Ich muss sagen: Wie so viele meiner zuletzt gelesenen Bücher war auch dieses ein Blindbuy – und noch dazu ein sehr erfolgreicher.
Im Kern erleben wir hier eine Art Kampf „David gegen Goliath“: Wie kann eine einzelne Person gegen einen mächtigen Konzern mit modernster Technologie bestehen?
Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die unter keinen Umständen von der Überwachungssoftware eines Konzerns aufgespürt werden darf. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich daraus etwas viel Größeres.
Wir erleben, wie aus einer unscheinbaren „grauen Maus“, die anfangs eher durch Glück als durch Verstand unentdeckt bleibt, nach und nach eine abgebrühte und strategisch denkende Persönlichkeit wird. Am Ende ist sie in der Lage, einen Multimillionen-Konzern an der Nase herumzuführen – während sie gleichzeitig nach ihrem Mann sucht, dessen Verschwinden eng mit den Geheimnissen dieses Konzerns verknüpft ist.
Natürlich erinnert die Geschichte stellenweise an andere bekannte Erzählungen – das ist jedoch kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon Bücher schreibt und wie viele Autorinnen und Autoren versuchen, ihren Platz in der Literaturwelt zu finden.
Trotzdem ist dieses Buch meiner Meinung nach außergewöhnlich gut gelungen. Es hat mich von Anfang an abgeholt, immer wieder überrascht und deshalb würde ich es ganz klar weiterempfehlen.
























