Anthony McGowan

 3.8 Sterne bei 50 Bewertungen

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Der Tag, an dem ich starb

Der Tag, an dem ich starb

 (50)
Erschienen am 27.01.2011
Henry Tumour

Henry Tumour

 (0)
Erschienen am 05.04.2007

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Rezension zu "Der Tag, an dem ich starb" von Anthony McGowan

Es kommt wie es kommen muss...
Kerstin_KeJasBlogvor 3 Jahren

.....in dieser Geschichte um Paul. 
Es war zu ahnen, aber eben nicht alles, nicht dieses Ausmaß, nicht diese Geschichte.

"Der Tag an dem ich starb" von Autor Anthony Mc Gowan, erschienen im Ravensburger Buchverlag in der Kategorie Jugendbuch ist keine leichte Kost und doch war es gut zu lesen.

Aber erst einmal zur Story:
Paul, ein jugendlicher Schüler wie viele andere auch. 
Seine Schule ein Tummelplatz der unterschiedlichsten Charaktere und Gruppierungen.
Loser, Nervensägen, Coole, Mutige, Schwache, Freaks und Brutalos. Letztere geben den Ton an, allen voran Roth, ein Schläger und Quäler mit dem sich keiner anlegt, nicht mal die Lehrer. 
Ausgerechnet Paul gerät an Roth und obwohl er sich gar nicht zu ihm gehörig fühlt gehört er ihm doch. Eine fatale Situation die sich zu einem Alptraum entwickelt.

Paul erzählt seine Geschichte auf eine ruhige Art, er trägt nicht dick auf und trotz der jugendlichen Sprache erkennt man sehr gut den Erwachsenen dahinter. Seine Leben und sein Umfeld kommt glaubhaft und lebensnah rüber. Etwas mehr Optimismus hätte aber gut getan, vielleicht auch für Pauls Schicksal.
Muss aber zugeben dass ich zwischendurch schon mal grinsen musste angesichts der lockeren Sprache.

So oft verliert sich Paul in seinen Wörtern und doch fehlen sie ihm.
Er beschreibt und bezeichnet und man weiss genau was er meint auch wenn er nicht alles ausspricht.
Die Gewalt an der Schule überwiegt, seitens der Schüler ebenso wie der Lehrer. Ein Spießrutenlauf jeden Tag auf's Neue und doch hat Paul genug Humor um ihn einfließen zu lassen.

Die Geschichte fließt so dahin und obwohl es nicht wirklich so spannend ist, fesselt sie doch. 
Man folgt diesen Episoden um das Messer, eine besondere Rolle ist ihm zugetan, man wartet und erwartet und was letztendlich passiert ist dann wirklich unerwartet.

Eigentlich hätte ich 5 Sterne vergeben, aber was mir fehlte waren die Emotionen. Zwar ist dieses Buch voll von Beschreibungen und Empfindungen über Angst, Wut, Hass, Mut und ein bisschen Liebe. Aber es war mir zu oberflächlich, vielleicht liegt es an diesem Jugendlichen der sich nicht ausdrücken kann oder will, am Autor und der Geschichte liegt es jedenfalls nicht.
Deshalb vergebe ich ausgezeichnete 4 von 5 Sternen.
c)K.B. 02/2016

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Rezension zu "Der Tag, an dem ich starb" von Anthony McGowan

Vielleicht begeistert es euch auch so sehr, wie mich.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Der Tag, an dem ich starb , war das erste Buch, dass mich zum weinen gebracht hat. Die Geschichte ist sehr interesant geschrieben und endet anders als erwartet. Anfangs habe ich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so umhauen wird.

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Jennis-Lesewelts avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem ich starb" von Anthony McGowan

mittelmäßiger Roman
Jennis-Leseweltvor 4 Jahren

An Pauls Schule geht es ziemlich krass zu. Sowohl die Lehrer haben es auf bestimmte Schüler abgesehen als auch die Schüler, vor allem Roth und seine Gang, die ihren Mitschülern das Leben zur Hölle machen. Dabei wird nicht "nur" gemobbt, sondern es kommt auch zu Erpressungen und Gewalt.

Der Roman schockt ziemlich, da einem vor Augen geführt wird, wie brutal es teilweise an Schulen zugeht. Der Autor schafft es, den brutalen Schulalltag glaubwürdig darzustellen. 

Der Protagonist Paul hat es wirklich nicht leid. Er hält als Zielscheibe für Roth und seine Gang her und kann nichts unternehmen, um es zu stoppen. Ich hatte oft wirklich Mitleid mit ihm und konnte nicht verstehen, wie Leute wie Roth so brutal und kalt sein können, einem Menschen so schreckliche Dinge anzutun.

"Denn ihr müsst wissen, dass die grausamen Götter mächtiger sind als die gütigen und dass es am Ende immer sie sind, die den Sieg davontragen." (S. 250)

In diesem Roman wird auch sehr kritisch mit den Reaktionen der Lehrern umgegangen. Die Lehrer bekommen mit, dass einem Schüler so etwas angetan wird, aber sie tun so, als ginge es sie nichts an und schauen bewusst weg. Das hat mich wirklich geschockt, aber ich weiß, dass es die Wahrheit ist, da ich selbst auch solche Lehrer kenne. Im Buch gibt es sogar Lehrer, die es selbst auf die Schüler abgesehen haben und Spaß daran habe, diese vor der Klasse zu demütigen.

Die Handlung an sich war teilweise sehr erschreckend, aber es fehlte an Spannung. Gerade gegen Mitte des Romans nimmt die Spannung ziemlich ab und erst gegen Ende geht es wieder aufwärts. Das Ende ist allerdings wirklich gelungen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich flüssig und ermöglicht einem, dass Buch schnell durchlesen zu können.

Insgesamt hat mir der Roman ganz gut gefallen. Alles wird sehr glaubwürdig dargestellt und es ist teilweise wirklich schockierend. Allerdings bleibt die Spannung meistens ziemlich auf der Strecke und es wird wohl kein Buch sein, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Nichts desto trotz vergebe ich solide 3 Punkte.

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