Anthony Horowitz Der Fall Moriarty

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Inhaltsangabe zu „Der Fall Moriarty“ von Anthony Horowitz

Die Londoner Unterwelt ist in Aufruhr, die Gerüchteküche brodelt: Der gefürchtete amerikanische Gangster Clarence Devereux will seine Geschäfte nach England ausdehnen. Auch Professor Moriarty, einst der große Gegenspieler Sherlock Holmes , soll seine Hände im Spiel haben aber ist er nicht tragisch ums Leben gekommen? Und welche Rolle spielt der undurchsichtige Detektiv Chase? Der Machtkampf der Giganten des Verbrechens fordert seine Opfer als in London eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, macht sich Inspector Jones von Scotland Yard daran, die Machenschaften des Amerikaners aufzudecken. Eine blutige Spur führt von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market. Kann es sein, dass Moriarty doch noch lebt? Ganz in der Tradition seines Sherlock-Holmes-Romans "Das Geheimnis des weißen Bandes" schickt Anthony Horowitz erneut die Ermittler von Scotland Yard auf Verbrecherjagd. Sherlock Holmes findet in Athelney Jones einen würdigen Nachfolger.

Ein absolut genialer Roman! Spannend bis zum Ende - unbedingt empfehlenswert!

— RosaRomy
RosaRomy

Ein Sherlock Holmes Roman ganz ohne Sherlock, aber trotzdem grandios. Ein Meisterwerk !!! Sir Arther Conan Doyle wäre stolz !!!

— Tom_Read4u
Tom_Read4u

Nicht so gut wie sein Vorgänger und Inspector Jones kann sich bemühen, wie er will, Holmes Schuhe sind zu groß für ihn.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Ambiente und Sprachstil gut getroffen, die Figuren haben mich leider nicht ganz überzeugt.

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Konnte mich leider nicht so begeistern wie der Vorgänger

— Seitentaenzerin
Seitentaenzerin

Anders als erwartet - überzeugt gerade deshalb!

— Aniday
Aniday

ich hatte mir mehr erhofft - das Ende enttäuscht mich und passt nicht zur restlichen Handlug ....

— VirginiaE
VirginiaE

Wirklich lesenswert. Das Ende (eine echte Überraschung)wirkte jedoch sehr von einem ganz bestimmten Agatha Christie Krimi abgeguckt.

— Snordbruch
Snordbruch

Tolles Buch. Lesenswerte Story mit überraschendem Ende.

— Daywalkerin1979
Daywalkerin1979

Meine Skepsis wurde nicht bestätigt. Lässt man sich mal auf den Anfangsdreh ein, ein Vergnügen!

— maxplattner3
maxplattner3

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  • [Rezension #54] Der Fall Moriarty

    Der Fall Moriarty
    KiraNear

    KiraNear

    01. September 2017 um 00:33

    Name: Der Fall MoriartyAutor: Anthony HorowitzGenre: Krimi, ActionPreis: € 19,80Seiten: 341 SeitenSprache: DeutschErscheinungsjahr: 2014ISBN: 978-3-458-17612-1Verlag: Insel Verlag BerlinRückentext:Die Londoner Unterwelt ist in Aufruhr: Der gefürchtete amerikanische Gangster Clarence Devereux will seine Geschäfte nach England ausdehnen. Auch Professor Moriarty soll seine Hände im Spiel haben. Es beginnt ein gnadenloser Machtkampf, der schon bald seine Opfer fordert ... Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Ich muss gleich einen kleinen Dämpfer setzen, denn ich halte sowohl den Rückentext, als auch die Kurzbeschreibung innerhalb des Buches für eher ungeeignet und ich habe das Buch auch nur geholt, da ich als Holmes Fan doch neugierig wurde. Allerdings ist der Fehler beim Rückentext der, dass er viel zu viel verspricht, was das Buch doch nicht hält. Und die Kurzbeschreibung spoilert viel zu sehr, als dass ich sie hier in dem Blogeintrag hätte verwenden können.Dennoch ist das Buch ziemlich interessant. Man begleitet den jungen, amerikanischen Detektiv Chase, der nach England reist und den Gangster Devereux verfolgt. Dieser möchte sich mit Professor Moriarty treffen, doch dieser fällt in den Wasserfall. Er und ein lokaler Kollege der Polizei sehen darin ihre einmalige Chance, dennoch werden ihnen dabei immer mehr und mehr Steine in den Weg gelegt, die ihnen alles nur noch schwerer machen ... und keiner möchte über Devereux reden. Wer hat da alles seine Finger drin und vor allem: Wie tief?So in etwa würde ich das Buch beschreiben, denn es spoilert weder, noch verspricht es zu viel. Denn Moriarty spielt in diesem Buch eine sehr geringe Rolle, dafür, dass mit ihm geworben wird. Aber man kann nicht enttäuscht sein, es wirkt zwar wie Clickbait, aber zumindest spielt er am Anfang eine ziemlich starke Rolle. Es lohnt sich dennoch, das Buch zu lesen, da es besonders von der Erzählart her lebendig und krimilastig ist. Besonders der örtliche Polizist ist ein ziemlich guter Ermittler und man schließt ihn sehr schnell ins Herz. Ernsthaft, der Mann hat defintiv eine bessere Stellung mit einem höheren Gehalt verdient bei seinem Können! Das Buch ist zwar nicht von Doyle selbst geschrieben worden, dennoch kann man das Buch lesen bzw zum Lesen empfehlen. Man kann es gut zum "Sherlock Holmes - Sideuniverse" dazuzählen, wie die Young Sherlock Geschichten oder andere. Gehören nicht zum Canon, sind aber trotzdem sehr gut. Leseprobe:The Times, London, 24. April 1891LEICHE IN HIGHGATE GEFUNDENDie Polizei hat offenbar keine Erklärung für einen besonders brutalen Mord in der Nähe der Merton Lane in der sonst so lieblichen und stillen Gemeinde Highgate. Der Tote, ein junger Mann Anfang zwanzig, ist in den Kopf geschossen worden, aber von besonderem Interesse für die Polizei ist die Tatsache, dass seine Hände gefesselt waren. Inspektor George Lestrade, der die Ermittlungen leitet, neigt deshalb zu der Ansicht, dass die schreckliche Tat die Form einer Hinrichtung hatte und möglicherweise in Zusammenhang mit den Unruhen steht, die Londons Straßen kürzlich erschüttert haben. Nach seinen Angaben handelt es sich bei dem Opfer um Jonathan Pilgrim, einen Amerikaner, der in einem privaten Club in Mayfair gewohnt hat und aus geschäftlichen Gründen in der Hauptstadt gewesen sein soll. Scotland Yard hat Kontakt mit der amerikanischen Botschaft aufgenommen, aber die Heimatadresse des Toten konnte bislang noch nilcht festgestellt werden und es kann Wochen dauern, bis sich etwaige Angehörige melden. Die Ermittlungen dauern an. Fazit:Nun, abgesehen von dem leicht verwirrenden Titel ist es wirklich ein Buch, das sich lohnt. Nur in der Mitte der Geschichte hatte ich zeitweise das Gefühl, dass es sich etwas in die Länge zieht und auch etwas von seiner Spannung eingebüßt hat. Man könnte es mit einer nach unten geöffneten Parabel vergleichen: An Anfang fängt es hoch an, gegen Mitte geht es ein Stück runter und dann reißt es wieder nach oben. Ich hatte schon mehrere Bücher, bei denen mir der Rückentext mehr versprochen hat, was das Buch gehalten hat und das Buch war jedes Mal ein Desaster. Doch das war bei diesem Buch nicht der Fall, im Gegenteil. Es hat mir sogar so gut ingesamt gefallen, dass ich es mir hinterher als E-Book gekauft habe, da ich das Buch, das ich gelesen habe, zufällig in der Bibliothek gefunden und mir dort ausgeliehen hatte. Aber ja, wie gesagt, die Beschreibungen, die außerhalb und innerhalb des Buches zur Story stehen, sind in meinen Augen ziemlich unpassend. Daher gebe ich dem Buch insgesamt 4 Rubine und empfehle es jedem Sherlock Holmes Fan, es ist mal ein wenig was anderes, eine Detektivgeschichte zu lesen, die zwar in der Zeit, aber ganz besonders ohne Holmes und Watson auskommt.

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  • Moriarty

    Der Fall Moriarty
    butterflyinthesky

    butterflyinthesky

    27. April 2017 um 17:26

    Synopsis:Sherlock Holmes is dead. Days after Holmes and his arch-enemy Moriarty fall to their doom at the Reichenbach Falls, Pinkerton agent Frederick Chase arrives in Europe from New York. The death of Moriarty has created a poisonous vacuum which has been swiftly filled by a fiendish new criminal mastermind who has risen to take his place. Ably assisted by Inspector Athelney Jones of Scotland Yard, a devoted student of Holmes's methods of investigation and deduction, Frederick Chase must forge a path through the darkest corners of the capital to shine light on this shadowy figure, a man much feared but seldom seen, a man determined to engulf London in a tide of murder and menace.My thoughts and opinion:I did not finish this book. I read it about half way through (maybe a bit more) and found it so GODDAMN BORING. It was no page turner - unfortunately. I love everything with Sherlock but this was bad. No thanks.

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  • Mehr Mut zur dramaturgischen Lücke

    Der Fall Moriarty
    Makollatur

    Makollatur

    Die Legende lebt weiter. Nach dem mysteriösen Tod sowohl Sherlock Holmes’ als auch seines großen Widersachers James Moriarty in den Reichenbachfällen in den Schweizer Alpen scheint die Welt des britischen Empire mehr denn je von den kriminellen Mächten der Unterwelt bedroht. Denn das plötzliche Vakuum, das durch das Verschwinden dieser beiden Pole entsteht, lädt nur allzu sehr dazu ein, gefüllt zu werden. Dieses Ziel verfolgt der amerikanische Gangster-Boss Clarence Devereux, der sich anschickt, sein eigenes Imperium der Dunkelheit durch jenes Moriartys zu erweitern. In dieser Situation treten zwei Agenten auf den Plan, die es sich zur Lebensaufgabe machen, die Pläne Devereux‘ zu durchkreuzen. Auf der einen Seite steht der Polizist und Beamte Scotland Yards, Athelney Jones, auf der anderen der Amerikaner und Gesandte der Detektei Pinkerton, Frederick Chase. Jones, der bereits mehrfach Kontakt mit dem legendären Sherlock Holmes hatte, übernimmt dabei dessen Rolle, während Chase als Chronist und Nebendarsteller auftritt. In der Manier der Geschichten Dr. Watsons wird von dem Kampf der beiden Gesetzeshüter gegen die größte kriminelle Organisation ihrer Zeit berichtet. Häufig wird dabei auf bereits existierende Geschichten des Meisterdetektivs Bezug genommen, der Geist Sherlock Holmes‘ liegt omnipräsent in der Luft. Gespickt mit einer Prise Action und der nötigen Portion Spannung gelingt es Horowitz nach seinem Bestseller Das Geheimnis des weissen Bandes erneut, das Lebensgefühl des viktorianischen England aufleben zu lassen. Dennoch vermag Der Fall Moriarty nicht ganz an die Genialität und Originalität seines Vorgängers anzuknüpfen. Es sind aber hier Einzelheiten, die als Störfaktoren ins Auge stechen: beispielsweise soll es den Protagonisten möglich sein, über eine Distanz von etwa fünfzig Metern auf einer sehr belebten Straße das ungefähre Alter eines Mannes zu bestimmen, der sich in einer Ecke einer Kutsche versteckt. Darüber hinaus soll dieser Mann auch noch hustend zu vernehmen sein. Gleiches gilt für eine spätere Geiselnahme, bei der die Übergabe heimlich, still und leise an einem durch Fackeln hell erleuchteten Friedhof stattfindet. Neben diesen und weiteren unlogischen Einschüben und Szenenbildern geraten auch manche Figuren etwas blass oder arg stereotypisch. Es drängt sich der Gedanke auf, dass in einigen Momenten unbedingt Bezüge zwischen der Geschichte und den bekannten Stories Arthur Conan Doyles hergestellt werden müsste, damit der Leser auch nicht vergisst, womit er es zu tun hat. Dadurch verliert der Text leider etwas an eigener Stärke, die er durchaus besitzt. Dies wird vor allem durch das Ende und den Epilog deutlich. In Form einer dramatischen Wende wird der Leser aus seiner Komfort-Zone herausgerissen und vor neue, überraschende Fakten gestellt. Der Mut und der Wille hierzu fehlt leider an anderer Stelle häufig, dennoch bleibt der Text für Fans des gepflegten Kriminalromans äußerst attraktiv.

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    • 2
  • Durchaus gelungen, aber nicht so gut wie sein Vorgänger

    Der Fall Moriarty
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Sie wohnen in einem der oberen Stockwerke in einem altmodischen Wohnblock. Sie finden, dass Ihre Firma sich nicht genug um Sie kümmert, obwohl Sie doch einer ihrer erfolgreichsten Ermittler sind. Sie sind nicht verheiratet. Es tut mir leid, dass Ihre Überfahrt offenbar besonders unangenehm war – und zwar nicht nur wegen des scheußlichen Wetters am zweiten oder vielleicht dritten Tag. Sie haben den Verdacht, dass Ihre gesamte Reise ein völlig sinnloses Unterfangen ist. Ich hoffe aber um Ihretwillen, dass dies nicht der Fall ist.« Inspector Athelney Jones von Scotland Yard ist ein großer Bewunderer von Sherlock Holmes und hat sich in dessen Fähigkeiten der Deduktion – wie man sieht – schwer geübt. Der amerikanische Detektiv Frederick Chase, mit dem er an den Reichenbachfällen, dem Ort, an dem Holmes und sein alter Widersacher Professor Moriarty gemeinsam in den Tod stürzten, zusammentrifft, scheint auch entsprechend beeindruckt zu sein. Chase ist hinter dem berüchtigten amerikanischen Gangster Clarence Devereux her, der seine Geschäfte nach England ausdehnen will. Jones beschließt, diesen Verbrecher zu stoppen und mit Chase zusammenzuarbeiten. Tatsächlich tauchen schon bald die ersten grausam ermordeten Leichen auf und eine gefährliche Jagd beginnt, bei der sich den Ermittlern immer wieder eine Frage stellt: Kann es womöglich sein, dass Moriarty doch noch lebt? Als ich mich nach „Das Geheimnis des weißen Bandes“ an dieses Buch machte, hatte ich mit einem weiteren Fall für Sherlock Holmes gerechnet. (Ich lese selten die Klappentexte ;-) Nun, Holmes wird regelmäßig erwähnt, taucht aber ansonsten nicht auf. Dafür gibt es Inspector Jones, der sich bemüht, in Holmes Fußstapfen zu treten. Zweifelsohne hat er dabei gute Ansätze, aber weder Holmes Charisma noch seine überragende Intelligenz. Darauf sollte man sich einrichten, sonst könnte man – durch zu hohe Erwartungen – enttäuscht werden. Der zweite Ermittler (Chase) erscheint als interessanter Charakter, den man schwer einordnen kann. So gesehen ist er ein reizvoller Gegensatz zu Jones, dessen Charakter recht offensichtlich erscheint. Was die Gegenseite angeht, kommen die Personen ziemlich einfach daher, sie sind durch die Bank „nur böse“, haben also wenig Potential für Überraschungen. Der Fall an sich ist klassisch aufgebaut und orientiert sich auch durch Erzählstil und Atmosphäre an den alten Sherlock Holmes Geschichten. Das, sowie eingebaute Überraschungen, würde ich als wirklich gelungen bezeichnen. Fazit: Nicht so gut wie sein Vorgänger und Inspector Jones kann sich bemühen, wie er will, Holmes Schuhe sind zu groß für ihn. Davon abgesehen aber ein gelungener und atmosphärisch dichter Krimi. Er verstummte, und ich starrte ihn an, als ob ich ihn zum ersten Mal sähe. »Sie haben mit fast allem recht, was sie gesagt haben«, murmelte ich heiser. »Aber woher zum Teufel Sie das alles wissen, ist mir vollkommen unerfindlich. Können Sie mir das bitte erklären?« »Ach, das ist alles recht offensichtlich«, erwiderte er. »Man könnte fast sagen, elementar.«

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    • 11
  • Ein genialer Verbrecher

    Der Fall Moriarty
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    08. May 2016 um 19:16

    Sherlock Holmes und sein Widersacher Professor Moriarty sind im Reichenbach Fall zu Tode gekommen. Bevor sich die Welt von diesem Schock erholen kann, werden die Anzeichen immer deutlicher, dass London von einem neuen verbrecherischen Superhirn heimgesucht wird. Inspektor Athelney Jones von Scotland Yard ermittelt zusammen mit Frederick Chase, einem Agenten der amerikanischen Detektivagentur Pinkerton’s. Ihre Nachforschungen verursachen, so scheint es, eine blutige Spur. Doch das wahre Geheimnis, das hinter den Machenschaften von Clarence Devereux, dem Meisterverbrecher aus Amerika steckt, ist überraschend anders als Scotland Yard vermutet. Ein wenig skeptisch bin ich immer, wenn berühmten literarischen Figuren neues Leben eingehaucht wird. Denn die Geschichten für Charaktere von anderen Autoren weiter zu spinnen, kann immer nur ein Ersatz für das Original bleiben. Gerade bei Sherlock Holmes finde ich das besonders schwierig. Ich glaube nicht, dass es ein Autor jemals schaffen wird, ihn auch nur annähernd so gut darzustellen wie Sir Arthur Conan Doyle selbst.Nun, in diesem Buch ist Sherlock Holmes ja – angeblich – tot. Anthony Horowitz gelingt es einerseits ganz gut, Schreibstil und Ambiente dem Original anzupassen und das viktorianische London mit all seinen Schattenseiten wieder auferstehen zu lassen.Der Ich-Erzähler Frederick Chase erinnert an John Watson, während Inspektor Athelney Jones den Part von Sherlock Holmes übernehmen soll. Ein ziemlich gewagter Versuch, der für mich zur nicht ganz gelungenen Kopie wird. Ich fragte mich ständig, wie der angeblich „beste Mann von Pinkerton’s“ so nutzlos als Verbrecherjäger sein kann. Er trägt nicht mal eine Waffe, die er eigenen Worten zufolge in Amerika „zurückgelassen“ hat. Ist Watson als Partner von Holmes noch glaubhaft (er hat wenigstens medizinische Kenntnisse und ist ein guter Schütze), so wird Chase zum reinen Stichwortgeber degradiert. Eine Diskrepanz gibt es auch bei der Darstellung des Inspektor Jones. Er wird beinahe zum Pendant für Sherlock Holmes, während er in der angehängten Erzählung von Dr. Watson eine wenig rühmliche Rolle spielt und auch das Aussehen nicht übereinstimmt.Am Ende ist dann alles ganz anders – zwar ein interessanter und überraschender Dreh, aber dann wird die ganze Story noch einmal aufgerollt, was nicht unbedingt zur Spannung beiträgt. Wie gesagt, der Autor hat sich keine leichte Aufgabe gestellt. Fazit: Eine Geschichte über Sherlock Holmes, aber ohne ihn. Nicht ganz überzeugend, was die Figuren betrifft.

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  • Klassischer Holmes Krimi ohne Holmes :)

    Der Fall Moriarty
    Aleshanee

    Aleshanee

    06. April 2016 um 05:26

    Meine MeinungEin Sherlock Holmes Kriminalroman, der völlig ohne Sherlock Holmes auskommt - das muss man auch erstmal schaffen! Das ganze beginnt in der Schweiz an den Reichenbachfällen, wo sich Holmes und Moriarty offensichtlich gegenseitig zu Tode gestürzt haben. Die weiteren Ermittlungen werden von dem Chefermittler der bekannten Pinkerton Agentur aus New York gefüht, Frederick Chase, der hier durch seinen Bericht Dr. Watson "ersetzt". Sowie Athelney Jones vom Scotland Yard, der durch seine Nachahmung in Holmes Fußstapfen tritt.Sehr ungewöhnlich, aber eine interessante Idee, mit der ich mich recht schnell ausgesöhnt hab, denn eigentlich hatte ich natürlich mit Sherlock gerechnet.Die Schreibweise ist an die klassische Art angepasst - es wird alles sehr detailliert erzählt, verschachtelt und mit vielen Einzelheiten, die mich zum miträtseln animiert haben. Eine Polizeiarbeit der alten Schule, wie man es erwarten darf. Es gibt hier nicht "einen bestimmten Fall", den es aufzuklären gilt, sondern die Suche nach Clarence Devereux, der die Fäden im Hintergrund zieht. Dieser soll sich mit Moriarty verbündet haben und aus Amerika nach London gekommen sein, um hier sein Verbrechersyndikat weiter auszubauen. Ich fand es sehr fesselnd, denn ich mag diese Atmosphäre. Dazu trägt auch der mittlerweile verloren gegangene, in diesem Zusammenhang aber immer wieder erwähnte Ehrenkodex unter Gentleman und auch unter den Ganoven bei. Ich finde es jedes Mal wieder faszinierend, wie früher mit dem "Ehrenwort" umgegangen worden ist. Ein Versprechen, ein Handschlag, das alles hat noch etwas gegolten und wäre in unserer Zeit so gar nicht mehr denkbar. Der ganze Umgang untereinander, die Dialoge und die Szenerie hat sehr gut die Gesellschaft widergespiegelt und mich in diese Zeit zurückversetzt.Die Auflösung war sehr überraschend, auch wenn ich ständig ein vages Gefühl hatte, wohin diese Geschichte führen könnte, war ich dann doch verblüfft. Es hat sich jedenfalls alles aufgeklärt und ich bin jetzt gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird!FazitEin typisch britischer Kriminalroman, in dem sich zwei wackere Detektives ganz ohne Holmes durchschlagen müssen, um einen der meist gesuchten Verbrecher dingfest zu machen. Mit viel Liebe zum Detail und zum klassischen Krimi á la Arthur C. Doyle.© AleshaneeWeltenwandererSherlock Holmes1 - Das Geheimnis des weissen Bandes1.5 - Die drei Königinnen2 - Der Fall Moriarty3 - ?

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  • Schweizer Geheimnisse

    Der Fall Moriarty
    anyways

    anyways

    05. April 2016 um 20:58

    In dem kleinen schweizerischen Dörfchen Meiringen ist die Leiche des Mathematikprofessors und ärgsten Widersachers von Sherlock Holmes, Moriaty aufgetaucht. Sowohl aus der Alten als auch aus der Neuen Welt machen sich zwei Herren auf, die Leiche zu identifizieren. Aus London reist Inspektor Jones vom Scotland Yard an, und auch die berühmte Pinkerton Detektei aus New York, schickt ihren besten Mann, Detektiv Frederick Chase. Letzterer versucht ein Schriftstück, das aus Amerika an den Professor ging, in dessen Hinterlassenschaften zu finden. Ein Brief mit hochbrisantem Inhalt, von einem Mann geschrieben der in Sachen Bösartigkeit dem Verstorbenem das Wasser reichen kann. Schon als Kind habe ich die Geschichten des Detektivduos Holmes/ Watson verfolgt. Jetzt gibt es einen Autor der dem Original sehr nahe kommt, und dessen erste Geschichte ich ebenso begeistert las wie die Originale. Ich war also hochgradig neugierig auf dieses Buch und habe die ersten Seiten verschlungen. Jedoch stoppte mein Leseeifer ziemlich abrupt, da mich einige Dinge stark irritierten. Es ist schon ein großes Kunststück eine Buchserie die Millionen von Menschen über Jahrzehnte begeistert hat und immer noch begeistert, nicht nur zu kopieren oder zu imitieren sondern den Faden der Geschichte erfolgreich weiter zu spinnen. Dies gelingt dem Autoren in meinen Augen nicht. Warum? Viele kleine Ungereimtheiten die sich im Laufe der Geschichte stark summierten. Ich weiß z. Bsp. Das „Watson“ mit allen Inspektoren von Scotland Yard, hart ins Gericht geht. Nicht nur was ihre Arbeit betraf sondern vor allem (auch in medizinischer Hinsicht ihr Aussehen, treffende Beschreibungen, in den seltensten Fällen aber schmeichelhafte Bewertungen. Nun in diesem Buch agiert Inspektor Jones, eine Figur die mir in der Beschreibung des Autors überhaupt nicht bekannt vorkam, tja das eigentliche Original war bullig, hatte ein rotes Gesicht, wahrscheinlich hohen Blutdruck und aufgedunsene Tränensäcke. Unser Jones hier sieht aber wie eine Kopie des Sherlock Holmes aus und er agiert auch genauso. Auch der angebliche Pinkerton- Detektiv rutscht nach wenigen Seiten in den Part des Dr. Watson mühelos aber wie schlecht abgekupfert herein. Nein diese Geschichte hat mich ziemlich von Beginn an nicht in ihren Bann ziehen können. Dabei gibt es durchaus einen nachvollziehbaren Plot, gute Spannungsbögen und ein überraschendes Ende aber sie passen bei Weitem nicht an das Original heran.

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  • Einmal ohne

    Der Fall Moriarty
    walli007

    walli007

    25. December 2015 um 11:31

    Bei den Ereignissen an den Reichenbachfällen in der Schweiz scheinen sowohl Professor Moriarty als auch Sherlock Holmes ums Leben gekommen zu sein. Der britische Inspektor Athelney Jones wird in die Schweiz geschickt, um eine an den Wasserfällen aufgefundene Leiche als die Moriartys zu identifizieren. In der kleinen schweizerischen Polizeistation trifft er auf den Pinkertonagenten Frederick Chase, der behauptet ein amerikanischer Gangster sei nach London übergesiedelt, um sich mit Moriarty zu verbünden. Deshalb sei es wichtig, heraus zu finden, ob der Tote etwas bei sich habe, was auf die Spur des Schwerverbrechers Clarence Devereux führen kann. Ein Kriminalroman aus dem alten England, in der Tradition von Sherlock Holmes, der hier zwar eine gewichtige Rolle spielt, aber wenn lediglich verkleidet auftritt. Athelney Jones scheint allerdings Holmes´ würdiger Nachfolger zu sein. Ganz vertieft in des Meisterdetektivs Methoden, hat er alles aufgesogen, was er über sein Vorbild finden konnte. Und nun ist er bereit in die Fußstapfen des großen Polizeiberaters zu treten. Wie geschickt er Folgerungen zu ziehen vermag, ergibt sich schon bei seinem ersten Treffen mit Chase. Diesen erläutert er verschiedene Aspekte seiner Reise und seines Lebens und Chase muss gestehen, dass der Inspektor doch in vielem richtig liegt. Und so scheinen die beiden der Polizist und der Privatdetektiv ein ideales Gespann zu bilden, das sich hervorragend ergänzt. Einen großen Teil seiner Spannung zieht der Roman aus der Frage, die man sich als Freund der Geschichten um Sherlock Holmes eigentlich sofort stellt: Wer ist der Tote? Und wenn es weder Moriarty noch Holmes ist, wovon man eigentlich ausgehen kann, wer ist es dann? Und natürlich wo sind Holmes und Moriarty? Und so sucht man während der Lektüre immer wieder nach Hinwiesen auf die genialen Widersacher. Dabei mag manche Ahnung stimmen und dennoch wird das Buch verschiedene Überraschungen bereithalten. Ein Detektivroman, der die detektivischen Fähigkeiten des Lesers anspricht, und in dem häufig doch alles anders kommt. 

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  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 6

    Das Mädchen, das nach den Sternen greift
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die sechste Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 6. Woche hat der Insel Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen!  Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus: "Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras "Ein englischer Sommer" von Gabriele Diechler (hier läuft gerade eine Leserunde) "Dieser eine Sommer" von CJ Hauser (auch hier gibt es eine Leserunde) "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen (zur Leserunde) "Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher (Facebook-Seite zum Buch) Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier!  Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:  Bei so vielen neuen Insel Büchern, die es diese Woche zu entdecken gibt, interessiert uns natürlich, welches Buch aus dem Insel Verlag euch in letzter Zeit so richtig begeistert hat. Nennt uns doch Titel und Autor und warum ihr das Buch so toll findet. Wer möchte, postet ein Foto von diesem Buch bei Instagram, Twitter oder bei Facebook mit dem Hashtag #LBLesesommer und verlinkt den Insel Verlag. Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte, wer zusätzlich ein Foto bei Instagram/Twitter/Facebook postet und hier im Thema den Post verlinkt, erhält insgesamt 300 Punkte!  Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen!  Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

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    • 261
  • Holmes und Watson in Neuauflage?

    Der Fall Moriarty
    badwoman

    badwoman

    24. July 2015 um 21:52

    Ende des 19. Jahrhundert in London: Eine amerikanische Verbrechergang versucht, Londons Unterwelt einzunehmen. Sie ist brutal, bestens informiert und untersteht Clarence Devereux, der schon in Amerika für Blutvergießen gesorgt hat. Gejagt wird er von Scotland Yard Inspector Jones, der von dem amerikanischen Detektiv Chase unterstützt wird. Die beiden lernen sich in der Schweiz kennen, wo eine Leiche gefunden wurde, die als die des Gegenspielers von Sherlock Holmes, Professor Moriarty, identifiziert wird. Die beiden Ermittler arbeiten fortan zusammen und kommen einem skrupellosen Verbrecher auf die Spur, der es scheinbar geschafft hat, mit brutalsten Methoden die Kleinkriminellen Londons auf seine Seite zu bringen. Sie geraten selber ins Visier des Gangsters und müssen um ihr Leben bangen. Erzählt wird dieser Krimi aus Sicht des Frederick Chase, der mitten im Geschehen steht. Der Sprachstil ist dem der Sherlock Holmes Romane angepasst, der Leser fühlt sich also um mindestens ein Jahrhundert zurück versetzt. Aber das passt sehr gut zu den Geschehnissen im Buch, es wirkt authentisch. Die Spannung bleibt leider nicht über die ganze Geschichte erhalten, doch am Anfang und zum Ende hin ist sie schon sehr hoch. Ein großes Plus verdient das überraschende Ende, damit kann, glaube ich zumindest, kein Leser rechnen. Das Cover ist edel, schön anzusehen und zu fühlen. Der Titel ist weniger originell, aber passend.

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  • Der Fall Moriarty

    Der Fall Moriarty
    Bibliomania

    Bibliomania

    28. May 2015 um 20:46

    Ich gebe zu ich war ziemlich lange enttäuscht von dem Buch, da ich irgendwie mehr Sherlock Holmes erwartet habe. Dass sich "nur" seine "Zweitbesetzung" um den Fall gekümmert hat, hat mir nicht so ganz gepasst. Doch dann kam die Wende und ich kann jetzt schon gar nicht mehr verstehen, wie ich da so ahnungslos drauflos lesen konnte. Im Nachhinein scheint alles ganz klar. Eins steht fest: Ich bin voll drauf reingefallen und bin wohl eher ein Watson. Athelney Jones ist einer der besten Ermittler und ein wirklich kluger Kopf von Scotland Yard, der den Tod von Professor Moriarty untersuchen soll. Dieser ist ja bekanntlich in den Reichenbachfällen ums Leben gekommen, oder doch nicht? Die Spur des amerikanischen Superverbrechers Clarence Devereux führt nach England und die Agentur Pinkerton schickt seinen besten Mann, Agent Frederick Chase, um diesen dingfest zu machen. Chase und Jones arbeiten zusammen und kommen so dem Bösewicht immer näher... Das Buch lässt sich gut lesen und ist streckenweise regelrecht brutal, was ja auch schon im ersten Teil der Fall war. So ganz scheint das irgendwie nicht in die Zeit zu passen, aber das ist irrelevant. Fakt ist, Anthony Horowitz hat für mich in diesem Buch bewiesen, dass er einen wirklich guten Sherlock Holmes Pastiche hingelegt hat, Hut ab!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Der Fall Moriarty
    TochterAlice

    TochterAlice

    05. May 2015 um 09:49

    In "Der Fall Moriarty" interpretiert Anthony Horowitz die Ereignisse von Holmes und seinem Gegenspieler Moriarty, der bei Conan Doyle nur zweimal die Ehre hatte, bis er endgültig die Reichenbachfälle hinabstürzte und so ein mehr oder weniger würdiges Ende fand, neu. Allerdings fungiert hier Holmes eher als Randfigur, die zunächst einmal für einige Jahre weg vom Fenster ist, sprich: vermisst ist. Auch sein Freund Dr. Watson steht nicht im Mittelpunkt: nein, dieser gebührt dem Erzähler, dem nach eigenen Worten eher mittelmäßigen New Yorker Detektiv Chase, der - wie soll es anders sein - von Scotland Yard unterstützt wird. Ich bewundere Horowitz wirklich sehr für seine Fähigkeit, sprachlich - schwuppdiwupp - ins 19. Jahrhundert einzutauchen: er tut dies wirklich ungeheuer atmosphärisch. Ich kann die Detektive in ihren klassischen Outfits mit Lupe und weiterer Ausrüstung praktisch neben mir spüren, wie sie mich mitnehmen und durch den Fall führen. Horowitz versucht nicht, Doyle zu kopieren, vielmehr nimmt er den Faden auf und schafft eine eigenständige Variante, die viel mehr ist als eine reine Interpretation des Stoffes. Ja, das Lesen hat ganz klar Spaß gemacht und mich in die Welt der Detektivromane des ausgehenden 19. Jahrhunderts versetzt. Warum ich dennoch nicht hellauf begeistert bin? Nun, ein paar Längen gab es dann doch, die ganz klar auf Kosten der Spannung gingen und mir ein bisschen die Lust am Weiterlesen nahmen. Nicht endgültig, nein, eher mal so zwischendurch war ich des Lesens müde, trotzdem fand ich immer wieder hinein und empfehle das Buch daher auch Freunden der klassischen Kriminalliteratur, des herkömmlichen Detektivromans von Herzen weiter.

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  • Schöner scheitern ....

    Der Fall Moriarty
    maxplattner3

    maxplattner3

    02. May 2015 um 16:31

    Zugegeben, ich hatte meine Zweifel bei diesem Buch. Der erste Band der Sherlock Holmes Auffrischung war meiner Meinung nach nur etwas besser als Mittelmaß. Doch der zweite Band konnte mich überzeuigen, mit der Einschränkung, dass man den Anfangfsdreh den horowitz hier verwendet, akzeptieren muss. Tut man das hat man einen sehr soliden Krimi  vor sich, mit zwei oder drei kleinen Schönheitsfehlern, die ich dem Autor allerdings gern nachsah.

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  • Würdiger Sherlock ohne Holmes

    Der Fall Moriarty
    ToniK

    ToniK

    27. March 2015 um 17:38

    Der meistgesuchte Verbrecher Amerikas, Clarence Devereux, scheint sich in London zu verstecken. Seitdem fließt dort das Blut in Strömen. Mit Hilfe des Erzählers versucht Scotland Yard, dem Treiben ein Ende zu bereiten und Devereux endlich zu verhaften. Ausgangspunkt sind die Reichenbachfälle mit dem vermeintlichen Tod von Sherlock Holmes und Professor Moriarty. Horowitz geling es hervorragend, die Atmosphäre der Zeit darzustellen. Sein Sprachstil passt sich durchweg und ohne Schwächen dem 19. Jahrhundert an, wodurch tatsächlich Sherlock-Stimmung aufkommt. Holmes selbst darf zwar nicht aktiv in Erscheinung treten, doch dafür entschädigt Inspector Jones von Scotland Yard, der seinem großen Vorbild Holmes nicht ohne Erfolg nacheifert. Die Geschichte selbst zog sich stellenweise etwas, konnte insgesamt aber überzeugen. Besonders gelungen war die Darstellung von Devereux, so stark und doch so schwach, ein eindrucksvoller Charakter. Und dann das Ende... tja, was soll man sagen? Ich habe es jedenfalls nicht kommen sehen. Tatsächlich habe ich mehrfach zurückgeblättert, aber Logikfehler konnte ich keine finden. Es passt alles perfekt und war doch, für mich jedenfalls, unvorhersehbar. Und, wie ich finde, einfach nur dreist. Im positiven Sinne.

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