Antal Szerb Reise im Mondlicht

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Inhaltsangabe zu „Reise im Mondlicht“ von Antal Szerb

Der erfolgreiche Roman des wiederentdeckten großen ungarischen SchriftstellersMit feiner Ironie erzählt Antal Szerb in diesem wahrhaft europäischen Roman die Geschichte einer jungen Ehe. Er beleuchtet den Weg des frischvermählten Paars Erzsi und Mihály wie der helle Mond eine venezianische Gasse. Bereits auf der Hochzeitsreise in Italien wird Mihály durch die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund von melancholischen Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt, und erste Phantasien über das Ende ihrer Beziehung beschleichen ihn. Als er seine Frau auf der Weiterreise an einem kleinen Bahnhof aus Versehen »verliert«, begreift Mihály dies als ein Zeichen, und eine ganz andere Reise beginnt, eine Schattenreise zum Selbst.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

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    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    sabatayn76

    sabatayn76

    07. December 2012 um 09:04

    'Und solange man lebt, weiß man nicht, was noch geschehen kann.' Inhalt: Mihály und Erzsi befinden sich auf ihrer Hochzeitsreise in Italien. In Ravenna trifft Mihály auf einen alten Bekannten, János Szepetniki, der ihn in Italien gesucht hat, um ihm von einem gemeinsamen Freund zu berichten, der sich gerade in Italien aufhält. Diese Begegnung ändert den Verlauf der Reise: Mihály erzählt Erzsi von seiner Vergangenheit, von der Freundschaft mit Tamás Ulpius und seiner Schwester Éva, unter deren Einfluss er sich sehr verändert hat. In Terontola verlässt Mihály schließlich den Zug, um einen Kaffee zu trinken, springt auf den falschen Zug auf und setzt die Reise ohne seine Frau fort. Mein Eindruck: Antal Szerb erzählt seine Geschichte sehr eindringlich, die Protagonisten wirken dabei lebensnah und realistisch. Nach einem sehr spannenden Einstieg lässt der Roman meiner Meinung nach im Verlauf deutlich nach, wird zu abschweifend, sorgte dafür, dass ich immer wieder quer gelesen habe, weil mir der Stil zu ausufernd war. Gefallen hat mir, dass man sich mit den Protagonisten auf eine virtuelle Reise durch verschiedene italienische Städte begibt, Neues kennen lernt, Bekanntes wieder trifft, und dass die Emotionen der Figuren sehr überzeugend und glaubhaft vermittelt wurden. Mein Resümee: Meiner Meinung nach kann es Antal Szerbs 'Reise im Mondlicht' nicht mit den Romanen von anderen ungarischen Autoren (wie Sándor Márai) aufnehmen. Ich werde wohl kein weiteres Buch des Autors lesen.

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Gilfaen

    Gilfaen

    21. February 2011 um 20:00

    "Reise im Mondlicht" ist eine Rosine. Was ich damit meine? Diese Erzählung des ungarischen Autorin Antal Szerb ist so wunderschön melodiös, stilvoll, nachdenklich-machend, dass ich mich gar nicht traue dieses Werk allen zu empfehlen. Dieses Werk ist eine Reise. Nicht nur durch Italien, nicht nur durch Frankreich, es ist auch eine Reise in die eigene Gedankenwelt, in die eigenen Empfindungen und Todeswünsche. Der Protagonist wünscht sich den Tod, zuerst nur unterschwellig, dann symbolisch, dann verkörpert durch seinen Jugendfreund Tamas. Er ist auf der Suche, dieser Michaely; auf der Suche nach Liebe, nach der inneren Ruhe, nach dem Tod. Dies ist nicht nur eine Liebesgeschichte, eine gescheiterte im Endeffekt, sondern auch ein Roman über die Suche nach dem Zustand des Glücklichseins, den der Protagonist nicht erreicht bzw. erreichen kann. Es geht aber nicht nur um gut verpackte, philosophische Gedankengänge über den Tod (bei den Etruskern oder in der griechischen Mythologie), sondern auch um das Leben - um das Leben einfacher Leute in Italien. Antal Szerb beschreibt melodiös, also sehr ruhig und mit viel Liebe zum Detail die italienische Landschaft, die Dörfer, die dort lebenden sehr einfach gestrickten Menschen. Wenn er z.B. Gubbio beschreibt, sind seine Vergleiche immer treffsicher und vor allem immer verbunden mit etwas Interessantem über diesen Ort; er schreibt u.a., dass der Legende nach in Gubbio einmal ein fresssüchtiger Wolf umging, Schafe und beinahe Menschen riss, und Fran von Assisi hatte sich aufgemacht diesem Wolf einen Handel vorzuschlagen - Der Wolf würde von den Bürgern verpflegt werden und dafür lasse er sie in Ruhe. Der Wolf geht auf den Handel ein. Passend dazu fügt Antal Szerb ein, dass man "heute noch im dunklen Mondlicht den Wolf sehe, wie er durch die Stadt laufe mit einem Körbchen um den Hals". Das Wissen um Legenden, Anekdoten oder mythologische Besonderheiten werden aber so filigran eingebaut, nicht aufdrängend oder belehrend, sondern so, dass man ein ganz differenziertes Bild aufbaut von Italien und dessen Landschaft. Dieser Roman hat viele Aspekte und es entspricht nicht meinem Wunsch alles aufzuzählen, weil jeder in diesem Roman etwas für sich finden kann. Egal, ob dies Landschaftsbeschreibungen, das Todesthema, der feine Witz und die Ironie oder aber die melodiöse, wunderschöne Sprache ist. Mich haben all diese Punkte begeistert; dieser Roman ist weder zu lang, noch zu kurz, aber dennoch denke ich wehmütig an die letzte Seite zurück und frage mich, warum ich "diese Welt" wieder verlassen musste... Der Roman ist eine Rosine. Einfach ein wirklich schönes, einmaliges Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2010 um 09:57

    Ein Ehepaar auf Hochzeitsreise im Italien der 30er Jahre (des 20. Jahrhunderts). Politik spielt keine Rolle bis auf den kurzen Auftritt eines "kleinen Faschisten"; Politik findet statt, während die Italiener "ruhig ihre Pasta aßen, von der Liebe sangen und ihre unzähligen Kinder zeugten" (schade eigentlich, dass sie letzteres heute nicht mehr tun). Ein Jugendfreund aus Budapest taucht auf, der Ehemann verpasst einen Zug und beginnt, durch Italien zu irren, krank, verwirrt, auf der Suche nach ... so vielem. "Denn da ist keine Stelle, Die dich nicht ansieht. Du musst dein Leben ändern". Frauen spielen eine große Rolle, natürlich. Und Religion. Und der Tod. Die Sehnsucht nach dem Tod, das Sterben als sexuelle Ekstase (ich muss nicht alles verstehen, was ich lese...), die Insel der Glückseligen ist eine Toteninsel, man zerfällt zu Staub und Asche, wenn man sie verlässt. Viele Kleinode, viele neue Gedanken. Ein sehr schönes Buch! "Heute trinke ich Wein, morgen wird es keinen geben."

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Poiree

    Poiree

    05. October 2009 um 13:03

    Antal Szerb erzählt in seinem Roman "Reise im Mondlicht" anhand der Hauptfigur,ein jugendhafter Bohemien, wie belastend es ist, und ebenso wichtig, uns selbst zu finden. Michály hofft durch die Heirat mit Erzsi, die das gutbürgerliche Mädchen verkörpert, seine bohème Vergangenheit endgültig zu versiegeln. Doch dieser Versuch scheitert schon bei der Hochzeitsreise durch Italien, als er einen Jugendfreund trifft. Alte Wunden werden geöffnet und die Sehnsucht nach seiner Jugend wird größer, die er nicht mehr imstande ist zu unterdrücken. In Phantasien schwelgend, ist es nicht verwunderlich, dass er seine Frau auf der Weiterreise auf einem kleinen Bahnhof aus den Augen verliert. Aus einer seelischen Distanz wird nun auch eine geographische, was Michály als ein Ende ihrer Ehe deutet. So beginnt für ihn eine lange Selbstfindungsreise, die an die Identitätkrise seiner Jugend anknüpft. Diese drückt sich in vielen Facetten aus, die von glückseligen Momenten zu panischer Angst, Schwindel und Todessehnsucht reichen. Ein Suchender nach dem Zauber und Liebe seiner Jugend: Evá. Erzsi dagegen hatte gehofft das bürgerliche Leben,dass sie an der Seite ihres schwerreichen Mannes mal geführt hatte, mit Michály zu beenden. Das Verbotene hat sie gelockt, doch schnell muss sie erkennen, dass dieser Wunsch an der Seite von Michály nicht zu verwirklichen ist. Nach dieser schicksalhaften Wendung am Bahnhof, reist sie nach Paris und stürzt sich dort in eine Illusion aus dekadentem Leben. Doch beide müssen am Ende erkennen, dass man vor seinem Schicksal weder fliehen, noch sich verstecken kann. Es gibt selten Romane, bei denen ich so emotional dabei war. Die Sprache versetzt einen mal in Hochstimmung und dann gibt es wieder ein Tief, dass einen in Unruhe versetzt. Dieses Auf und Ab, lässt sich mit der hügeligen Landschaft Umbriens vergleichen. Der Zauber, der diesen Roman umgibt, liegt zum einen an dieser Reise durch das archaische Italien, die Reise zu sich selbst, an dem symbolischen und geschichtlichen Gehalt, das in einem leichten und prägnantem Schreibstil verpackt ist.

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2008 um 17:38

    Es ist der Weg eines Jungen hinaus in die Welt, der in Budapest in einer "anstrengenden" Familie aufwächst und auf die Suche nach Freunden geht. Dabei gerät er an ein ziemlich exaltiertes Geschwisterpaar. Er flieht aus dem elterlichen Betrieb, lebt im Ausland und heiratet überraschend. Doch auf der Hochzeitsreise nutzt er einen Zughalt, um in einen anderen Zug zu steigen, egal, wohin. Er wird seine Angetraute nie wiedersehen. Dafür sucht er seinen alten Freund aus Budapest, der inzwischen in einen Orden eingetreten und schwer krank ist. Erst Schwierigkeiten im elterlichen Betrieb vermögen ihn schweren Herzens zurück nach Budapest zu ziehen. Ein unaufgeregter Plot steht hinter dieser Geschichte, die von unglaublich dicht gesponnenen Stimmungen beherrscht wird, die der Suchende durchlebt. Für mich persönlich ein 5-Sterne-Buch.

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Franny

    Franny

    05. August 2008 um 23:49

    Ergreifendes Meisterwerk , einfach nur großartig und dermaßen nah am Leben bzw. am Tod, dass man sich wünscht selbst Akteur des Romans zu sein

  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    tencars

    tencars

    11. July 2008 um 20:56

    Ganz tolles Buch, macht richtig Spass. Ein Paar reist in den Flitterwochen nach Italien und lebt sich auseinander. Ich sollte vielleicht aufhören, alle Büchers zu kaufen, die Hopper auf dem Cover haben, aber dies hier ist ein klasse Buch. Sehr viele Ebenen, viele Personen, viele italienische Orte und seltsame Konflikte. LESEN!

  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Nightfall

    Nightfall

    11. April 2008 um 23:25

    "Reise im Mondlicht" ist eine Rosine. Was ich damit meine? Diese Erzählung des ungarischen Autorin Antal Szerb ist so wunderschön melodiös, stilvoll, nachdenklich-machend, dass ich mich gar nicht traue dieses Werk allen zu empfehlen. Dieses Werk ist eine Reise. Nicht nur durch Italien, nicht nur durch Frankreich, es ist auch eine Reise in die eigene Gedankenwelt, in die eigenen Empfindungen und Todeswünsche. Der Protagonist wünscht sich den Tod, zuerst nur unterschwellig, dann symbolisch, dann verkörpert durch seinen Jugendfreund Tamas. Er ist auf der Suche, dieser Michaely; auf der Suche nach Liebe, nach der inneren Ruhe, nach dem Tod. Dies ist nicht nur eine Liebesgeschichte, eine gescheiterte im Endeffekt, sondern auch ein Roman über die Suche nach dem Zustand des Glücklichseins, den der Protagonist nicht erreicht bzw. erreichen kann. Es geht aber nicht nur um gut verpackte, philosophische Gedankengänge über den Tod (bei den Etruskern oder in der griechischen Mythologie), sondern auch um das Leben - um das Leben einfacher Leute in Italien. Antal Szerb beschreibt melodiös, also sehr ruhig und mit viel Liebe zum Detail die italienische Landschaft, die Dörfer, die dort lebenden sehr einfach gestrickten Menschen. Wenn er z.B. Gubbio beschreibt, sind seine Vergleiche immer treffsicher und vor allem immer verbunden mit etwas Interessantem über diesen Ort; er schreibt u.a., dass der Legende nach in Gubbio einmal ein fresssüchtiger Wolf umging, Schafe und beinahe Menschen riss, und Fran von Assisi hatte sich aufgemacht diesem Wolf einen Handel vorzuschlagen - Der Wolf würde von den Bürgern verpflegt werden und dafür lasse er sie in Ruhe. Der Wolf geht auf den Handel ein. Passend dazu fügt Antal Szerb ein, dass man "heute noch im dunklen Mondlicht den Wolf sehe, wie er durch die Stadt laufe mit einem Körbchen um den Hals". Das Wissen um Legenden, Anekdoten oder mythologische Besonderheiten werden aber so filigran eingebaut, nicht aufdrängend oder belehrend, sondern so, dass man ein ganz differenziertes Bild aufbaut von Italien und dessen Landschaft. Dieser Roman hat viele Aspekte und es entspricht nicht meinem Wunsch alles aufzuzählen, weil jeder in diesem Roman etwas für sich finden kann. Egal, ob dies Landschaftsbeschreibungen, das Todesthema, der feine Witz und die Ironie oder aber die melodiöse, wunderschöne Sprache ist. Mich haben all diese Punkte begeistert; dieser Roman ist weder zu lang, noch zu kurz, aber dennoch denke ich wehmütig an die letzte Seite zurück und frage mich, warum ich "diese Welt" wieder verlassen musste... Der Roman ist eine Rosine. Einfach ein wirklich schönes, einmaliges Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    emeraldeye

    emeraldeye

    12. February 2008 um 13:50

    ein ungewöhnliches Buch. Irgendwie altmodisch in Sprache und Schauplatz, aber in der Darstellung von Beziehungen absolut aktuell und teilweise überraschend und witzig in den Beschreibungen von Menschen und Orten

  • Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

    Reise im Mondlicht
    Ferrante

    Ferrante

    29. June 2007 um 16:40

    Ein melancholisch-lakonischer "Bildungsroman", der den Versuch des Erwachsenwerdens bzw. Unabhängigwerdens eines jungen Mannes schildert. In der surrealen Atmosphäre Roms scheitert er aber, und muss sich am Ende wieder in die alten Umstände einfügen.