Anthony Doerr All the Light We Cannot See

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Inhaltsangabe zu „All the Light We Cannot See“ von Anthony Doerr

Alles Licht, das wir nicht sehen

— Saralonde
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  • Alles Licht, das wir nicht sehen

    All the Light We Cannot See
    Saralonde

    Saralonde

    10. November 2015 um 14:35

    Zwei Teenager an zwei verschiedenen Orten in einer schlimmen Zeit, dem 2. Weltkrieg. Die blinde Marie-Laure lebt mit ihrem Vater, einem Schlosser, in Paris, muss aber mit ihm nach Saint Malo zu ihrem Großonkel fliehen. Dort baut ihr Vater ihr zur Orientierung ein Modell der Umgebung mit jedem einzelnen Haus, wie sie es auch schon von ihrer Nachbarschaft in Paris hatte. Werner Pfennig wächst mit seiner jüngeren Schwester Jutta in einem Waisenhaus im Ruhrgebiet auf, wo sie eine französische Betreuerin haben. Werner hat eine Gabe für alles Elektronische, insbesondere Radiotechnik, und baut ein kleines Radio, über das er und seine Schwester die an Kinder gerichtete Wissenschaftssendung eines unbekannten Franzosen hören. Lange ist unklar, ob und inwiefern es eine Verbindung zwischen den beiden Jugendlichen gibt. Erzählt wird der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Die erste Ebene ist 1944 angesiedelt, Marie-Laure ist während der Belagerung von Saint Malo allein im Haus ihres Großonkels, Werner ist Soldat und mit seiner Kompanie in einem Hotel in derselben Stadt gelandet. Die zweite Ebene setzt in den dreißiger Jahren ein und bewegt sich langsam aber sicher auf die erste Ebene zu. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist ein wenig verwirrend, jedoch durch die Jahreszahl zu Beginn der Kapitel gut zu unterscheiden. Der Roman ist nichts für Leser, die eine schnelle Entwicklung mögen, die Geschichte entfaltet sich in einem sehr langsamen Tempo in einer sehr bildhaften Sprache mit vielen Beschreibungen. Obwohl ich nun wahrlich kein Action-Fan bin, muss ich gestehen, dass das Buch auch für mich seine Längen hatte und ich gelegentlich schon dachte, dass es nicht hätte ganz so ausführlich ausfallen müssen. Das ist auch der Grund, warum ich dem Roman nur vier von fünf Sternen geben kann. Andererseits bewirkt die langsame Erzählweise, der epochale Charakter des Buches auch, dass man am Ende des Buches wirklich überwältigt ist, es ist die Art von Buch, wo man am Schluss ein paar Tränchen verdrückt. Die Geschichte selbst ist äußerst komplex und genial konstruiert. Die Verbindung zwischen den Hauptpersonen bleibt lange unklar, der Aha-Effekt, wenn sie deutlich wird, ist jedoch groß. Die Charaktere sind von der Art, dass man mit ihnen mitfiebert. Die Schilderungen von Werners Zeit in der Napola-Schule haben mich besonders mitgenommen, sein bester Freund wird dort misshandelt, ich habe richtig mitgelitten. Ein lesenswertes Buch mit einer mal ganz anderen Weltkriegsgeschichte. Zum Hörbuch: Ich habe mich für die von Julie Teal gelesene Ausgabe entschieden, da ich britische Sprecher bevorzuge. Sie macht ihre Sache sehr gut, eine angenehme Sprecherin.

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