Anonymus , Stefan Keller Die Rückkehr

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Inhaltsangabe zu „Die Rückkehr“ von Anonymus

Der Berliner Jugendliche Josef Sprung ist vor den Nazis durch halb Europa geflohen. Er hat mit falschen Papieren in Brüssel, Montpellier und Bordeaux gelebt und sogar unerkannt als Dolmetscher für seine Verfolger gearbeitet. Er hat Invasionen und Eisenbahnkatastrophen überstanden und noch kein einziges Mädchen geküsst, als er im November 1943 den Schweizer Grenzbehörden in die Hände fällt. 16-jährig wird Josef Sprung an die Gestapo ausgeliefert und als Jude denunziert. Über das Sammellager Drancy bei Paris kommt er nach Auschwitz. Ein halbes Jahrhundert später kehrt Josef Sprung in die Schweiz zurück. Er heißt jetzt Joseph Spring, wohnt in Melbourne, Australien, und verlangt Gerechtigkeit. Er klagt die Regierung der Schweiz wegen Beihilfe zum Völkermord an. Diese lehnt jede Verantwortung ab. Das Schweizerische Bundesgericht entscheidet zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem aufsehenerregenden Prozess: Die Auslieferung eines jüdischen Jugendlichen an die Nazis kann gerichtlich nicht verurteilt werden. Der 75-jährige Joseph Spring hat dem Autor Stefan Keller in wochenlangen Interviews sein Leben erzählt. Die Geschichte eines Überlebenden, der ein ganzes Land verklagte, den Prozess verlor und dennoch das letzte Wort behält.

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  • Rezension zu "Die Rückkehr" von Stefan Keller

    Die Rückkehr
    natacha_santo

    natacha_santo

    01. October 2012 um 17:10

    Drei Jungen auf der Flucht. Sie sind Juden und fliehen um ihr Leben. Ihr Plan: in die Schweiz gelangen. Doch in der Schweiz angekommen, werden sie von einem Bauern verraten. Die Nazis holen die Burschen und ihre Leben werden auseinander gerissen. Eine sehr bewegende Geschichte, so wie viele Geschichten, die zu dieser Zeit spielen. Hierbei handelt es sich um eine Autobiographie und man erfährt auch, wie es dem Betroffenen heute geht und wie er den Konflikt mit der Schweiz gelöst hat. Die Tatsache, dass Jungen verraten wurden, 10-16-jährige erschüttert mich einfach. Anderseits muss man auch sehen, das solche Entscheidungen zu dieser Zeit wohl nicht einfach wahren. Die eigene Familie war auch in Gefahr, wenn man Unterschlupf bot. Trotzdem denkt man sich, die Schweiz sei neutral und bla bla. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dieses Buch ein bisschen Zweifel an der Schweiz wecken will ... Darüber lässt sich vielleicht streiten. Trotzdem ein gutes Buch, aber eine KZ-Geschichte so wie es viele gibt. Deshalb nur 3 von 5 Sternen.

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