Anthony Horowitz Moriarty (Unabridged)

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Inhaltsangabe zu „Moriarty (Unabridged)“ von Anthony Horowitz

Sherlock Holmes is dead. Days after Holmes and his arch-enemy Moriarty fall to their doom at the Reichenbach Falls, Pinkerton agent Frederick Chase arrives in Europe from New York. The death of Moriarty has created a poisonous vacuum which has been swiftly filled by a fiendish new criminal mastermind who has risen to take his place. Ably assisted by Inspector Athelney Jones of Scotland Yard, a devoted student of Holmes' methods of investigation and deduction, Frederick Chase must forge a path through the darkest corners of the capital to shine light on this shadowy figure, a man much feared but seldom seen, a man determined to engulf London in a tide of murder and menace. Author of the global best seller The House of Silk, Anthony Horowitz once more breathes life into the world created by Arthur Conan Doyle. With pitch-perfect characterisation and breath-taking pace, Horowitz weaves a relentlessly thrilling tale which teases and delights at every turn. The game is afoot.... Read by Julian Rhind-Tutt. This audio edition also includes The Three Monarchs, a short story narrated by Derek Jacobi.
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  • Moriarty - Sherlock Holmes #2 – Anthony Horowitz

    Moriarty (Unabridged)

    Lesen_ist

    23. July 2015 um 18:12

    Inhalt Sherlock Holmes is dead. Days after Holmes and his arch-enemy Moriarty fall to their doom at the Reichenbach Falls, Pinkerton agent Frederick Chase arrives in Europe from New York. The death of Moriarty has created a poisonous vacuum which has been swiftly filled by a fiendish new criminal mastermind who has risen to take his place. Ably assisted by Inspector Athelney Jones of Scotland Yard, a devoted student of Holmes‘ methods of investigation and deduction, Frederick Chase must forge a path through the darkest corners of the capital to shine light on this shadowy figure, a man much feared but seldom seen, a man determined to engulf London in a tide of murder and menace. Meine Meinung Dieses Hörbuch wollte ich schon so lange hören, aber mir fehlte einfach die Ruhe für Hörbücher. In Februar habe ich »The House of Silk« gehört und war recht begeistert, da war meine Neugierde auf den zweiten Horowitz-Holmes-Roman sehr groß! Prolog: 24. April 1891. The Times of London bringt einen Artikel über einen brutalen Mord. In Highgate wurde einem jungen Mann in den Kopf geschossen. Seine Hände waren auf den Rücken gefesselt. Inspector Lestrade glaubt an eine Hinrichtung und hat das Opfer als Jonathan Pilgrim identifiziert. Er war Amerikaner, der in einem privaten Club in Mayfair Unterkunft bezogen hatte und möglicherweise geschäftlich in London war. Frederick Chase, ein senior Investigator bei Pinkertons in New York, reist zum Reichenbachfall in die Schweiz, wo sowohl Moriarty als auch Sherlock Holmes, laut Watson und der Schweizer Polizei, ums Leben gekommen sind. Es gibt nur eine Leiche, identifiziert als Moriarty. Sherlock Holmes bleibt verschwunden. Frederick Chase ist der Erzähler und behauptet Dr. John Watson hat sich gewaltig geirrt, was den Tod von Holmes angeht. Chase behauptet Holmes hat überlebt und wird drei Jahre später wieder auftauchen. Inspector Athelney Jones von Scotland Yard reist in die Schweiz, um den Fall zu untersuchen. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass niemand wirklich weiß, wie Moriarty aussieht. In dieser Erzählung kommen weder Holmes noch Watson vor, das Buch heißt »Moriarty«, wobei ich mich fast bis zum Schluss gefragt habe wieso. Frederick Chase ist nach Europa gereist um einen amerikanischen Verbrecher namens Clarence Devereux zu suchen, der sich angeblich in London aufhält und eine besonders brutale Verbrecher-Organisation aufgebaut hat. Wie bei Moriarty weiß auch hier niemand, wie Devereux aussieht, was die Sache zusätzlich erschwert. Um ein Vielfaches skrupelloser als Moriarty in seinen Methoden, hat dieses Verbrecher-Genie allerdings ein Leiden, das diese Figur etwas unglaubwürdig macht. Inspector Jones und Frederick Chase bilden ein Team und machen sich nun auf die Suche. Nachdem Jones ein paar Mal von Holmes blamiert wurde, hat er dessen Methoden studiert und wendet sie nun selbst an. In seinen Rückschlüssen könnte man fast glauben es wäre gar Holmes selbst, der hier spricht! Während der Erzählung nehmen die beiden Charaktere Gestalt an, wirken ungekünstelt und überzeugend. Die Geschichte ist wirklich mitreißend und gewinnt immer mehr an Fahrt. Jones und Chase müssen einiges überstehen, gehen große Risiken ein, sind Zeugen von entsetzlicher Brutalität und entkommen auf mysteriöse Weise aus manch aussichtsloser Situation. Mit dem Hörbuch befindet man sich glaubhaft in London, Ende des 19. Jahrhunderts, in einer düsteren Atmosphäre. Die Umgebung ist lebhaft vorstellbar, sogar mit Geruch, was nicht immer angenehm ist! Horowitz schreibt eines Arthur Conan Doyles würdigen Plot mit überraschenden Wendungen und Schlussfolgerungen á la Sherlock Holmes. Zwei Kapitel vor dem Ende fragte ich mich, was da noch kommen soll und plötzlich, wie aus dem Nichts, muss ich nach Luft schnappen! Ein Twist im Plot, der so unerwartet kam und mich entsetzt zurückgelassen hat. Es war der letzte Satz im Kapitel und ich konnte erst viel später weiterhören, so verbrachte ich einige sehr grüblerische Stunden. Diese Spannung! Die Aufklärung folgt natürlich und die Idee war wirklich gewitzt, obwohl, wenn man im Nachhinein eine einzige Kleinigkeit bedenkt, dieser Ausgang fast »elementary« war :D Sehr raffiniert eingefädelt und durchdacht! Ein Sherlock Holmes Roman ohne Sherlock Holmes? Anthony Horowitz hat diese Idee tatsächlich auf geniale Weise umgesetzt. Allein der neue Schurke Clarence Devereux ist nicht ganz glaubwürdig, wenn man seinen Charakter näher kennenlernt und weiß, was er für ein Leiden hat. Ein temporeicher, düsterer Fall mit einem Holmes und Watson würdigen Duo. Ein sehr empfehlenswertes Buch/Hörbuch für Sherlock Holmes-Fans! Zum Sprecher: Der Sprecher und britische Schauspieler Julian Rhind-Tutt hat hier wirklich ganz großartige Arbeit geleistet! Den vornehmen britischen Akzent von Jones und den New Yorker Akzent von Chase hat er so glaubhaft und nahtlos jongliert, dass ich oft glaubte, es müssen zwei Sprecher sein! Ein Londoner der »Cockney« spricht, ein Schotte, amerikanische Verbrecher aus unterschiedlichen Milieus? Kein Problem! Für diese außerordentliche Leistung steht sein Name für mich weit oben bei den Hörbuchsprechern.

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