António Lobo Antunes Die natürliche Ordnung der Dinge

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Inhaltsangabe zu „Die natürliche Ordnung der Dinge“ von António Lobo Antunes

Ein älterer Mann erzählt seiner jungen Geliebten nachts von seiner Kindheit. Für sie ist er eher lästig und nur „der, der bei mir schläft“. Aus seiner Geschichte, die von anderen Erzählern ergänzt wird, entwickelt sich ein furios-surreales Familienepos, das mehrere Generationen umspannt und die gar nicht natürliche Geschichte Portugals seit den fünfziger Jahren schildert.

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  • Rezension zu "Die natürliche Ordnung der Dinge" von António Lobo Antunes

    Die natürliche Ordnung der Dinge

    nibrir

    31. July 2007 um 16:32

    Dieses Buch führt den Leser auf die Spuren einer portugiesischen Familie, auf eine rasante (und das ist hier durchaus ernst zu nehmen) Achterbahnfahrt zwischen Kindheit und Jetzt, von einer Generation in die nächste. Nach und nach taucht man tiefer in die Verzweigungen der einzelnen Familienmitglieder ein und erlebt Geschehnisse und Momente aus den Augen der anderen noch einmal ganz anders. Und über allem liegt zu jeder Zeit fast erdrückend und still die Nostalgie und Eindringlichkeit Antunes' Sprache, die einen weiten Bogen spannt zwischen Traumwelt und Realität.. Gerade diese intensive und äußerst komplexe Sprache mag anfangs ein echtes Hindernis darstellen (und Sätze, die sich über drei Seiten erstrecken, sind durchaus keine Seltenheit), Man braucht Zeit, um sich an all die Worte zu gewöhnen. Doch sollte man einen Versuch wagen und sich einfach mit dem Assoziationsfluss treiben lassen. Man wird belohnt mit einem so unglaublich realen Eindruck vom Portugal des 20. Jahrhunderts, dass man denken könnte, man sei wirklich schon einmal dort gewesen und in den frühen Morgenstunden vom Tejo geweckt worden.

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