Anthony Ham Lonely Planet Reiseführer Norwegen

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Inhaltsangabe zu „Lonely Planet Reiseführer Norwegen“ von Anthony Ham

„Wenn man von der Sonne spricht“, sagt ein norwegisches Sprichwort, „dann scheint sie“. Mit der rundum aktualisierten Neuauflage von Lonely Planet "Norwegen", dem Kultreiseführer für Individualreisende, entdecken deutschsprachige Traveller das skandinavische Königreich auf eigene Faust – und bei jedem Wetter. Lonely Planet „Norwegen“ bringt reisepraktische Informationen für jedes Budget, plus alles, was man wissen muss über das Heimatland von Henrik Ibsen, Roald Amundsen und A-ha. Spektakuläre Fjorde und dramatische Gletscher unter der Mitternachtssonne, Weltklasse-Museen neben Stabkirchen und Osloer Szenekneipen. Für Globetrotter, die unabhängig unterwegs sein wollen, gibt es neben den Highlights auch viel Sehenswertes abseits der Touristenpfade. Dazu Unterkünfte und Restaurants für jeden Geldbeutel: von einfachen Berghütten über historische Holzhaus-B&Bs zu schicken Hotels mit Fjordblick, von Unterwasser-Pubs über rustikale Hafenrestaurants mit norwegischer Hausmannskost zum Osloer Gourmettempel mit zwei Michelinsternen. Mit Liebe zum Detail haben die Autoren die Reisetipps zusammengetragen und alles unabhängig recherchiert: Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, Reiserouten und Verkehrswege, Kunst und Architektur, Geschichte und Kultur. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten, ein Farbkapitel zu den Highlights, ein Glossar und -damit Sie gut durch das Land kommen- einen Sprachführer. Sie möchten nach Norwegen? Ob Backpacker, Pauschalreisender oder 5-Sterne-Tourist - mit dem Lonely Planet im Rucksack oder Handschuhfach sind Sie garantiert bestens gerüstet für ein Land, das durch und durch cool ist.
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  • Wenig Bildmaterial, dafür aber unglaublich informativ

    Lonely Planet Reiseführer Norwegen

    ForeverAngel

    24. January 2016 um 13:41

    Ich kann mich noch gut erinnern, dass bei uns zuhause oft Schnee an Weihnachten lag. Dass es kalt war, wir unsere Getränke auf dem Balkon kühlten. Dass mein Bruder und ich einen Schneemann bauten während unsere Eltern das Essen für den Heiligen Abend zubereiteten. Dass wir nur mit Mütze und Handschuhe auf die Weihnachtsmärkte gehen konnten. In diesem Jahr sind uns Touristen in Shorts und T-Shirt auf den Weihnachtsmärkten begegnet und unser Glühwein wurde von Wespen umschwirrt. Ja, Wespen. Ende Dezember. Keiner wollte so richtig in Weihnachtsstimmung kommen. Da begangen die ersten Tagträumerein. Einmal Weihnachten in Norwegen feiern, im tiefsten Winter. Die Nordlichter sehen. Eingehüllt in warme Decke mit einem Pferdeschlitten oder Hundeschlitten fahren. Durch unberührte weiße Schneelandschaften wandern, Schneemänner bauen, Schlitten fahren. Abends den Kamin anzünden. Einfach Weihnachten von damals wieder aufleben lassen.  Aus den Tagträumereien wurden bald konkrete Pläne, also musste ein Reiseführer her. Mit Norwegen hatten wir uns bislang noch nicht beschäftigt. Meine erste Wahl fiel auf den Lonely Planet Norwegen. Es sind leichte Taschenbücher, sehr kompakt, voller Kartenmaterial und Informationen. Ganz grob unterteilt ist der Reiseführer in vier Themen: Reiseplanung, Reiseziele, Norwegen verstehen, Praktische Informationen. Die Reiseziele sind dann zur besseren Übersicht noch einmal nach Regionen aufgeteilt:   Oslo, Südnorwegen, Mittelnorwegen, Bergen & die südwestlichen Fjorde, Westliche Fjorde, Trondelag, Nordland, Der hohe Norden, Svalbard Besonders nützlich finde ich die Abschnitte "Norwegen verstehen" und "praktische Informationen". Hier findet man alles rund um die Norwegische Küche, die Geschichte des Landes, Kunst und Architektur, Verkehrsmittel, die Sprache, Umweltprobleme und einiges mehr. Diese Abschnitte würde ich unbedingt lesen, um sich richtig auf den Urlaub vorzubereiten.  Allerdings muss ich sagen, dass ich Fotos vermisse. Dieser Lonely Planet geht extrem sparsam mit Bildmaterial um. Es gibt eine Handvoll unter der Rubrik "Top 15" und ein paar im Kapitel "Spektakuläres Norwegen". Die restlichen ca. 420 Seiten sind komplett bilderlos, was das Lesen auf Dauer anstrengend macht. Der Lonely Planet Norwegen ist - zumindest für mich - kein Reiseführer zum Stöbern und fürs Ideensammeln. Es ist einer, der dann zum Einsatz kommt, wenn man schon sehr konkret weiß, in welche Städte man möchte, um dann zu planen, was man in der Umgebung unternehmen, wo man essen und schlafen kann. Hier gibt es mehrere Alternativen für unterschiedliche Budgets und Interessensschwerpunkte. Dafür ist er einfach großartig, weil sich auf den Seiten unfassbar viele Informationen tummeln.  Der Lonely Planet Norwegen Reiseführer ist einer, den man unbedingt mit in den Urlaub nehmen sollte. In ihm stecken so viele Informationen, dass man einiges sicher noch mal nachschlagen möchte. Seien es nun Vokabeln auf der Speisekarte, Adressen von Sehnswürdigkeiten / Restaurants / Hotels, Telefonnummern. Wer sich inspirieren lassen möchte, greift besser auf einen anderen Reiseführer mit mehr Fotos zurück. Wer schon weiß, wohin es gehen soll und konkret planen möchte, der ist beim Lonely Planet Norwegen genau richtig.  Wenn ich dieses Jahr tatsächlich über Weihnachten mit meiner Familie nach Norwegen fahre, dann kommt dieses Büchlein auf jeden Fall mit, dan möchte ich es nicht missen.  (c) Books and Biscuit

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