Anthony O'Neill Dark Side

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Inhaltsangabe zu „Dark Side“ von Anthony O'Neill

Anthony O’Neills düsterer SF-Thriller spielt in der nahen Zukunft auf dem Mond: Dort hat der exzentrische Multimilliardär Fletcher Brass die Kolonie Purgatory gegründet. Der Arm des irdischen Gesetzes ist 384.400 km entfernt, und so gilt Purgatory als Mekka für Kriminelle aller Art – bis Polizeileutnant Damien Justus in die Kolonie strafversetzt wird. Damien ist fest entschlossen, für Recht und Ordnung zu sorgen, und ist damit nicht nur dem ebenso charismatischen wie skrupellosen Brass ein Dorn im Auge. Doch die wahren Probleme beginnen, als auf der anderen Seite des Mondes ein Android zu einem Rachefeldzug aufbricht, der ganz Purgatory in Schutt und Asche legen soll.

Ungewöhnliches Setting, ungewöhnlicher Plot, ungewöhnliche Umsetzung - und dennoch irgendwie faszinierend

— kleeblatt2012

Sehr coole Idee des Lebens auf dem Mond mit viel Technikverständnis, wobei manchmal die Umsetzung nicht ganz so cool ist.

— Archer

Dunkel, teils verworren - und nicht ganz das, was es verspricht

— Pergamentfalter

Genial!

— MsPleasant

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  • ungewöhnliches Setting, ungewöhnlicher Plot, ungewöhnliche Umsetzung

    Dark Side

    kleeblatt2012

    17. June 2017 um 15:41

    Damien Justus wird als Polizeilieutenant auf der dunklen Seite des Mond eingesetzt, um dort in der Kolonie Purgatory für Recht und Ordnung zu sorgen. Kaum hat er mit der Arbeit angefangen, erwartet ihn auch schon ein kniffliger Fall. Ein Mord nach dem anderen wird ausgeübt und irgendwie stehen alle mit dem Gründer der Kolonie, Fletcher Brass in Verbindung. Auf der anderen Seite des Mondes macht sich ein wahnsinniger Androide auf den Weg in die Kolonie und hinterlässt dabei ebenfalls eine Spur aus Leichen.Doch wie steht dies alles miteinander in Verbindung? Justus Recherche lässt ihn immer weiter in die dunkelsten Geheimnisse von Purgatory eindringen.Nach dem ersten Lesen des Klappentextes war ich nicht so recht überzeugt, ob dieses Buch etwas für mich ist. Aber bekanntlich soll man ja allem eine Chance geben."Dark Side" hat definitiv eine Chance verdient, denn der abgedrehte Schreibstil, die düstere Atmosphäre aufgrund des Settings (dunkle Seite des Mondes) und die herrlich durchgeknallten Charaktere ergeben eine Mischung der besonderen Art.Purgatory ist eine Kolonie auf der dunklen Seite des Mondes, die von dem eigensinnigen Milliardär Flechter Brass gegründet wurde. In Purgatory und deren Hauptstadt Sin finden sich jegliche Kriminelle, die es auf der Erde nicht mehr ausgehalten haben und dort ein neues Leben anfangen wollen. Natürlich gibt es Polizei, doch Korruption ist Alltag und die Polizisten drücken eher ein Auge zu oder handeln unverantwortlich. Bis der unbestechliche Lieutenant Damien Justus auftaucht und anfängt für Recht und Ordnung zu sorgen...Die Geschichte beginnt damit, dass einem erst mal der Mond an sich vorgestellt wird. Man wird direkt vom Erzähler angesprochen und bekommt eine Führung der besonderen Art. Dieses "Ansprechen" gibt es nochmals in einigen Kapiteln und macht mir ehrlich gesagt den Mond nicht gerade schmackhaft. Aber gut, dass dort oben ja keiner lebt. Oder doch?Ansonsten spielt die Handlung abwechselnd aus Sicht von Justus oder einem Opfer des Androiden. Auf der Rückseite im Klappentext steht, dass das Wallstreet Journal folgendes zu dem Buch sagt: "Hochinspirierter Wahnsinn...". Meiner Meinung nach trifft dies den Nagel auf den Kopf. Der Schreibstil des Autors hat etwas fesselndes. Nicht nur sein Erzählstil ist ungewöhnlich, auch die Story, die sich langsam abzeichnet, ist so dermaßen anders als man gewohnt ist.Und doch gab es Momente, in denen ich dachte: Stop. Das ist jetzt aber wirklich zu viel. Doch diese hielten sich in Grenzen.Die Vorstellung des Lebens auf dem Mond hat der Autor hier sehr gut gelöst. Es gibt so einiges, über das er sich Gedanken gemacht hat und das auch vernünftig erklärt wird. Dass sich in der Kolonie Purgatory, die ja auf der dunklen Seite des Mondes liegt, der Abschaum der menschlichen Rasse angesiedelt hat, passt auch sehr gut. Die Charaktere sind allesamt sehr gut getroffen. Der Lieutenant Justus kam mir allerdings manchmal etwas zu "cool" vor. Seine Gefühle hat er sehr gut verstecken können und es bringt ihn auch fast nichts aus der Fassung. Vor allem, wenn er von seinen "Kollegen" verspottet wird. Hier hätte er als Chef schon mal eingreifen müssen. Der respektlose Umgang mit ihm hat viel von seiner Sympathie einbüßen lassen.Dass sich neben den Ereignissen in der Hauptstadt Sin dann auch noch ein wahnsinniger Androide von der anderen Seite des Mondes auf den Weg nach Purgatory macht und dabei ein Blutbad hinter sich her zieht, hat dann noch einmal einen gewissen Kick in die Geschichte gebracht. Man rätselt, was der denn eigentlich will. Nach und nach zeichnet sich jedoch ein Bild ab, welches dann aber doch noch gegen Ende der Geschichte total über den Haufen geworden wird.Fazit:Ungewöhnliches Setting, ungewöhnlicher Plot, ungewöhnliche Umsetzung. Mir hat es Spaß gemacht, mich mal auf die dunkle Seite zu begeben.

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  • Der Brass-Codex

    Dark Side

    Archer

    13. June 2017 um 19:54

    Fletcher Brass ist der heimliche (unheimliche) König der dunklen Seite des Mondes. In dieser Region regiert die Gesetzlosigkeit, die Polizisten tun wenig mehr als wegzuschauen. Ausgerechnet dorthin kommt der aufrechte Cop Damien Justus, den die Bewohner dort Justice nennen. Er lernt schnell, dass kaum jemand die Wahrheit sagt, dass Brass sich nur an seine eigenen Regeln hält, welche unter anderem so nett klingen wie "Es ist gut, einen Rivalen zu haben. Noch besser ist es, ihm den Schädel einzuschlagen" und dass alle, die hier etwas zu sagen haben, versuchen, ihn an der Aufklärung von Morden zu hindern. Dabei sind nicht einmal die geringere Schwerkraft oder ein mordender Android das größte Problem. Doch Justus wäre nicht er, wenn er sich in irgendeiner Form aufhalten lassen würde. O'Neill hat sich wirklich Mühe gegeben, so viel über Zukunftsvisionen zu recherchieren wie möglich. Zum großen Teil gelingt es ihm auch, das gut rüberzubringen, wobei mich persönlich seine Abschnitte, in denen er sich als Reisekaufmann betätigte und in diesem Ton einiges vom Mond beschrieb, eher genervt haben. Auch finde ich, hätte es nicht gebraucht, wirklich jeden einzelnen der meist kriminellen Opfer so ausgiebig zu beschreiben, besser wäre es gewesen, sich weiterhin auf die Dynamik zwischen Justus und den Rest des Mondes zu konzentrieren. Großartig fand ich jedoch, dass er es wirklich schaffte, mir Purgatory - die gesetzlose Stadt - nahezubringen, und alles, was auf dem Mond mit der geringen Schwerkraft und den möglichen politischen und technischen Verwicklungen zu tun hat. Auch Justus ist ein interessanter Protagonist in seiner aufrechten, geradezu altmodischen Art, so dass ich eine Weile vermutete, er könne ebenfalls ein Android sein. Was mich allerdings wirklich (zynisch) amüsierte, war die Ähnlichkeit Fletcher Brass' mit all seinem Größenwahn, ja seinem Aussehen, seiner Art von Aussagen mit einem gewissen Herrn, der gerade sehr viel Macht in Amerika besitzt. Gegen ein Sequel hätte ich grundsätzlich nichts einzuwenden.

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  • Interessanter Mix aus "Western" und Horror

    Dark Side

    bieberbruda

    03. June 2017 um 22:25

    Die Besiedelung des Mondes bietet viele Möglichkeiten für die Menschheit. Aber wie wird sich die Gesellschaft abseits der Erde entwickeln? Insbesondere dann, wenn die Geschicke durch einen ebenso exzentrischen wie skrupellosen Mulitmilliardär gesteuert werden?Inhalt:In Purgatory herrscht Anarchie! Die Kolonie ist fest in der Hand des Multimilliardär Fletcher Brass und ein begehrtes Ausflugsziel für Bewohner der Erde, die sich mal so richtig auszutoben wollen. Ausgerechnet in diese "Sin City" wird Polizeileutnant Damien Justus strafversetzt. Und im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist er nicht bestechlich und möchte tatsächlich etwas gegen die Kriminalität auf dem Mond unternehmen. Als die Vorbereitungen für die Besiedelungen des Mars beginnen, entfacht ein erbitterter Machtkampf um Flechters Nachfolge. Und dann treibt auf der dunklen Seite des Mondes auch noch ein augenscheinlich wahnsinnig gewordener und massenmordender Android sein Unwesen...Meine Meinung:Das Buch ist aufgeteilt in zwei Erzählstränge: Man verfolgt die Ermittlungsarbeiten des Polizisten Damien Justus, der innerhalb des Haifischbeckens Purgatorys eine Reihe von Attentaten aufklären muss und in den Machtkampf um Fletchers Nachfolge gerät. Gleichzeitig verfolgt man einen Androiden auf dem Weg nach El Dorado (oder Oz), auf welchem er immer wieder auf die im Exil lebenden Schwerkriminellen der Erde trifft. Denn die besonders harten Fälle werden auf die dunkle Seite des Mondes abgeschoben und leben dort in Isolationshaft. Offensichtlich wurde der Android umprogrammiert, denn eigentlich sollen diese den Menschen dienen - dieser besondere Roboter befindet sich aber auf einem extrem(!) blutgetränkten Eroberungsfeldzug nach Purgatory. Und er hält sich strikt an Fletchers perfiden Kodex, der unter anderem folgendes besagt: "Versuche niemals mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, es sei denn, es ist der Kopf eines anderen."(das darf hier gerne wörtlich genommen werden).Diese Kapitel waren der absolute Höhepunkt des Buches und gingen ganz stark in die Richtung Horror, da der extrem attraktive und (zumindest vorerst) freundliche Android alles tun würde, um seinen Willen zu bekommen. Das geradezu wahnsinnige Verhalten sorgt beim Lesen tatsächlich für Nervenkitzel oder sogar Gänsehaut. Ganz großes Kino! Im Vergleich dazu wirkt der zweite Handlungsstrang um Justus aber leider ziemlich blass, voller Klischees und nur mäßig spannend. Die Geschichte des aufrechten Polizisten, der gegen ein übermächtiges/korruptes System kämpft kennt man leider schon und auch diese exotische Kulisse konnte mich da nicht unbedingt überzeugen. Das Ende war aber dennoch überraschend und hat mich etwas mit dem Buch (bzw. dem Purgatory-Teil) versöhnen lassen.Fazit:Ein klassischer Gut gegen Böse-Western in lunarem Setting trifft auf waschechten Horror über einen wahnsinnigen Androiden. Interessanter Mix, bei dem mich vor allem der Horror-Anteil fesseln konnte. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Dark Side"

    Dark Side

    Pergamentfalter

    12. March 2017 um 15:32

    In Anthony O'Neills neuestem Werk "Dark Side" ist der Menschheit endlich gelungen, wovon die Raumfahrt seit langem träumt: Die Besiedlung eines neuen Planeten. Mehrere Stationen verteilen sich in einer nicht genauer datierten Zukunft über die Oberfläche des Mondes. Neben Forschungsstationen, Wirtschaftsbasen und Tourismuszentren rückt besonders eine Kolonie in den Fokus: Purgatory. Gegründet von dem Multimilliardär Fletcher Brass, gilt sie mit ihrer Hauptstadt Sin als Auswanderungsziel Nr. 1 unter den irdischen Kriminellen. Überwachungsfreiheit, gesetzliche Grauzone, keine Auslieferabkommen - was könnte es Besseres geben?! Beherrscht wird Purgatory von Fletcher Brass, einem äußerst charismatischen, aber ebenso skrupellosen und für mich reichlich unsympathischen Mann, der Purgatory als seine persönliche "Spielwiese" sieht, in die ihm niemand reinzureden hat. Angesichts seiner anstehenden Abreise zu einer Marsexpedition bahnen sich hinter den Kulissen der Kolonie allerdings Machtkämpfe um Brass' Nachfolge an. Denn als potentiell neuer Machthaber kommen nicht nur mehrere Berater von Fletcher Brass in Frage, sondern auch dessen schwer einzuschätzende Tochter Q.T. (kurz für "Cutie" - Sarkasmus lässt grüßen!), die im Geheimen seine größte Widersacherin ist. Mitten hinein in das (politische) Haifischbecken von Purgatory wird der Polizeilieutnant Damien Justus geworfen. Als unbestechlicher Neuankömmling wird er von vielen Sinnern gefeiert wie der neue Stern am Gerechtigkeitshimmel - einer Gerechtigkeit, die sich auch Fletcher Brass unterordnen soll, was dem natürlich so gar nicht passt. Die falsche Aussprache von Justus' Namen - "Justice" - ist hier nur die Spitze des Eisbergs.  Zeitgleich startet auf der anderen Seite des Mondes ein humanoider Androide seine mörderische Reise nach "Oz", denn er ist überzeugt, der Eroberer und König zu sein. Und er hat verwirrende Parallelen zu Fletcher Brass. Die beiden Hauptteile der Geschichte - einerseits Justus und seine Kriminalfälle, die ihn immer tiefer in Sins Politik verstricken, andererseits die Reise des Androiden - werden immer mal wieder von "Reiseführer-Sequenzen" unterbrochen. Sie wenden sich in ihrer Sprache direkt an den Leser, führen in Geschichte, Lebensweisen und Orte ein und stellen einzelne Charaktere vor. Was anfangs irritierend wirkte, wurde für mich schnell zu einer guten Orientierungshilfe in der lunaren Welt. Den Showdown oder Kampf um den Schutz Purgatorys, der im Rückentext angeteasert wurde, habe ich allerdings vermisst. Sehr lange liefen die beiden Handlungsteile nebeneinander her, ohne sich zu beeinflussen. Zwar waren beide Teile für sich spannend und verfolgenswert, aber leider eben nicht das, was ich erwartet hatte. Von einem "Rachefeldzug" bsp. habe ich nicht wirklich etwas gemerkt. Und auch die "wahren Probleme" waren im Nachhinein für das, was in Purgatory seit Justus' Ankunft los war, eher Durchschnitt. Fazit: Science-Fiction trifft Politkrimi trifft Splatter. "Dark Side" ist ein kurzweiliger Lesespaß für zwischendurch in einer Welt, die angesichts ihrer Gegebenheiten gern mal Beklemmungen auslösen kann. Insgesamt waren mir die Charaktere etwas zu einseitig und als bekennender Klappentextleser enttäuschte mich der Inhalt. Davon abgesehen ist die Handlung, die geboten wird, aber durchweg spannend und lädt angesichts politischer Intrigen und Lügen zur Spurensuche ein.

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  • Erfrischend anders

    Dark Side

    MsPleasant

    08. March 2017 um 20:35

    Klappentext: Wenn du deine Spuren nicht beseitigen kannst, beseitige jene, die sie sehen. Brass-Kodex Der Mond, in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft: Dort hat der exzentrische Multimilliardär Fletcher Brass die Kolonie Purgatory gegründet. Der Arm des irdischen Gesetzes ist 384400 km entfernt, und so gilt Purgatory als Mekka für Kriminelle aller Art - bis der unbestechliche Polizeilieutnant Damien Justus in die Kolonie versetzt wird. Damien ist fest entschlossen, für Recht und Ordnung zu sogren, und ist damit nicht nur dem ebenso charismatischen wir skrupellosen Brass ein Dorn im Auge. Doch die wahren Probleme beginnen, als auf der anderen Seite des Mondes ein Androide zu einem Rachefeldzug aufbricht, der ganz Purgatory in Schutt und Asche legen könnte. Schreibstil: O'Neill hat einen sehr angenehmen und flüssigen Stil, der es dem Leser leicht macht sich in die Geschichte einzufinden. Der Wechsel zwischen den beiden Hauptgeschichten ist leicht erkennbar, da direkt am Kapitelanfang der Name des jeweiligen Protagonisten genannt wird. Die neuen Orte auf dem Mond, die man in diesem Buch kennenlernt, sind ansprechend beschrieben, sodass man sich gut vorstellen kann, wo man sich gerade befindet. Teilweise bekam ich beim Lesen sogar ein etwas beklemmendes Gefühl, weil man sich auf dem Mond ja nur in Raumanzügen bewegen kann, oder aber in "gesicherten" Gebieten. Da ist man schon ganz froh, dass man hier Sauerstoff zur freien Verfügung hat. Meine Meinung: Ich bin wirklich froh, dass ich mich von dem Klappentext habe hinreißen lassen, mich für dieses Rezensionsexemplar zu bewerben. Eigentlich bin ich gar kein so großer Freund des Sci-Fi Genres, aber die Definitionen scheinen da sehr weit auseinander zu gehen. Denn wenn ich an Science Fiction denke, dann denke ich an Raumschiffe, Laserschwerter, weit entfernte, unerforschte Galaxien und komische, auserirdische Lebensformen. "Dark Side" jedoch würde ich als "Urban-Science Fiction" beschreiben. So wie es Urban-Fantasy gibt... Der Mond ist nicht wirklich weit weg. Und in meinem Kopf bestimmt nicht weit genug, um der Schauplatz für einen Science Fiction Roman zu sen. Das ist allerdings nur meine Meinung und tut dem Ganzen keinen Abbruch. Denn ich fand das Buch (bis auf ein paar Kleinigkeiten) erfrischend anders. Ich hätte tatsächlich mit der letztendlichen Wendung der Geschichte nicht rechnen können. Zwischendurch hatte ich schon Sorgen, dass es anfängt vor sich hinzuplätschern und vorhersehbar zu werden. Das ist jedoch nicht passiert. Dafür allein bekommt das Buch von mir die Höchstwärtung von 5 Sternen. Wer sich für einen alternativen Erzählansatz und einen interessanten Hauptcharakter begeistern kann, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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