Ansgar Oberholz Für hier oder zum Mitnehmen?

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Inhaltsangabe zu „Für hier oder zum Mitnehmen?“ von Ansgar Oberholz

Berlin, Rosenthaler Platz: Unsanierte Altbauten, der Geruch von Kohleöfen, die brüllende Vierspurigkeit der Torstraße. Inmitten dieses Ost-Charmes tritt ein junger Mann auf den Plan: Er will die Gastronomie ganz neu denken und ein Café eröffnen, das die Welt noch nicht gesehen hat. Und obwohl ihm anfangs Gäste und Mitarbeiter auf der Nase herumtanzen: Aus ASCHINGER 9te BIERQUELLE, wo Alfred Döblin und George Grosz einst Stammgäste waren, wird das Zentralcafé der Digitalen Bohème.

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  • Soso, so geht das also mit einem Café...

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    badwoman

    15. September 2015 um 22:47

    Ansgar Oberholz erzählt uns in seinem Roman von den Schwierigkeiten, ein Café zu eröffnen. Am Rosenthaler Platz in Berlin übernimmt er ein altes Gebäude, in dem früher die "Bierquelle" untergebracht war, eine renommierte Kneipe. Er möchte ein besonderes Lokal schaffen, mit einem Charme, den es nur in alten Gebäuden gibt. Leider läuft das Geschäft nur langsam an, es gibt viele Hindernisse in Form von "Lebensmittelaufsichtsbeamten", Geistern im Keller, Geldnot und aufsässigen Mitarbeitern. Wenn es dann auch noch zu Liebeleien unter allen Beteiligten kommt, trägt das nicht zu besseren Umsätzen bei. Doch mit der Zeit kommt Schwung ins Geschäft. Bezeichnend finde ich, dass einem gar nicht soviel zum Buch einfällt, was erwähnenswert wäre. Das Buch ist nett zu lesen, es ist kurzweilig und humorvoll. Mir fehlt allerdings ein bisschen Spannung, wie sie auf der Rückseite des Buches versprochen wird. Die Handlung plätschert ziemlich seicht dahin, nur gut, dass der Leser ab und zu mal grinsen kann, denn manche Episoden sind ganz lustig beschrieben. Der Schreibstil gefällt mir, er ist sehr verständlich und flüssig, so dass man die Geschichte schnell lesen kann. Mein Fazit lautet: Ganz nett, mehr aber auch nicht.

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  • Spannung fehlt gänzlich

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    Studi123

    16. April 2015 um 20:40

    Für hier oder zum Mitnehmen? - ein Buch, das sich rund um ein Berliner Café am Rosenthaler Platz dreht. Auf dem Buchrücken steht dick und fett "Das spanndste Buch, das ich je gelesen habe!". Dieses Zitat löste bei mir große Lust aus und schraubte natürlich meine Erwartungen nach oben. Eines kann ich jedoch sagen, diese wurden nicht erfüllt. Ansgar Oberholz hat ein Café eröffnet - genau darum geht es im gesamten Buch. Ein paar Personen kommen hinzu, wie beispielsweise die Zwillinge vom Laden gegenüber, eine verrückte Oma, Obdachlose und natürlich die Mitarbeiter des Cafés. Für mich war es einfach eine Aneinanderreihung von kurzen Geschichten, die alle nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten. Die Spannung fehlte gänzlich und ich musste mich tatsächlich zusammenreißen und das Buch zu Ende lesen. Die Leseprobe, die man zu lesen bekommen hatte, ist tatsächlich die spannendste Stelle, die jedoch im Verlaufe des Buch nicht sonderlich ausgebaut wurde. Mein Fazit: Dieses Buch ist vielleicht ganz nett, aber man hätte es, um den Inhalt zu vermitteln, auch kürzer verfassen können. Für mich fehlent Handlung und Spannung komplett.

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  • Am Rosenthaler Platz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    dicketilla

    02. March 2014 um 11:09

    Manchmal muss man andere Wege bestreiten, sagte sich Ansgar Oberholz ,und kommt auf die verwegene Idee ein Kaffee zu eröffnen.In einer als etwas rüde beschriebenen Gegend, dem Rosenthaler Platz.Er wollte endlich eigenständig sein, und nicht mehr wie in seiner Tätigkeit in der Werbung , von Verhandlungen um Honoraren und Produktionskosten feilschen zu müssen. Doch wird dieser Traum auch von so manchem Alpträumen begleitet, und der Umgang mit den Mitarbeitern erweist sich auch nicht als besonders leicht, zumal, wenn man da eine multikulturelle Mischung zusammen gestellt hat. Ein Cafehaus, sein St.Oberholz, Selbstbestimmung des Gastes durch das Konzept Selbstbedienung .Da wird schon mal nach Milchschaum für den Hund gefragt, für Stammgäste muss man auch mal Prinzipien brechen. “ Das Café ist ein riesengroßer Flipperautomat, und ich bin die polierte ´Stahlkugel.Ich sehne mich danach, dass der große Spieler mich ins schwarze Loch fallen lässt, stattdessen erspielt er einen Extraball nach dem anderen.” ( S.109) Ansgar Oberholz hat einen erfrischenden Roman über das Entstehen seines St. Oberholz geschrieben.Ein Kietz mit seinen unverwechselbaren Menschen gezeigt, und den Charme dieses Platzes, der immer in Unruhe zu sein scheint, treffend dargestellt. Ohne jeglichen Plan wagte er den Schritt in die Gastronomie, und wir dürfen seine Fehler, Ängste, Sorgen erfahren. Mit viel Humor nimmt er sich selbst auf die Schippe, und weiß gut zu unterhalten. Zeitweise fühlte ich mich an die Bücher von Tommy Jaud erinnert.Nicht nur für Berliner, sondern auch Anreiz dieses St. Oberholz einmal literarisch zu erkunden. Ein Café auf deren Tische Laptops stehen, fast wie eine Bürozentrale anmutend, Retrobar und Ersatzbüro.In dem Touristen schnell mal ihre Mails lesen, auf einen Kaffee vorbei kommen,gesehen werden möchten. Oder einfach mal an einem pulsierendem Platz inne zu halten.

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  • Für hier oder zum Mitnehmen

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    Pixibuch

    30. August 2013 um 22:54

    Ein Taschenbuch, welches leicht zu lesen ist, ohne viel Ansprüche. Ansgar Oberholz schreibt im einfachen Erzählstil seine Erlebnisse als Gastronom auf. Das Buch ist ideal fürs Wartezimmer beim Arzt oder dergleichen. Man kann es immer unterbrechen, ohne sich dann erst wieder einlesen zu müssen. Da der Text sehr flach ist, kann man bei nächster sich bietender Gelegenheit weiterlesen. Ansgar hat seine Tätigkeit in der Werbebranche total satt. Deshalb verkauft er seinen Anteil an der Werbeagentur für 1,-- Euro??????????????? Ist das Mache oder was???? Er ist Wessi und möchte im Osten ein Cafe eröffnen. Durch Zufall entdeckt er eine freie Gastromie am Rosenthaler Platz, wo früher das bekannte Cafe Aschinger war. Der letzte Besitzer war allerdings Burger King. Hier möchte er ein ganz besonderes Lokal aufziehen. Mit viel Glück erhält er den Pachtvertrag und auch Kredit von der Bank. Dann beginnt der Umbau, der allerdings mehr kostet, als der Voranschlag hergab. Die handwerklichen Arbeiten verrichtet Klamotte, ein kauziger Typ. Und dann kann endlich die Eröffnung gefeiert werden. Da gibt es die Kellnerinen Milena und Kaja, den pakistanische Koch Shanti, der besonerer Gerichte macht. Der Schwede Magnus drängt sich als Mitarbeiter auf und bandelt mit allen weiblichen Angestellten an, was Ansgar unterbinden möchte. Auch zwei Obdachlose, die Strammgäste im Cafe sind, machen dem Wirt das Leben schwer. Es herrscht ein wirres Durcheinander mit abstrakten Geschehnissen. Diese möchte ich aber nicht vorwegnehmen, denn das Buch soll von anderen auch noch selbst gelesen werden. Die spanische Zugefrau begegnet im Keller einem Gespenst und dann muß erst noch ein Medium kommen, um den Spuk auszutreiben. Ansgar findet sich oft alleingelassen, die Mitarbeiter machen nämlich, was sie wollen. Am Schluß wird dann noch erklärt, wie es mit den Personen im Buch weitergeht. Leider wird aber nicht berichtet, was mit Ansgar und dem Cafe geschieht. Wie gesagt, ein enfaches Buch, in dem alles vorkommt. Finanzielle Nöte, Eifersucht, Armut, Sex. Wer leichte Kost liebt, für den kann ich das Buch nur empfehlen.

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  • ES GIBT KEINE SCHLECHTEN ABENTEUER, NUR SCHLECHTE ABENTEURER

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    mona_lisas_laecheln

    23. May 2013 um 12:13

    "Es gibt keine schlechten Abenteuer, nur schlechte Abenteuerer". Ein Zitat aus dem Buch, dass einfach im Kopf hängen bleibt. Ein Abenteuer ist die Café-Gründung, um die es in dem Buch "Für hier oder zum Mitnehmen" von Ansgar Oberholz geht, ganz gewiss. Der "Chef" muss nicht nur mit aufdringlichen Erfrischungsgetränkeherstellern, Zeche-prellenden Omas, potenziellen Junkies auf der Herrentoiliette und Obdachlosen kämpfen, sondern ist vor allem durch die Emotionen und Gedanken seiner Mitarbeiter vollends beschäftigt. Und, natürlich leidet das Café auch unter Startschwierigkeiten. Die unbezahlten Rechnungen häufen sich und die Kunden bleiben vorerst aus...  Alles in allem war ich von dem Buch positiv überrascht. "Für hier oder zum Mitnehmen" lest sich leicht und schnell und ist wahnsinnig unterhaltsam. Die Geschichten fühlen sich echt an - wie aus dem echten Leben gegriffen. Das Buch hätte aber meiner Meinung nach auch ruhig ein bisschen länger sein dürfen.

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  • Du bist so wunderbar Berlin ...

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    ohnebuchohnemich

    20. May 2013 um 18:19

    Im Buch "Für hier oder zum Mitnehmen" erzählt ein frischgebackener Cafebesitzer von allerlei rund um den Aufbau seines Traumes. Anekdoten über Mitarbeiter, über Kunden, über das Leben, über sich selbst. Er schafft es, seine eigenen - oft wirren - Gedanken geschickt in den Zusammenhang zu bringen und seine Reaktionen auf verschiedenste Situationen damit zu begründen. Für jeden, den er in seinen kurzen Geschichten erwähnt, hat er außer so mancher Portion Ironie, auch ein großes Herz. Der Schreibstil ist flüssig, schnell und angenehm zu lesen. Insgesamt ein sehr kurzweiliges Buch, aus dem man bestimmt eine Fortsetzung machen könnte.

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  • Ein Szenecafé entsteht

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    MissStrawberry

    20. May 2013 um 12:03

    Rafael Horzon (wer auch immer das ist - mir ist er als Autor unbekannt und MODOCOM-Möbel hab ich noch nie gesehen) hat deutlich übertrieben mit der Aussage "Das spannendste Buch, das ich je gelesen habe!" oder er hat nur endlos langweilige Bücher gelesen. Aber witzig und spritzig und flott und unterhaltsam ist dieses Buch auf alle Fälle! Ansgar Oberholz hat schon so einiges beruflich gemacht. Aber glücklich war er nie. Sein Traum ist ein Café. Kein sterbenslangweiliges, normales Café, sondern ein ganz besonderes an einem besonderen Platz. Er steckt alles Geld und Energie in die Umsetzung seines Traumes. Mit dabei sind Menschentypen, wie man sie so nur in Berlin finden kann (auch wenn sie großteils nichtmal in Deutschland geboren sind!) Da wären die Zwillinge, die ein Nagelstudio haben und mit ihrem Hund Püppi, der ein Rüde ist, gern mal auf einen Kaffee und zum Neuigkeitenaustausch ins Oberholz kommen. Und der Gast, den alle "Howard Carpendale" nennen, weil er dem ähnlich sieht. Schaut der etwa Pornos auf seinem Rechner??? Und Magnus, der Schwede mit der lockeren Lebenseinstellung. Shanti, der sich als Koch versucht. Florian, der die Trennung von seiner Frau verarbeiten muss. Fred und der General, zwei Penner der besonderen Art. Aurinia, das Medium. Klamotte, der Typ für alles Handwerkliche. Und Milena, die Bedienung mit Ambition zum großen Star. Eine Sammlung Typen, die man zu gern live erleben möchte. Ansgar kämpft an allen Fronten und weiß nicht, wie er das Café zum Laufen bringen soll. Immer wieder begegnem ihm neue kleine und große Katastrophen bei denen nicht nur er sich fragt, ob denn nun alle durchdrehen oder das tatsächlich normal ist. Der Stil ist einfach unterhaltsam. Keine große Literatur, aber eine Story aus dem wahren Leben, nur eben total überspitzt erzählt. Und genau das macht dieses Buch für mich zu einem Leseleckerbissen für Zwischendurch, auf der Hollywoodschaukel im Garten, für die kleine Pause zwischendurch. Man hat fast das Gefühl, man säße im Oberholz und erlebe das alles "heimlich" mit. Auf alle Fälle möchte man sich sofort auf den Weg ins Oberholz machen und sich das einfach mal ansehen. Schade, dass Berlin von mir so weit weg ist!

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    MoiHey

    06. February 2013 um 16:55

    Das Buch ist eine Art Autobiographie von Ansgar Oberholz, der die Anfänge seines Cafés St. Oberholz beschreibt. Das Cover des Buches finde ich persönlich sehr schön. Ich mag das Zusammenspiel der roten, grauen und weißen Farbe. Außerdem konnte ich mir so das Café besser vorstellen, was bei manchen Kapiteln doch von großem Vorteil war, da der Autor Kleinigkeiten ganz genau beschrieben hat. Im Allgemeinen habe ich nicht besonders viel von dem Buch erwartet. Die Leseprobe hat mir mäßig gut gefallen, zumal sie mitten aus dem Buch stammt. Dennoch muss ich sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Ich hätte nicht erwartet, dass mir der Schreibstil so gut gefallen würde. Auch das Berlinerische zwischendurch hat mir sehr gut gefallen und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Der Autor wusste, wie er den Leser fesseln kann. Man hat jeden Charakter des Cafés lieb gewonnen und ich wollte viel mehr davon erfahren. Außerdem finde ich die Mischung der Bevölkerungsgruppen Berlins in diesem Buch sehr gelungen. Er hat mit Witz mich oft zum Schmunzeln gebracht. Für Zwischendurch ist dieses Buch perfekt, denn es enthält viele kleine Anekdoten, die doch irgendwie miteinander zusammenhängen, da sie sich am selben Ort abspielen. Außerdem hat es der Autor geschafft, mich für sein Café zu interessieren und ich werde bei Gelegenheit wohl einen kleinen Abstecher dorthin machen. Berlin ist sowieso meine Lieblingsstadt und dass ein Buch davon handelt, finde ich umso besser. Dennoch muss ich sagen, dass ich diese Art von Buch zum ersten Mal lese und es mir am Anfang schwer gefallen ist reinzukommen. Zum Teil fand ich ein paar Passagen unnötig lang. Daher würde ich mir dieses Buch nicht noch einmal zur Hand nehmen und ich bleibe bei 3 Sternen.

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    fredhel

    17. January 2013 um 13:29

    Lieber Ansgar Oberholz, bei der Lektüre deines Buches "Für HIER oder zum MITNEHMEN" überkommt mich immerzu das Bedürfnis, dich an die Hand zu nehmen und sicher durchs Leben zu führen. Du fühlst dich wie eine Kugel im Flipperautomat? Von allen geschubst und herumgewirbelt? Von Personen und Ereignissen in einen Strudel gezogen? Hast du deswegen so viele Studiengänge (Physik,Mathematik,Informatik,Philosophie und Forensik) begonnen und ohne Abschluss beendet? Beruflich hast du auch in einige Branchen hineingeschnuppert bevor dich das traditionsreiche altberlinerische Aschinger in den Bann zog und dich ermutigte, hier am pulsierenden Rosenthaler Platz ein Cafe zu eröffnen. Wobei die Bezeichnung Cafe noch untertrieben ist, du realisierst in Wahrheit eine Vision. Lebhaft soll es hier zugehen. Altes und Neues soll seinen Platz finden, jung und alt sich wohlfühlen, Menschen aller Couleur aufeinandertreffen,kurz ein Berliner Mikrokosmos schwebt dir vor. Das willst du mit einem Team erreichen, das genauso motiviert ist wie du. Flache Hierarchien nennst du deinen Führungsstil, Primus inter Pares willst du sein. Doch die Realität holt dich ein. Milena, die attraktive Thekenkraft, braucht nur mit den Wimpern zu klimpern und mit dem Popochen zu wackeln, schon wirst du zu Wachs in ihren Händen. Der esoterisch veranlagte Koch und die abergläubische Putzfrau bringen dich dazu, im Keller einen Geisterhokuspokus abzuhalten. Tausendsassa Magnus, der pfiffige Schwedenimport, vernascht reihenweise das weibliche Personal, was zu deutlicher Trübung des Betriebsklimas führt. Personal und leider auch Gäste erkennen deine Schwachstellen und tanzen dir munter auf der Nase herum. Du merkst es ja selbst, willst einen anderen Kurs einschlagen und scheiterst an der Ausführung. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ sagt der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ....und du bist auch so ein Kleiner Prinz voller Ideale, die an der Realität der menschlichen Natur leider nicht vorbei können. Irgendwann haben alle den Bogen überspannt, und bewundernswert souverän kriegst du noch die Kurve zu einem selbstbewußt kompetenten, dennoch mitarbeiterfreundlichen Führungsstil. Dein Cafe Oberholz ist nun auf einem guten Weg. Und dir danke ich,daß ich dich als Leser dorthin begleiten, mit dir Höhen und Tiefen erleben durfte. Deine Erzählung ist immer lebendig, manchmal humorvoll, dann wieder emotional, ganz sicher aber authentisch. Dein Roman macht Lust auf Berlin, und wenn ich mal in der Hauptstadt sein sollte, werde ich mit Sicherheit auf einen Kaffee ins Oberholz reinschauen. Weiterhin gutes Gelingen,viel Erfolg und bleib auf alle Fälle so wie du bist!

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    abunchofcats

    09. January 2013 um 11:46

    Ein junger Mann ist auf den Straßen Berlins auf dem Weg zum Zahnarzt als er Schutz vor dem Regen sucht. Dabei fällt sein Blick auf ein altes Gebäude, dass er aus dem Werk 'Berlin Alexanderplatz' wiederzuerkennen glaubt und so keimt in ihm der Gedanke auf, dieses Gebäude wieder zum Leben zu erwecken. Doch er hat es nicht immer leicht, denn er muss sich mit Konzessionen und Kontrolleuren herumplagen und ein gepflegtes Publikum ansprechen. Da ist noch ein gewisser Hausgeist in den alten Gewölben und so wird das Medium Aurinia zu Rate gezogen. Die Idee des Buches ist sehr originell und auch der gesamte Roman ist recht locker und ansprechend geschrieben, aber dennoch will der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Vieles verläuft zu sehr an der Oberfläche und den Charakteren fehlt es an Tiefgang, so dass ihre Sorgen und Ideen einfach nur heruntergeschrieben werden. Ebenso ist die Sache mit dem Spuk und dem Medium ein Handlungsfaden, den man weiter hätte ausspinnen können. Daher mein Fazit: Für Hier oder zum Mitnehmen ist ein recht kurzweiliges Buch, dass aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    Lincoln

    24. December 2012 um 13:12

    Faszinierende Idee die Geschichte eines Lokals durch ein Buch zu erschließen. Oft genießt man die Atmosphäre, die Leute, die Getränke, das Essen an seine Lieblingsplätzen, ohne den Ort und die Macher wirklich zu kennen. Nun alle Geheimnisse von Ansgar Oberholz kennt man nach der Lektüre des Buches nun auch nicht, aber immerhin ein paar. Trotzdem erfährt man viel, bleibt aber doch unbefriedigt zurück. Das Buch beginnt ganz am Anfang und Ende auch irgendwann in der Anfangszeit, bevor das Ganze richtig groß wurde. Schade. Deshalb nur 2 Sterne und eigentlich nur ein Buch für richtige Fans.

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    kassandra1010

    15. December 2012 um 20:36

    Man muss Berlin mögen, um diese Geschichte zu mögen. Doch leider mag ich Berlin nicht und die Sprache mag ich auch nicht. Nachdem anfänglich Angewöhnung an die Sprache hat es aber Oberholz auch in der Mitte und am Schluss nicht geschafft mich für Berlin und für die Kneipe zu begeistern. Es gibt zwar ein paar interessante Charaktere, jedoch ist irgendwie in der Mitte schon die Luft raus und jeder, der schon mal in einem Lokal bedient hat, weiß eh schon alles….

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    19angelika63

    12. December 2012 um 06:45

    Klappentext Das St. Oberholz in Berlin Mitte ist der beliebteste Treffpunkt der Digitalen Bohème, hier kommen Künstler, Hipster, Filmemacher und Liebende zusammen. Ansgar Oberholz, Gründer und Betreiber des Cafés, sammelt die skurrilen Fundstücke und Geschichten, die seine Gäste zurück lassen – und erzählt von den Höhepunkten seiner eigenen schillernden Karriere als Wirt: Wie es ihm gelang, ohne jeglichen Plan ein Café zu eröffnen und es ans Laufen zu kriegen; mit welchen Tricks er aufdringliche Handelsvertreter von große Brausegetränkeherstellern verjagte; und wie man sich erfolgreich von forschen Kellnerinnen um den Finger wickeln lässt … Ansgar Oberholz erzählt hier mit einem zwinkernden Auge seine biografische Geschichte rund um das Szene Café St. Oberholz in Berlin Mitte. Von den Problemen und Wehwehwechen ein Café zu führen und der „Chef“ zu sein. Mir hat das Buch gefallen. Es ist in einem sehr unterhaltsamen Stil geschrieben, teilweise in Berliner Dialekt, was dem ganzen eine besondere Note gibt. Das Buch ist in mehr oder weniger kurze Kapitel gegliedert, die dem Leser einen Einblick in das Geschehen rund um den Betrieb eines Cafés gewähren. Für mich an manchen Stellen interessant, da ich auch irgendwann einmal ein Café eröffnen möchte. Einige Tipps und Tricks werde ich mit Sicherheit beherzigen. Außerdem erfährt der Leser auch noch etwas rund um die Geschichte des Gebäudes, das früher den Aischingers gehörte und das erste „Brauhaus“ am Platz in Berlin Mitte war. Alles in allem ein kurzweiliges Buch für einen gemütlichen Sonntagnachmittag auf dem Sofa.

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    buchleserin

    09. December 2012 um 14:46

    Ansgar Oberholz eröffnet ohne jeglichen Plan in Berlin Mitte das Café St. Oberholz. Zunächst kommen nur wenig Gäste. Regelmäßig gibt es eine Team-Besprechung. Nach und nach kommen mehr Stammgäste. Zu denen die Zwillinge des Nagelstudios mit Hund „Püppi“ von gegenüber gehören, ein Porno-Cutter. Obdachlose verkaufen täglich dort ihre Zeitung. Der Start ist für Ansgar Oberholz nicht einfach, genau wie seine Mitarbeiter. Zwischendurch hatte die Putztfrau Dolores eine Geistererscheinung im Keller und er lässt sich überreden ein Medium anzurufen. Er erzählt von den Höhepunkten seiner Karriere und wie er einen aufdringlichen Handelsvertreter von von einem großen Brausegetränkehersteller verjagte und es schafft seine Autorität durchzusetzen. Ansgar Oberholz erzählt hier seine Geschichte, welche Startprobleme er bei der Eröffnung seines Cafés hatte und was er so alles erlebt hatte in der Zeit. Das Buch ist nicht so spannend geschrieben, doch ganz unterhaltsam. Ich hatte mir doch leider etwas mehr von der Geistererscheinung erhofft. Der Schreibstil ist jedoch flüssig, die Stellen mit dem Berliner Dialekt waren zunächst etwas ungewohnt zu lesen, aber sind dann aber ganz witzig. Also spannend war das Buch jetzt nicht, es ist etwas für zwischendurch. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Für hier oder zum Mitnehmen?" von Ansgar Oberholz

    Für hier oder zum Mitnehmen?

    cachingguys

    08. December 2012 um 20:58

    „Für hier oder zum Mitnehmen“ autobiographischer Roman von Ansgar Oberholz. Vor 15 Jahren verschlägt es ihn aus dem Rheinland nach Berlin. Damals 33 Jahre alt, hat er schon einiges in seinem Leben angefangen, verschiedenste Studiengänge bis hin zu einer Werbeagentur. Nun soll es ein Cafe sein. „Wenn Berlin eine Diva ist, dann ist der Rosenthaler Platz ihre Brosche“ und sein Cafe St. Oberholz soll der funkelnde Stein dieser Brosche an eben jenem Platz werden. Doch aller Anfang ist schwer und so hat er mit verschiedensten Problemen zu tun. In dem Buch geht es aber weniger um die praktischen Probleme, wie die ständige Geldnot, als mehr um die Menschen. Ein buntes Völkchen trifft da zusammen. Milena, die Kellnerin, die eigentlich Schauspielerin ist, Shanti, der spirituelle Koch mit indischen Wurzeln, der anfangs nur ein einziges Gericht kochen konnte, Dolores, die spanische Putzfrau, die eine Geistererscheinung im Keller hat, welche von dem Medium Aurinia endlich zur ewigen Ruhe geschickt werden soll, um nur einige zu nennen. Das Buch ist launig nett geschrieben, mit einer Prise Berliner Lokalkolorit. Es sind eher einzelne Episoden und Eindrücke als eine fortlaufende Geschichte, trotzdem ist der rote Faden klar, das Cafe soll ein Erfolg werden.

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