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Rezension zu "Skindancer: Magisches Tattoo" von Anthony Francis

magisch
evengelvor 5 Jahren

In diesem Buch geht es um Dakota Frost, sie ist ein Skindancer, eine magische Tätowiererin, deren außergewöhnliche Kunstwerke lebendig werden. Hexen, Gestaltwandler, Werwölfe und Vampire in einem zusammen gefasst. Das tolle an dem Buch fand ich, das die Protagonistin kein bestimmtes Wesen war, sondern eigentlich normal, nur mit magischen Fähigkeiten. Sie ist eine starke selbstbewusste Frau. Es gibt eine Szene im Buch, da hat es mich am ganzen Körper frösteln lassen, weil der Autor es so beschrieben hat, das es mir selbst schon, allein vom lesen, weh tat. Er hat kleinste Details sehr raffiniert und gekonnt in Szene gesetzt. Ich bin jedenfalls total begeistert von dem Buch und würde es immer wieder lesen. Zum Ende hin, dachte ich eigentlich das es anderst ausgehen würde, warum, will ich nicht verraten. Ich find es sehr schade das es von diesem Autor kein weiteres Buch gibt. Ich könnte mir dafür sogar sehr gut eine Fortsetzung vorstellen. Für mich ein Monats TOP!!!

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Rezension zu "Skindancer: Magisches Tattoo" von Anthony Francis

Rezension zu "Skindancer: Magisches Tattoo" von Anthony Francis
Wir-Lesenvor 7 Jahren

Dakota Frost, Tattoo-Trägerin und –Stecherin aus Leidenschaft, auffällig durch ihren auffälligen Irokesenschnitt, stolpert Hals über Kopf in ein Abenteuer, auf das sie sich nie einlassen wollte. Sie ist eine Skindancerin, das heißt sie hat die Lizenz, magische Tattoos zu stechen. Ihr nächster Kunde, ein Werwolf, verlangt von ihr, ihm ein altes Nazimotiv zu stecken, dass seine wölfische Seite bändigen soll. Aber stimmt das auch?
Dakota bleibt keine Wahl, als ihre Exfreundin Savannah um Hilfe zu bitten. Die ist mittlerweile Vampirqueen in ihrem Viertel und fühlt sich sichtlich wohl in ihrem neuen Leben: obwohl gerade das der Grund war, aus dem Dakota sich von ihr getrennt hat.
Geleichzeitig erschüttert eine Serie grausiger Morde die Stadt. Irgendjemand jagt Menschen mit magischen Tattoos, ein Dutzend Opfer gibt es bereits, und die Polizei tappt im Dunkeln. Sie wissen nur, dass Dakota die nächste sein könnte und versuchen, sie zu beschützen. Schließlich könnte sie ihnen helfen, die Tattoodiebe zu fassen, die den Menschen die bemalte Haut vom Körper schneiden. Was wollen sie damit? Wozu brauchen sie die magischen Tattoos? Wer sind sie? Und ist Dakota vielleicht in größerer Gefahr als sie angenommen hat?
Und vor allem: sind die Tattoos etwa zu mehr fähig, als sie angenommen hat?

Meine Meinung:
Skindancer - Magisches Tattoo ist mir zunächst durch sein düster-schönes Cover aufgefallen, ein schwarz glänzendes Drachentatto mit blutroten Augen auf schwarzem Grund, darin der Titel in silberweiß. Der Autorenname recht dezent im unteren Drittel. Es wirkt edel und passt gleichzeitig perfekt zur Geschichte, was man nicht von jedem Cover sagen kann.
Die Protagonistin Dakota ist erfrischend anders. Sie ist groß, schrill und fällt durch ihren außergewöhnlichen Kleidungsstil und ihren bunten Irokesenschnitt auf. Sie ist taff, klug und weiß, ihre spitze Zunge einzusetzen. Sie gibt sich stark und überlegen, doch diese Fassade bröckelt innerlich stark, als sie auf ihre Exfreundin Savannah trifft. Es war sehr angenehm zu lesen, dass sie mal nicht das schüchterne Mädchen ist, dass zufällig in das Geschehen stolpert, sondern eine außergewöhnliche Frau, die durch ihre Beruf und Ruf von Anfang an mittendrin steckt. Die anderen Figuren bleiben leider ein wenig blass.
Der Schreibstil ist locker und passt sich Dakotas Charakter und Ausdrucksweise an, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Er gibt der Geschichte eine leichte sarkastische Note, die für Humor und Schmunzeln sorgt. Das Tempo ist durch den lockeren Schreibstil angenehm flott. Manchmal stockt die Geschichte ein wenig, lässt sich aber alles in allem gut durchlesen und überzeugt durch Dakotas gewissen Charme und die Spannung des Plots.
Skindancer überzeugt durch eine erfrischende Protagonistin, einen humorvollen Ton gemischt mit einer gehörigen Prise Spannung und der interessanten Idee der magischen Tattoos, die in einer Nebengeschichte in einen Kriminalfall gesteckt wurde. Das Buch hat wirklich alles, was man sich wünschen kann: Magie, Liebe, Kummer, Verbrechen, Ermittlungen, Verschwörungen, Lügen, Verräter.
4 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Figuren ½ Punkt, Idee 1 Punkt, Plot ½ Punkt, Sprache 1 Punkt

ForeverAngel aus dem Team von Wir Lesen

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Rezension zu "Skindancer: Magisches Tattoo" von Anthony Francis

Rezension zu "Skindancer: Magisches Tattoo" von Anthony Francis
AusZeit-Magvor 7 Jahren

4,5 Punkte für spannende Urban Fantasy!

Inhalt

Dakota Frost ist Tätowiererin und wohl selbst ihre beste Werbung, denn ihr Körper ist mit Tattoos bedeckt – mit mächtigen, magischen Tattoos, die sich auf der Haut bewegen und lebendig werden können. Sie wird von der Polizei um Hilfe gebeten, einen Killer zu finden, der seinen Opfern die Haut und somit ihre magischen Tattos stiehlt. Obwohl auch Dakota in das Beuteschema des Killers passt, hilft sie, die möglichen Opfer zu warnen und wird selbst zum Ziel …

Einschätzung

Rasant, erfrischend, fesselnd, magisch!

„Skindancer“ hat mich wirklich extrem positiv überrascht. Die Idee mit den magischen Tattoos, die lebendig werden können, finde ich einfach nur genial. Obwohl es sich hier um Urban Fantasy handelt, ist die Welt, in der Dakota lebt, nur einen Tick anders als die reale. Man wird von Beginn an in diese Welt hineingeworfen, ohne seitenlange Erklärungen und ich fand es sehr schön, diese andere Welt Step by Step entdecken zu dürfen.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm flüssig. Er hält sich nicht lange mit lästigen Details auf, die dem Buch nur unnötige Längen verpassen würde, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche, das er dem Leser kurz, knapp und verständlich schildert. Die Story an sich war gut durchdacht, spannend und rasant erzählt – ich fühlte mich wirklich sehr gut unterhalten.

Zudem ist der Humor einfach göttlich. Ein wenig zynisch und auf jeden Fall ziemlich sarkastisch. :) (Autoaufkleber des FBI “Osama bin Laden hasst dieses Auto”)

Aber auch die Heldin ist so gar nicht „Mainstream“. Dakota ist eine ein Meter neunzig große, gut aussehende Frau und ihr Körper ist übersät mit magischen Tattos. Sie hat ein loses Mundwerk, trägt eine Mohawk-Frisur, fährt eine Vespa, hat eine Ex-Freundin, die eine Vampirin ist – ist aber auch Männern nicht abgeneigt. Kurz: Dakota ist ganz und gar nicht so, wie man es von weiblichen Heldinnen gewöhnt ist und gerade dies macht den Charme dieses Buches aus. Toll!

Auch die übrigen Charaktere sind interessant, bleiben jedoch eher ein wenig im Hintergrund. Hier bestünde vielleicht noch Potential für die Folgebände.

Fazit

Eine fesselnde Geschichte mit viel Magie, tollem sarkastischen Humor, rasanter Spannung und einer Heldin, die alles andere als gewöhnlich ist, die man jedoch sofort ins Herz schließt.

Ich gebe 4,5 Sterne für dieses tolle Urban Fantasy-Buch und kann jedem, der „Anita Blake“ oder die „Schwestern des Mondes“ in seinem Bücherregal stehen hat und der auch mal auf eine Liebesgeschichte verzichten kann, dieses Buch nur empfehlen! (T.S.)

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