The Word Is Murder

von Anthony Horowitz 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
The Word Is Murder
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Ingrid_Daviss avatar

Spannend, witzig, intelligent und eine sehr originelle Rolle für den Autor - ein echter Kracher von einem Krimi. Weiter so, Anthony!

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Ähnlich genial wie die "Morde von Pye Hall". Wieder ein Buch im Buch. Und noch dazu ein sehr befriedigender Krimi!

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Inhaltsangabe zu "The Word Is Murder"

A wealthy woman strangled six hours after she's arranged her own funeral. A very private detective uncovering secrets but hiding his own. A reluctant author drawn into a story he can't control. What do they have in common? Unexpected death, an unsolved mystery and a trail of bloody clues lie at the heart of Anthony Horowitz's page-turning new thriller. Spread the word, The Word is Murder! Anthony Horowitz is the author of the bestselling teen spy series, Alex Rider, and is also responsible for creating and writing some of the UK's most loved and successful TV series, including Midsomer Murders and Foyle's War. Publisher: Cornerstone ISBN: 9781780896847

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781784757236
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Arrow
Erscheinungsdatum:19.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 2 Monaten
    Der Autor als Detektiv

    Nur sechs Stunden nachdem sie ein Bestattungsinstitut aufgesucht hat, um ihre Beerdigung zu organisieren wird Diana Cowper in ihrer Wohnung erdrosselt aufgefunden. Die reguläre Polizei kann sich keinen Reim auf die Sache machen und beschließt deshalb unkonventionelle Methoden anzuwenden.

    Ex-Cop Daniel Hawthorne, mittlerweile Privatdetektiv soll helfen. Er möchte, dass jemand seine Ermittlungen zu einem True-Crime-Buch verarbeitet und bittet seinen flüchtigen Bekannten, den berühmten Krimiautor Anthony Horowitz darum. Horowitz mag Hawthorne nicht besonders, wie wir später erfahren wird Hawthorne von niemandem wirklich gemocht, er ist ein wortkarger Einzelgänger, der unter ungeklärten Umständen den Polizeidienst quittieren musste, nun aber immer noch von Oben protegiert wird, weshalb ihn die Polizei immer wieder mit externen Ermittlungen beauftragt, doch schließlich siegt die Neugierde und der Bestsellerautor sagt zu, den Spürhund einige Wochen lang bei seinen Ermittlungsarbeiten zu begleiten und so beginnt das ungleiche Duo Horowitz & Hawthorne also gemeinsam zu ermitteln.

    Bret Easton Ellis und Michel Houellebecq haben es getan und nun hat sich auch der Autor Anthony Horowitz zur literarischen Figur in seinem jüngsten Buch gemacht.

    Zwar fällt sein Selbstporträt längst nicht so selbstentlarvend und überzogen satirisch aus wie jene seiner Kollegen, trotzdem sollte man diesen halbfiktiven Horowitz nicht allzu ernst nehmen. Der Schriftsteller zieht sich selbst mit Freuden durch den Kakao, so etwa als er eine (vermutlich?) fiktive Begegnung mit den Regisseuren Steven Spielberg und Peter Jackson beschreibt für die er das Drehbuch zum zweiten Tim-und-Struppi-Film verfassen soll (eine Fortsetzung die schließlich niemals realisiert wurde).

    Das Zusammenspiel der Figuren Hawthorne und Horowitz schafft durchaus witzige Momente. Hawthorne ist nicht unbedingt ein Sympathieträger und stößt den sensibel-naiven Schriftsteller mit seinen politisch unkorrekten Äußerungen immer wieder vor den Kopf. Ein wiederkehrendes komisches Motiv des Buches ist, dass Horowitz, der sich so gut darauf versteht fiktive Kriminalhandlungen zu kreieren wenig Ahnung von realen Ermittlungen hat und immer wieder falsche Schlussfolgerungen zieht.

    Das Mordopfer, Diana Cowper, war vor Jahren in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt. Muss man ihren Täter in dieser Richtung suchen? War der Mord vielleicht ein Racheakt? Oder steckt eine gänzlich andere Motivation hinter der Tat?

    Anthony Horowitz zeigt hier dass der klassische Rätselkrimi auch im 21. Jahrhundert noch seine Daseinsberechtigung hat. Computer und moderne Forensik spielen eine untergeordnete Rolle, stattdessen wird so traditionell kombiniert, dass auch Sherlock Holmes oder Hercule Poirot ihre Freude daran gehabt hätten. Dennoch schafft es Horowitz auf sehr clevere Weise moderne Technik in den Plot einzubinden und greift sogar relevante Themen wie den Umgang mit „political correctness“ auf.

    Die Handlung schlägt einige unerwartete Haken und das Ende wartet mit einer handfesten Überraschung auf.

    Das Hauptmanko des Buches war für mich die Figur des Daniel Hawthorne, der kein schrulliger Kultdetektiv ist, sondern ein kühl, distanzierter, unzugänglicher Mann der geringes Identifikationspotential bietet und erst ganz am Ende menschliche Züge offenbart. Das war sicherlich vom Autor so gewollt, um einen Gegenpol zu den exzentrischen Spürnasen der klassischen Krimiliteratur zu schaffen, aber gerade dadurch ist der Charakter etwas langweilig geraten.

    Für Ende dieses Jahres ist bereits die Fortsetzung angekündigt und falls es Horowitz gelingen sollte die Figur des Daniel Hawthorne dort etwas sympathischer und zugänglicher zu gestalten, könnte der Nachfolger sogar noch stärker ausfallen.

    The Word Is Murder beweist, dass es nicht immer Serienkiller sein müssen. Auch mit einem vermeintlich altmodischen Plot kann man den Leser fesseln und bestens unterhalten. Für Fans klassischer Krimirätsel ein Muss.

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz großes Kino!
    Anthony Horowitz - The Word is Murder

    Diana Cowper, an elegant elderly woman goes to an undertaker to sort out her funeral. This is not absolutely strange, but nevertheless rare. The same evening, she is murdered in her London house. Daniel Hawthorne, a former detective with the London Metropolitan police supports the investigation. He asks the writer Anthony Horowitz to accompany his inquiry and to write a book about it. This is how the famous writer gets to see a murder investigation from the inside. Yet, the case does not really seem to lead anywhere. Is it all just a coincidence and did Mrs Cowper fall prey to a burglar who also broke into other houses of the area? When her son Damian Cowper is found stabbed in his apartment, it is obvious that his mother’s death was no bad luck. All signs lead to a car accident 10 years before in which Mrs Cowper killed an 8-year-old boy. But somehow the pieces do not really fall into place. The peculiar team of the strange ex-detective and the author will have to investigate further – until they get in mortal danger themselves.

    Even after having finished reading the novel and the acknowledgements, I am not sure if this is all based on a true story or if Anthony Horowitz is just a great inventor. However, it doesn’t really matter, what matters is first of all, did I enjoy reading the novel? Yes, absolutely, it is so much fun and I hardly could put it away. And second, how was the murder case? Cleverly constructed, surprising, simply fantastic. I could stop here since it is clear that “The Word is Murder” is a must read of 2017.

    The novel starts a bit surprisingly. You get Mrs Cowper walking into the undertaker’s and so on. Then, quite abruptly, there is a break and the author is starting to talk to you and you learn that you just read a chapter of a book which is to be written. So, he takes you out of the novel you were just reading into another novel about the writing of that specific book about the woman you have just encountered. This is quite a unique start, but it fits in quite well and I like surprises like this.

    As summarised before, the murder case has everything you could ask for: several suspects, all with dubious behaviours and clear motives. Quite outstanding characters which give you much to puzzle over. Nevertheless, it all fits together perfectly in the end and the here again, the motivation comes quite as a surprise but is absolutely reasonable and coherent with the whole plot.

    Concerning the characters, I liked the author who is not the perfect detective who knows it all, who has doubts about what he is doing, sometimes a guilt conscience and a conversational tone which makes it easy to indulge in the story. Hawthorne on the other hand is only presented through the eyes of the narrator, thus never objectively presented and definitely a bit bizarre – but I liked him nevertheless.

    All in all, a humorous crime novel which additionally benefits from Horowitz’s masterly writing skills. 

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    Ingrid_Daviss avatar
    Ingrid_Davisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, witzig, intelligent und eine sehr originelle Rolle für den Autor - ein echter Kracher von einem Krimi. Weiter so, Anthony!
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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ähnlich genial wie die "Morde von Pye Hall". Wieder ein Buch im Buch. Und noch dazu ein sehr befriedigender Krimi!
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