Antal Szerb

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Autor von Reise im Mondlicht, Die Pendragon-Legende und weiteren Büchern.

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Reise im Mondlicht

Reise im Mondlicht

 (93)
Erschienen am 01.01.2014
Die Pendragon-Legende

Die Pendragon-Legende

 (48)
Erschienen am 01.11.2008
Das Halsband der Königin

Das Halsband der Königin

 (18)
Erschienen am 01.09.2005
In der Bibliothek

In der Bibliothek

 (9)
Erschienen am 01.12.2006
Oliver VII.

Oliver VII.

 (4)
Erschienen am 01.07.2006
Gedanken in der Bibliothek

Gedanken in der Bibliothek

 (0)
Erschienen am 29.09.2011
Geschichte der Weltliteratur

Geschichte der Weltliteratur

 (0)
Erschienen am 01.02.2016
Die Pendragon-Legende

Die Pendragon-Legende

 (3)
Erschienen am 01.07.2010

Neue Rezensionen zu Antal Szerb

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

Eine Reise in die pubertäre Vergangenheit
Barbara62vor 10 Monaten

Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs befindet sich Mihály, ein Mann Mitte 30, mit seiner Frau Erzsi auf Hochzeitsreise durch Italien. Sie hat seinetwegen ihren Mann, der sie glühend liebt, verlassen. Während Mihály, der nach seinem Studium der Religionswissenschaften nicht ganz freiwillig in das Budapester Familienunternehmen eingestiegen ist, mit ihr seine Konformität bestätigen will, sucht Erzsi in Mihály eben das Unangepasste.


Zu Beginn ihrer Reise in Venedig scheint noch alles gut zu laufen, doch dann treffen sie in Ravenna János Szeptneki, einen ehemaligen Klassenkameraden Mihálys, den er nie besonders schätzte. Mit ihm kommt die Erinnerung an die Jugend zurück, vor allem an die Freundschaft mit dem aus so anderen Verhältnissen entstammenden Tamás Ulpius und dessen exaltierter Schwester Éva. Die Erinnerung an die Jugend und an alles, was hätte sein können, kehrt mit solcher Macht zurück, dass Mihály - absichtlich oder unabsichtlich - in Terontola in den falschen Zug steigt und die Reise ohne Erzsi fortsetzt. Die Schatten der Vergangenheit lassen ihn nun nicht mehr los.


An der Stimme von Heikko Deutschmann, der die im Text durchaus vorhandene Ironie bei der gekürzten Lesung auf fünf CDs in 398 Minuten sehr gut zur Geltung bringt, hat es nicht gelegen, dass dieser ungarische Klassiker von Antal Szerb (1901 – 1945) aus dem Jahr 1937 mich nicht mitreißen konnte. Vielmehr waren es die Voraussehbarkeit der Handlung, der sehr konstruierte Romanaufbau mit den sich aneinanderreihenden Zufällen, die wie mit der Schablone gezeichneten Personen und der mir unsympathische Protagonist, die mir das Zuhören etwas verleidet haben. Selbstmitleid, andauernde Nabelschau und Ich-Bezogenheit liegen mir weder bei realen Menschen noch bei Romanfiguren. Auch die morbide Todessehnsucht, die über dem Roman liegt, ist nicht nach meinem Geschmack. Sehr interessant war dagegen die beschriebene Reise durch Italien, die mich für den Rest teilweise entschädigt hat.


http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/5327-2/

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Daphne1962s avatar

Rezension zu "Die Pendragon-Legende" von Antal Szerb

Die Pendragon-Legende
Daphne1962vor 4 Jahren


Über den Autor: Antal Szerb ist am 01. Mai 1909 in Budapest geboren und am 27. Januar 1945 in Balf in einem Lager für Juden erschlagen worden von Aufsehern. Er schrieb auch unter dem Pseudonym A. H. Redcliff. In seiner Heimat Ungarn ist er einer der meist gelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts.
 
Die Pendragon-Legende ist ein Hörspiel mit Matthias Habicht, Andreas Pietschmann, Helene Grass etc.
 
Es handelt sich um dieses Hörspiel um einen Mix aus verschiedenen Genren, wie Kriminalroman mit einer Prise Grusel, geheimnisvoller Erzählung und bissiger Satire gepaart sowie ein wenig Liebesroman dabei. Die Geschichte wird von einem jungen Akademiker erzählt, der aus Ungarn stammt, aber seit langem in London lebt und Forschung betreibt.  

Er erhält eine Einladung vom Earl of Pendragon zu ihm in sein walisisches Schloss zu kommen. Dort soll er einige Studien über Mystik betreiben. Was er nicht ahnt, er wird zu einer zentralen Figur bei einem alten Erbstreit und erlebt ein aufregendes Abenteuer. Natürlich verliebt er sich auch noch in die Tocher des Earls, was zu weiteren Komplikationen führt.

Der Autor Szerb beschreibt mit Humor die englische Adelswelt. Dann kommt wieder eine Prise Grusel oder Erotik ins Spiel. Ein gut zu hörendes Hörspiel wurde hier inszeniert. Schön, das die Werke bereits lange verstorbener Autoren so wieder zum Leben erweckt werden. 

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Rezension zu "Das Halsband der Königin" von Antal Szerb

Die Geschichte des wohl berühmtesten Hofskandals des Ancien Régime: die Halsbandaffäre
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Inhalt:

[Klappentext]

Beim Regierungsantritt Ludwigs XVI. im Jahr 1774 wähnt ganz Frankreich sich an der Schwelle eines neuen Zeitalters. Die Bourgeoisie des Ancien Régime entfaltet eine rege kaufmännische Tätigkeit. Enorme Beträge fließen durch die Hände der Unternehmer und Spekulanten, die Bedürfnisse und Hoffnungen der Menschen wachsen.
Ein optimistisches Lebensgefühl bereitet den Boden für Wunder, für mystische Begegnungen und alchimistische Zauberkunststücke, für einen überfeinerten Lebensstil und für einen der wohl berühmtesten Hofskandale der europäischen Geschichte: die Halsbandaffäre der Jahre 1785-86, in die die größten Namen Frankreichs verwickelt sind und die zugleich auch die Gesellschaft am Vorabend der Revolution wie kein anderes Ereignis erschüttert.

Antal Szerb zeichnet anhand bedeutender Episoden, in Szenen voll spöttischen Charmes das Porträt eines Zeitalters und erzählt mit feiner Ironie jene wahre Geschichte eines Halsbandes aus drei Brillantenketten, das niemand bestellt, niemand getragen hat, sehr wenige nur gesehen haben, das nur für kurze Zeit existierte und bis heute nicht bezahlt ist.

Meine Meinung:

In diesem Buch kreuzen sich die Schicksale der unglücklichen Königin Marie Antoinette und ihres Gemahls Ludwig XVI., des ehrgeizigen Kardinals Rohan, der gewissenlosen Abenteurerin Jeanne de La Motte und vieler weiterer Persönlichkeiten des Ancien Régime.

Da ich mich für Marie Antoinette und ihre Zeit interessiere, konnte ich diesem Büchlein nicht länger widerstehen.
Und doch wurde ich etwas enttäuscht. Zwar ist das Buch wirklich sehr interessant und informativ, doch leider auch langatmig.

Nichts desto trotz würde ich es allen empfehlen, die sich für Marie Antoinette, die französische Revolution oder für diese Zeitepoche begeistern können. 

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