António Lobo Antunes Einblick in die Hölle

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Inhaltsangabe zu „Einblick in die Hölle“ von António Lobo Antunes

In diesem autobiographischen Roman erzählt António Lobo Antunes, wie es ihm nach der Rückkehr aus dem Krieg in Angola erging. Dort hatte er als Militärarzt über zwei Jahre lang schlimmstes Leid und Elend gesehen, junge Männer, die inmitten von Schlamm, Gestank und Dreck dem Tod und der Hoffnungslosigkeit ausgeliefert waren – und doch hat ihn nichts darauf vorbereitet, was er nun als Psychiater in der Lissabonner Nervenheilanstalt Miguel Bombarda erlebt. Erst hier bietet sich ihm ein »Einblick in die Hölle«.

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  • Rezension zu "Einblick in die Hölle" von António Lobo Antunes

    Einblick in die Hölle

    Storyteller98

    22. June 2014 um 17:43

    Dieses Buch war definitiv völlig anders als die, die ich meistens lese. Der Schreibstil des Autors war schwierig zu verstehen und gewöhnungsbedürftig. Teils gingen Sätze über eine halbe Seite oder mehr und waren dabei so sehr verschachtelt, dass ich sie zum besseren Verständnis mehrfach lesen musste. Andererseits war der Stil des Autores ungewöhnlich kunstvoll und reich an schönen Beschreibungen. Ich ließ mich schnell in die gedrückte Stimmung des ganzen Buches hineinziehen; wie ich finde, schrie der Hass des Protagonisten auf die anderen Psychiater und auf sich selbst nahezu aus dem Buch heraus und war überaus bedrückend. Die ständigen Zeitensprünge beginnen unangekündigt und waren meist völlig verwirrend. Auch ich habe nicht alles Inhaltliche verstanden und das Buch lässt mich überaus nachdenklich zurück: War der Autor Arzt oder doch Insasse? Dies ist auf keinen Fall ein Buch für zwischendurch, sondern eines, dem man seine ganze Konzentration widmen sollte. Und das ist es wert!

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  • Rezension zu "Einblick in die Hölle" von António Lobo Antunes

    Einblick in die Hölle

    Readyforbooks

    29. August 2012 um 00:01

    erst ab Seite 100 wurde ich mit diesem Buch (oder Besser gesagt dem Schreibstil vertraut) zu Anfangs musste ich ganze Absätze nochmal lesen, liegt es daran das man etwas schwere Buchkost einfach nicht mehr gewöhnt ist? Denn das was einem hier geboten wird ist alles andere als strandlektüre, ich musste mich regelrecht durchkämpfen, ich fühlte mich regelrecht wie in einer Prüfung die ich abzuleisten hatte, denn ich wollte nicht aufgeben, weil es einem so fesselt und in eine Welt hineinzieht, die man so noch nicht bemerkt hat, ausserdem bin ich ja ehrgeizig und wollte mich von einem etwas anderem Schreibstil nicht kleinkriegen lassen, dieses Buch ist Krieg, Krieg zwischen den Protagonisten, krieg zwischen den Welten, Krieg zwischen der Gesellschaft, Krieg zwischen Autor und Leser. Oder interpretier ich da zuviel hinein, liegt es an der Übersetzung? Denn so ging es mir auch schon mit Büchern die z.b. vom japanischem ins Deutsche übersetzt wurden, denn auch das war manchmal eher verwirrend, aber eben anders, neu, man muss eine andere Denkweise anfangen, kann nicht einfach so von Satz zu Satz denken und lesen, ist dieses Buch nun aus zwei Sichtweisen geschrieben (handelt es sich um zwei Personen? der Autor hüpft zwischen ich Form und erzählform hin und her, zukunft vergangenheit, rückblende, traum, wahnvorstellungen? alles ein einziger Strudel) oder ist der Arzt (also der Autor um den es ja geht) wohmöglich schizophren und wird deshalb in der Irrenanstalt festgehalten, oder ist er dort wirklich Arzt oder bildet er sich das alles nur ein, oder war er zuerst Arzt und dann Patient? Leute ich sag's euch ich wurde nicht schlau daraus und das ist das was ich an einem gut Buch bis her immer schmerzlich vermisst habe! Ich will das Ende nicht vorgekaut bekommen, ein gutes Buch endet für jeden anders oder endet gar nicht, so wie wir uns das wünschen und das finde ich hat 5 Sterne mehr als verdient

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