Anthony McCarten Liebe am Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Liebe am Ende der Welt“ von Anthony McCarten

Drei unschuldige Mädchen, die plötzlich schwanger sind. Von Außerirdischen, versichern sie. Ein spannender Roman über Wunder, Täuschungen und die Geschichten, die wir erfinden, um uns vor der Wahrheit zu schützen. Und eine phantastische Liebesgeschichte.

Interessanter Ansatz und Figuren, aber eher zähe Umsetzung.

— SentaRichter
SentaRichter

Im Vergleich zu den anderen McCartens ist dieser Roman leider nicht so gut wie die anderen.

— Fanje
Fanje

Freakige und vielschichtige Gesellschaftssatire die trotz teilweise langatmiger Passagen unterhält. Schwächerer McCarten!

— steffchen3010
steffchen3010

Ein Buch das mich mit einem irgendwie bedrückendem Gefühl hinterlassen hat. Die Charaktere waren mir nicht auf Anhieb symphatisch, doch grandios beschrieben (wie man es von McCarten gewohnt ist). Gesellschaftskritisch, total schräg, tragisch und mit der typischen Note Sarkasmus geschrieben. Nicht SEIN bestes aber EIN gutes Buch.

— Felizitas
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  • Liebe am Ende der Welt- Spannung am Ende des Buches ?

    Liebe am Ende der Welt
    graphida

    graphida

    26. July 2016 um 09:48

    Liebe am Ende der Welt gehört zu den <90 Büchern, d.h. bis zur 90.ten Seite ist es dem Autor nicht gelungen mich mit  seiner Geschichte um drei von Ausserirdischen schwangeren Mädchen zu fesseln. Möglicherweise wird es Ende des Buches noch spannend, aber so lange wollte ich nicht warten. Es gibt so viele interessante Bücher, die gelesen werden möchte. Dieses gehört für mich, ganz subjektiv, nicht dazu.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Daniliesing

    Daniliesing

    05. January 2015 um 21:36
  • Liebe aus dem All?

    Liebe am Ende der Welt
    steffchen3010

    steffchen3010

    11. August 2014 um 03:56

    Opunake – ein kleines Provinzstädtchen am Ende der Welt. Inbegriff eines schäbigen neuseeländischen Kaffs, das seine Dorfbewohner mit Nichtigkeiten bei Laune hält. Bis zu dem Tag an dem die 16-jährige Delia behauptet, einen Außerirdischen gesehen zu haben. “Wenn Leute Außerirdische sahen, waren das meistens Amerikaner. Die bildeten sich so was schon beim kleinsten Anlass ein, gerade wenn sie deprimiert waren oder nicht schlafen konnten oder irgendwelche Pillen nahmen.” Zitat, Seite 80 Margaret Watson, Ehefrau vom Sergeant des Ortes und stadtbekanntes Tratschweib, lässt es sich daher nicht nehmen, mit der Verbreitung der sensationellen Neuigkeit, die Schlagzeile des Jahres zu entflammen. Binnen weniger Minuten ist nichts mehr wie früher. Vor allem nicht für Delia, die nach dem Lauffeuer der Neuigkeiten von allen Bewohnern im Ort ausgelacht und künftige Zielscheibe des Spotts wird. Doch als wenig später eine plattgewalzte Kuh inmitten eines Kornkreises entdeckt wird, versiegt das Gelächter. Wilde Spekulationen beginnen. Sie erreichen ihren Höhepunkt, als man erfährt, dass die jungfräuliche Delia schwanger ist. Und mit ihr auch ihre Freundinnen Lucinda und Yvonne. Allesamt Opfer magischer und außerirdischer Begegnungen oder doch nur das Team eines lächerlichen Komplotts? “Es gab keinerlei Spuren des Transportes, weder von Fahrzeugen noch von den Anstrengungen einer größeren Gruppe, und so blieb nur die wenig erfreuliche Vermutung, dass die Kuh ihre Pfannkuchenform dort in der Mitte des Kornkreises angenommen hatte, allem Anschein nach durch die Applikation von Druck von oben. Um es einfacher auszudrücken: Es sah aus, als sei etwas auf ihr gelandet.” Zitat, Seite 122 Schockiert und dennoch von den Ereignissen fasziniert, versuchen drei Männer hinter das Geheimnis der Mädchen zu kommen. Pater O´Brien, Sensationsjournalist Young und Bürgermeister-Neffe und Bibliothekar Sullivan. McCarten ist für mich Neuland. Romane wie “Superhero”, “Englischer Harem”, “Hand aufs Herz” oder “Ganz normale Helden” haben unter anderem weltweit für Furore gesorgt. Bücher, deren Inhalt die Fans durchweg als sogartig und lebendig beschrieben haben. Ein Autor, der die Gabe besitzen soll, seine Leser während seiner Geschichten an die Hand zu nehmen und sie ganz dicht an die Geschehnisse heranzuführen. Sie mitzureissen, mit schrägem Humor bei Laune zu halten, sie mit Tragik zu schockieren und dabei nie die nötige Ernsthaftigkeit zu verlieren. Nun, irgendwie sind diese Beschreibungen von McCartens Schreibstil schon zutreffend. Durch “Liebe am Ende der Welt” erzeugte der Autor in mir ein Wechselbad an Gefühlsregungen. Seine sarkastischen und bissigen Bemerkungen haben mich amüsiert, die freakige und zugleich tragische Thematik konnte mich unterhalten, sein gesellschaftskritischer Blick hat mich zum Nachdenken angeregt und Opunake und seine Dorfbewohner schienen mir durch seine Beschreibungen schneller vertraut als mir lieb war. Was mir allerdings fehlte, war der Funke. Die Geschichte riss mich nicht vom Hocker. Und selbst nach einigen Stunden des “In-mich-Gehens” sprang der Funke nicht über. Er blieb aus. “Liebe am Ende der Welt” ist eine vielschichtige Gesellschaftssatire, die uns an menschliche Abgründe heranführt. Sie hält uns vor Augen, wie ein einziger Moment das Leben eines Menschen schlagartig verändern kann. Wie die Menschen von Boshaftigkeit, Eifersucht und Liebe angetrieben, zu Unmöglichem fähig sind. Und wie eine unbedachte Aussage eines 16-jährigen Mädchens zur Geduldsprobe einer ganzen Bevölkerung wird. McCarten bietet dem Leser eine Bandbreite an Menschen-Portraits. Bereits nach kurzer Zeit erschienen mir nicht nur die Protagonistin Delia, sondern auch sämtliche Nebendarsteller näher als lieb. So machen wir nicht nur mit den sensationsgeilen Medien, erfolgssüchtigen Teenagern und boshaften Zungen aus Opunake Bekanntschaft, sondern belächeln auch die Verliebtheit eines schmuddeligen Tankwarts, bewundern die Intellektualität eines Exsoldaten und verachten einen vom Leben gebeutelten und gewalttätigen Vater. Wir bemitleiden einen enthaupteten Bullen, betätscheln die Wange eines erfolgsgeilen Bürgermeisters und beäugen eine plattgemachte Kuh in einem Kornfeld. Leidenschaft hauste in ihm wie ein verkümmertes Tier, das nach Nahrung schrie. Er wusste, wie unglücklich Liebende es meistens wissen, dass es nun nicht mehr lange dauern konnte, bis dieses Tier sich in seinem Hunger auf seinen Herrn stürzen würde. (…) Er sah ihr nach und konnte nur noch bestätigen, dass er keinerlei Eindruck auf sie gemacht hatte, dass er seit je keinerlei Eindruck auf sie machte. Und drinnen leckte das hungrige Tier von neuem an seinem bleischweren Herzen, schnüffelte mit heißem Atem und feuchter Schnauze, entblößte die Reißzähne, und dann biss es ein Stück von seinem Herzen ab. Das tat weh. Zum ersten Mal spürte Gilbert Haines das Elend, die ganze Wucht einer unerwiderten Liebe. Zitat, Seite 49/50 Insgesamt ist es McCarten mit “Liebe am Ende der Welt” gelungen, mich neugierig auf seine restlichen Werke zu machen. Sein Schreibstil ist abwechslungsreich und lebendig. Die Vielschichtigkeit des Romans begeisterte mich. Doch durch die teilweise unnötige Langatmigkeit einzelner Passagen und dem ausgebliebenen Funken kann ich mich nur zu 3 von 5 möglichen plattgewalzten Kühen durchringen.

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  • Lauwarm

    Liebe am Ende der Welt
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    09. April 2013 um 09:03

    Im Zentrum der Story steht die junge, hübsche Dalia mit dem widerlichen Job: Sie verpackt Rindsschädel in einer Industrie-Schlachterei. In die Schlagzeilen kommt sie allerdings mit ihrer Behauptung, von Aliens entführt worden zu sein und mit diesen einvernehmlichen Sex gehabt zu haben. Sicher ist: Dalia ist schwanger. Weitere Zutaten zu dieser unlustigen Gesellschaftssatire: ein Bürgermeister, der mit der gewaltigsten Wasserrutsche aller Zeiten seine Stadt zu nie geahnter Größe erheben will; die Weltwirtschaftskrise in Form der Schließung des einzigen bedeutenden Arbeitgebers am Ort, besagter Schlachterei; ein junger Mann, der sich in Dalia verschaut, während er versucht, die örtliche Bibliothek wiederaufzubauen; ein abstoßender junger Mechaniker, der ausschließlich nervt, vor allem Dalia; sensationsgeile Medien, ruhmsüchtige Teenager und eine plattgedrückte Kuh. Es ist ein halbgares Absurdistan, das McCarten hier bevölkert, ein Sammelsurium schräger Ansätze, die allerdings humorfrei bleiben. Ihr einziger wirklicher Zusammenhang ist letztlich der Schauplatz: die Kleinstadt Opunake. Um als Roman überzeugen zu können, ist das deutlich zu wenig.

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Textverliebt

    Textverliebt

    31. January 2013 um 00:27

    Opunake ist eine verwahrloste Kleinstadt mitten in der Provinz irgendwo am Ende der Welt. Wie in den meisten Provinznestern passiert hier nur selten etwas wirklich Außergewöhnliches. Doch kurz vor Weihnachten ist nun scheinbar die Zeit gekommen. Die junge Delia, die nach dem Tod der Mutter in der Kleinstadt mit ihrem alleinerziehenden Vater eine Farm bewohnt und in der örtlichen Fleischfabrik arbeitet, sorgt für Neuigkeiten, die in der kleinen Stadt eine wahre Sensation sind. Die 16-Jährige ist schwanger. Zunächst ist dies nichts Ungewöhn-liches, aber das junge Mädchen behauptet felsenfest Außerirdischen begegnet zu sein. Vielmehr noch haben die Außerirdischen sie sogar an Bord genommen. Die Neuigkeiten breiten sich wie ein Lauffeuer in dem kleinen Ort aus. Doch Opunake erwartet noch eine weitere Sensation! * Nicht nur Delia ist schwanger, sondern auch zwei andere Mädchen namens Lucinda und Yvonne geben an, plötzlich Nachwuchs zu erwarten. Alle drei Mädchen beharren darauf, ihre Unschuld nicht an einen Jungen der Stadt verloren zu haben. Kurze Zeit später zieht das Geschehen weite Kreise und so versuchen nicht nur der Pfarrer des kleinen Örtchens Opunake und der neue Bibliothekar Phillip – mit dem sich Delia nach und nach anfreundet – die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, sondern auch der Journalist Vic, der ganz dringend eine gute Story benötigt. Und wie nicht anders zu erwarten ist die Auflösung der rätselhaften Schwangerschaften ebenso unglaublich wie tragisch. * “Sie hat gesagt, sie hat ein Raumschiff da draußen im Feld gesehen, ein Ufo, und einer von den Burschen kam raus und hat sie mit an Bord genommen, so was in der Art, eine halbe Stunde vielleicht, und dann haben sie sie wieder gehen lassen.” – Seite 35 – * Anthony McCarten erzählt in seinem Roman Liebe am anderen Ende der Welt ohne zu bewerten von den Schwächen und Abgründen, die uns Menschen im Leben begleiten. Einige Bewohner des Provinznests wirken regelrecht boshaft und so ist es beim Lesen tatsächlich schwer bis unmöglich, für diese Charaktere noch so etwas wie Sympathie zu empfinden. Doch die Art und Weise wie Anthony McCarten dem Leser die Erzählung näher bringt ist auch bei Liebe am anderen Ende der Welt – eigentlich sein Debütroman – gewohnt vielschichtig. Komödiantische und skurrile Stellen übertönen nicht die Tragik im Roman und auch die Gesellschaftskritik kommt wieder einmal nicht zu kurz. * “Wenn Leute Außerirdische sahen, dann waren das meist Amerikaner. Die bildeten sich so was schon beim kleinsten Anlass ein, gerade wenn sie deprimiert waren oder nicht schlafen konnten oder irgendwelche Pillen nahmen.” – Seite 80 – * Fazit: Für mich war Liebe am anderen Ende der Welt zwar eine nette Unterhaltung, aber diesmal ist der Funke nicht von Anthony McCarten nicht wirklich zu mir übergesprungen. Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfühlen. Erst bei der Auflösung der krimiartigen Erzählung habe ich so etwas wie Emotionen gespürt. Er ist ohne Frage ein großartiger Erzähler, allerdings hat die Qualität von Ganz normale Helden bei mir einfach Standards gesetzt, die erst einmal getoppt werden müssen – ich hoffe, es klappt beim nächsten Mal wieder.

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2013 um 20:22

    Als Delia dem Kleinstadtpolizisten mitteilt, dass sie von Aliens entführt wurde und Sex mit den fremden Wesen hatte, meint sie dies toternst. Es spricht sich schnell herum, dass Delia anscheinend verrückt geworden ist. Als bekannt wird, dass sie schwanger ist, ist sie eine Schlampe. Doch ein Kornkreis und eine tote Kuh versetzen die Bewohner der Kleinstadt plötzlich in Hysterie. Ist Delia doch nicht verrückt? Die außergewöhnliche Geschichte ruft die Klatschpresse auf den Plan. Und plötzlich sind noch zwei weitere Mädchen schwanger. Angeblich wurden sie ebenfalls von Aliens entführt. Die Geschichte wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt. Man erfährt viel über ihre Motivationen, ihre Gefühle, Hoffnungen, Träume, aber auch Schicksalsschläge. Das könnte eine langweilige Angelegenheit werden, aber der unaufgeregte Schreibstil des Autors, gewürzt mit einer Prise Humor, macht richtig Laune. Und man dankt Gott dafür, dass man selbst nicht in einer tristen Kleinstadt am Ende der Welt sein Dasein fristen muss. Die Auflösung des Rätsels ist nicht ganz so überraschend. Es stellt sich aber die Frage, wieso keiner der Protagonisten auf den selben Gedanken kommt, wie der Leser. Dies verdeutlicht geradezu nochmals das begrenzte und verspießerte Denken aller Beteiligten. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die noch Träume haben. Für Thrillerfans nicht geeignet.

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    M-L

    M-L

    22. February 2012 um 17:24

    Ich fand die drei ersten Bücher von McCarten gut. Dieses hier ist ein wenig anders. Ich wurde zwar wiedermal überrascht, jedoch hat mich das im Nachhinein verwirrt, es blieben Fragen offen auf die ich hoffte noch am Ende eine Antwort zu bekommen, bekam aber keine. Eine originelle Geschichte, allerdings trüb.

  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Duffy

    Duffy

    18. February 2012 um 13:40

    In einer neuseeländischen Kleinstadt, die in erster Linie von einer Fleischfabrik dominiert wird und wo sonst nichts weiter Interessantes passiert, gibt es einen Aufreger: Eine Jungfrau wird von einer Truppe Außerirdischer geschwängert. Sie ist nicht die Einzige, zwei weitere Mädchen ereilt dasselbe Schicksal. Vor dem Hintergrund der Kleinstadtmechanismen beginnt die Suche nach der Glaubwürdigkeit der jungen Mütter, mitsamt allen Vor- und Nachteilen dieser Wahrheitssuche. McCarten schafft eine nicht ganz so neue Geschcihte, doch er geht sie sehr originell an, bleibt aber hier und da ein wenig langatmig. Wenn er in derselben Schlagstärke wie am Schluss geschrieben hätte, könnte man das Buch in seine bisherigen Erfolge einreihen, so aber fehlt ihm ein wenig die Dringlichkeit, der Autor verschenkt viel vom Kern an Nebensächlichkeiten. Immer noch lesenswert, aber gegenüber dem "Englischen Harem" oder "Superhero" doch leider deutlich abfallend.

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Cibo95

    Cibo95

    07. November 2011 um 18:47

    eins der Schwächeren Bücher von McCarten ...

  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    gottagivethemhope

    gottagivethemhope

    20. September 2011 um 20:16

    Delia, Lucinda und Yvonne, Teenager ohne wirkliche Zukunftsperspektive leben in Opunake, einer Kleinstadt „am Ende der Welt“. Alle drei sind schwanger und alle drei behaupten, dass nur Außerirdische als Väter in Frage kommen. Schnell weiß das ganze Dorf Bescheid und jeder hat so seine eigene Vermutung wie viel Glauben man den Geschichten der Mädchen schenken darf. Als die Klatschpresse Wind von der Angelegenheit bekommt verselbständigen sich die Gerüchte immer mehr. Gewohnt gesellschaftskritisch und mit äußerst scharfer Beobachtungsgabe skizziert McCarten hier eine Dorfgemeinschaft, wie es sie wohl überall und nicht nur am Ende der Welt gibt. Wie schnell erwacht da durch Gerüchte und durch aus Einsamkeit geborenen Illusionen eine Geschichte, die sich auf erschreckende Art und Weise so sehr verselbständigt, dass am Ende niemand mehr so genau weiß, wie die Wahrheit denn nun aussieht? Und gibt es sie überhaupt? Die EINE Wahrheit? McCartens Protagonisten jedenfalls suchen nach ihr. Die einen eher halbherzig, wie der Bürgermeister von Opunake, der mit einer Schwimmbaderöffnung eigentlich voll und ganz beschäftigt ist, die anderen umso fieberhafter. So zum Beispiel der neu in die Stadt gekommene Bibliothekar Philip, mit dem Delia sich langsam und behutsam anfreundet. Er will die Wahrheit wissen und erfährt sie am Ende auch. Es gibt nicht viele Autoren, die dem Leser ihre Charaktere mit einer solchen Leichtigkeit nahe bringen wie McCarten es tut. Werden Protagonisten oft eher anhand von Beziehungen untereinander dargestellt, versteht es McCarten jeden Charakter auch isoliert von den anderen mit all seinen Ecken und Kanten, mit seiner ganz eigenen Sicht auf die Wahrheit und das Leben vorzustellen. Man ist ganz dicht dran an seinen Figuren und kann sich deren Stimmungen nur schwer entziehen. Nein, es das ist nicht immer angenehm, aber vielleicht gerade deshalb manchmal umso wichtiger. Allein auf Grund des Klappentexts hätte mich das Buch vermutlich nicht sonderlich gereizt. Die Umsetzung eines doch recht absurd klingenden Stoffs ist jedoch mehr als gut gelungen. Genau im richtigen Moment – kurz bevor ich tatsächlich von der Existenz der Außerirdischen überzeugt war – löste sich das Rätsel auf und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl und ohne offene Fragen weglegen. Fazit: Im Vergleich zu „Englischer Harem“ (grandios!!!) und „Superhero“ ein etwas schwächerer McCarten, der aber immer noch weit oben auf meiner persönlichen Bestenliste 2011 steht. 4 Sterne für ein Buch, das mich wieder einmal in meiner Begeisterung für einen Autoren, der mit unfassbar großer Leichtigkeit mit den Sehnsüchten und bisweilen auch Abgründen seiner Protagonisten spielt, bestätigt hat. Zitate: Leidenschaft hauste in ihm wie ein verkümmertes Tier, das nach Nahrung schrie. Er wusste, wie unglücklich Liebende es meistens wissen, dass es nun nicht mehr lange dauern konnte, bis dieses Tier sich in seinem Hunger auf seinen Herrn stürzen würde. […] Er sah ihr nach und konnte nur noch bestätigen, dass er keinerlei Eindruck auf sie gemacht hatte, dass er seit je keinerlei Eindruck auf sie machte. Und drinnen leckte das hungrige Tier von neuem an seinem bleischweren Herzen, schnüffelte mit heißem Atem und feuchter Schnauze, entblößte die Reißzähne, und dann biss es ein Stück von seinem Herzen ab. Das tat weh. Zum ersten Mal spürte Gilbert Haines das Elend, die ganze Wucht einer unerwiderten Liebe. (Seite 49 / 50) Das feine Gewebe der Ehe besteht aus mannigfaltigen Fäden, und vielleicht ist es die größte Herausforderung einer lebenslangen Gemeinschaft, der Versuchung zu widerstehen, an denen, die lose heraushängen, zu ziehen. Stattdessen braucht man Geduld, um sie behutsam, mit Ruhe und Gelassenheit wieder in die Textur der Zweisamkeit hineinzuflechten, und darf sich nie den Verdacht bestätigen lassen, dass ein kleines Fädchen, wenn man einmal daran zieht, das Ganze aufribbeln wird. (Seite 86) Am Montag kamen die langerwarteten Bücher aus Wellington in fünfunddreißig identischen Pappkartons. Zwei Möbelpacker trugen sie in die Bibliothek, und dann hielten sie Phillip ein dickes Bündel Papiere unter die Nase, eine Liste sämtlicher gelieferter Bände – eine veritable Sturzflut aus Klassikern. Als der Lastwagen wieder fort war, erhob Phillip sich von seinem Platz und betrachtete die vielversprechende Ansammlung. Kein Pirat mit einer solchen Zahl an Schatztruhen hätte glücklicher über seine Beute sein können. Schier unglaublich, dass solcher Reichtum mit einer einzigen Lieferung gekommen war. (Seite 244 / 245) http://www.gottagivethembooks.wordpress.com

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    15. September 2011 um 02:44

    In einer Kleinstadt passiert selten etwas Besonderes. Außer, wenn ein Raumschiff landet und drei einheimische Mädchen von den Außerirdischen entführt und geschwängert werden. Behaupten sie jedenfalls. Die drei jungen Mädchen sind tatsächlich schwanger, und dann wird auch noch ein mysteriöser Kornkreis mit einer toten Kuh gefunden. Waren also wirklich Außerirdische zu Besuch? Selbst der Pfarrer kann diese Möglichkeit nicht ausschließen. Kein Wunder, dass die Stadt und, dank der Presse, das ganze Land verrücktspielen. Der Alltag der betroffenen Mädchen ändert sich gewaltig. Der Pfarrer, ein abgehalfterter Skandaljournalist und der neue Bibliothekar des Ortes versuchen, das Geheimnis zu lüften. Gibt es noch eine andere Lösung für die Vorfälle als ein Besuch aus dem All? Erneut hatte Anthony McCarten eine skurrile Idee, die er unglaublich gut umgesetzt hat. Alles ist möglich in seinen Büchern, und alles erscheint einen auch möglich und ganz normal. Das liest sich gleichzeitig wie ein Krimi und wie ein Science-Fiction-Roman, gleichzeitig aber auch wie ein Entwicklungsroman und eine Gesellschaftskritik. Schreiend komisch, tragisch, ernst, humorvoll und scharfzüngig ist das geschrieben, mit ungewöhnlichen Charakteren, die lange in Erinnerung bleiben. Die glaubwürdige Auflösung und das hoffnungsvolles Ende passen zum optimistischen Tenor des Buches, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Liebe am Ende der Welt" von Anthony McCarten

    Liebe am Ende der Welt
    Zebrafink

    Zebrafink

    05. September 2011 um 09:23

    Fesselnd wie ein Krimi. Dieser Roman ist im Original schon 1999 erschienen, also sein Erstlingswerk. Erzählt wird die Geschichte einer Außerirdischenentführung in einer kleinen Stadt in Neuseeland. Dort existiert außer einer Schlachtfabrik nur noch die Landwirtschaft. Delia, die Tochter eines Farmers, behauptet im vollen Ernst von Außerirdischen entführt worden zu sein. Plötzlich ist sie der Star im Dorf. Außerdem taucht ein Kornkreis mit einer platten Kuh auf. Als dann Delia und zwei weitere Mädchen behaupten, dass sie von den Außerirdischen Schwanger geworden sind, beginnt ein Kult um die Mädchen. Nur der neue Bibliothekar glaubt nicht so recht an die Geschichte und forscht nach.

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