Anthony Coles Ein Gentleman in Arles

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Inhaltsangabe zu „Ein Gentleman in Arles“ von Anthony Coles

Peter Smith hat ein bewegtes Leben als Unternehmensberater, Kunsthistoriker und Geheimdienstler hinter sich. In mittleren Jahren beschließt der Engländer, seiner verregneten Insel den Rücken zu kehren und sich zusammen mit Windhund Arthur in Arles zur Ruhe zu setzen – sein knurriges Temperament sehnt sich nach Sonne, französischem Essen und Ruhe. Doch kaum hat Smith das berühmte Amphitheater nach einem Stierkampf verlassen, wird er niedergeschlagen. Als er zu sich kommt, findet er sich unter einer auffallend gut gekleideten Leiche wieder. Ohne es zu wollen, stolpert er mitten hinein in einen mysteriösen Mordfall ...

Atmosphärischer Krimi aus der Provence. Urlaubsfeeling plus spannende Ermittlungen, lebendige, authentische Figuren. Toller Auftakt!

— Wedma

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  • Das nenne ich mal einen spannenden und gut gemachten Krimi!

    Ein Gentleman in Arles

    Wedma

    08. May 2018 um 19:46

    Das nenne ich mal einen spannenden und gut gemachten Krimi! Ein wenig Politik, ein wenig Geschichte, sonst viel Lokalkolorit und ein Fall, der sich erst verzweigt, dann aber zu einem schlüssigen Ende kommt, das Raum für Fortsetzungen bietet.  Schön atmosphärisch ist das Ganze: Mehrmals spaziert man mit Peter Smith und seinem Hund Arthur durch die Gassen von Arles, spürt die sommerliche Wärme, lässt die Sonne auf die Haut schienen, und kann auch wie die Einheimischen nachvollziehen, dass zu viel Sonne nicht so gut sein kann, deshalb bleibt man daheim, wie die sympathische ältere Frau, die Smith über die Geschichte der geheimen provenzalischen Bruderschaft erzählt, oder rettet sich in ein gut konditioniertes Restaurant.   Man genießt zudem den leckeren provenzalischen Käse und den Wein, besucht die Restaurants, in denen man sich die Köstlichkeiten der provenzalischen Küche schmecken lässt, trinkt gut gekühlten Rosé aus der Region, besucht die Oper uvm. Urlaubsfeeling garantiert.    Zudem ermittelt man zusammen mit Peter Smith in mehreren Strängen, in die sich sein Auftrag anfangs fächert: Hier sind die Profi-Schurken, die EU Gelder im großen Stil abzwacken, da ist ein pädophiler Ring. Ein Mafia-Boss aus den Marseiller „erlesenen Kreisen“ kommt zum Essen vorbei und erweist sich als feinfühliger, kultivierter Mann, etc.   Der Protagonist ist schon eine bemerkenswerte Figur. Anfangs kommt er wie ein gewöhnlicher Pensionist von über 65-Jahren daher, der zurückgezogen in seinem kleinen Häuschen mit seinem Hund lebt und sich gern mal auch am Tage einen oder zwei Whiskey oder Wein genehmigt, und sich sonst dem süßen Nichtstun hingibt. Recht bald sieht man, dass Peter Smith noch zu ganz anderen Taten fähig ist und weiß mit bewaffneten Gangstern umzugehen. Er ist sympathisch, aber nicht auf Teufel-komm-raus. Er ist ein Pragmatiker, der der EU-Politik und noch paar anderen Dingen kritisch gegenübersteht. Die Fragen der Moral lassen ihn kalt. Er macht, was zu tun ist, weiß Grenzen zu ziehen, um in Ruhe gelassen zu werden.   Eine neue Liebe findet er auch, eine schöne, kultivierte provenzalische Frau, obwohl er nicht unbedingt danach sucht. Das passt aber gut in die Geschichte.   Alle Figuren sind sehr gut geworden, wie dem wahren Leben entsprungen: so authentisch, lebendig und echt.   Bemerkenswert ist auch die persönliche Reife und tiefe Kenntnis sowohl der englischen als auch der provenzalischen Mentalität, die sich in Personen- und anderen Beschreibungen und Dialogen den Lesern bzw. Zuhörern offenbaren. Auch die Kenntnis der Geschichte und die Art, wie sie den Lesern vermittelt wird, hat mich angenehm überrascht.     Der Krimi wurde ganz gut gelesen, vllt etwas zu gemütlich und gemächlich. Aber das passte auch. Letztendlich ist es ein Krimi zum Sich-wohl-fühlen.    Fazit: „Ein Gentleman in Arles“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich habe den in voller Länge genossen. Ein toller Auftakt. Ich hoffe, dass daraus eine lange und erfolgreiche Reihe wird. Verbleibe auf weitere Folgen gespannt und vergebe gern 5 hell leuchtende Sterne.  

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