Anselm Oelze

 3.9 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Wallace und Wallace.

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Wallace

Wallace

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Erschienen am 05.02.2019
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Erschienen am 28.02.2019

Neue Rezensionen zu Anselm Oelze

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Rezension zu "Wallace" von Anselm Oelze

Alfred Russel Wallace, der Seite an Seite mit Charles Darwin
Gwhynwhyfarvor 3 Tagen

Der erste Satz: »Es war heller Mittag, als die Königin der Nederlanden in die Bucht einlief. Ihre frisch gestrichenen weißen Planken glitzerten unter der grellen Sonne, die seit dem frühen Morgen schon im Zenit stand und zu Füßen des großen Vulkans, dessen grüne Hänge über dem kleinen Eiland aufragten, alles in eine träge, schläfrige Ruhe gezwungen hatte.«

In Anselm Oelzes Roman geht es um einen Museums-Nachtwächter, der zufällig auf den fast vergessenen Naturforscher Alfred Russel Wallace stößt und sich für dessen Geschichte zu interessieren beginnt. Er ist Mitglied der Elias-Birnstiel-Gesellschaft (den musste ich erst mal googeln), eine Runde verstaubter intellektueller Kerle, die alles besser wissen – antiquarisch, passend in eine Museumsgeschichte.
In einem zweiten Erzählstrang begegnen wir einem bärtigen Mann bei seiner Arbeit, Alfred Russel Wallace. 1858 schreibt er von den Molukken aus einen Brief an Charles Darwin, beiliegend ein Manuskript über seine Theorie des Artenwandels. Darwin selbst war zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, hatte sich bis dato nicht getraut, seine Forschung öffentlich zu machen. Mit den Ergebnissen von Wallace seinen zufügend, wurde am 1. Juli 1858 in der Londoner Linnean Society Wallaces und Darwins Theorie vorgestellt. Darwin vollendete in den folgenden Monaten in aller Eile sein Werk »The Origin of Species« (1859), heute bekannt als Evolutionstheorie, während Wallace noch bis 1862 in Südostasien verweilte und die erste Aufregung, Empörung, sowie Anerkennung um die Evolutionstheorie versäumte. Das einzige, was von Wallace übrigbleibt, ist die Wallace-Linie. Er hatte herausgefunden, dass zwischen den indonesischen Inseln Borneo und Celebes eine biogeographische Grenze existiert, bei der sich die Arten anders entwickelten als auf der anderen Seite. Wallace stand immer in Kontakt mit Darwin, sie hatten ein freundschaftliches Verhältnis und Darwin verhalf Wallace in finanzieller Not zu einem lukrativen Job, denn auch Wallace war zu Lebzeiten ein anerkannter Wissenschaftler. Trotzdem kommen immer wieder Gerüchte auf, er hätte neben Darwin erwähnt werden müssen, Darwin hätte ihm mehr Anerkennung zollen müssen, ihn beiseitegeschoben.

»Aber es stimmt doch einfach nicht! Darwin ist nicht vor Wallace im Ziel gewesen! Er ist einfach nur früher losgelaufen! Es ist mir schleierhaft, wie jemand, der früher losläuft, aber zeitgleich mit dem Konkurrenten ins Ziel gelangt, am Ende den Sieg davontragen kann! Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu! Das muss man doch verhindern!«

Nachdem viele Leser in Jubel ausbrachen, habe ich mich mit dem Buch etwas schwergetan – zumindest mit Jubel. Es lässt sich gut lesen und die Kapitel um Wallace fand ich nicht schlecht, doch mit meiner Sympathie zu dem Nachtwächter ist es nicht weit. Gut, der Mann versucht, Wallace zu rehabilitieren, ist selbst nicht sehr anerkannt mit seinem Beruf, trotz intellektueller Fähigkeiten, aber irgendwie hat mir der Zusammenhang zwischen den Kapiteln gefehlt. Wallace war ein anerkannter Wissenschaftler, einer der es anpackte. Bromberg hat nichts zu Ende bekommen, nichts angepackt. Die Erzählstränge um Wallace sind spannend, beginnen in Brasilien, wo der Wissenschaftler den Rio Negro herunterfährt, ihn kartografiert, Tiere und Pflanzen sammelt, katalogisiert, zeichnet. Leider versinkt auf der Rückfahrt nach England durch ein Schiffsunglück fast sein gesamtes Material, 25 000 Objekte aus vierjähriger Arbeit. Ein paar Jahre später fährt er nach Indonesien und stellt bei seinen Untersuchungen über die Weiterentwicklung der Arten einen Unterschied zwischen australischer und asiatischer Flora und Fauna fest.

»Die Geschichte ist geschehen, und ich fürchte, sie ist so zu akzeptieren, wie sie geschehen ist.«

So rät einer der Mitglieder der philosophischen Runde Albrecht Bromberg, er solle die Sache ruhen lassen. Geschehen ist geschehen. Bromberg, bezeichnen wir ihn als intellektuellen Loser, der viele Studiengänge angefangen hat, aber nichts zu Ende brachte, dient als Museumswächter letztendlich dem philosophischen Zweck, zu diskutieren, ob die Wissenschaft immer nur den ersten, der es von sich gibt, rühmen soll, oder auch den anderen, der nicht schnell genug war oder nicht laut genug, oder nicht genügend Titel vorweisen konnte, posthum an gleiche Stelle zu setzen – also Wallace mit Darwin in einem Zug nennen soll – die Bücher umschreiben. Ich denke, Wallace hatte die Evolution ja kapiert: Der Stärkste setzt sich durch. Bereits Leibniz musste zurückstecken, nicht er, sondern Newton gilt als Entdecker der Infinitesimalrechnung. Wie so viel Wissenschaftler in einem Zug mit anderen genannt werden müssten. In der ersten Zeile oben schrieblich Musemswärter, ohne den Namen zu nennen. Ja, ich hatte ihn bereits vergessen.

»Worin der junge Bärtige in Amazonien einen Sandfloh aus seinem Fuß entfernt, ein Krokodil verspeist, auf Eingeborene trifft und sich im Urwald verläuft.«

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum Anselm Oelze eine so distanzierte Figur zu Wallace aufbaut, dessen Name in den historischen Strängen niemals auftaucht. Er nennt ihn den Bärtigen, bleibt in gutem Abstand zu seiner Figur. Der Schreibstil ist angepasst an das Wallace-Jahrhundert, man begegnet Vokabeln, die heute nicht mehr üblich sind, die Überschriften sind im Stil antiquarischer Bücher gehalten, auch die Kapitel im Jetzt. Verstaubte alte Männer – verstaubte Überschriften – ein Hinweis auf eine antiquarische Einstellung? Und es hagelt Adjektive, etwas, was einen tiefer in das vergangene Jahrhundert eintauchen lässt. Irgendwann dachte ich, habe ich mich daran gewöhnt? – Nein, der Adjektivregen lässt wirklich nach. Ich habe den Roman gern gelesen, auch wenn ich beim Nachtwächter schon mal geblättert habe. Der Text hat tiefsinnigen Humor und einige interessante Stellen zum Nachdenken. Letztendlich blieben mir alle Protagonisten auf Abstand, verstanden habe ich keinen von ihnen. Aber der große Wurf ist es für mich nicht. Ein T.C. Boyle mit »Wassermusik« geht mir viel näher, lässt mich tief in die Seele eines wissenschaftlichen Abenteurers blicken oder ein Daniel Kehlmann mit »Vermessung der Welt«. 

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Rezension zu "Wallace" von Anselm Oelze

Wer hat's endeckt?
Simi159vor 2 Monaten

War/ist Charles Darwin wirklich der Entdecker der Evolutionstheorie?


Zum Inhalt:

1858 verläßt ein Brief eine kleine Insel der Molukken. Er enthält einen Aufsatz über den Ursprung der Arten und ist auf dem Weg  nach Südengland. Ein Jahr später sorgt der Aufsatz für Aufsehen und wird bekannt unter der Theorie der Evolution. Doch nicht der Verfasser des Briefes, Alfred Russel Wallace, sondern der Empfänger Charles Darwin erntet den Ruhm. 

150 Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albert Bromberg durch Zufall aus Wallace, begibt sich auf dessen Spuren und möchte ihm die Ehre zu Teil werden lassen, die ihm zusteht. 


Fazit:

Abenteuerromane und historisches ist normaler Weise nicht mein bevorzugter Lesestoff. Doch dieses buch hat mich von der ersten Seite an gepackt, die Charaktere, man springt als Leser immer wieder von Wallace zum Bromberg, sind so seltsam wie liebenswert skurril.

Zudem gibt es vom Autor, Anselm Oelze, sehr geschickt in die Geschichte verwobene Informationen, die einen beim Lesen staunen lassen, sei es herb die Art von Sammlungen in Museen, die Art wie diese dort präsentiert und angeordnet sind, über die Betrachtungen von Intelligenz oder einfach nur Artenvielfalt. 

Immer wieder gibt es kleine und größere philosophische Abschweifungen, die zwar Leseinseln sind, sprich nicht direkt mit der Story zu tun haben, und diese doch voran bringen.

Ein intelligenter Plot, der ähnlich einem Raubüberfall, am Ende alle Puzzleteile an  die richtige Stelle fallen läßt und innen beim Lesen ein schmunzeln ins Gesicht zaubert und einen am Ende da buch glücklich schließen läßt- 

Ein tolles Debüt, voller liebenswerter Charaktere, spannend und wissenschaftlich erhellend zugleich. So macht Literatur Spaß.


5 STERNE.

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Rezension zu "Wallace" von Anselm Oelze

Wer zuerst kommt ...
Jens_Rohrervor 3 Monaten

Der Museumsnachtwächter Bromberg stößt durch Zufall auf die Geschichte von Alfred Russel Wallace, der zeitgleich mit Darwin die Evolutionstheorie entwickelt. Russel schildert seine Theorie in einem Brief Charles Darwin und treibt ihn dadurch an, seine eigene Theorie zu veröffentlichen. Darwin wird weltberühmt, Russel verschwindet in der Vergessenheit. Genau das will der Nachtwächter ändern ...
Der Roman wechselt zwischen Episoden aus dem Leben Wallace und der Geschichte des Nachtwächters, ist lebendig geschrieben und auch spannend.

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Gespräche aus der Community

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Gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken!
Gemeinsam möchten wir wieder Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2019 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor*in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2019 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2019 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 24. Januar 2020 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche ganz viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Sammelbeiträge:

  

Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

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- Leserunde zu "Alle Wasser Stein" von René Müller-Ferchland (Bewerbung bis 6. Juni)
- Leserunde zu "Wir sind die Verlierer: Der Krieg in Europa" von Janica Becker (Bewerbung bis 9. Juni) 
Leserunde zu "Walking North" von Nicole Schwarz (Bewerbung bis 10. Juni) 
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- Leserunde zu "Zwei Welten" von Kristina Tiedemann (ebook, Bewerbung bis 19. Juni)
Leserunde zu "Zweimal Sommer" von Andreas Pohl (Bewerbung bis 27. Juni)
- Leserunde zu "Evas Spiel" von Verena Schindler (ebook, Bewerbung bis 29. Juni)
- Leserunde zu Fleischmaler von Jo Machedanz (Bewerbung bis 01. Juli)

( HINWEIS: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber an diesem Startbeitrag angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   
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Liebe LovelyBooks-Freunde,

auch in 2019 könnt Ihr Euch über Leserunden von Schöffling & Co. freuen: Wir laden Euch herzlich ein, an der ersten Leserunde 2019 zu Anselm Oelzes Debütroman Wallace teilzunehmen!

Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt eine kleine Insel in den Molukken. Sein Ziel ist Südengland, sein Inhalt: ein Aufsatz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später sorgt die Schrift für Aufsehen und wird bekannt als Theorie der Evolution. Doch nicht der Verfasser des Briefes, der Artensammler Alfred Russel Wallace, erntet den Ruhm dafür, sondern sein Empfänger, der Naturforscher Charles Darwin. Von Wallace bleibt lediglich eine nach ihm benannte Trennlinie der Arten im Malaiischen Archipel.
Einhundertfünfzig Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Bromberg auf das Schicksal des vergessenen Wallace. Er begibt sich auf seine Spuren und je länger er mit Wallace unterwegs ist, desto mehr zweifelt Bromberg an, ob alles so bleiben muss, wie es ist. Er fasst einen Plan, der endlich denjenigen ins Licht rücken soll, der bisher im Dunkeln war, und erkennt: Geschichte wird nicht gemacht, sondern geschrieben.

Eine Leseprobe findet Ihr hier. Wenn Ihr interessiert seid, dann bewerbt Euch bis zum 18.01.2019 und gewinnt mit etwas Glück eines von zwanzig Leseexemplaren!

Beantwortet dafür einfach folgende Frage: Welchen Debütroman habt Ihr zuletzt gelesen?

Liebe Grüße und viel Glück wünscht Euch

Schöffling & Co.
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