Anthony Riches Die Ehre der Legion

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Inhaltsangabe zu „Die Ehre der Legion“ von Anthony Riches

Sein Vater ist ein Verräter, doch ihm ist es bestimmt, das römische Reich zu retten Kaum ist Marcus Valerius in Britannien angekommen, muss er um sein Leben fürchten, denn Kaiser Commodus hat ihn zum Tode verurteilt. Das lässt Marcus keine andere Wahl, als unter falschem Namen in einer Legion am Hadrianswall zu dienen, bis ihm irgendwann Gerechtigkeit widerfährt. Da stürmt eine zu allem bereite Rebellenarmee auf den Wall zu, und seine Chance ist gekommen. Als Zenturio muss Marcus beweisen, dass er seine Männer in der blutigen Schlacht zum Sieg führen kann ...

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    Die Ehre der Legion

    derMichi

    30. January 2017 um 17:47

    Man kennt es aus unzähligen Romanen und Filmen: Ein junger Grünschnabel tritt in die Armee ein, wird von seinem Umfeld geschunden und muss sich gegen alle Widerstände beweisen. Eigentlich ein klassisches Umfeld, um sich als Autor über Ungerechtigkeit und die Kraft des Einzelnen auszulassen, doch Anthony Riches weicht den üblichen Klischeefallen geschickt aus und liefert dem Leser ein ebenso detailliertes wie einzigartiges Bild der römischen Hilfstruppen am Hadrianswall. Da wimmelt es nämlich nicht nur von zwangsrekrutierten römischen Bauern in Legionärsuniform, sondern auch die Rolle anderer Völker in der römischen Armee und deren durchaus widersprüchliche Lage sind Thema. Dass sich die Einheimischen trotzdem zur Wehr setzen liegt auf der Hand, dass sie dabei allerdings von unerwarteter Seite Hilfe bekommen zeigt, wie gnadenlos Verräter auch jenseits der Hauptstadt Rom noch verfolgt werden. Außerdem ist Marcus Aquila als Charakter interessant genug, um ihm gerne über knapp fünfhundert Seiten zu folgen. Er mag anfangs nicht der geborene Anführer sein, doch er steckt voller Überraschungen, die auch dem Leser erst nach und nach enthüllt werden. Das rettet ihm und seiner Truppe so manches Mal das Leben und mit dem wachsenden Respekt seiner Männer reift Marcus zu einem kernigen Helden heran, dessen Leben trotz der Entfernung zu Rom dennoch ständig durch Verrat bedroht ist. Dass ihn früher oder später jemand verpetzt und irgendwo auch noch eine kleine Romanze eingebaut wird war irgendwie klar, bis dahin kann man sich allerdings an gut recherchierten Szenen über das römische Heereswesen erfreuen und so manches spannende Manöver bewundern. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, denn zur Aufheiterung eines Kameraden erfinden die Krieger sogar eine antike Version des bekannten Glühbirnenwitzes ... Zusätzlich sät Riches genug Anspielungen und Geheimnisse, um Marcus auch für entsprechende Fortsetzungen ins Spiel zu bringen. Der Nachfolgeroman "Schwerter des Zorns" ist bereits auf Deutsch erschienen und wird in Kürze ebenfalls an dieser Stelle besprochen. Bis dahin bleibt "Die Ehre der Legion" einer der besten und handfestesten Römerromane, die es gibt. Ein paar überdurchschnittlich lange Monologe (⋝ 2 Seiten) hätten nicht sein müssen, aber wer sich dort tapfer durchkämpft wird mit einer vielseitigen und spannenden Lektüre belohnt. Originaltitel: "Wounds of Honour (Empire 1)" Seitenzahl: 480 Format: 13,7 x 18,6 cm, Taschenbuch Verlag: Blanvalet

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  • Blutig und spannend, ein Autor der mich gewonnen hat und begeistern konnte

    Die Ehre der Legion

    evengel

    04. October 2016 um 08:33

    Zum Inhalt:  Marcus Valerius ist an seinem Ziel, in Britannien angekommen. Aber kaum ist er dort, muss er auch schon um sein Leben fürchten. Der Kaiser Commodus hat Marcus zum Tode verurteilt. Nun bleibt Marcus nichts anderes übrig, als sich als jemand anderen auszugeben. Das sie ihn nicht so schnell fassen können. Darum legt er sich einen falschen Namen an und dient einer Legion am Hadrianswall.  Er wartet den richtigen Zeitpunkt ab um sich zu rächen, bzw. bis ihm Gerechtigkeit widerfährt. Doch lange muss er nicht auf seine Chance warten. Sie ist in greifbarer Nähe, als eine Armee von Rebellen den Wall stürmen will. Da sieht er seine Chance in den Händen. Nun muss Marcus nur noch beweisen das er ein echter Zenturio ist. Das er das Zeug dazu hat, seine Männer zum Sieg zu führen. Das er die Schlacht gewinnt.  Es wird ein blutiger Kampf gegen die Rebellen und gegen sein Leben.  Zum Cover: Ich find das Cover richtig toll gemacht. Auf Sicht im Regal muss man es einfach in die Hand nehmen, da es einen einfach anspricht. Es klang wahnsinnig interessant und spannend. Meine Meinung: Ich muss ja gestehen, das es mein erstes Buch war, was so in der Art mit Rom und Legionen zu tun hatte. Doch ich war noch nicht ganz so weit im Buch, da hab ich festgestellt das es sehr genial ist und mich wirklich fesselt. Ich kann tatsächlich sagen, das ich mir kein besseres Buch hätte vorstellen können, das mich in diesem Genre entjungfernt, als von Anthony Riches.  Normal bin ich ja nicht so bluthungrig, aber der Schreibstil hat mich in diesem Buch wirklich darauf heiß gemacht. Die Szenen wurden manchmal schon bisschen makaber - in meinen Augen zumindest - da ich es ja nicht so gewohnt bin. Aber wie heißt es so schön, irgendwann ist immer das erste Mal.  Die Charaktere fand ich super ausgearbeitet. Marcus ist ein sehr aussergewöhnlicher Mann dem ich viel Respekt  geschenkt habe. Er hat mich irgendwie in seinen Bann gezogen.  Für mich selbst war es auch so, das  ich wirklich noch einiges über Rom und die Geschichte gelernt habe. Der Roman ist auch sehr informativ. Die Spannung war für mich gut verteilt, an den richtigen Stellen. Ich hab oftmals einen Schauer abbekommen, und auch gefühlsmäßig des öfteren die totale Gänsehaut :D ja ich bin halt ein kleines Weichei.. ^^  Aber trotzdem hab ich das Buch tatsächlich echt geliebt. Ich war noch nicht auf der Hälfte des Buches, da war mir auch klar, das ich nachgucken muss ob es noch weitere Bücher gibt von dem Autoren. Da sah ich dann, das es bereits einen zweiten gibt, den ich dann sofort angefragt habe, denn es war mir klar, ich muss unbedingt wissen wie es mit Marcus und der Legion weiter geht.  Ich bin sehr froh, das ich auf das Buch gestoßen bin und ein neues Genre für mich entdeckt habe. Danke dafür dem Autoren. 

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  • Gute Grundidee...Schlechte Umsetzung...

    Die Ehre der Legion

    Abby90

    06. July 2015 um 12:22

    Meine Meinung: Dieses Buch hat mich durch seinen Klappentext wirklich sehr neugierig gemacht muss ich gestehen, denn der ist relativ vielversprechend. Daraufhin habe ich es beim Bloggerportal von Randomhouse angefragt und auch bekommen, daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür. Allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich dazu kam, es zu beginnen. Daher wurde meine Neugier mit der Zeit immer stärker, bis ich mit dem Lesen endlich begann und nun ja, es fing wirklich sehr gut an, das kann ich schon einmal sagen. Der Prolog war wirklich gut geschrieben und machte sofort Lust auf mehr, aber leider hielt das nicht sehr lange vor, denn bereits im ersten Kapitel gab es den Einbruch. In diesem Buch tauchen wirklich sehr viele Personen auf, deren Perspektiven so schnell wechseln, dass man sehr aufpassen muss, denn oft sind diese Wechsel so verfasst, dass man erst nach dem Wechsel mitbekommt, um welche Person es eigentlich ging. Zudem spritzt es vor Testosteron, was sich auch in der Sprache, die mit Kraftausdrücken geradezu gesprenkelt ist, findet. Marcus, der eigentliche Protagonist, ist für mich zwar greifbar, aber dennoch viel zu kalt gewesen. Man konnte ihn zwar mögen, aber leider hielt das nie lange an, da er sich selbst auch sehr stark verändert hat. Manchmal kam es mir sogar so vor, als würde seine Persönlichkeit kurz wechseln und bei ebendiesen Wechseln war er mir dann sofort unsympathisch. Bei den Nebenfiguren war mir dafür niemand mehr wirklich sympathisch, sodass ich keinen Bezug zum Buch aufnehmen konnte und mich so als Leser eher von der Geschichte entfernt habe, statt darin zu versinken. So hab ich mich ca. mittig nicht mehr wohl gefühlt, sondern gezwungen gefühlt unbedingt weiterlesen zu müssen, allerdings ging es durch die Wechsel irgendwann gar nicht mehr, sodass ich es schließlich nicht mehr habe lesen wollen. Für mich hatte das Buch definitiv großes Potential, aber die Umsetzung war nicht wirklich gelungen. Genau aus diesem Grund vergebe ich hier 2 Stöberkisten für dieses Buch.  

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  • "Die Ehre der Legion" - kein Meisterwerk, aber ein guter Anfang

    Die Ehre der Legion

    steijner12

    16. June 2015 um 10:27

    Anthony Riches Debütroman "Die Ehre der Legion" hat nicht unbedingt das, was man ein überraschendes Ende nennen kann (Achtung Spoiler): Eine Schlacht, in der die römische Armee nach anfänglich großen Verlusten und einem drohenden Desaster obsiegt und den britannischen Gegner, den fiktiven König Calgus, letztlich doch eine desaströse Niederlage beibringt (Spoiler Ende). Dafür hat Riches Erstlingswerk etwas anderes - es versucht in die Tiefe zu gehen, in die Tiefe der Denkweise der Herrscher, der Präfekten, der Offiziere, der Legionäre und der Auxiliarsoldaten des Imperium Romanum. Schon zu Beginn des Romans wird schnell klar, dass es der Held, Marcus Valerius Aquila nicht leicht haben wird. "Sein Vater ist ein Verräter, doch ihm ist es bestimmt, das römische Reich zu retten. Kaum ist Marcus Valerius in Britannien angekommen, muss er um sein Leben fürchten, denn Kaiser Commodus hat ihn zum Tode verurteilt. Das lässt Marcus keine andere Wahl, als unter falschem Namen in einer Legion am Hadrianswall zu dienen, bis ihm irgendwann Gerechtigkeit widerfährt. Da stürmt eine zu allem bereite Rebellenarmee auf den Wall zu, und seine Chance ist gekommen. Als Zenturio muss Marcus beweisen, dass er seine Männer in der blutigen Schlacht zum Sieg führen kann ...", beschreibt der Klappentext den Plot. Denkweise der Protagonisten im Fokus Während in Simon Scarrows "Adler"-Romanen das militärische Handeln, Taktieren oder die ständig gleich Vorgehensweise der Legionäre in der Schlacht im Mittelpunkt steht, will Riches - neben den für einen historischen Roman essentiellen Passagen zu militärischem Drill oder Kampfszenen - den Geist der Protagonisten und ihre Denkweise in den Fokus rücken. Das gelingt ihm etwa mit Marcus Valerius, der als tragende Figur viel Charaktertiefe aufweist, aber auch mit Dubnus, seinem Optio oder auch einigen Randfiguren der 1.Tungrischen Kohorte, in der Marcus nach seiner Flucht dient. Denen fehlt es im Gegensatz zu Marcus, auch wie etwa dem ein oder anderen Präfekten, Legaten oder Gegenspieler, zwar an Tiefe, da "Die Ehre der Legion" aber nur den Auftakt in die Reihe der "Imperiums"-Romane darstellt, lässt dies eher Spielraum offen, als dass es dem Roman schadet. Im Gegenteil, so behält die Geschichte um den Protagonisten ihren Fluss, wird nicht unnötig an Nebenkriegsschauplätzen künstlich verlängert. Oft zu durchschaubar Spannung will ich Riches Erzählung nicht absprechen, dennoch legt er viele Geschehnisse, Intrigen oder Liebeleien zu offen und durchschaubar an. Das zu kritisieren steht mir nicht zu, denn natürlich will Riches spannend und erfolgreich erzählen, aber ihm geht es auch darum, zwischen den Zeilen zu lesen, wie er es selbst in historischen Quellen über Jahre gelernt habe.Wer dann was zwischen den nicht überladenen, sondern zielstrebig formulierten Zeilen entdeckt, das liegt an jedem selbst. Ich habe in römische Dickschädel geblickt, das unverwüstliche Selbstvertrauen und die tödliche Arroganz der römischen Armee kennengelernt und den Machthunger und das Selbstverständnis eines Imperiums herausgelesen, das selbst bis in die kleine Zehe des Soldaten der römischen Hilfstruppen dringt. Fazit: "Dei Ehre der Legion" ist kein Meisterwerk, aber ein gut lesbarer, historischer Roman, der trotz aller Ähnlichkeiten zu Vorbildern doch eine spezielle Note trägt. Ich werde die Imperiums-Serie weiterverfolgen, denn es bleiben ja am Ende einige Fragen offen...Zwischendurch werde ich auch wiedermal einen Scarrow lesen. Weitere Rezensionen in meinem Blog Bennis Wühlkiste

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