Anonymus Deep Web - Die dunkle Seite des Internets

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Inhaltsangabe zu „Deep Web - Die dunkle Seite des Internets“ von Anonymus

Hier beginnt die Welt von morgen Willkommen im Deep Web! Julian Assange und Edward Snowden, die NSA, das BKA, die Dissidenten des arabischen Frühlings – hier waren sie alle. Und hier gibt es alles: Waffen, Drogen, Pornographie. Aber es geht vor allem um eins: Freiheit durch Anonymität. Anonymus nimmt uns mit auf seine Reise ins atemberaubende Wunderland des Deep Web. Er trifft Geheimdienstvertreter und Hacker und gerät mitten hinein in den Kampf um die Säulen unserer Zukunft. Hautnah, hochspannend, topaktuell. „Das Deep Web […] ist ein schwindelerregend vollständiges Bild des menschlichen Geistes in unserem Jahrhundert.“ Clemens J. Setz, Die Zeit Das Deep Web ist eine digitale Parallelwelt. Es ist sehr viel größer als das sichtbare Internet, das Meiste ist endlose Datenödnis. Mittendrin aber befindet sich eine digitale Enklave, die denjenigen Schutz bietet, die die Öffentlichkeit scheuen oder fürchten müssen: Hacker, Dissidenten, Verirrte, Leidende, Gefährliche und Agenten. Menschen, die unerkannt bleiben wollen. Und jedes Recht dazu haben. Wenn das Internet ein gläserner Kasten ist, dann ist das Deep Web ein dunkler Keller. Doch die Anonymität hat ihren Preis. Sie macht verdächtig und weckt das Interesse der Geheimdienste und Cyber-Crime-Polizisten. Denn hier werden auch Kriegswaffen und Drogen verkauft, Kinderpornos getauscht. Anonymus steigt mit uns hinab ins Deep Web, erklärt im Selbstversuch, wie man hineinkommt, er trifft sich mit Insidern wie Bernd Fix, Moritz Bartl, Stephan Urbach, Daniel Domscheit-Berg. Er ist dabei, als das FBI Silk Road hochnimmt, den größten illegalen Warenhandelsplatz. Und er gerät unvermeidlich zwischen die Fronten. Auf der einen Seite das Streben der westlichen Staaten, ihre Bürger zu schützen, auf der anderen Seite der Kampf der Hacker gegen die totale Überwachung und für den letzten freien Raum unserer Welt, das Deep Web. Ein Kampf um unsere Zukunft, der längst öffentlich geführt werden müsste. „Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt: Soll ich meine Notebook-Kamera abkleben? Sie sollten nicht nur ihre Kamera abkleben. Sie sollten auch ihr Mikrofon aus dem Rechner ausbauen.“ Florian Walther, IT-Sicherheitsexperte

War OK, aber für mich ,der im Thema drinne ist eher enttäuschend.

— herrurbach

Viel Verpackung, wenig drin. Enttäuschend!

— tinderness

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    Deep Web - Die dunkle Seite des Internets

    tinderness

    Dass sich der Autor sich hinter einem anonymus versteckt, ist wohl ein nicht allzu raffinierter Verkaufstrick. Gepaart mit dem Buchtitel "Deep Web. Die dunkle Seite des Internets" und der grafische Gestaltung des Bucheinbandes wird nämlich der Eindruck erweckt, es handle sich um einen Insider, oder einen Angehörigen des Hacktavist-Netzwerks Anonymous oder vielleicht sogar einen sgn. "Whistleblower", der uns tiefe Einblicke in die kriminelle "Ecke" des Internet geben kann. Ein Buch über Kinderpornographie, Cyberterrorismus, Cyberkrieg oder illegale Verkaufsbörsen? Mehr als wir ohnehin über den tägliche Konsum von Angeboten des Infotainment wissen? Nein, das Thema ist langweilig und oberflächlich recherchiert. Die perfide Täuschung des Lesers/der Leserin zieht sich durch das ganze Buch. Paranoide Szenarien werden beschrieben, in denen sich der Autor bei seinen Recherchen als verfolgt beschreibt, in langen Passagen wird zudem Alice im Wunderland zu Tode bemüht, um uns zu zeigen, wie brüchig Realitäten sein können. Der Autor tut zudem so, als würde ihn sein Auftraggeber besonderer Gefahr aussetzen, nur um dieses Buch zu schreiben. Der Autor war also in Gefahr, am Rande des Gesetzes, bedroht von den dunklen Mächten des Internets! Wie gruselig spannend ist das wohl? Oder versucht er uns nur, an der Nase herum zu führen? In Wirklichkeit tut anonymus nur das, was jeder halbwegs interessierte Internetuser auch tun kann; sich über jenen Teil des Netzes zu informieren, welcher nicht über herkömmliche Suchmaschinen gefunden werden kann. Dort stößt er auf Webseiten, von denen er nicht sicher sein kann, ob sie nun nur Nepp sind, oder tatsächlich illegale Waren (etwa Drogen oder Schusswaffen) anbieten. Auch Foren zu Kinderpornographie findet der Autor, die ihm aber verschlossen bleiben. Bange stellt sich anonymus über viel zu viele Seiten die Fragen, ob das Benützen des sgn. Tor- Netzwerkes denn illegal sei, wie er denn seine Spuren im Internet verwischen könne, ob er Kamera oder Mikrophon seines Rechners außer Funktion setzen müsse, ob er seinem Smartphone nicht besser entsagen solle. Halten wir also fest: anonymus kann uns über die dunkle Steite des Internets nicht mehr sagen, als jede/r von uns über diverse Wikipedia Einträge ohnehin mühelos aneignen kann. Begibt man sich über spezielle Suchmaschinen selbst ins Deep Web wird man mühelos eben jene Dinge finden, auf die unser Anonymous auch gestoßen ist und die er uns als Geheimwissen verkaufen will. Der halbwegs intakte Menschenverstand wird uns wohl rechtssicher und unbeschadet in die Öde und Fadesse des Deep Web leiten, ohne dass wir uns so wie der Autor in paranoide Phantasien verstricken müssen. Und das Deep Web lass ich mir persönlich lieber von einem Fachmann und nicht von einem Journalistennoob erklären. Nein, ich verharmlose nicht, weder die Lauschangriffe des NSA, noch die Datengier von Facegoogle&Co, noch die Naivität, mit der wir unsere persönlichen Daten freiwillig preisgeben. Ich gehe mit meinen Daten äußerst behutsam um, und schütze mich so gut ich kann, ohne dabei aber schizophren zu werden oder mich als Experte oder Verschwörer zu fühlen. Das ist doch ganz normal, oder? Ich finde Snuff und Kinderpornographie und andere Kriminelle Angebote, die man möglicherweise im Deep Web findet, empörend. Nur bitte, nicht uns das als Insiderwissen verkaufen, lieber Blumenbar Verlag, was jeder halbwegs begabte Internetuser schon lange weiß. Das macht mich, wie man/frau beim Lesen dieser Rezension gesehen hat, ein wenig zornig.

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