Anthony Berkeley Der Fall mit den Pralinen

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Inhaltsangabe zu „Der Fall mit den Pralinen“ von Anthony Berkeley

"Gleich sechs 'Armchair-Detektive' zerbrechen sich den Kopf - und jeder findet eine andere Lösung" Krimi-couch<br> Wer vergiftete die Pralinen, die Mrs. Bendix das Leben kosteten? Chefinspektor Moresby von Scotland Yard kommt in seinen Ermittlungen nicht recht voran. Und auch die sechs Mitglieder des>Kriminalzirkels< zerbrechen sich ihre Köpfe. Am Ende findet jeder eine andere, überzeugende Lösung. Welche ist die richtige?

recht, recht langatmig - ansonsten nicht schlecht

— Julitraum

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  • Etwas langatmige - aber schon knifflig, typisch englisch, aber nicht gar so spannend

    Der Fall mit den Pralinen

    Julitraum

    14. March 2017 um 21:21

    Chefinspektor Moresby von Scotland Yard hat einen Giftmord mit Pralinen aufzuklären und dieser ist alles andere als einfach. Moresby kommt einfach nicht weiter. Durch seine Bekanntschaft zu einem Hobby-Kriminalzirkel, der aus 6 ganz unterschiedlichen Personen besteht, stellt er diesen Hobby-Kriminallisten den schwierigen Fall dar. Die 6 sollen sich so ihre Gedanken machen und tatsächlich wartet jeder der 6 Spürnasen mit einer anderen Theorie zum Fall auf. Doch welche Lösung stimmt? Bei diesem Krimi handelt es sich um einen recht typisch englischen Krimi, dem allerdings vielleicht ein wenig mehr Spannung auch gut getan hätte. Allerdings kann man die Spannung in dieser Krimikonstellation auch schwer unterbringen.  Wenn auch etwas langatmig, so ist dieser Krimi jedoch ein wahrer Fundus für Krimi-Spürnasen, denn hier kann nach Herzenslust mitgerätselt werden bzw. die Auflösungsvorschläge der Kriminallisten überdacht werden. Auch mit augenzwinkerrnder Ironie, die der Autor gerne hin und wieder einfließen lässt, wird nicht gespart und so kommt auch ein feiner Humor nicht zu kurz.  

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  • Schnörkelloser Whodunit in Reinform

    Der Fall mit den Pralinen

    Stefan83

    06. October 2011 um 18:36

    Anthony Berkeley Cox. Im deutschsprachigen Raum sicherlich ein Autorenname, der selbst im Kreise von Literaturkennern und Viellesern meist wohl nur unwissendes Achselzucken hervorrufen wird. Dies liegt in erster Linie daran, dass es Berkeley, der in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu den erfolgreichsten Kriminalautoren Englands gehört hat, nie gelungen ist, auch außerhalb seines Heimatlandes größer Fuß zu fassen. Die meisten seiner Werke fanden erst nach seinem Tod den Weg nach Deutschland, wo ihnen auch nur eine kurze Zeit im Verzeichnis der lieferbaren Bücher beschienen gewesen ist. Nun wird "Der Fall mit den Pralinen", der fünfte Band aus der Reihe um den Autoren und Gentleman-Hobby-Detektiv Roger Sheringham, im Rahmen der Fischer Crime Classics-Reihe neu aufgelegt, wofür man den Verantwortlichen nur größten Dank zollen kann. Denn dieses Buch ist nicht einfach nur einer von vielen Whodunits, sondern ein Werk, das wohl wie kein zweites der Genrebezeichnung gerecht wird und all ihre wesentlichen Merkmale verinnerlicht. "Der Fall mit den Pralinen" ist schlichtweg ein Whodunit in schnörkelloser Reinform. Während in den meisten Büchern dieses Genres die Frage nach dem Täter den größten Platz des Buches einnimmt und das Fundament des Plots bildet, ist hier die Frage der Plot. Ein Zirkel von Hobbydetektiven und Kriminalisten unter Leitung des bereits genannten Roger Sheringham (Parallele zum wahren Leben. Anthony Berkeley Cox war Initiator des bekannten Detection-Clubs, dem u.a. Agatha Christie, Dorothy L. Sayers und Gilbert K. Chesterton angehörten) nimmt sich, mit dem Einverständnis des überforderten Yard-Chefinspektors Moresby, des bisher nicht aufgeklärten Mordfalls um Mrs. Graham Bendix an. Jedes Mitglied hat dabei einige Tage Zeit um mithilfe von verschiedenster Ermittlungsmethoden, die Täterfrage zu enträtseln und ihre Auflösung vor der Gesamtheit der Runde vorzustellen. Was folgt ist ein Knobelkrimi, der wie kein anderer eineVielzahl kriminalliterarischer Elemente miteinander vereint. Die sechs klugen Köpfe, denen unter anderem ein Anwalt, ein Autor von Kriminalromanen (weitere Parallele) und eine Dramaturgin angehören, präsentieren jeweils eine andere, schlüssige Lösung, welchen nachfolgend schließlich ebenso minutiös von den anderen entkräftet wird. Ein jeder geht unterschiedlich vor, wodurch letztendlich die gesamte Palette dessen, was man dem Leser sonst in Detektivromanen auftischt, ausgestellt und vorgeführt wird. Wer hier auf prickelnde Spannung aus ist, der kann sich die Suche danach gleich sparen. Vielmehr lebt das Buch von der Freude am Miträtseln. Erst einmal in den Fall involviert, fängt man unwillkürlich an eigene Theorien zu schmieden, was den eigentlich sehr statischen Aufbau des Plots größtenteils kompensiert. Größtenteils sollte hier betont werden, denn mitunter gerät das Buch selbst für den eifrigsten Rätselfreund zu langatmig. Dies liegt auch an der Sprache, die streckenweise mit derart langen Schachtelsätzen aufwartet, das man den Anfang schon vergessen hat, wenn man am Ende des Satzes angekommen ist. Selbst für einen Golden-Age-Fan wie mich, war das oft des Guten etwas zuviel. Insgesamt ist "Der Fall mit den Pralinen" aber ein faszinierendes Stück Kriminalliteratur, dessen Ende unter Garantie überrascht und das Fans des klassischen Whodunits bedenkenlos ans Herz gelegt werden kann.

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  • Rezension zu "Der Fall mit den Pralinen" von Anthony Berkeley

    Der Fall mit den Pralinen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2011 um 21:25

    Roger Sheringham schart einen illustren Kreis um sich: Bereits fünf Mitglieder haben die Aufnahmenprüfung in seinen Kriminalzirkel geschafft. Lohn der Mühen ist der Besuch von Inspector Moresby mit einem ungewöhnlichen Vorschlag. Er stellt dem Zirkel einen Fall vor, an dem sich die Polizei bis dato die Zähne ausgebissen hat und will die sechs Hobby-Kriminalisten an Stelle von Scotland Yard ermitteln lassen. Die Pralinen für Sir Eustace Pennyfather waren vergiftet, jedoch aß der Schürzenjäger die dreiste Gabe nicht selber, sondern gab sie an Mr. und Mrs. Bendix weiter. Während Mr. Bendix mit ärztlicher Hilfe den zweifelhaften Genuss überlebte, verzehrte Mrs. Bendix deutlich mehr Pralinen und verstarb. Und weiter als bis zu diesem Punkt ist die Polizei im Wesentlichen nicht gekommen. Moresby stellt dem Kriminalzirkel alle bekannten Fakten zur Verfügung und überlässt die Mitglieder sich selbst. Dieser Beginn machte mich neugierig: Es gibt mehrere Möglichkeiten und die Polizei hat sicher viele Spuren verfolgt. Und doch steht sie mit leeren Händen da. Können die sechs Hobby-Kriminologen da tatsächlich etwas ausrichten? Interessanterweise finden sie durch Gespräche, Indizien und Schlussfolgerungen eine ganze Menge Möglichkeiten heraus. Jeder benennt einen anderen Täter, jeder hängt seine Theorie an anderen Fakten auf und das Chaos scheint perfekt. Vielleicht sah es bei der Polizei ja genau so aus? Wäre da nicht eine Variante, auf die Mr. Chitterwick zur Lösung hinweist. Angesichts der drei Autoren, Krimischriftsteller und Dramatiker im Kriminalzirkel zwickt Berkeley dem gesamten Kriminalroman in die Seite. Er lässt uns über Chitterwick wissen, dass Autoren der Einfachheit halber gerne davon ausgingen, dass ein Fakt nur eine einzige Schlussfolgerung zuließe - folglich die richtige - und damit weitab von der Realität lägen. "So schlimm?" könnte man fragen. Doch die Idee funktioniert hervorragend, denn all die Theorien klingen plausibel, jeder kann den anderen widerlegen und ich hatte jede Menge Spaß am Mitraten. Klar, dass ich von Beginn an selber auf eine bestimmte Lösung zusteuerte und am Ende doch nur halb richtig lag. Der Fall mit den Pralinen ist in doppelter Hinsicht clever gemacht. Zum einen schlicht deshalb, weil es eben ein Whodunit zum Mitraten ist. Zum anderen, weil er so aufgebaut ist, dass er zahlreiche Möglichkeiten zulässt, die der Leser detailliert aufgelistet bekommt. Wie Lars Schafft in seinem Nachwort anmerkt, wird das Verbrechen vor diesem Hintergrund von der schändlichen Gräueltat zum kniffligen Puzzle, ein typisches Merkmal des "Golden Age"-Krimis, wie er feststellt. Für mich wird die Bekanntschaft mit Berkeley Anlass dazu, die Bücherschränke bei Verwandten zu durchforsten. Ich kenne da jemanden mit vielen Krimiklassikern im Regal .... ... ciao... ... bis später also ....

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  • Rezension zu "Der Fall mit den Pralinen" von Anthony Berkeley

    Der Fall mit den Pralinen

    BertieWooster

    15. November 2009 um 19:22

    In diesem Rätselkrimi versucht sich nicht ein Amateurdetektiv an der Lösung eines Mordes, an dem die Polizei gescheitert ist. Es sind gleich sechs Detektive, die sich auf Initiative von Roger Sheringham zu einem Detektivclub zusammengeschlossen haben. Mitglieder sind neben Roger noch ein erfolgreicher Rechtsanwalt, ein Autor von Krimiromanen, eine erfolgreiche Dramatikerin, eine weitere Schriftstellerin und ein schüchterner "normaler" Bürger. Eine Frau ist an vergifteten Pralinen gestorben, die ihr Ehemann aus seinem Club mitgebracht hat. Dort wurden sie ihm von einem anderen Mitglied geschenkt, der es als Werbepräsent erhalten hat. Dieser ist ein Frauenheld und wird als ziemlich unsympathischer Charakter beschrieben. Der Chefinspector schildert den Mitgliedern des Clubs die Fakten und jeder versucht sich an der Lösung. Dabei kommen sechs unterschiedliche Lösungen zutage. Der Autor versucht mit diesem Roman offenbar das Krimigenre zu beleuchten bzw. zu karikieren. Insbesondere gelingt ihm dies bei der Lösung des Krimiautors, bei dem sich der Autor vielleicht sogar selbst auf die Schippe nimmt, da zumindest der Name ähnlich klingt. Jeder bringt bei seinem Lösungsansatz neue Fakten hervor bzw. verknüpft sie mit den bereits bekannten zu einer plausiblen Lösung. Was zunächst jedoch so plausibel erscheint wird dann im weiteren Verlaufe der Geschichte von den anderen widerlegt. Denn oft werden die Fakten so dargestellt und interpretiert, als ob gar keine andere Schlussfolgerung möglich wäre. Insoweit kritisiert der Autor bewusst das Krimigenre und vielleicht auch sich selbst. Da im Verlaufe der Geschichte immer weitere Tatsachen oder vermeintliche Tatsachen ans Licht kommen, gelingt erst am Ende durch die Auswertung sämtlicher Lösungsansätze die überraschende Entlarvung des eigentlichen Täters. Ein interessanter Krimi, der jedoch manchmal bei den Darlegungen der einzelnen Lösungsansätze für meinen Geschmack etwas zu weitschweifig ist. Aber die einzelnen Charaktere und Lösungen sind sehr gut dargestellt. Irgendwie hat mich das Buch an den Film "Eine Leiche zum Dessert" erinnert.

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  • Rezension zu "Der Fall mit den Pralinen" von Anthony Berkeley

    Der Fall mit den Pralinen

    Laupi

    29. January 2008 um 15:45

    Spannender, interessanter Krimi, der mich bis zum Ende überraschen konnte

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