Ein Gentleman in Arles

von Anthony Coles 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Ein Gentleman in Arles
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Der Sprecher hat eine angenehm tiefe Stimme, die nie Hektik oder ähnliches aufkommen lässt. Ruhig wird ein ebenso ruhiger Krimi vorgetragen.

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Atmosphärischer Krimi aus der Provence. Urlaubsfeeling plus spannende Ermittlungen, lebendige, authentische Figuren. Toller Auftakt!

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Inhaltsangabe zu "Ein Gentleman in Arles"

Peter Smith hat ein bewegtes Leben als Unternehmensberater, Kunsthistoriker und Geheimdienstler hinter sich. In mittleren Jahren beschließt der Engländer, seiner verregneten Insel den Rücken zu kehren und sich zusammen mit Windhund Arthur in Arles zur Ruhe zu setzen – sein knurriges Temperament sehnt sich nach Sonne, französischem Essen und Ruhe. Doch kaum hat Smith das berühmte Amphitheater nach einem Stierkampf verlassen, wird er niedergeschlagen. Als er zu sich kommt, findet er sich unter einer auffallend gut gekleideten Leiche wieder. Ohne es zu wollen, stolpert er mitten hinein in einen mysteriösen Mordfall ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956393396
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio
Umfang:0 Seiten
Verlag:Audio Media Verlag
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 5 Tagen
    gutes Essen, guter Wein und ein 65 jähriger Ermittler…

    Meine Meinung:

    „Ein Ermittler zwischen Tea Time und Savoir Vivre“ (CD-Cover) -und das trifft es perfekt. Das aber sollte man wissen. Wer hier einen actiongeladenen Mordfall mit Verfolgungsjagd und einem abgeschlossenem Ende erwartet, ist hier falsch.

    Peter Smith ist schon 65 Jahre und hat schon einiges hinter sich gebracht in seinem Leben. Ich fand ihn sehr sympathisch, aber auch sehr mysteriös. Er ist kein Ermittler von Haus aus, sondern eher wider Willen, aber dafür sehr geschickt und vor allem sehr oft den Gegnern eine Nase voraus. Das liegt aber auch an seinen vielen Bekanntschaften, die er im Laufe seinen Lebens kennen gelernt hat und die häufig in irgendeiner Weise hilfreich sein können.

    Ein Gentleman in Arles ist ein Provence Krimi und es geht hier auch sehr viel um die Landschaft, um gutes Essens und vor allem auch um guten Wein. Es gibt gefühlt seitenweise Beschreibungen von Gänge-Menüs und den passenden Weinen.

    Auch eine große Rolle spielt Smiths Hund und die Reaktionen der Menschen auf den Hund, die Reaktionen des Hundes auf die Menschen und natürlich auch alles rund um diesen Hund.

    Der Krimi selbst beginnt zwar umgehend bis zur Auflösung dauert es aber noch mehr als 10 Stunden Hörbuch. Da braucht man schon ein wenig langem Atem.

    Peter Smith hat mir gut gefallen, weil er einfach mal ein ganz anderer Ermittler ist. Seine Vorgehensweise war teilweise sehr überraschend. Manches Mal lief mir alles ein wenig zu glatt, aber irgendwie war immer ein Funken Humor dabei, was mir sehr gut gefallen hat! Manches Mal konnte ich ihn mir aber tatsächlich nicht als einen 65 jährigen Rentner vorstellen.

    Gut vorstellen – im bildlichen Sinne- konnte ich ihn mir dagegen. Der Sprecher verkörperte den rüstigen Rentner mit gewissen, nicht zu verachtenden Fähigkeiten, sehr gut und ließ diesen sehr sympathisch wirken.

    Fazit:

    Alles in allem war es mal etwas Neues. Ein ganz anderer Ermittler mit viel Vergnügen an gutem Essen, an einem guten Wein und langen Spaziergängen mit seinem Hund! „Zwischendurch“ wird mit Hilfe seiner Freunde ermittelt und vielleicht nicht immer ganz legal gehandelt. Aber immer irgendwie mitreißend und letztendlich unterhaltsam!

     (4 / 5)

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    Wedmavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Atmosphärischer Krimi aus der Provence. Urlaubsfeeling plus spannende Ermittlungen, lebendige, authentische Figuren. Toller Auftakt!
    Das nenne ich mal einen spannenden und gut gemachten Krimi!

    Das nenne ich mal einen spannenden und gut gemachten Krimi! Ein wenig Politik, ein wenig Geschichte, sonst viel Lokalkolorit und ein Fall, der sich erst verzweigt, dann aber zu einem schlüssigen Ende kommt, das Raum für Fortsetzungen bietet.

     

    Schön atmosphärisch ist das Ganze: Mehrmals spaziert man mit Peter Smith und seinem Hund Arthur durch die Gassen von Arles, spürt die sommerliche Wärme, lässt die Sonne auf die Haut schienen, und kann auch wie die Einheimischen nachvollziehen, dass zu viel Sonne nicht so gut sein kann, deshalb bleibt man daheim, wie die sympathische ältere Frau, die Smith über die Geschichte der geheimen provenzalischen Bruderschaft erzählt, oder rettet sich in ein gut konditioniertes Restaurant.

     

    Man genießt zudem den leckeren provenzalischen Käse und den Wein, besucht die Restaurants, in denen man sich die Köstlichkeiten der provenzalischen Küche schmecken lässt, trinkt gut gekühlten Rosé aus der Region, besucht die Oper uvm. Urlaubsfeeling garantiert. 

     

    Zudem ermittelt man zusammen mit Peter Smith in mehreren Strängen, in die sich sein Auftrag anfangs fächert: Hier sind die Profi-Schurken, die EU Gelder im großen Stil abzwacken, da ist ein pädophiler Ring. Ein Mafia-Boss aus den Marseiller „erlesenen Kreisen“ kommt zum Essen vorbei und erweist sich als feinfühliger, kultivierter Mann, etc.

     

    Der Protagonist ist schon eine bemerkenswerte Figur. Anfangs kommt er wie ein gewöhnlicher Pensionist von über 65-Jahren daher, der zurückgezogen in seinem kleinen Häuschen mit seinem Hund lebt und sich gern mal auch am Tage einen oder zwei Whiskey oder Wein genehmigt, und sich sonst dem süßen Nichtstun hingibt. Recht bald sieht man, dass Peter Smith noch zu ganz anderen Taten fähig ist und weiß mit bewaffneten Gangstern umzugehen. Er ist sympathisch, aber nicht auf Teufel-komm-raus. Er ist ein Pragmatiker, der der EU-Politik und noch paar anderen Dingen kritisch gegenübersteht. Die Fragen der Moral lassen ihn kalt. Er macht, was zu tun ist, weiß Grenzen zu ziehen, um in Ruhe gelassen zu werden.

     

    Eine neue Liebe findet er auch, eine schöne, kultivierte provenzalische Frau, obwohl er nicht unbedingt danach sucht. Das passt aber gut in die Geschichte.

     

    Alle Figuren sind sehr gut geworden, wie dem wahren Leben entsprungen: so authentisch, lebendig und echt.

     

    Bemerkenswert ist auch die persönliche Reife und tiefe Kenntnis sowohl der englischen als auch der provenzalischen Mentalität, die sich in Personen- und anderen Beschreibungen und Dialogen den Lesern bzw. Zuhörern offenbaren. Auch die Kenntnis der Geschichte und die Art, wie sie den Lesern vermittelt wird, hat mich angenehm überrascht.  

     

    Der Krimi wurde ganz gut gelesen, vllt etwas zu gemütlich und gemächlich. Aber das passte auch. Letztendlich ist es ein Krimi zum Sich-wohl-fühlen. 

     

    Fazit: „Ein Gentleman in Arles“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich habe den in voller Länge genossen. Ein toller Auftakt. Ich hoffe, dass daraus eine lange und erfolgreiche Reihe wird. Verbleibe auf weitere Folgen gespannt und vergebe gern 5 hell leuchtende Sterne.

     #NetGalleyDEChallenge.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der Sprecher hat eine angenehm tiefe Stimme, die nie Hektik oder ähnliches aufkommen lässt. Ruhig wird ein ebenso ruhiger Krimi vorgetragen.
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