Der Wein

von Anselm Grün 
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Der Wein
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Inhaltsangabe zu "Der Wein"

Wein bedeutet Geselligkeit, Lebensfreude und Genuss. Anselm Grün zeigt in diesem Buch mit hochwertiger Ausstattung insbesondere die spirituelle Dimension des christlichen Symbols. Die stimmungsvollen Fotos und die Fülle der Bilder im Zusammenspiel mit den Texten lassen den Leser die spirituelle Atmosphäre und symbolische Bedeutung des Weines erfahren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783896808028
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Vier Türme
Erscheinungsdatum:26.11.2012

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    Gospelsingervor 5 Jahren
    Genuss und Gemeinsamkeit




    Dies ist kein Weinführer. Hier geht es um die spirituelle Bedeutung des Weins, um den Weingenuss als Ausdruck einer besonderen Verbindung zu Gott.

    Schon seit 6000 Jahren wird Wein angebaut, es ist ein Kulturgut der Sesshaften. In allen Kulturen wurde Wein als Geschenk der Götter gesehen und hatte eine religiöse Bedeutung, die sich in Riten ausdrückte.

    Die Verbreitung des Weinbaus in Europa folgte der Ausbreitung des Christentums. Die Freude am Wein wurde mit der Frohen Botschaft verknüpft.

    Hier geht es ausdrücklich um eine Kultur des Trinkens, das Genießen von Wein, nicht um das übermäßige Trinken.

    Anselm Grün erklärt die Bibelstellen im Alten Testament, die mit Wein zu tun haben. Zum Beispiel die Verwandlung von Wasser in Wein, die zeigen soll, dass die Weisheit Gottes besser schmecke als das Wasser der menschlichen Gesetze.

    Erwähnt werden auch der Weinstock, die Gleichnisse vom Arbeiter im Weinberg, vom bösen Winzer und von Feigenbaum im Weinberg.

    Das gemeinsame Essen und Trinken hat einen hohen Stellenwert in der Bibel. Der Wein steht für das Herzblut, für die Liebe Gottes. Bei den Mahlen der frühen Christen kamen Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Alters und Geschlechts zusammen.

    Anselm Grün beschreibt die Kulturgeschichte des Weins. Dabei spielten die Klöster als Keimzellen der Kultur eine herausragende Rolle. So entstanden berühmte Weingüter, die auch nach der Auflösung der Klöster weiter bestanden.
    Auch die Weinheiligen werden beschrieben, mit den entsprechenden Bräuchen.

    Zum Schluss geht es um die heutige Bedeutung des Weins. Auch hier steht wieder die Gemeinschaft im Vordergrund; der Genuss und das richtige Maß sind wichtig.

    Im sehr schön gestalteten Buch sind die Texte von ansprechend fotografierten Bildern begleitet. Beides zusammen ist ein Genuss, der Lust auf ein Glas guten Wein macht.

    Ich habe beim Lesen und Schreiben einen Riesling vom Weingut Kloster Eberbach genossen.

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