Geständnisse eines Küchenchefs

von Anthony Bourdain 
4,0 Sterne bei65 Bewertungen
Geständnisse eines Küchenchefs
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Positiv (48):
Danny_Berlins avatar

Für jeden der vom Fach ist ein muss, für jeden anderen absolut empfehlenswert!

Kritisch (8):
widder1987s avatar

monotone, aber informelle Geschichten aus den gastromonischen 'Nähkästchchen' - interessant für die, die in dieser Brache verkehren...

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Inhaltsangabe zu "Geständnisse eines Küchenchefs"

Montags keine Meeresfrüchte! Das ist noch eine der harmloseren Gefahren, auf die Anthony Bourdain in seinen gnadenlosen, abgründig witzigen Memoiren hinweist. Von der Strandkneipe bis zum Nobelrestaurant hat er alles durchlebt, was diese wahrhaft heiße Szene zu bieten hat. Ein unvergesslicher Blick hinter die Küchentür und eine abenteuerliche Reise in die dunklen Gefilde der kulinarischen Welt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442455232
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.06.2003
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2013 bei Life Time Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Schnickvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch, das Lust auf Essen macht, zum Ende hin aber etwas zu lang geraten ist. Trotzdem alles in allem eine informative Lektüre.
    Ein Buch, das Lust macht auf's Essen

    Bourdain hat mit seinen "Geständnissen" bei mir vor allem eines bewirkt: dass ich mich mal wieder an einem gute Fond versuchen möchte. Aber auch sonst bietet das Buch einiges. Bourdain bietet uns einen (unterhaltsamen) Einblick in die Restaurantkultur Amerikas. Sehr viel Neues oder gar Skandalöses, wie ich aufgrund der Werbetexte und einiger Rezensionen dachte, bietet "Geständnisse" allerdings nicht, wenn man bei halbwegs klarem Verstand ist.


    Was Bourdain im Kern herausstellt ist, dass es eben NICHT leicht ist, ein Restaurant zu führen oder in der Küche eines Restaurants zu arbeiten. Was er herausstellt ist, dass es ein echter Knochenjob ist. Was er herausstellt ist, dass wir - die Kunden - eine eher romantische Vorstellung dessen haben, was in den Küchen der Restaurants dieser Welt vor sich geht. Mir hat das sehr gefallen, auch wenn mir vieles auch schon klar war, bevor ich das Buch gelesen habe. 

    Trotzdem ist das Buch lesenswert, denn zum einen ist Bourdains Schreibstil angenehm rotznäsig. Zum anderen jammert er nicht herum, sondern beschreibt schlicht Tatsachen. Ganz nebenbei erfährt der Leser einige hilfreiche Küchentipps. Und das ist doch auch ganz angenehme.

    Die "Geständnisse" empfehle ich vor allem all jenen, die nach dem Motto "Wer nix wird wird Wirt" leben und allen ernstes glauben, eine Restaurant, eine Kneipe, eine Bar etc. pp. sei ein Selbstläufer. Ist es nicht und das stellt dieses Buch ein für allemal klar. 

    Mir persönlich wurde das Buch zum Ende hin, obwohl es nur ca. 350 Seiten hat, etwas zu lang. Ich wollte irgendwann nur noch zum Ende kommen, weil Bourdain sich dann irgendwann ein bisschen wiederholt und es mir als Leserin langweilig wurde. Trotzdem bin ich froh, das Buch bis zum Ende gelesen zu haben, weil Bourdain dort auch beschreibt, dass es sehr wohl Restaurants gibt, in denen es völlig anders (und gesitteter zugeht) als in den Restaurants, in denen er gearbeitet hat. Er erhebt also keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, was mir sehr gefiel. Vor allem aber lässt Bourdain die Leser*innen teilhaben an seiner Leidenschaft für's Essen und Kochen - und das ist ansteckend.

    Alles in allem gefiel mir das Buch, es war unterhaltsam, leidenschaftlich und gut geschrieben, nur einen Tick zu lang. 

    Kommentare: 3
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    widder1987s avatar
    widder1987vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: monotone, aber informelle Geschichten aus den gastromonischen 'Nähkästchchen' - interessant für die, die in dieser Brache verkehren...
    Hinter die Kulissen schauend oder 'Wollen Sie wirklich Chefkoch werden?'

    Klappentext: Monags keine Meeresfrüchte! Das ist noch eine der harmloseren Gefahren, auf die Anthony Bourdain in seinen gnadenlosen, abgründig witzigen Memoiren hinweist. Von der Strandkneipe bis zum Nobelrestaurant hat er alles durchlebt, was diese wahrhaft heiße Szene zu bieten hat. Ein unvergesslicher Blick hinter die Küchentür und eine abenteuerliche Reise in die dunklen Gefilde der kulinarischen Welt.

    Fazit: Als mir das Buch auf einen Mängelexemplartisch in die Augen fiel, dachte ich, ein interessantes Werk, welches die Türen zwischen Gästbereich und Angestellten der Gastronimie öffenen wird.

    Aber leider kann Anthony Bourdain mit seinen Geschichten erzählenden Schreibart nicht wirklcih das bieten, was ich erhofft haben: Seine Autobiolgrafie -wenn dies eine sein soll- ist kurzweilig, langarmtig und schlecht mit 'Eckdaten' wie lückenloser dagelegter Lebenslauf mit beruflichen Werdegang bespickt. Es sind viel Situationen detailiert und emotional geschildert würden, trotzdem fehlt diesen Sachbuch der literarisch dick gestonne 'rote Faden' eines Leben, welches der Kulinaria zugeschieben ist. Obwohl das informelle Gerede doch das ein oder andere Geheimnis der New Yorker Küchenjungs und -mädels geluftet hat.

    "Geständnisse eines Küchenchefs" mit knapp 350 Seiten voller Tatendrang, Lehrjahre, Erfanhrungen sammeln und Selbstverwirklichugen in der letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhundert an der Nordwestküste US-Amerikas hat mich nicht überzeugen können, für allen da es viel Fachbegriffe ohne Erklärungen gibt und ich selbst am eigenem Leib die (deutsche) Gastronomie spüren dürft bzw. Einblicke hinter die 'Zutritt verboten'-Schilder versehenen Türen erhalten haben -oder 'was Sie über Restaurants nie wissen wollten'-...2,25 Sterne

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    K
    kassiopeiasternvor 4 Jahren
    Realität in der Küche

    Ich habe erwartet Klatsch und Tratsch zu lesen. Aber erfreulicherweise beschreibt er den harten Alltag in den Sterneküchen weltweit, teilweise nix für zarte Gemüter.

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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Ich liebe diesen langen schlaksigen bösartigen Mistkerl schon seit Jahren und die Art wie er sich durch ferne exotische Länder frißt und säuft. Seine Show "No reservations" (dt. "Eine Frage des Geschmacks" meist auf DMAX gesendet) ist so ein Mittelding zwischen Reise und Kochshow mit viel schrägem Humor und eine der besten Dokus die ich kenne.

    Das Buch trägt genau diese witzige ironische Handschrift handelt aber aus der Zeit bevor Tony ein Fernsehstar wurde - nämlich von seinem Werdegang zum Küchenchef. Sehr gut wird beschrieben wie man Koch wird, wie man eine gute Küche erkennt, wann man was essen sollte, wie eine Küche organisatorisch aufgebaut ist.... Gewürzt werden diese sachlichen Informationen mit zahllosen völlig abstrusen und amüsanten Gschichteln über diese total Irren in den weißen Jacken und was sie so alles anstellen. Man wird es kaum glauben, aber alles ist wahr ich hab selbst derartiges erlebt, als ich mein Geld für das Studium im schweizer Gastgewerbe als Saisonarbeiterin zusammengekratzt habe.

    Für Leute ohne Kochaffinität, die bisher nur einen Blick von außen in eine Restaurantküche geworfen haben, werden wahrscheinlich die vielen Namen der berühmten "alten" Kochkapazunder und die unzähligen Fachausdrücke in französischem Küchenlatein zu viel sein. Alle die als Hobbykoch bereits vom Virus infiziert wurden, sollten dieses Buch jedoch unbedingt lesen um mal die Realität einer großen Küche zu schnuppern.

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 7 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Eine wilde Reise durch die … nein, nicht Nacht, Küchen. Bourdain nimmt uns mit in all die Abgründe zwischen Herd, Spüle und Abzugshaube und erzählt in einem fast atemlosen Stil von vielen Dingen, die wir vielleicht gar nicht wissen wollten. Das liest sich bisweilen rast- und ruhelos, aber doch interessant. Anstrengend wird es nur, wenn dann klar wird, dass eigentlich alle die sich in den Hinterzimmern der Restaurants rumtreiben gewaltig einen an der Klatsche haben und auch Bourdain selbst da keine Ausnahme macht. „Köche regieren die Welt“ lautet sein abschließender Satz, gewissermaßen hat er damit auch nicht unrecht und es entspricht auch dem Weltbild, was die Köche, die ich in meiner Gastro-Laufbahn kennengelernt hab, von sich haben, aber es macht auch nicht sonderlich sympathisch.

    Letztendlich ist es dennoch ein lesenswertes Buch für alle die mal was mit Gastronomie zu tun hatten oder vorhaben sich in diesen Moloch hineinzustürzen. Sie alle finden hier endlos viele Tipps für nahezu jeden Lebens- und Arbeitsbereich. Was mich allerdings etwas störte war neben dem immer arroganter werdenden Tonfall Bourdains vor allem die Menge an französisch bezeichneten Gerichten, die ich zum großen Teil weder kannte noch deren Bedeutung verstand.

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    S
    sanna1311vor 9 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Anthony Bourdain, ein amerikanischer Fernsehkoch, beschreibt in diesem Buch seinen eigenen Werdegang (Biographie) und typische Zustände und Arbeitsabläufe in den Küchen der Restaurants. Seine sehr trockene und teils zynische Art bringt einen oft zum Staunen und Schmunzeln.

    Ich kannte Bourdain aus der Fernsehserie "Eine Frage des Geschmacks" auf DMAX. Da ich seine offene und direkte von Anfang an ser mochte, habe ich mir sein Buh zugelegt und war begeistert! Er schildert nicht nur seinen "verrückten" Lebensweg (Alkohl- und Drogenprobleme inbegriffen), sondern er erzählt auch von typischen Gegebenheiten in alen möglichen Küchen, die er kennengelernt hat. Dabei ist man oftmals erstaunt, wie er selbst über große renommierte Köche Dinge schreibt, die man fast nicht glauben mag :)
    Er macht auch keinen Hehl daraus, dass er selbst nie die Ambitionen und den Ehrgeiz zum Sternekoch entwickelt hat, spricht sich andererseits aber auch positiv über bekannte Sterneköche aus (wenn sie es seiner Meinung nach verdient haben).

    Das Buch ist interessant und locker geschrieben und man ist erstaunt, das man trotzdem immer wieder sofort weiß, was man zuletzt gelesen hat.

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    Ananasringis avatar
    Ananasringivor 9 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Ich hatte mich auf was schön Schockierendes gefreut, mit leichtem Ekelschauer beim nächsten Brunch im Restaurant. Leider nicht. Stattdessen berichtet der Kochhengst (Autor) von seinem mäßig interessanten Werdegang (in Küche und Drogen) und diversen Eskapaden in dritt- bis letztich erstklassigen Brutzelbuden. Langweilt.

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    Pankrazvor 10 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Na, da wird als Zusatztitel "Was sie nie über Restaurants wissen wollten" verwendet. Hmmm... - ich hätte mir ein ekeliges, abscheuliches Buch ausgemalt, Kakerlaken und Ratten in der Küche, die Brigade ähnlich...
    Aber nein, das passiert nicht und darum...
    Es ist nicht schlimm: Das Buch beschreibt den Alltag in der Gastronomie.
    Aber auch...
    Es ist schlimm: Das Buch beschreibt den Alltag in der Gastronomie.

    So gelingt Anthony Bourdain etwas, was nicht leicht ist. Die Mitarbeiter des Gewerbes können sich identifizieren, die Gäste bekommen Verständnis. Das kann nicht schaden, das ist gelungen.
    Die Stichworte der Gastronomie: Stress - Faszination - null Freizeit - Kreativität - Ausgebrannt - Freude - Demütigung - Sarkasmus - Alkohol - Drogen - Freude

    Und das Wichtigste ist und bleibt:
    Mise en place (französisch, deutsch in etwa "An den rechten Ort" gestellt im Sinne von Vorbereitung) ist in der Gastronomie die Vorbereitung eines Arbeitsplatzes, sei es in der Küche, im Restaurant, auf der Etage oder an der Rezeption.
    Perfekte Mise en place-Arbeiten in den verschiedenen Räumlichkeiten und Bereichen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen reibungslosen Servierablauf und erhöhen somit die Produktivität der Servicemitarbeiter bei gleichzeitiger Reduzierung des Stresses. Die Mise en place-Arbeiten hängen im Wesentlichen von der Mahlzeit oder der Veranstaltung ab.
    Copyright Wiipedea

    Ein Buch aus dem Leben, jedem zu empfehlen, der seinen Berufswunsch noch ändern will und dann stressfrei und gelangweilt im Büro sitzen will
    ....
    oder doch ein verrücktes Genie ist.

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    Fightis avatar
    Fightivor 12 Jahren
    Rezension zu "Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain

    Da ich selber aus der Gastronomie komme,
    war dieses Buch ein Brüller für mich!
    Natürlich geht es nicht in jeder Küche so wild zu
    wie Bourdain das schildert,
    aber manchmal reicht es schon nah heran.
    Wie es für einen Nicht-Gastronomen ist,
    das weiß ich natürlich leider nicht.

    Bourdain beschreibt seinen Werdegang und die diversen Küchen in denen er gearbeitet hat und die Leute die er dabei traf.
    Es geht um den harten Ton in der Küche, um Drogen und Stress
    und die Liebe zu einem guten Gericht.

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    Danny_Berlins avatar
    Danny_Berlinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für jeden der vom Fach ist ein muss, für jeden anderen absolut empfehlenswert!
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