Anthony Riches

 3.8 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Die Ehre der Legion, Schwerter des Zorns und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anthony Riches

Schwerter des Zorns

Schwerter des Zorns

 (5)
Erschienen am 27.06.2016
Die Ehre der Legion

Die Ehre der Legion

 (6)
Erschienen am 16.05.2016
Die Festung der tausend Speere

Die Festung der tausend Speere

 (1)
Erschienen am 21.05.2018
Aufstand der Barbaren

Aufstand der Barbaren

 (0)
Erschienen am 15.07.2019
The Emperor's Knives

The Emperor's Knives

 (0)
Erschienen am 09.10.2014
The Leopard Sword

The Leopard Sword

 (0)
Erschienen am 01.07.2012
The Eagle's Vengeance

The Eagle's Vengeance

 (0)
Erschienen am 22.08.2013
The Wolf's Gold

The Wolf's Gold

 (0)
Erschienen am 10.10.2013

Neue Rezensionen zu Anthony Riches

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derMichis avatar

Rezension zu "Schwerter des Zorns" von Anthony Riches

gelungene Fortsetzung
derMichivor 9 Monaten

Was verdächtig nach einem Neuaufguss der aus Band 1 bekannten Konflikte klingt, erweist sich in der Gesamtheit als trotzdem packende Geschichte. Natürlich zaubert man wieder einmal den fanatischen Calgus aus dem Hut, der auch dieses Mal zahlreiche Allianzen mit seinesgleichen schmiedet. Und auch sonst war eigentlich klar, dass wieder irgendjemand dem Grund von Marcus' Aufenthalt fern der Hauptstadt Rom auf der Spur ist.

Furius heißt der Bösewicht auf römischer Seite dieses Mal. Ein tumbes Abziehbild des üblichen Gewaltfanatikers, wie er in Geschichten aller Epochen aus dem Hut gezaubert wird. Von dieser Seite droht Marcus also Enthüllung und der Armee schlechte Führung. Kennt man irgendwie. Das Ende von Furius' Karriere wirft schließlich einige moralische Fragen auf, die unsere Helden in keinem allzu guten Licht darstellen lassen.

Für die interessantesten Momente sorgen allerdings wieder einmal die Erlebnisse der Zenturie. Die Zuteilung einer Abteilung Hamier-Bogenschützen, die dem Buch im Original den Titel "Arrows of Fury" (also "Pfeile des Zorns") beschert hat, wird für Marcus, Dubnus und Co. zur neuesten Herausforderung. Kaum weiß man die Neulinge einigermaßen einzuschätzen, geht es auch schon ins Feld, wo statt einer großen Feldschlacht dieses Mal mehrere gefährliche Scharmützel an unübersichtlichen Orten lauern.

Dementsprechend zieht das Tempo nach einigen einführenden Rückblicken und Erklärungen für Neueinsteiger ordentlich an. In seinen zahlreichen guten Momenten ist "Schwerter des Zorns" trotz wenig spektakulärer Gegenspieler ein packendes Abenteuer aus der Sicht der Legionäre, denen selbst das letzte Britannien-Abenteuer von Simon Scarrow ("Invasion") nicht das Wasser reichen kann. Gerne mehr davon!

Originaltitel: "Arrows of Fury (Empire 2)"

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derMichis avatar

Rezension zu "Die Ehre der Legion" von Anthony Riches

Imperium Britannium
derMichivor 2 Jahren

Man kennt es aus unzähligen Romanen und Filmen: Ein junger Grünschnabel tritt in die Armee ein, wird von seinem Umfeld geschunden und muss sich gegen alle Widerstände beweisen. Eigentlich ein klassisches Umfeld, um sich als Autor über Ungerechtigkeit und die Kraft des Einzelnen auszulassen, doch Anthony Riches weicht den üblichen Klischeefallen geschickt aus und liefert dem Leser ein ebenso detailliertes wie einzigartiges Bild der römischen Hilfstruppen am Hadrianswall. Da wimmelt es nämlich nicht nur von zwangsrekrutierten römischen Bauern in Legionärsuniform, sondern auch die Rolle anderer Völker in der römischen Armee und deren durchaus widersprüchliche Lage sind Thema. Dass sich die Einheimischen trotzdem zur Wehr setzen liegt auf der Hand, dass sie dabei allerdings von unerwarteter Seite Hilfe bekommen zeigt, wie gnadenlos Verräter auch jenseits der Hauptstadt Rom noch verfolgt werden.

Außerdem ist Marcus Aquila als Charakter interessant genug, um ihm gerne über knapp fünfhundert Seiten zu folgen. Er mag anfangs nicht der geborene Anführer sein, doch er steckt voller Überraschungen, die auch dem Leser erst nach und nach enthüllt werden. Das rettet ihm und seiner Truppe so manches Mal das Leben und mit dem wachsenden Respekt seiner Männer reift Marcus zu einem kernigen Helden heran, dessen Leben trotz der Entfernung zu Rom dennoch ständig durch Verrat bedroht ist. Dass ihn früher oder später jemand verpetzt und irgendwo auch noch eine kleine Romanze eingebaut wird war irgendwie klar, bis dahin kann man sich allerdings an gut recherchierten Szenen über das römische Heereswesen erfreuen und so manches spannende Manöver bewundern. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, denn zur Aufheiterung eines Kameraden erfinden die Krieger sogar eine antike Version des bekannten Glühbirnenwitzes ...

Zusätzlich sät Riches genug Anspielungen und Geheimnisse, um Marcus auch für entsprechende Fortsetzungen ins Spiel zu bringen. Der Nachfolgeroman "Schwerter des Zorns" ist bereits auf Deutsch erschienen und wird in Kürze ebenfalls an dieser Stelle besprochen. Bis dahin bleibt "Die Ehre der Legion" einer der besten und handfestesten Römerromane, die es gibt. Ein paar überdurchschnittlich lange Monologe (⋝ 2 Seiten) hätten nicht sein müssen, aber wer sich dort tapfer durchkämpft wird mit einer vielseitigen und spannenden Lektüre belohnt.

Originaltitel: "Wounds of Honour (Empire 1)"
Seitenzahl: 480
Format: 13,7 x 18,6 cm, Taschenbuch
Verlag: Blanvalet

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evengels avatar

Rezension zu "Schwerter des Zorns" von Anthony Riches

Es geht blutrünstig weiter..
evengelvor 2 Jahren

Zum Inhalt: 

In Britannien ist wortwörtlich der Teufel los. Denn die blutrünstigen Horden von Häuptling Calgus, sind in die römische Provinz eingefallen und verbreiten Angst und Schrecken und den Tod. Marcus Valerius sollte eigentlich Verstärkung bekommen um diese schreckliche Zeit zu überwinden. Doch mit der Verstärkung kommt für ihn große Gefahr mit, die sein Leben bedroht.

Der Kaiser hat immer noch ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, er hat Marcus zum Tode verurteilt. Da Marcus unter falschem Namen reist, hat er nun das Problem, das er entdeckt werden könnte. Seine Identität auffliegt. Marcus vertraut seinen eigenen Männern, aber nicht den Neuankömmlingen. Sobald sie ihn erkennen, wer er wirklich ist, werden sie in an den Kaiser verraten. Das darf einfach nicht geschehen.

Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten.

Zum Cover:

Das Cover schaut wie beim ersten Buch super aus. Passen perfekt zusammen.

Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Band ja schon verschlungen habe, folgte darauf auch gleich der zweite Band. Dort ging es auch gleich dort weiter, wo der erste aufhörte. Spannend und blutig, kämpferisch und barbarisch.

Und wieder war ich von der ersten Seite an gefesselt. Mir kam es auch so vor, als wenn es etwas mehr makaberer ist als der erste Band. Es ist schon irgendwie erschütternd, wie brutal man eine Kampfszene darstellen kann, als würde man tatsächlich live daneben stehen. Der Autor weiß, die passenden Wörter in solchen Szenen zu benützen.

Ich versetzte mich immer mehr in das Geschehen hinein, das ich gar nicht mehr mitbekam wie die Zeit verging. Noch so das kleinste Geräusch das mich ausserhalb des Buches überraschte, lies mich zusammen zucken. So angespannt war ich vom lesen.

Der zweite Band ist auch wieder sehr unterhaltsam und hat mir sehr viel Lesefreude geschenkt.

Ich rate jedem, der das Buch lesen möchte, bitte lest den ersten Band. Ihr würdet sonst absolut nicht mitkommen.

Ich würde mich sehr über einen dritten Band der Reihe freuen, da ich jetzt richtig Blut geleckt habe. ^^

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