Ansgar Sittmann Ein glasklarer Mord

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Inhaltsangabe zu „Ein glasklarer Mord“ von Ansgar Sittmann

Glas ist durchsichtig, und das Verhalten des Trierer Fensterfabrikanten Jochen Staudt ebenso. Für den Juniorchef der Firma sind die plötzliche Nervosität und Unruhe seines Vaters Anlass genug, den Berliner Privatdetektiv Castor L. Dennings anzuheuern und ihm den vagen Auftrag zu erteilen, der Ursache des veränderten Verhaltens auf den Grund zu gehen. Es winkt wieder einmal ein gut bezahlter Job an der Mosel! Dass sein Zielobjekt kein Saubermann ist, stellt Dennings schnell fest. Staudt ist Stammkunde im Scheherazade, einem Bitburger Bordell. Genauso schnell liefert ihm die unangenehme, schmerzvolle Begegnung mit einem Schnüffler der untersten Schublade die mögliche Erklärung für Staudts Unruhe: Der Fabrikant wird beschattet. Warum? Darüber kann Dennings nur mutmaßen. Der unerwartete Selbstmord des Schnüfflers und ein tödlicher Unfall auf der Bitburger, der Bundesstraße 51, wecken endgültig Dennings’ Jagdinstinkt.

locker, witzig, unterhaltsam

— anke3006

" Ein Humorvoller , Spannender Moselkrimi , leicht und flüssig zu lesen "

— Arietta

"Eisbrecher aus der Reihe Schenkelklopfer, die keine Sau braucht! "

— Antek

Solide Krimikost. Eine Detektivgeschichte mit viel Lokalkolorit, die für meinen Geschmack allerdings etwas spannender hätte sein können.

— Baerbel82

Für jeden Regionalkrimifan sicherlich ein Muss. Auch für die, die es nicht ganz so rasant und blutig mögen eine Bereicherung im Bücherregal.

— Biest

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RubyKairo

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  • Leserunde zu "Ein glasklarer Mord" von Ansgar Sittmann

    Ein glasklarer Mord

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde, ein lukrativer Job bringt Castor L. Dennings erneut an die Mosel. Das undurchsichtige Verhalten des Trierer Fensterfabrikanten Jochen Staudt veranlasst dessen Sohn, den Berliner Privatdetektiv zu beauftragen. In der ältesten Stadt Deutschlands angekommen, wird Dennings schnell klar, dass üble Machenschaften hinter der plötzlichen Nervosität und Unruhe des Unternehmers stecken müssen. Der unerwartete Tod eines Kollegen, der dem Geschäftsmann ebenfalls an den Fersen hing, verstrickt Dennings immer weiter in ein Konstrukt aus Ungereimtheiten. Wir starten eine neue Leserunde zu „Ein glasklarer Mord“ mit dem Autor Ansgar Sittmann, der ebenso wie der Protagonist seiner Romane in Berlin lebt. Mit seinen Kriminalromanen kehrt der Autor auch zu seinen eigenen Wurzeln zurück und lässt mancherorts Erinnerungen seiner Jugend einfließen. „In Schweich besucht Dennings ein Internet-Café. Früher war dort die Disco „Astoria“, in der die Jungs von der Theke aus die Mädchen auf der Tanzfläche ins Visier nahmen“, verrät Ansgar Sittmann, und wird damit auch so manchen Leser in Nostalgie schwelgen lassen. Andere Örtlichkeiten entstammen hingegen der Fantasie des Autors. So wird man das Bordell „Scheherazade“ in und um Bitburg vergebens suchen. Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare „Ein glasklarer Mord“. Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 14. Juli 2014, um Mitternacht. Beantwortet einfach folgende Frage: Warum ist die Region an der Mosel für Euch interessant? Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen! Ansgar Sittmann und das KBV-Team!

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    Wildpony

    07. August 2014 um 09:09
    11gares schreibt Hallo Wildpony, ich wollte schon ein kleines Schlusswort meinerseits posten und sehe gerade, dass du noch liest bzw. mit dem Lesen begonnen hast. Merci! Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

    Danke... ich hatte doch schon weiter oben mal gepostet das mein Buch noch nicht da ist. Es hat wirklich lange gedauert bis es mich erreicht hat. Aber jetzt bin ich voll in meinem Element :-)

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Eine spannende Mörderjagd an der Mosel

    Ein glasklarer Mord

    Arietta

    Ein Humorvoller und Spannender Krimi . Ist Ansgar Sittman gelungen. Seine Protagonisten wirken lebendig und real. Das Milleu von Berlin ist gut rübergebracht . Besonders die Handlung an der Mosel , ist detaliert beschrieben. Ob Trier oder die kleinen verräumten Orte an der Mosel , kommen Bildhaft herüber. Das Buch lies sich leicht und flüssig lesen . Er versteht es die Spannung aufzubauen und führt den Leser , mit seinen Vermutungen gekonnt in die Irre..... Der Privat Deketiv Castor L. Dennings bekoomt Besuch in seinem Büro in Berlin von der Mosel. Junior staudt erteilt ihm einen Auftrag er soll seinen Vater beschatten, irgend etwas ist im Busch...... Staudt reist an die Mosel , und macht sich auf die Suche nach Senior Staudts Geheimnisen. Ein Weg führt ihn in den Puff , was sucht der Glasfabrikant wirklich dort. Da sind auch noch seine Geschäftspartner Vanden Broucke aus Belgien . Aber auch der schmierige Privat Detekiv Hesse , ist an dem Fall. Die zwei machen eine unliebsame Begegnung miteinander. Kurz darauf ist Hesse Tot , was hat er entdeckt das er im Wege war ? Auch der Misteriöse Unfall vom Beamten Knod , für Kouroptionsversuche endet Tödlich , was hat er entdeckt, das man ihn aus dem Weg räumte ? Da ist auch noch dieser Feig und Sonja aus dem Puff , was wissen sie und in was sind sie verstrickt. Wer ist der Mörder und Auftraggeber von Hesse und Knod? Auf Dennings wartet fiel Arbeit und auch er und Sonja geraten in Gefahr...... Wie es ausgeht ? Das sollte der Leser selbst herraus finden...

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    • 2
  • Dennings ermittelt an der Mosel

    Ein glasklarer Mord

    Simi159

    29. July 2014 um 17:36

    Inhalt: Der Berliner Privatdetektiv Castor L. Dennings bekommt von Jochen Staudt, Juniorchef der Glasfassadenfirma OmniFen, den Auftrag seinen Vater zu beschatten. Dieser verhält sich seit geraumer Zeit merkwürdig. Dennings nimmt diesen Auftrag sehr gerne an, und macht sich auf den Weg nach Trier um dort an der Mosel den Seniorchef zu beschatten. Schnell findet Dennings heraus, dass dieser nicht nur mit Freunden Bordellbesuche macht, sondern auch noch in illegale Geschäfte verstrickt ist. Das bekommt Castor zu spüren, als er mit einem weiteren Privatschnüffler, Hesse, der den Seniorchef ebenfalls beschattet aneinander gerät. Da scheinen noch mehr Leute etwas im Schilde zu führen, und für Dennings wird es langsam eng. Hesse nimmt sich das Leben und ein tödlicher Unfall ereignet sich auf der Bitburger Bundesstrasse. Schaft es Castor L. Dennings das Rätsel um OmniFen zu lösen? Fazit: „Glasklarer Mord“ ist ein kleiner, feiner, kurzweiliger Krimi. So begleitet man als Leser Dennings nicht nur bei der Lösung des Falles, sondern auch durch den Rest seines teilweise etwas chaotischen Lebens. Er ist dabei Schlagfertig und hat seine eigenen Methoden den Job zu erledigen. Auch mal ein guter Wein und sein Liebesleben kommen nicht zu kurz. Ein Privatdetektiv alter Schule. Der Autor, Ansgar Sittmann, schafft es mit seinem Schreibstil, der locker, leicht und auch humorvoll ist, dass man als Leser sich nie langweilt. Wer allerdings einen Krimi sucht, bei dem sich die Ermittlungsergebnisse und falsche Fährten die Hand geben, der könnte enttäuscht sein. Es ist gutgemachte Krimikost, die unterhält und nicht belastet. Das war bestimmt nicht der letzte Fall, den ich mit Castor L. Dennings einen Fall gelöst habe. Ich gebe „Glasklarer Mord“ 4 STERNE.

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  • Mord im Fensterbauermilieu

    Ein glasklarer Mord

    Matzbach

    Castor L. Dennings, Bonvivant und hauptberuflich Privatdetektiv in Berlin, lässt auch schon mal gegenüber seinen Auftraggebern Fünfe gerade sein, wenn ihm die Beschatteten leid tun. Als gerade mal wieder die Ebbe sein Konto bedroht, kommt ihm der Auftrag eines Glasfabrikanten gerade recht, der ihn bittet, seinen Vater, der sich seit einiger Zeit auffällig verhält, zu beobachten, allerdings muss Dennings dafür zurück an die Mosel. Dort angekommen gerät er schnell an einen schmierigen Kollegen, der ihn zunächst mit Gewalt, dann mit Angeboten davon abhalten möchte, weiter zu ermitteln. Aber Dennings wäre nicht Dennings, wenn er sich darauf einließe. Also ermittelt er weiter, sogar als der eigentliche Auftrag beendet ist, weil er ahnt, dass mehr dahinter steckt. Ein rätselhafter Autounfall mit Fahrerflucht und der inszenierte Selbstmord seines Trierer "Kollegen" machen schnell klar, dass es Ausschreibungsbetrug im Fenstergewerbe geht. Neben seinen Ermittlungen verliebt sich Dennings gleich doppelt, einmal in die Gegend an der Mosel, einmal in eine Prostituierte, die er im Zuge seiner Ermittlungen kennen lernt. Die Figur des Castor L. Dennings verbindet zahlreiche literarische Vorlagen wie Nestor Burma, Sam Spade oder Phil Marlowe, Stehaufmännchen, die einstecken und austeilen können und immer einen passenden Spruch auf den Lippen haben. Am Ende, bei der inzenierten Überführung des Täters, spielt er ein bisschen Poirot, indem er alle Beteiligten zusammenruft. Der Autor Ansgar Sittmann ist gerade mal drei Jahre jünger als ich, was mir einige freudige deja vu-Erlebnisse verschafft hat, was nicht nur die Musik, sondern einige längst vergessene Sprüche  der Marke "Gar nicht übel, sprach der Dübel und verschwand in der Wand" betrifft.    

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    • 2
  • Ruhiger Krimi!

    Ein glasklarer Mord

    Igela

    25. July 2014 um 17:09

    Privatdetektiv Castor Dennings ist Besitzer einer Detektei, die mehr schlecht als recht läuft. Da kommt ihm der Auftrag vom Juniorchef der Firma Omni Fer, eine Firma die Glas verarbeitet, gerade recht. Dennings soll den Seniorchef beschatten, da sein Sohn das Gefühl hat, dieser verhalte sich nicht wie sonst. Die Ermittlungen führen Hennings an die Mosel, wo er nicht nur einen Mord entdeckt , sondern auch direkt in die Arme einer Prostituierten landet. Es gefällt es ihm an der Mosel so gut, dass er mit dem Gedanken spielt, dort ein Haus zu kaufen. Viel zu tun für Detektiv Dennings, und nicht nur in geschäftlicher Hinsicht. Der Krimi ist humorvoll geschrieben und teilweise sind die verwendeten Redewendungen so gekonnt eingesetzt worden ,dass ich schmunzeln musste. Frisch, flüssig und unverbraucht, so  die Adjektive um  die Sprache zu  benennen. Der Protagonist Dennings raucht, isst und trinkt sehr gern, und die Arbeit nimmt er nicht  immer ernst.Trotzdem ist mir sehr  sympathisch...liebenswert und ein wenig knurrig . Nach  70 Seiten hatte ich grosse Bedenken, ob doch noch ein Mord geschehen wird( aber ja!)?  Obwohl den über vielen Seiten fehlenden Mordfall, ist das Buch spannend und temporeich. Teilweise plätschert die Handlung so schön dahin, dass man fast vergisst, dass man einen Krimi in den Händen hat. Doch das tut der Unterhaltung keinen Abbruch! Fehl am Platz ist hier der Leser, der Mord und Totschlag mit viel Blut sucht. Ein Gewinn für alle Leser, die ruhige Krimi-Komödien lieben.

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  • Denning ermittelt an der Mosel

    Ein glasklarer Mord

    anke3006

    25. July 2014 um 06:07

    Der Privatdetektiv Denning bekommt den Auftrag einen Geschäftsmann zu beschatten. Der Chef einer Glasfabrik muss irgendwas am Haken haben. Ein zweiter Privatdetektiv ist ebenfalls an Staudt dran. Ansgar Sittmann hat einen Moselkrimi geschrieben, der sich locker und flüssig liest. Mit Witz und rasanten Wendungen wird der Leser gut unterhalten. Nicht die absolute Hochspannung aber solide Unterhaltung. Wer Regionalkrimis und die Mosel mag kommt hier auf seine Kosten. Mir hat es gut gefallen.

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  • Denning- aus dem Leben eines 4 Sterne Plus Schnüfflers

    Ein glasklarer Mord

    Antek

    24. July 2014 um 14:36

    In der Kasse von Denning herrscht gerade Ebbe und deshalb kommt dem Privatermittler der neue Auftrag gerade recht. Jochen Staudt, der Juniorchef einer Glasfasadenfirma möchte, dass Dennig seinen Vater beschattet. Der Senior verhält sich in letzter Zeit sehr seltsam. Denning macht sich sofort an die Arbeit, mietet sich in Trier in ein Hotel ein und beschattet den Seniorchef. Schnell findet Denning heraus, dass dieser nicht nur regelmäßige Bordellbesuche mit Freunden unternimmt, sondern auch sonst noch etwas am Laufen haben muss. Warum sollte sonst Hesse, ebenfalls Privatermittler, auch auf seinen Fersen sein? Irgendetwas stinkt hier gewaltig. Und genau deshalb, macht Denning, auch nachdem sein Auftrag offiziell beendet ist, weiter mit seinen Ermittlungen. Ob er da schon ahnt, dass dieser Fall viel weitere Ausmaße annimmt? Dass es für ihn gefährlich wird, war auf jeden Fall schon klar, denn das musste er ja am eigenen Leib bereits bitter spüren. Wird es ihm gelingen, dass er am Ende Kriminalkommissar Roller einen Verbrecherring präsentiert?  Man darf gespannt sein. Ich hatte mit „Glasklarer Mord“ wirklich kurzweilige Unterhaltung. Ansgar Sittmann hat einen Schreibstil, der sich locker, flüssig liest und der zeitweise wirklich mit gekonnten Stilblüten brilliert. Denning ist mir, trotzdem ich nicht alles toll finde, was er privat so treibt, ans Herz gewachsen. Seine Sprüche, seine Schlagfertigkeit und seine Art, seinen Job zu erledigen, haben mir wirklich sehr gut gefallen. Dass er auch immer wieder mittags schon zum Wein greift, entschuldige ich einfach einmal mit seinem unerfüllten Liebesleben. Da der Sprachstil so flott und auch humorvoll ist, habe ich mich wirklich auf keiner Seite gelangweilt. Wer allerdings einen Krimi sucht, der konsequent und mit Höchstspannung auf die Lösung des Falls hinarbeitet, könnte vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Dafür bekommt man hier aber noch weitere Geschichten aus dem Leben und der Arbeit von Castor Denning geboten, die einen wirklich gut unterhalten.

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  • Gelungene Persiflage oder unfreiwillige Komik?

    Ein glasklarer Mord

    Baerbel82

    23. July 2014 um 16:25

    „Ein glasklarer Mord“ ist bereits der zweite Fall für den Berliner Privatdetektiv Castor L. Dennings. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Michael Staudt beauftragt Dennings, seinen Vater, einen erfolgreichen Trierer Fensterfabrikanten zu überwachen, weil dieser sich „komisch“ verhalte. Also reist Dennings an die Mosel und stellt fest, dass der Unternehmer bereits von einem Kollegen beobachtet wird. Dennings beginnt zu ermitteln, arbeitet sich durch einen Sumpf aus Korruption und Bestechung und macht die Bekanntschaft von Menschen, die auch vor Mord nicht zurückschrecken. Es geht um die Ausschreibung und Vergabe von Bauaufträgen durch öffentliche Auftraggeber und um Geld, viel Geld. Und am Ende sind drei Menschen tot… „Ein glasklarer Mord“ ist ein Krimi in der Tradition des guten alten Detektivromans. Für mich sieht Dennings ein bisschen aus wie Humphrey Bogart als Philip Marlowe: ein privater Schnüffler mit einem schäbigen kleinen Büro, der versucht nach seinen eigenen moralischen Grundsätzen zu leben. Seine Auslegung von Recht und Unrecht folgt nicht immer den Gesetzen; so lässt er auch mal einen kleinen Gauner laufen, der sein Mitleid erregt hat. Finanzielle Erfolge bei seiner Tätigkeit gelten ihm wenig. Das nötige Kleingeld, z.B. für den Kauf eines alten Hauses in Wasserbillig, im beschaulichen Luxemburg, beschafft er sich anderweitig. Ansgar Sittmann scheint auch eine Vorliebe für Klischees zu haben: Dennings wird verprügelt, behält aber aufgrund seines Humors trotzdem immer wieder die Oberhand und täuscht zumindest an, Herr im Ring zu sein. Castor L. Dennings als Ich-Erzähler ist eine Figur, mit der ich mich noch nicht so recht anfreunden konnte. Stets einen coolen Spruch auf und eine Kippe an den Lippen. Schöne Frauen ziehen ihn an wie das Licht die Motte. Und der gute alte Trenchcoat darf natürlich auch nicht fehlen. Ernst zu nehmen ist hier nichts. Na ja, wenigstens hat Dennings einen guten Musikgeschmack… Fazit: Solide Krimikost. Schöne Sprache und gut lesbar. Eine Detektivgeschichte mit viel Lokalkolorit, die für meinen Geschmack allerdings etwas spannender hätte sein können.

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  • Ein glasklarer Mord - Moselkrimi

    Ein glasklarer Mord

    Biest

    20. July 2014 um 10:48

    Zum Inhalt: Der Juniorchef der Firma OmniFen beauftragt den Privatdetektiv Castor L. Dennings seinen Vater zu beschatten, da ihm sein Verhalten in letzter Zeit zunehmend merkwürdig vorkommt. Dennings macht sich sofort auf den Weg an die Mosel und beginnt mit den Ermittlungen. Schnell steht für ihn fest, dass Staudt Senior nicht nur Stammkunde in einem Bitburger Bordell ist, sondern auch noch in andere illegale Geschäfte involviert ist. Eine schmerzhafte Begegnung mit einem Kollegen lässt Castor aufhorchen. Er muss feststellen, dass weitaus mehr Leute in den Fall verstrickt sind, als er bisher annahm. Die Lage spitzt sich zu, als sich der Schnüffler das Leben nimmt und auf der Bitburger Bundesstraße ein tödlicher Unfall passiert. Auch Castor befindet sich bald in einer prekären Lage, aber sein Jagdinstinkt ist geweckt. Wird der Berliner Privatdetektiv Castor L. Dennings auch diesen Fall an der Mosel aufklären können? Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, da es sich im Buch um einen Glasfabrikanten und seine Machenschaften handelt und der Hauptschauplatz in Trier ist, war das mit der Glasfassade und der Porta Nigra die sich darin spiegelt, eine super Idee. Der Protagonist Dennings wirkt auf mich sehr locker, hat immer mal wieder einen guten Spruch auf Lager und scheint sämtliche Situationen immer im Griff zu haben. Unter den Frauen hat er jedoch auch öfters mal ein wenig zu leiden. Natalie seine Sekretärin und auch die anderen beteiligten Personen waren schön beschrieben. Da der Autor in Trier geboren wurde, hat er natürlich auch einen sehr guten Bezug zu den Landschaften der Mosel und der Eifel. Diese waren sehr schön beschrieben, fühlte sich so an als wäre man mit dem Protagonisten zusammen dort. Die Idee der Geschichte fand ich an sich nicht schlecht, aber es hat mir irgendwie ein wenig an Spannung gefehlt. Gegen Ende hin wurde es auch leicht verwirrend, aber Castor selbst hat auf den letzten Seiten nochmal alles Revue passieren lassen, seine Schlüsse daraus gezogen und so den Fall gelöst. Mit dem Ende hab ich so allerdings nicht gerechnet. Fazit: Für jeden Regionalkrimifan sicherlich ein Muss. Auch für die, die es nicht ganz so rasant und blutig mögen eine Bereicherung im Bücherregal.

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