wird zu einem (mehr oder weniger) würdigem Ende gebracht. Man trifft alte Charaktere aus den vorigen Werken wieder oder lernt diese ganz neu kennen, als kleinen Bonus kann ich schonmal verraten, dass Sanchez garantiert wieder mit von der Partie ist! (:

    Wer Anonymus kennen lernem möchte, sollte ebenso zu diesem Roman greifen wie alle, die seinen voherigen Werke bereits kennen und lieben gelernt haben - man wird sicher nicht enttäuscht!


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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 2 Jahren
    Wenn jemand zu einem Messerkampf eine Pistole mitbringt...

    Anfang 2016 habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr die „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus zu beenden. Im Mai startete ich voller Elan mit dem dritten Band in dieses Vorhaben. Leider enttäuschte mich „Das Buch ohne Gnade“, weil es weder die Geschichte weiterführte, noch qualitativ an die beiden Vorgänger heranreichte. Ich war irritiert. Was sollte ich mit dieser losgelösten Episode anfangen? Und was sagte sie über das Finale der Reihe aus, „Das Buch des Todes“? Aufgrund meiner Zweifel hatte ich Hemmungen, weiterzulesen und verschob die Lektüre des letzten Bandes wieder und wieder. Im Dezember beschloss ich, dem Elend ein Ende zu setzen. Ich wappnete mich mit geringen Erwartungen und nahm mir endlich „Das Buch des Todes“ vor.

    Santa Mondegas Straßen schwimmen in Blut. Nur wenige Stunden sind vergangen, seit der Bourbon Kid in einer Orgie der Gewalt Menschen und Vampire gleichermaßen massakrierte. Aber er erwischte nicht alle. Ausgerechnet die ehemalige Mumie Gaius Rameses ist noch immer quicklebendig. Na ja, oder so lebendig, wie ein Untoter eben sein kann. Nun plant der König der Vampire, mithilfe des Auge des Mondes die Weltherrschaft an sich zu reißen. Der Kid ist der einzige, der ihn aufhalten könnte, sieht sich im Moment allerdings mit einem lästigen Problem konfrontiert: das Auge des Mondes gab ihm seine Seele zurück. Mit diesem unnützen Ballast kann er sich nicht in den gnadenlosen Killer verwandeln, der er sein muss, um eine von Vampiren regierte Zukunft zu verhindern. Er muss sie loswerden. Mit qualmenden Reifen macht er sich auf den Weg zum Devil’s Graveyard, denn glücklicherweise kennt er da jemanden, der für das Ding eher Verwendung hat als er…

    Ich habe mich grundlos selbst kirregemacht. Ich hätte meiner Intuition vertrauen sollen, die mir bereits nach der Lektüre von „Das Buch ohne Gnade“ beharrlich mitzuteilen versuchte, dass dieser dritte Band garantiert seine Berechtigung hat, die ich nur noch nicht erkennen konnte. Sie hatte Recht. Ohne „Das Buch ohne Gnade“ ist die gewohnt absurd-witzige, temporeiche, gewaltverherrlichende Handlung von „Das Buch des Todes“ nicht zu verstehen. Will man begreifen, warum die Geschichte des Bourbon Kid und seines Rachefeldzugs gegen die Untoten so endet, wie sie endet, braucht man das Vorwissen, das der Vorgänger bietet. Ich bin zutiefst erleichtert, dass all meine Befürchtungen überflüssig waren. „Das Buch des Todes“ setzt genau da ein, wo „Das Buch ohne Staben“ abriss: kurz nach Halloween, in den deutlich entvölkerten Straßen des Höllenlochs Santa Mondega. Oh wie ich diese Stadt liebe, für ihren rotzigen, gesetzlosen Charme des Wilden Westens, für die absolute Ichbezogenheit und Verderbnis ihrer Bewohner_innen und für die Selbstverständlichkeit, mit der dort das Übernatürliche behandelt wird. Vampire wollen die Weltherrschaft übernehmen? Das könnte schlecht fürs Geschäft sein, die Kundschaft könnte ausbleiben, weil die Kundschaft die bevorzugte Nahrungsquelle der Vampire ist. Das geht so nicht! Bei entsprechender Entlohnung würde sich der Großteil der Bevölkerung Santa Mondegas eher den Arm abhacken, als etwas Uneigennütziges zu tun. Offenbar sprechen sie meiner persönlichen dunklen Seite damit aus der Seele. Ich finde es reizvoll, mir ein Leben auszumalen, das völlig frei von moralischen Grundsätzen und Verantwortungsbewusstsein ist, in dem ich egoistisch und lasterhaft sein könnte. Natürlich ist das nicht mehr als ein Tagtraum, in der Realität würde mir so ein Dasein wohl kaum gefallen, aber das hinderte mich nicht daran, den Barkeeper Sanchez voller Begeisterung dabei zu beobachten, wie er die Schneemänner von Kindern über den Haufen fuhr und den Weihnachtsmann abfackelte. Ich feuerte den Bourbon Kid trotzdem aus sicherer Entfernung an und bewunderte die Kreativität seiner tödlichen Methoden. In Santa Mondega ist der Titel „Held“ eben etwas flexibler definiert und man verdient ihn sich versehentlich. Auch im Finale stolpern die Figuren durch ein schier endloses Repertoire grotesker Szenen und folgen unwissend den Plänen des unbekannten Autors, der ganz offensichtlich diebische, sadistische Freude dabei empfindet, seine Macht über sie voll und ganz auszukosten. Mir gefällt seine Kompromisslosigkeit, die Konsequenz, mit der er seine Geschichte abschließt, wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf Verluste oder die zarten Gefühle seiner Leserschaft. Wer nicht mithalten kann, kommt unter die Räder, basta. Dadurch ist „Das Buch des Todes“ unvorhersehbar, überraschend und nervenaufreibend. Keine Zeit, ungläubig zu staunen oder um dahingeschiedene Charaktere zu trauern, die nächste Sensation, der nächste Kick warten schon! Pass auf, sonst springen sie dir ins Gesicht!

    „Das Buch des Todes“ ist das hysterische, unpassende Kichern während einer Beerdigung. Es ist der Messerkampf, zu dem einer eine Pistole mitbringt. Es ist unfair, bösartig und zum Schreien komisch; eine trashige Aneinanderreihung von Absurditäten, die erneut bemerkenswert schlüssig ist. Leider war es mein letzter Ausflug nach Santa Mondega. Schnief. Ich bin definitiv traurig, dass es nun vorbei ist. Zumindest vorerst. Offiziell. Eigentlich wollte Anonymus weiterschreiben, bis alle tot sind. Ohne zu viel zu verraten: einige wenige überleben diesen Wahnsinn. Theoretisch müsste er also… Nein, lassen wir das. Es bringt nichts, darüber zu spekulieren, was dieser Autor tun wird, denn wer sich brutale Achterbahnfahrten dieser Art ausdenkt, lässt sich sowieso nicht in die Karten schauen. Den Bourbon Kid werde ich auf jeden Fall in dem Einzelband „Drei Killer für ein Halleluja“ wiedertreffen und ich hoffe, dass dieser ähnlich abgefahren ist wie die „Bourbon Kid“-Reihe. Und vielleicht, nur vielleicht, wird Anonymus sein Versprechen eines Tages einlösen und noch einmal literweise Blut in Santa Mondega fließen lassen. Ist doch okay, dass ich mir das wünsche?

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    annlus avatar
    annluvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich musste mich erst wieder in Santa Mondega zurechtfinden und hatte erst ab der Hälfte wieder das richtige Bourbon Kid feeling
    Wer rettet Santa Mondega, wenn der Bourbon Kid sich zurückgezogen hat?

    Der Rinnstein war von Regen, Abwasser und Blut überschwemmt. Über der ganzen Stadt lag eine unheilvolle Stille...

    Die Halloweennacht hat Santa Mondega verändert: Gaius Rameses hat das Auge des Mondes an sich genommen und will mit seiner Hilfe den Vampiren die Herrschaft verschaffen. Schon im Moment sind mehr Vampire auf den Straßen der Stadt als Menschen. Gerade diesen Augenblick hat sich der Bourbon Kid ausgesucht um seine neu erhaltene Seele zu nutzen und sein Leben zu ändern und sich aus dem Killergeschäft zurückzuziehen. In diesem Chaos sind Dante und Kacy damit beschäftigt, das Auge des Mondes zu suchen, um sich von Vampiren wieder in Menschen zu verwandeln. Der Barkeeper Sanchez hingegen wird in eine Rolle gedrängt, die ihm gar nicht behagt.

    Nach dem dritten Band, von dem ich sehr enttäuscht war, bin ich sehr kritisch an das Buch herangegangen. Doch schon bald haben mich die bekannten Personen und die besondere Stimmung in Santa Mondega wieder in die Geschichte gebracht. Mittlerweile bin ich ein Dante und Kacy - Fan und fand ihre Abschnitte sehr witzig. Der Bourbon Kid, wie wir ihn kennen, scheint sich vorerst zwar wirklich zurückgezogen zu haben, kommt aber bald schon wieder in sein Element. Immer noch kann ich mit seinen Gesprächen wenig anfangen. Der mysteriöse Killer von Band eins war mir einfach lieber. Hier scheint er nicht mehr ganz so intelligent und unnahbar, was mich immer wieder gestört hat. Die Szenen waren wie üblich sehr blutig, (leider nur teils) sarkastisch und - typisch für Santa Mondega – voller Vampire und Toter. Dabei bekommt auch der „Mann in Rot“ seinen Auftritt und bietet teuflische Hilfe. So wird ein Zusammenhang zum dritten Band hergestellt. Allerdings braucht es das Wissen um die Ereignisse dort nicht wirklich, um die Handlung hier zu verstehen.

    Hier kommt die Geschichte (zum Glück) ohne großartige Rückblenden aus und die Handlung geht recht zügig voran. Den Großteil der Abschnitte bestreitet der Barkeeper Sanches in seiner neuen Aufgabe, neben Kacy und Dante, die sich mit JD zusammentun. Natürlich sind sie nicht die einzigen, denen Kapitel gewidmet werden. In dieser Hinsicht bleibt der Autor seinem Erzählstil treu. Die Sprache ändert sich allerdings etwas, der schwarze Humor und Sarkasmus wird weniger, sogar die Schimpfwörter tauchen seltener auf.

    Fazit: Wir sind zurück in Santa Mondega – der Bourbon Kid ist zwar nicht der Alte und manchmal enttäuschend, aber Sanchez und unser neu verwandeltes Vampirpärchen Kacy und Dante konnten mich bei der Stange halten. Ab der Mitte kommt wieder das richtige Feeling auf und ich habe in einem Zug durchgelesen.

    Als Schluss noch ein Zitat aus dem Gespräch des Teufels mit dem Bourbon Kid, das mir aus der Seele spricht:

    „Glaubst du etwa, du warst ausgerechnet mir als psychotischer Killer nicht lieber? Da bist du wenigstens noch interessant gewesen. Heute finde ich dich, mit Verlaub, eher langweilig. Unauffälliger Durchschnitt, wenn ich das mal so sagen darf.“

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    stebecs avatar
    stebecvor 3 Jahren
    Ich gebe zu: Ich bin ein Fan!

    „Ein junges Mädchen rannte durch die finsteren Gassen von Santa Mondega, ihre Lungen pumpten wie noch nie in ihrem Leben.“ – Erster Satz

    Die Aufmachung:
    Die vier Bücher sehen toll zusammen aus. Ein schlichtes Design, das erstmal gar nicht auf den freakigen Inhalt schließen lässt. In der ganzen Geschichte vom Bourbon Kid spielen auch zwei Bücher eine wichtige Rolle. "Das Buch ohne Namen" das so etwas wie eine Geschichte über die Vampiroberhäupter darstellt und "Das Buch des Todes". Quasi eine Art Deathnote, wem das was sagt ;) Aus diesem Grund, finde ich auch die Titel gut gewählt, die die vier Bände einrahmen.

    Das Setting:
    Santa Mondegao ist eine mexikanische Kleinstadt, die alle Klischees bedient. Ich habe schon in meinen Rezensionen vorher erwähnt, dass hier ein etwas rauer Umgangston herrscht und Konflikte meist mit der Pistole ausgetragen werden. Hierbei gilt das Prinzip: Wer am Ende noch lebt, hat Recht gehabt. Trotzdem mag ich diesen Vampirverseuchten Ort mittlerweile, bin aber trotzdem froh, dass er rein fiktiv ist.

    Der Plot:
    Hier hatte ich einen schweren Einstieg, nachdem der Plot an den zweiten und nicht den dritten Band angrenzt, denn der dritte Band war irgendwie der Prequell zum Band 1,2 und 4. Irgendwie total verwirrend und hirnrissig. Hinzukommt diesmal noch, dass die kleine Liebesgeschichte, die man im zweiten und dritten Band zwischen dem Bourbon Kid und Beth Lansbury erahnen kann, in diesem Buch total greifbar wird. Aber natürlich überhaupt nicht kitschig, sondern einfach ganz cool.
    Die Hauptprotagonisten:
    Der Bourbon Kid. Verrückter Maßenmörder? Missverstandender Held? Psychopathischer Vampirkiller? Wahrscheinlich ist er von allem ein bisschen. Und wer jetzt denkt, dass er durch seine Freundin an Härte eingebüßt hat, sollte sich ganz schnell eines besseren überzeugen. Außerdem: Wenn man mal davon absieht, dass er den Hang dazu hat, seinen Frust in übermäßiger Gewalt zu kompensieren, ist er eine verdammt coole Sau!

    Die Nebencharaktere:
    Ich gebe es zu, ich habe Band 2+3 der Bourbon Kid Reihe als Hörbuch konsumiert. Der Sprecher, der die Bücher erzählt, hat eine raue Reibeisenstimme, die zu dem Bourbon Kid und den Vampiren passt, aber sobald er versucht, die Frauen zu imitieren, klingt das ganze ziemlich lächerlich. Aus diesem Grund konnte ich mit dem Mädels der Bücher bis jetzt auch nicht viel anfangen, weil sie durch die Stimme des Sprechers so verunglimpft wurden, dass ich sie allesamt für total hohle Butterbirnen gehalten habe. Dieser Eindruck hat sich gelegt. Wenn man in seinem Kopf die eigenen Stimmen hat (mein Gott, wie sich das anhört), geht es eigentlich!

    Der Schreibstil:
    Super flüssig zu lesen und in der Darstellung von den pikanten Szenen auch nicht übermäßig detailliert und ausschmückend, sondern einfach auf den Punkt gebracht.

    Die Umsetzung:
    Man muss sich hier natürlich immer bewusst sein, dass die Romane von Anonymus total überspitzt sind und sich selbst auch ein wenig ins lächerliche ziehen. Dafür kommt die Spannung nicht zu kurz und der Autor - wer immer er auch sein mag - hat für mich eine Reihe erschaffen, die für sehr viele spaßige Lesestunden gesorgt hat.

    Fazit:
    YEEESS! Eine Reihe beendet! Das ist schon die zweite dieses Jahr und ich bin irgendwie ein bisschen stolz^^ Die Bourbon Kid Reihe hat mir wirklich Spaß gemacht, auch wenn ich manche Sachen ein wenig zu überspitzt gefunden habe.

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    walli007s avatar
    walli007vor 4 Jahren
    Dance with the Devil

    Nach dem Massaker in Santa Mondega sind fast alle Polizisten tot. Dan Harker wurde zum neue Polizeichef gekürt. Und nachdem es so viele Tote gegeben hat ist in Sanchez Carcias Bar nicht mehr viel los, ebenso wie in dem Diner, in dem die wunderbar irre Flake das Frühstück serviert. Von ihr und der Aussicht auf eine gute Bezahlung lässt sich Sanchez überreden, sich bei der Polizei zu bewerben. Und da die beiden die ersten und einzigen sind, die sich auf die Zeitungsanzeige melden, werden sie gleich angestellt. JD und Beth feiern indessen ihr Wiedersehen, nach 18 Jahren ist er endlich zurückgekehrt. Beth könnte kaum glücklicher sein, doch die Angst, dass JD wieder verschwinden könnte sitzt tief. Doch JD gibt ihr ein Pfand seiner Liebe, allerdings weiß Beth noch nicht, dass JD der Bourbon Kid war….


    Über diesem Buch liegt der Hauch des Todes. Eine alte Mumie strebt nach der Weltherrschaft und es scheint, als könnte nichts sie stoppen. Sanchez löst trottelig so manchen Fall, doch hätte er seine Partnerin Flake nicht, wäre er schnell im Eimer. Dante und Kacy sind schwer enttäuscht, dass sie immer noch Vampire sind. Bourbon Kid ist irgendwie verschwunden und auf Beth wartet eine bittere Erkenntnis und eine neue Enttäuschung. Es steht schlecht in Santa Mondega. Doch es packt einen bei den Ärmeln und die Lektüre lässt einen nicht los. Das Zwischenspiel des dritten Bandes wird geklärt und mit viel Verve wird die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner bis zu einem Punkt erzählt, der ein wieder bitter-süßes Ende bedeuten könnte. 


    Ein fulminantes Finale einer Reihe, die durch ihre Außerordentlichkeit besticht oder abstößt. Ich jedenfalls verabschiede mich mit einer Träne im Knopfloch von Bourbon Kid und seinen Getreuen, mit einer geringen Hoffnung, die in Form eines Herzens auf ein Stück Stoff genäht ist, dass es vielleicht ein Wiederlesen gibt.

    4,5 Sterne

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    Sternenwanderer-01s avatar
    Sternenwanderer-01vor 5 Jahren
    Diese Reihe ist einfach der Hammer und könnte für mich ewig weitergehen


    Ja Klaus von bookola.de und ich verstehen uns einfach. Diese Reihe ist einfach mal das Beste, was man so an Fantasy "Trash" lesen kann. Bourbon Kid ist eben eine Legende und ich kann nicht aufhören diese Bücher zu lesen.
    Nun ja auch der vierte Band ist nicht nur vielversprechend, sondern meines Erachtens einfach grandios. Blut, Tod, und Ekel beherrschen diese Reihe, egal in welchem Band. Man liebt es oder man hasst es, viel dazwischen gibt es für die Bücher von Anonymus nicht. Und was soll ich sagen, ich liebe seinen rohen, ehrlichen Schreibstil. Kein Schnickschnack, nur Mord und Totschlag.
    Nachdem Bourbon Kid in Santa Mondega so richtig aufgeräumt hat, was könnte da noch kommen? Richtig Bourbon Kid wurde ja auch dahingemetzelt, oder? Tja ohne Spoilern zu wollen, was wäre die ganze Geschichte ohne den Kid. Wie sich hier herausstellt, hat er noch ein zweites Leben. Allerdings will er nicht dieses Leben und dafür kommt ihm der Teufel ganz recht.
    Was ihr allerdings auf alle Fälle beachten solltet, ihr müsst unbedingt beim ersten Band beginnen, denn im vierten Band kommen doch so einige Bekannte, tot oder nicht, wieder in Erwähnung, die in den anderen Bänden vorkamen. Auch um die ganze Geschichte so richtig verstehen zu können sollte man alle Bände der Reihe nach lesen. Wer also, und das ist jetzt kein Witz, guten alten "Trash" lesen will, der muss diese Bücher lesen.
    Das blaue Auge, ja eigentlich das Herzstück der Geschichte, ist auch hier wieder Gegenstand des Geschehens. Und Blut darf natürlich in einem Vampirroman auf gar keinen Fall fehlen. Jedenfalls nach Kids "Tod", blässt Rameses zum Krieg, er hat nur ein Ziel und zwar alle Vampire vereinen und die Menschheit zu versklaven und unterjochen.
    So, für mich als von Fan von Anonymus Büchern muss ich sagen, sehr detailreich. Das könnte nicht jedermanns Sache sein. Denn diese Szenen stellen alle anderen Teile in den Schatten und zwar gewaltig. Teilweise war schon eher grenzwärtig, aber dafür las es sich besser als jeder Kinofilm. Spannung ohne Unterlass. Da darf es dann schon mal etwas tiefer ins Detail gehen.
    Dafür kann ich nichts anderes als eine absolute Leseempfehlung schreiben.
     
    Dafür gibts verdiente 5 von 5 Bourbon

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    burnedeyezs avatar
    burnedeyezvor 5 Jahren
    Bourbon Kid is back!

    [...]Kenner der Reihe bemerken es schon an der Inhaltsangabe: “Das Buch des Todes” macht da weiter, wo “Das Buch ohne Staben” aufhörte. Und zwar ansatzlos. Nachdem der Autor mit “Das Buch ohne Gnade” Ereignisse 10 Jahre vor der Blutnacht in Santa Mondega schilderte, finden wir uns also im hier und jetzt wieder.

    Was das bedeutet, sollte von vornherein ganz klar gesagt werden: “Das Buch des Todes” setzt es fast schon zwingend voraus, dass man die Vorgänger ebenfalls gelesen hat – und zwar alle drei. Immer wieder wird Bezug auf bekannte Figuren und Geschehnisse genommen, ohne dass der Leser eine genauere Erklärung hierfür erhält. Für den Fan der Reihe ist das natürlich ein ungemein interessanter Umstand, wenn man jedoch unbeleckt an Anonymus gerät, wird man des öfteren fragend die Augenbrauen heben. Selbst mit dem Wissen aus den ersten drei Bourbon Kid-Romanen musste ich teilweise wirklich überlegen, worauf Anonymus nun hinaus will, da mittlerweile ja doch einige Zeit seit der letzten Veröffentlichung vergangen ist. Zugänglichkeit sieht auf jeden Fall anders aus. Ein altbekanntes Lied, was letztlich auch für den Rest des Romans gilt. Wieder baut der Autor einen sehr gelungenen Spannungsbogen auf, der den Leser in eine sehr bizarre und abgefahrene Welt mit allerlei untotem Gesocks, verrückten Serienkillern und einer Menge Blut nimmt. Zwar brauchte ich in diesem Band etwas Anlaufzeit, um damit warm zu werden, spätestens nach dem ersten Drittel fand ich mich jedoch wieder ganz in der Welt von Santa Mondega wieder. Alles in allem also gewohnt hohe Qualität.[...]

    Die komplette Rezi findet ihr wie immer auf Review-Corner.de

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    Babschas avatar
    Babschavor 5 Jahren
    Der Wahnsinn geht weiter......

    The Bourbon Kid is back! Und wie, in Höchstform! Nach dem für Fans nicht ganz zufrieden stellenden Ausflug des dritten Teils der “Buch”-Reihe in eine Zeit vor den aktuellen Geschehnissen knüpft das vorliegende Werk wieder unmittelbar an die sich überschlagenden Ereignisse zu Ende des zweiten Bandes an. Die Story spielt wieder komplett in Santa Mondega, der lebensgefährlichen Stadt voller Psychopathen, Vampire und Werwölfe irgendwo im Südwesten der USA. Gut so. Und der Autor lässt auch wieder alle seine schon bekannten guten wie bösen Protagonisten auftreten, allen voran natürlich den Kid, aber auch Sanchez Garcia, dem phlegmatisch-durchtriebenen Barmann des Tapioca, kommt hier eine tragende Rolle zu. Die Geschichte des (fast) aussichtslosen Kampfs des Trüppchens Aufrechter gegen Gaius Rameses und seine Untotenarmee um das Auge des Todes, den Stein, der seinem Besitzer absolute Macht verleiht, wird von Anfang bis Ende des Buches rasant und ideenreich bis zum ultimativen show-down vorangetrieben. Und natürlich ist das Ganze wieder reichlich mit plakativen Horror- und Splatterelementen gewürzt, denen aber wie schon in den Vorbänden auf intelligente Weise und mit viel Humor völlig die Spitze genommen wird. Die jeweiligen Figuren (vom Kid vielleicht mal abgesehen, der trägt ja auch eine ganz spezielle Last mit sich herum) sind in ihrem Charakter und ihrer teilweisen Blödheit mal wieder dermaßen überzeichnet, dass das Seite für Seite größtes Lesevergnügen bereitet. Alles in allem ein sorgfältig geschriebener, gelungener und unterhaltsamer Abschluss der Reihe.

    Oder doch nur eine Fortsetzung? Ein bisschen open end lässt trotz allem hoffen, dass es hier doch noch weiter gehen möge. 

    Kommentare: 1
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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Brutal, skurril und mit viel schwarzem Humor - unterhaltsame Fortsetzung, die mit dem Charme der Vorgänger nicht ganz mithalten konnte
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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine absolut spannende, blutrünstige aber immer humorvolle Serie über einen Massenmörder, der nur ein Ziel kennt: Tot allen Vampiren und ...
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Henny176s avatar
    Los geht's mit der vierten und letzten Runde des Bourbon Kid!

    Nachdem wir uns tapfer durch den Devil's Graveyard gekämpft haben geht es nun endlich wieder zurück nach Santa Mondega.

    Mitlesen kann jeder (mit eigenem Exemplar) der Lust und Laune hat den Bourbon Kid bei seinem letzten Abenteuer zu begleiten.

    Startdatum für die Leserunde ist Samstag der 09.04.

    Ich hoffe wir werden viel Spass haben und es werden sich noch ein paar Leute finden die mitlesen wollen.

    Liebe Grüße
    Henny
    Zur Leserunde
    Liebe lovelybooks-Nasen,

    bei booknerds.de verlosen wir "Das Buch des Todes" von Anonymus sowie den Vorgänger "Das Buch ohne Gnade"!

    Zur Verlosung (mit ganz furchtbar schwieriger Preisfrage) geht es hier:
    http://www.booknerds.de/2013/07/verlosung-07-2013-anonymus - einfach Formular ausfüllen und schon wandert ihr ins Lostöpfchen.

    Liebe Grüße
    Chris und die booknerds

    P.S.: Sorry, dass ich hier so gar nicht richtig unterwegs bin - das hat vor allem Zeitgründe.


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