Anonymus Das (Hör-)buch ohne Namen

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Inhaltsangabe zu „Das (Hör-)buch ohne Namen“ von Anonymus

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in der man nicht rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourban Kid.

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  • Rezension zu "Das (Hör-)buch ohne Namen" von Anonymus

    Das (Hör-)buch ohne Namen
    Markus Walther

    Markus Walther

    20. July 2012 um 19:45

    Zunächst mal zu den beiden positiven Punkten des Buchs: Die Werbekampagne (Freiexemplare für Buch-Blogger) ist gelungen und der Vorleser der Story ist schlicht genial. Dann zu den negativen Punkten: Das Buch versucht krampfhaft und aufgesetzt "From Dusk till Dawn" nachzuäffen. Die Coolness ist jedoch nur aufgesetzt, die Charaktere sind blass und hoffnungslos überzeichnet. Die Handlung ist so flach, dass sie erst mit Wucht auf dem Boden aufprallen muss, um wieder hoch zu kommen. Im Verlauf der Story ist es keine Frage OB jemand stirbt, sondern WANN jemand stirbt. Da spritzt Gehirn, dort tropft das Blut, hier splittern Knochen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es für die Handlung wichtig ist. Das ist weder makaber witzig, noch gruselig morbide oder unterhaltsam schön - in dieser Ansammlung ist es schlicht laaaangweilig. Um so erstaunlicher, dass das Buch seine Fans gefunden hat. Ein Kultbuch! Diese Aussage habe ich öfters gehört. Nun, das besagt eigentlich nur, dass man es entweder liebt oder hasst. Ich liebe es definitiv nicht. Ein Punkt für den Vorleser. Anonymus bekäme von mir eine glatte null.

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  • Rezension zu "Das (Hör-)buch ohne Namen" von Anonymus

    Das (Hör-)buch ohne Namen
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    04. January 2012 um 14:53

    Ein Gemetzel in einem Kloster, ein mysteriöser Fremder, der bis auf den Barmann alle Anwesenden in einer Bar niedermetzelt, nachdem er ein Glas Bourban bestellt und ausgetrunken hat. Ein mysteriöser Stein mit Namen „Das Auge des Mondes“, Vampire, der König der Untoten und so ziemlich alles andere, was sich in der Horror-Welt so alles tummelt – das ist Santa Mondega, die finsterste Stadt der Welt, was Mord und Totschlag betrifft. Wer glaubt, dass dieses Buch/Hörbuch nur wieder ein typischer Serienmörder-Abklatsch ist, der liegt falsch – so falsch wie man eben nur liegen kann. Denn wenn man so will, dann ist The Bourban Kid noch so ziemlich die normalste Gestalt, der man im Laufe dieser turbulenten und bisweilen recht blutigen Geschichte begegnet. Immerhin schießt der Gute nur höchst zielgenau um sich. Und das können so manche Albtraumgestalten nicht so ganz von sich behaupten. Eine Achterbahnfahrt des Grauens, Mord und Totschlag, Verstümmelung und die Essenz aller Albträume schaffen ein Szenario, das einem bisweilen den Atem raubt, hin und wieder die Grenzen des Makabren und des Ekels spielerisch überspringt und doch eine Art Charme beibehält. Ein Buch/Hörbuch für Horror-, Fantasy- und Thriller-Fans, wie es wahrhaft im Buche steht. Im Buch ohne Namen, um genau zu sein – denn danach ist man hier fieberhaft auf der Suche. Knallig brutal und doch spannender als erlaubt sein sollte – mehr bleibt hier nicht zu sagen.

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  • Rezension zu "Das (Hör-)buch ohne Namen" von Anonymus

    Das (Hör-)buch ohne Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 22:38

    Eine eindringliche Warnung des unbekannten Autors fällt einem beim Aufklappen des Hörbuchs sofort ins Auge. Noch bevor man die erste der vier Cds entnehmen kann, wird davon abgeraten, dieses Hörbuch zu hören, wenn man nicht wirklich "reinen Herzens" ist. Wirklich Neugierige werden sich davon natürlich nicht abhalten lassen, das "Hörbuch ohne Namen" zu hören, und ganz ehrlich: das sollten sie auch nicht. Denn es erwarten den Hörer nicht nur knappe fünf Stunden herrlich blutige Unterhaltung, es passiert einem auch nichts, wenn man es wagt, diesem Buch zu lauschen. ;-) Horror- und Fantasyfans werden von der Story a la Quentin Tarantino begeistert sein, in der es von Untoten und diversen Morden und Prügeleien nur so wimmelt. Im Großen und Ganzen geht es um die Jagd nach einem besonders wertvollen Diamanten, dem "Auge des Mondes". Wertvoll nicht wegen seines Preises sondern wegen der Macht, die seinem Besitzer gewährt wird. Mit dem Diamanten ist man in der Lage, die ewige Dunkelheit über das sowieso schon düstere Städtchen Santa Mondega zu bringen, was einige Einwohner unbedingt möchten, andere allerdings verhindern wollen. An der Jagd sind die Mönche Kyle und Peto, eigentlich die rechtmäßigen Eigentümer des Diamanten, die sehr unterschiedlichen Polizisten Jensen und Somers, der Auftragskiller Jefe, der stadtbekannte Gangster El Santino und seine Handlanger, das Pärchen Dante und Kacy und Sanchez, der Besitzer der Tapioca-Bar beteiligt. Und sie haben noch etwas gemeinsam. Sie alle fürchten "The Bourbon Kid", einen Mörder, der bereits fünf Jahre zuvor versuchte, das "Auge des Mondes" zu finden und dabei ein Blutbad hinterließ. Nun ist "Bourbon Kid" abermals in der Stadt und bereit, seine Taten zu wiederholen. Eile ist geboten, denn sobald die immer wiederkehrende Sonnenfinsternis stattfindet, könnte in Santa Mondega für immer Nacht herrschen... Inwieweit das "Buch ohne Namen" damit zusammenhängt, solltet Ihr selbst rausfinden. Wer könnte zu dieser spektakulären Story besser passen als "der Mann der 1000 Stimmen"? Stefan Kaminski ist eine erstklassige Umsetzung einer grandiosen Buchvorlage gelungen, sodass es wie immer ein besonderes Vergnügen ist, ihm zu lauschen. Gekonnt verleiht er allen Charakteren ihre eigene Stimme, egal ob weiblich oder männlich, ob Mensch oder Vampir, Kaminski trifft immer den richtigen Ton und haucht der Story Leben ein. Er macht diesen rasanten Fantasy-Thriller-Mix zu einem echten Erlebnis, sodass man nicht aufhören kann, zuzuhören. Es erwarten den Hörer 289 Minuten Spaß, Action, Spannung und Grusel in Einem. Ohrenkino der besonderen Art, das man nur weiter empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Das (Hör-)buch ohne Namen" von Anonymus

    Das (Hör-)buch ohne Namen
    pelznase

    pelznase

    23. March 2010 um 10:59

    Denn solch ein Hörbuch ist mir noch nie begegnet. Der anonyme Autor hat sich jedenfalls in Sachen Genre alle Freiheiten genommen. Es begann wie ein Western, dann ging es in Richtung Karate-Story inklusive der entsprechenden Sekte dazu, im nächsten Moment hat ein Ermittler für Parapsychologie seinen ersten Auftritt, dann wiederum erwacht eine junge Frau aus dem Koma und hat keine Erinnerungen mehr, später spielt eine Sonnenfinsternis eine beunruhigen Rolle und Zombies und Vampire mischen ebenfalls kräftig mit. Dass all dies schließlich zum Ende hin schlüssig zusammenfließen soll, ist eigentlich unvorstellbar, tut es aber trotzdem. Im Grunde genommen hat man hier alles, was man schon aus dutzenden anderer Filme oder Bücher kennt; zusammengemischt und daraus dann eine unweigerlich einzigartige Story gestrickt. Was alle diese Facetten verbindet und für die nötige Spannung sorgt, das ist in erster Linie ein besonderer blauer Stein, hinter dem alle Welt in Santa Mondega her ist, dann natürlich Bourbon Kid und zuletzt auch das Buch ohne Namen selber. Ja, es ist haarsträubend, es ist im Grunde horrender Blödsinn und trotzdem, wenn man erst mal drin ist in dieser völlig durchgeknallten Story, dann ist man gerade deshalb davon fasziniert und möchte unbedingt wissen, wer da nun eigentlich die oft blutigen Strippen zieht. Es macht mächtig Spaß mit zu raten, wer hinter den ganzen Morden steckt, selbst dann noch, wenn man schon fünfmal mit seiner Vermutung falsch lag und schon weiß, dass auch der sechste Gedanke kaum richtiger sein wird. Stimmenmorpher Stefan Kaminski darf sich in dieser Lesung jedenfalls so richtig austoben und es ist einfach beeindruckend ihm zuzuhören. Was man hier geboten bekommt, das grenzt schon an ein Ein-Mann-Hörspiel. Obwohl in der Geschichte wirklich zahlreiche, grundverschiedene Charaktere mitwirken, verleiht Stefan Kaminski ausnahmslos jedem seine ganz eigene, markante Stimme und schon nach wenigen Worten hat man ein glasklares Bild der jeweiligen Person vor Augen. Dabei ist es völlig egal, wie gegensätzlich sie auch sein mögen. In der einen Minute hört man noch einen zwielichtigen, verwegen Gauner sprechen, in der nächsten erklingt schon die zuckersüße Stimme einer jungen Frau. Es ist also nicht nur die Story von der ich behaupten kann, dass ich etwas Vergleichbares noch nie gehört habe. Ein wenig Untermalung wird ebenfalls geboten. Moderne, rockig angehauchte Melodien sind an verschiedenen Stellen zu hören und verleihen der Geschichte einen Anstrich in Richtung Roadmovie. Dann und wann erklingt aber auch dieses perlende Streichen über Gitarrensaiten, das in älteren Krimis oder Thrillern eingesetzt wird, wenn das arme Opfer unvermittelt seinem Mörder gegenüber steht oder erkennt, dass es in der Falle sitzt. Nicht mal in Sachen Musik konnte oder wollte man sich für dieses Hörbuch auf ein Genre festlegen. Das Layout des Hörbuchs ähnelt stark dem Cover des Buches: vergilbt, stellenweise kaputt und mit seltsamen Zeichen und Motiven. Ein Booklet gibt es nicht, dafür aber ein Vorwort des anonymen Autors und einen kurzen Text über Stefan Kaminski auf den "Seiten" des Digipaks. Die "goldenen" CDs haben mir besonders gefallen. Je nach dem wie man sie gegen das Licht hält, sehen sie mal äußerst edel aus, mal ebenso verwahrlost wie das Buch. Fazit: Mir hat Das Hörbuch ohne Namen letztlich sehr gut gefallen, sowohl was die Geschichte angeht als auch was den Sprecher anbetrifft. Aber man muss sich darauf einlassen können, ein Faible für "kaputte" Storys haben und die entsprechende Stimmung zum Hören abpassen. Es ist nichts zum nebenbei hören, das hatte ich versucht und fand es prompt bescheuert. Ein sehr spezieller Fall also, der sich aber lohnt.

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