Das Erwachen des Feuers

von Anthony Ryan 
4,3 Sterne bei93 Bewertungen
Das Erwachen des Feuers
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Positiv (79):
Evolis avatar

Interessante Mischung aus (sparsam verwendeten) Fantasy-Elementen, historisch anmutender Abenteuergeschichte und Steampunk-Anleihen

Kritisch (3):
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Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllen können. :/ Echt schade.

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Inhaltsangabe zu "Das Erwachen des Feuers"

Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu.

Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.

»Mühelos verbindet Ryan Drachen- Fantasy mit Spionageroman und Seeabenteuer, meisterhaft und glaubwürdig.«
Publishers Weekly

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608949742
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:725 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:09.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.09.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Evolis avatar
    Evolivor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante Mischung aus (sparsam verwendeten) Fantasy-Elementen, historisch anmutender Abenteuergeschichte und Steampunk-Anleihen
    Draconis Memoria

    Mit seiner Rabenschatten-Trilogie schuf Anthony Ryan eine beeindruckende epische Story, auch wenn mich deren Abschluss nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Das Erwachen des Feuers bildet den Auftakt einer neuen Reihe mit deutlich anderer Fantasy-Thematik.

    Für die einen Säure, für die anderen ein wahrer Zaubertrank
    Je nach Farbe eines Drachen verleiht sein Blut besonderen Menschen vorübergehend außergewöhnliche Fähigkeiten wie eine Art Telepathie oder Beherrschung des Feuers. Drachen als Lieferanten dafür werden entweder in der Wildnis gefangen, was natürlich mit allerlei Gefahren verbunden ist, oder in speziellen Zuchtställen herangezogen und ausgebeutet. Beide Methoden haben aber in den letzten Jahren an Effizienz eingebüßt und das schlicht „Produkt“ genannte Erzeugnis Drachenblut könnte bald noch viel knapper werden. Darüber hinaus drohen politische Auseinandersetzungen zwischen den Kontinenten.
    In dieser kritischen Situation wird eine geheime Expedition auf den Weg gebracht, um den rätselhaften weißen Drachen ausfindig zu machen, dessen noch unbekannte Fähigkeiten für einen entscheidenden Vorteil im Kampf um Macht und Profit sorgen könnten…
    Der Dieb und unregistrierte „Blutgesegnete“ Claydon Torcreek, kurz Clay, schließt sich unfreiwillig der Suche an und begibt sich zusammen mit einer bunt gemischten Drachenjägertruppe ins gefährliche Dschungelgebiet. Gleichzeitig ist durch ihn die Verbindung zu Hauptfigur Nummer zwei, der Spionin Lizanne möglich, die weiteren nützlichen Hintergrundinformationen für die Mission auf der Spur ist. 
    Vorerst unabhängig von den anderen Protagonisten wird der dritte Held, Marineoffizier Hilemore, an Bord eines – gemessen am Setting – revolutionären Schiffes auf Piratenjagd in die beginnenden Kriegshandlungen verwickelt.
    Die verschiedenen Perspektiven wechseln sich kapitelweise ab und enden häufig mit einem Cliffhanger. Mir persönlich gefällt die Abwechslung und die durch solche Situationen aufgebaute Spannung, ich kann es aber auch verstehen, wenn sich Leser dadurch immer wieder aus dem aktuellen Geschehen herausgerissen fühlen. Wie so oft bleibt das Geschmackssache.

    Hafenstädte, Urwald und das sturmumtoste Meer
    Das gilt auch für die Schwerpunkte der Story. Das Erwachen des Blutes nutzt trotz Drachen und Blutgesegneten über weite Strecken relativ wenige „magische“ Inhalte. Die Geschichte hat stattdessen viel von einem historischen Abenteuerroman, mit starkem viktorianischem Einschlag, nur eben aus einer fremden Welt. Steampunk-Elemente wie die Schiffe, verschiedene Waffen und technische Spielereien für Lizannes Agenten-Alltag sind eine weitere Ingredienz dieser durchaus interessanten Mischung.
    Lizannes Handlungsstrang fand ich dabei meistens am fesselndsten, Clays Teil der Story glänzt ebenfalls mit vielen spannenden Momenten und vor allem auch gelungenen Schauplätzen, die Passagen mit Seeschlachten und Co. sind dagegen nicht wirklich nach meinem Geschmack. Wer auf Schiffe, Technik und maritime Kriegsführung steht, wird aber sicherlich seine Freude daran haben.
    Egal in welcher der Untergeschichten überzeugt außerdem die detaillierte Welt mit komplex ausgearbeiteter Gesellschaft im Bezug auf Wirtschaft, Politik oder Wissenschaft. Die unterschiedlichen Orte von eleganten Herrenhäusern bis zu Ruinen in der bedrohlichen Wildnis werden sehr anschaulich geschildert.
    Lizanne lässt anfangs kaum Gefühle zu und will ganz professionell bleiben, wird dann aber doch etwas aus dem Konzept gebracht und entdeckt ihre menschliche Seite (allerdings zum Glück ohne schnulzige Liebesgeschichte…). Auch Clay wandelt sich auf der Reise und wächst einem ans Herz, während Hilemore noch relativ blass bleibt. In ein paar Szenen deutet sich immerhin bereits an, dass der Offizier das Herz auf dem rechten Fleck hat und Potenzial für die Fortsetzung (nach einem ziemlich offenen Ende) bietet.
    Ein paar gelungene Nebencharaktere in jedem der Handlungsstränge bilden gute Ergänzungen zu den eigentlichen Helden.

    Fazit
    Das Erwachen des Feuers ist eine interessante Mischung aus (meist relativ sparsam verwendeten) typischen Fantasy-Elementen, historisch anmutender Abenteuergeschichte und Steampunk-Anleihen. Die detaillierte Welt des Buches wird anschaulich geschildert und hält viele spannende Szenen bereit, allerdings kann einer der drei abwechselnd erzählten Handlungsstränge in Sachen Story und Sympathiepunkte nicht so ganz mit den anderen beiden mithalten, was jedoch auch deutlich von den Interessen des Lesers abhängt – wer Schiffe und Seeschlachten mag, erhöht die Wertung einfach für sich entsprechend.

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    Galladans avatar
    Galladanvor einem Monat
    Drachen haben keine Lobby

    Bewertet mit 5 Sternen Das Erwachen des Feuers: Draconis Memoria Buch 1 von Anthony Ryan, erschienen im Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag am 9. September 2017. Drachen werden gejagt und in Gefangenschaft gehalten um ihnen ihr Blut zu nehmen. Die Blutgesegneten nutzen dieses Blut für verschiedene Aufgaben die sie für die Gesellschaft wertvoll machen. Denjenigen die den Überblick haben ist längst aufgefallen, dass die Drachen weniger werden und immer schwächer. Es gibt ein Gerücht, dass es ausser den üblichen, Roten, Grünen, Schwarzen und Blauen Drachen noch einen Weissen Drachen gibt. Eine Gruppe macht sich auf um auf den Spuren einer früheren Expedition neue Erkenntnisse zu erzielen. Derweilen läuft alles auf einen Krieg zwischen Mandinorien und Corvantinischem Kaiserreich zu. Anthony Ryan wirft uns sofort in die Geschichte. Man ist mitten drin in einer Geschichte mit höfischem Zeremoniell und der Wahrheit nackter Zahlen des Eisenboot-Handelssyndikats. Die Geschichte ist wunderbar ausgearbeiteter Steampunk. Die Geschichte beinhaltet drei Handlungsstränge. Clay, ein Dieb und Nichtsnutz mit der Gabe des Blutgesegneten muss seinen Onkel auf eine Reise der Dienstleistergesellschaft der Langgewehre begleiten auf den Spuren des legendären Weißen Drachen. Er soll dabei mit Hilfe des blauen Elexiers eine Verbindung zu Lizanne Lethridge, ebenfalls eine Blutgesegnete die Aktionärin und Geheimagentin der Abteilung Außerordentliche Maßnahmen beim Handelssyndikat ist, herstellen und sich mit ihr austauschen. Lizanne kommt schnell dahinter, dass irgendwo ein falsches Spiel gespielt wird und versucht heraus zu bekommen in was die Direktorin Bondersil der Eisenboot-Akademie für Frauenbildung verstrickt ist. Des Weiteren lernen wir noch die Mannschaft der EPS Gute Gelegenheit kennen und erleben mit deren Zweiten Leutnant aufregende Seeschlachten und schwierige Verhandlungen mit Piraten. Das Buch ist nicht ganz so einfach zu lesen wie die meisten Titel, die im Augenblick auf den Markt drängen, dafür ist es eine zu komplexe Welt, die dem Leser auch etwas Vorstellungsvermögen abverlangt. Ist man aber erst mal abgetaucht in die Geschichte erschließt sich einem eine neue Welt die wunderbar aufregend ist. Klare Leseempfehlung.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor einem Monat
    Kurzmeinung: Komplexe Fantasy mit Abenteuer- und Spionageelementen, die mir emotional zu unterkühlt blieb
    Spannender, etwas unterkühlter Start einer komplexen Fantasy-Trilogie

    In einer Welt, in der Technik und Fortschritt auf Drachenblut basieren, werden drei völlig unterschiedliche Personen in spannende und gefährliche Abenteuer verwickelt: Eine Spionin, ein Dieb und ein Marineoffizier. Denn die Quelle des Drachenelexiers scheint zu versiegen: Die wilden Drachen werden weniger, und die Blutqualität der in Gefangenschaft gehaltenen Drachen verschlechtert sich rapide. Die Hoffnung liegt nun im Auffinden des legendären Weißen Drachen. Doch wird dieser Drache dem Fortschritt der Menschen dienen – oder ihren Untergang einläuten?

    Die Welt im Roman wird hauptsächlich von zwei Großmächten kontrolliert: Dem Corvantinischen Kaiserreich sowie der Wirtschaftsmacht Mandinorien. Beide nutzen sie das ökonomisch wertvolle Drachenblut-Elixier, auf dem ein Großteil des technischen Fortschritts aufgebaut ist. Doch auch in anderen Lebensbereichen sind die Elixiere hilfreich. Je nach Art des Drachens – blau, grün, rot oder schwarz – wohnen dessen Blutelixier andere magische Kräfte inne. So können nicht nur magische Feuer zum Antrieb von Motoren erzeugt, sondern auch körperliche und mentale Fähigkeiten massiv gesteigert werden, wenn dies auch hauptsächlich den Blutgesegneten vorbehalten ist.

    Der Lebensraum der Drachen beschränkt sich auf auf eine Insel, welche von beiden Großmächten besetzt ist. In dessen Wildnis wird Claydon „Clay“ Torcreek, der bisher als Dieb und unregistrierter Blutgesegneter Karriere machte, im Auftrag des mandinorianischen Eisenboot-Handelssyndikats auf eine Drachen-Expedition geschickt. Gleichzeitig versucht Spionin Lizanne, an Informationen zum Aufenthaltsort des Weißen Drachen zu gelangen. Doch die Dinge laufen anders als erwartet…

    Der Roman hält sich nicht mit einer Einleitung auf – vielmehr wird man vom Autor einfach in eine Welt hinein geworfen, in der Drachen brutal abgeerntet werden, um Reichtum und Fortschritt zu bedienen. An den Gedanken musste ich mich erstmal gewöhnen, ebenso, dass eine Weltmacht rein auf Wirtschaft aufgebaut ist, in der Handelssyndikate die Zügel in Händen halten. Leider beginnt der Roman sehr gefühlskalt, was sich leider auch im Laufe der Handlung kaum ändert. Dadurch blieben mir die Protagonisten bis zum Schluss emotional fremd. Der ganze Roman wirkt recht distanziert, wenn auch das Worldbuilding selbst wiederum sehr gelungen ist. Doch auch hierbei sucht man ausschweifende Ausschmückungen vergeblich. Bei einer Seitenzahl von über 700 Seiten ist dies allerdings von Vorteil, sonst wäre das Buch noch umfangreicher geworden. Sehr gefiel mir der leichte Steampunk-Charakter des Romans in Verbindung mit viktorianischen Anklängen.

    Der Roman ist so aufgebaut, dass den drei Hauptprotagonisten jeweils eigene Kapitel im Wechsel zugeteilt sind. Da die Kapitel eine gewisse Länge aufweisen hatte ich dadurch manchmal Probleme, nach mehreren Zwischenkapiteln in den Handlungsstrang eines Protagonisten wieder einzusteigen.

    Mit „Das Erwachen des Feuers“ beginnt eine sehr komplex aufgebaute Fantasy-Trilogie, die „Draconis Memoria“, die Elemente von Spionage und (See-)Abenteuern sowie Steampunk  aufweist, mir jedoch emotional etwas zu unterkühlt blieb.

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    WAIBELJacis avatar
    WAIBELJacivor 2 Monaten
    Der neue Herr der Ringe!

    Drei junge Menschen, dessen Leben durch ein Abenteuer verknüpft ist.

    Clay wird von seinem Onkel aus dem blinden Viertel (ein ziemlich kirmineller Stadteil) geholt. Er soll gemeinsam mit ihm und einer Truppe von Söldnern für eine sehr mächtige Dame den weißen Drachen finden. Dieser Drache soll den bevorstehenden Krieg verhindern. In großer Freude auf die hohe Belohnung nimmt Clay das Angebot an, doch hat er keine Vorstellungen, was ihn in der gefährlichen Wildnis erwartet.

    Lizanne ist ihr ganzes Leben lang ausgebildet worden um einmal eine Spionin zu werden. Nun soll sie eine sehr seltene aber bedeutende Apparatur finden, die sich im Besitz eines sehr reichen Burggrafen zu stehlen, der für die Suche des weißen Drachen sehr von Nutzen sein soll. Was sie nicht erwartet, ist dass die quängelige Tocher des Burggrafen ihr immer mehr ans Herz wächst.

    Hilemore will sein großes Abenteuer auf hoher See finden und wird auch nicht enttäuscht. Doch schnell merkt er, dass die wilden Meere trotz Abenteuer doch auch sehr gefährlich sein können. Ist er diesem Risiko gewachsen? Und was hat er mit den beiden Hauptcharaktären zu tun?

    Dieses Buch hat mich wirklich vom Hocher gehauen. Es ist wirklich sehr gut geschrieben und man findet sich in einer komplett neuen Welt wieder. Da ich ein sehr großer Drachenfan bin, stand dieses Buch selbstverständlich auf meiner Leseliste und ich wurde mehr als nur zufrieden gestellt. Für mich ist Anthony Ryan als Autor gleichgestellt wie Tolkien oder George R. R. Martin. Für jeden Fantasyfan da draußen der ein neues Abenteuer sucht, lest dieses Buch! Und für die, die es schon gelesen haben freut euch mit mir, denn am 22.09.2018 erscheint schon Band 2!

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    Annika_mag_Kekses avatar
    Annika_mag_Keksevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne Das Buch brauchte ein wenig um Fahrt auf zunehmend, konnte mich aber gerade zum Ende hin richtig begeistern.
    Genau was ich gerade brauchte!

    4.5 Sterne 🌟

    Die englische Ausgabe des Buches stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Nicht nur finde ich das Cover einfach unglaublich schön, auch finde ich den Klappentext überaus ansprechend. Ein weiteres Plus ist definitiv, dass es hierbei um Drachen geht, denn mit Drachen kann man mich immer locken, spannend fand ich hier allerdings die Herrangehensweise. Denn in diesem Buch sind die Drachen weder die gemeinen, Jungfrauen-raubenden Gegner, noch Freund/Verbüntete eines Volkes. Das Drachenblut stellt im diesem Roman ein seltenens Gut dar, dass einigen Menschen, sogenannten Blutgesegneten, bestimmte Kräfte verleiht. Dadurch werden die Drachen zu einer begehrten Beute und das Buch enthält einige teils recht brutale Beschreibungen wie die Drachen gefangen werden und das Blut geerntet wird.

    Mir hat das Buch von Anfang an schon recht gut gefallen, aber so richtig überzeugen konnte es mich erst in der zweiten Hälfte. Wir erleben die Geschichte aus drei verschiedenen Charakterperspektiven: Clay, Lizanne und Hilemore. Und während mir die ersten beiden Perspektiven sehr gut gefallen haben, fand ich Hilemore's Perspektive leider durchgängig etwas zu oberflächlich. Allgemein hätte ich mir bei den Charakteren stellenweise ein bisschen mehr Tiefe gewünscht um wirklich mit ihnen mit zu fühlen. Ich würde auch sagen, dass dieses Buch eher durch den Verlauf der Geschichte und der Welt an sich lebt als durch seime Charaktere (plot-driven vs. character-driven).

    In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass es sich bei dem Buch um ein Buch mit langsamen Erzähltfluss handelt, was ich allerdings gar nicht so gesehen habe. Jedes Kapitel wir aus einer anderen Charakterperspektive erzählt und endet meist in einer Art Cliffhanger. Dadurch, die vielen Kampfszenen und dem überspringen einiger Reisetage fand ich das Buch sehr flüssig und es lies sich relativ schnell lesen. 

    Was mir außerdem besonders gut gefallen hat ist die in dem Buch beschriebene Welt. Denn das Setting ist nicht, wie in vielen anderen Famtasy-Büchern, mittelalterlich sondern eher industriell und zählt, wie man mir sagte, zu dem Genre Steampunk. Ich bin mir durchaus einiger Fehler des Aurors betreffend der Dampfmotoren und ähnlichem bewusst. Da ich aber selbst nicht besonders bewandert in diesen Themen bin oder das Gefühl hatte dass diese im Fokus der Geschichte standen, haben sie mich beim Lesen nicht gestört 
    Weiterhin sehr gut gefallen hat mit das Magiesystem des Buches. Es ist leicht zu verstehen, wirkt gut durchdacht und ist vorallem konsistent wobei es dennoch Spielraum für Erweiterungen in den Folgebänden lässt. 

    Viele der Wendungen der Geschichte haben mich unvermutet getroffen und positiv überrascht und ich war mir bis zum Ende nicht so ganz sicher worauf das alles hinaus laufen wird. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch fand ich sehr gut, dass der Autor nicht davor zurückschreckt einige seiner Charaktere sterben zu lassen. Man mag mich makaber nennen, aber ich finde es wesentlich glaubwürdiger wenn in solch brenzligen Situationen nicht immer alle auf magische Weise unversehrt bleiben.

    Das Buch ist nicht komplett in sich geschlossen, aber ich mochte das Ende und hatte nicht das unbefriedigende Gefühl lediglich ein Kapitel beendet zu haben, wie es in Reihen ja durch aus häufig der Fall ist. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr, ich fühle mich aber nicht genötigt direkt zum nächsten Buch zu greifen (was ich früher oder später aber definitiv tuen werden!).

    Da ich das Buch später auch als englisches Buch bekommen habe und so einige Kapitel als deutsches eBook gelesen habe, andere im englischen Hardcover kann ich sagen, dass ich die Übersetzung auch durchaus gelungen finde. Zwar klingen einige Begriffe und Schiffsnamen meiner Meinung nach im englischen Besser wenn man sie einmal kennt aber das tut der Geschichte definitiv keinen Abbruch. 

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    Roman-Tippss avatar
    Roman-Tippsvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein umfangreiches, manchmal auch langatmiges, aber absolut überwältigendes und großartiges Fantasyabenteuer mit Drachen!
    Umfangreiches, aber überwältigendes Fantasyabenteuer

    Meine Meinung:

    Da ich Drachen schon immer faszinierend fand und der Klappentext und das Cover mich neugierig gemacht haben, konnte ich es kaum erwarten „Das Erwachen des Feuers“ zu lesen. Anfangs fand ich die Handlung zwar interessant, doch habe ich längere Zeit benötigt, um wirklich in die Geschichte zu finden. Es beginnt recht langsam, mit vielen neuen Eindrücken und Charakteren, was es mir zuerst nicht einfach machte, sich hier zurecht zu finden und diese neue Welt zu verstehen, weshalb das Lesen auch ein bisschen schleppend vorangig. Aber als es dann soweit war, wurde die Geschichte immer überwältigender: abenteuerlich, einfallsreich, monumental und beeindruckend, kombiniert mit Spannung und auch Nervenkitzel, aber wies weiterhin einige Längen auf. Es ist einfach unglaublich, wie präzise, aufwendig und lebhaft der Autor Anthony Ryan eine Fantasywelt erschaffen hat, mit den einzelnen sich entwickelnden Handlungssträngen, wie die Drachen charakterisiert werden, den tiefgründigen Charakteren und wie das alles noch mit Seefahrt- und Spionage-Elementen verbunden worden ist.

    Die Welt von „Das Erwachen des Feuers“ ist umfangreich. Sie besteht aus mehreren Kontinenten und Inseln, nämlich Arradsia, dem Spielort der Geschichte und einzigem Ort, an dem es Drachen geben soll, Mandinorien, dem corvantinischen Kaiserreich, Varestia, Dalzia, Kathyra und den Tyrrel-Inseln. Das corvantinische Kaiserreich hängt einer alten Anschauung an, lebt nach einem Ständesystem, interessiert sich nicht besonders für Weiterentwicklung und ist verfeindet mit den Unternehmen Mandinoriens (Syndikat/ Protektorat), welche für den Fortschritt, den Profit und die „Freiheit“ arbeiten.

    Ein wichtiges Gut der Handelssyndikate ist das Drachenblut, das leicht verändert einfach nur als „Produkt“ bezeichnet wird und eine imposante Wirkung auf Menschen hat, aber besonders auf Blutgesegnete, die dadurch übernatürliche Kräfte erlangen.

    Auf dem unerforschten und gefährlichen Kontinent Arradsia gibt es verschiedene Drachenarten: Die Grünen, welche größtenteils im Dschungel leben, anscheinend nicht fliegen können und deren Blut gut für den Körper ist (besseres Sehen, Heilkraft, Schnelligkeit etc.). Die Roten, welche in den Bergen leben, fliegen können und deren Blut dem Konsument zur Feuererschaffung verhilft. Die Blauen, welche im Wasser leben, nicht fliegen können und deren Blut für den Geist ist (Blau-Trance – so eine Art visuelles „Telefonieren“). Die Schwarzen, Lebensraum scheint der gesamte Kontinent zu sein, können fliegen und ihr Blut ist für die Kraft, verleiht unglaubliche körperliche und telekinetische Kräfte. Und die geheimnisvollen weißen Drachen, deren Wirkung man erst ziemlich am Ende erfährt. Was mir jedoch absolut nicht gefallen hat, ist, dass die Drachen gewissenlos ausgebeutet werden.

    Es gibt insgesamt drei parallele Handlungen, die nach einiger Zeit zusammenlaufen und wo jeweils eine Person ist, die von den Geschehnissen in der personalen Erzählperspektive berichtet und deren Gedanken und Gefühle dem Leser offenbart werden. Eine der Handlungen dreht sich um die Suche nach dem weißen Drachen und die abenteuerliche Expedition einer kleinen Gruppe von mutigen Langgewehren ins Landesinnere mit seinen schaurigen und faszinierenden Geheimnissen, die aus der Sicht des Blutgesegneten Claydon bzw. Clay Torcreek erzählt wird, der einen Großteil seines Lebens als Dieb in einem gefährlichen Viertel von Kerberhafen auf Arradsia verbracht hat.
    Das Seeabenteuer, bei dem auch Piraten vorkommen, erfährt man durch den distanzierten und verantwortungsbewussten Corrick Hilemore, dem zweiten Leutnant des Schiffes „Gute Gelegenheit“. Beeindruckend hierbei ist, wie authentisch das Leben auf einem militärischem Schiff und alles drum herum geschildert wird.
    Die Suche nach einer verloren geglaubten Apparatur, wodurch Elemente eines Spionage- und Agentenromans eingebaut worden sind, und das weitere Schicksal der Stadt Kerberhafen wird aus der Sicht der scheinbar skrupellosen Geheimagentin und Blutgesegnetin Lizanne Lethridge erzählt.
    Die Charaktere sind mir größtenteils sehr ans Herz gewachsen, weil sie auf dieser langen Reise wirklich einmalig gute und tolle Weggefährten sind – interessant ausgebaut, originelle Namen, lebhaft, wobei jeder eine ganz besondere Eigenart hat, die ihnen Tiefe verleiht.

    Alle drei Handlungsstränge werden zunehmend interessanter und immer wieder durch Cliffhanger unterbrochen. Sie sind in Kapitel unterteilt, wobei der Name des Charakters, aus dessen Sicht erzählt wird, unter der Zahl steht: also entweder Lizanne, Clay oder Hilemore.

    Arradsia ist ein fantastischer Kontinent mit vielen Gefahren und Geheimnissen, Tempelruinen, einer Wüste, Dschungel, Seen und Bergen, was diese Geschichte erstaunlich atmosphärisch macht. Hingegen kommen aber auch schaurige und nervenaufreibende Szenen dazu, wofür die Verderbten (Ureinwohner, welche sich äußerlich stark verändert haben, als wären sie infiziert und umgewandelt worden, mit dem einzigem Ziel zu töten) stark sorgen.

    Was sehr hilfreich war, sind die Karten: vorne die genaue Zeichnung von Arradsia und hinten eine Weltkarte, die einen Überblick über alle Kontinente dieser Welt verschafft. Dadurch kann man gut nachvollziehen, wo sich die Charaktere derzeit befinden bzw. wohin sie unterwegs sind. Des Weiteren gibt es ganz hinten im Buch noch eine Aufstellung der einzelnen Charaktere, was auch sehr praktisch ist.

    Und in Anbetracht der Seitenzahl hat man von diesem Buch außerordentlich viel. Da es der 1. Band der Draconis-Memoria-Reihe ist und ein offenes Ende hat, bin ich schon gespannt auf den 2. Band.


    Fazit:


    „Das Erwachen des Feuers“ ist eindeutig ein „dicker Wälzer“ – umfangreich, aber überwältigend. Es zeigt eine abenteuerliche Welt aus drei Perspektiven, sehr viel Drachen, gut gezeichnete Charaktere, Krieg, Verrat, aber auch Nervenkitzel und recht oft eine schaurige Atmosphäre. Auch wenn es lange dauert, in die Geschichte zu finden – sie ist wirklich unglaublich und nimmt kontinuierlich an Spannung zu.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Toller Reihenauftackt

    Feurig geht es einher in Anthony Ryans »Das Erwachen des Feuers«, der Auftaktband seiner »Draconis Memoria«-Reihe. Hier trifft High Fantasy auf das viktorianische Zeitalter und Drachen treten gegen Kanonen an.

    Im Blut der Drachen liegt Macht, die sich jedoch nur wenige Blutgesegnete nutzbar machen können. Vier Drachenarten sind bekannt, doch als Gerüchte über einen fünften Drachen aufkommen, ist die Aufregung groß. Welche Macht liegt im Blut dieses fünften Drachen? Jeder will sich den Drachen als erstes aneignen, doch dabei entdecken die Agentin Lizanne, der unregistrierte Blutgesegnete Clay und der Offizier Hilemore, dass dieser fünfte Drache eine ungeahnte Gefahr für die gesamte Menschheit darstellen könnte.

    Natürlich muss man positiv anmerken, dass es eine willkommene Abwechslung zum üblichen pseudo-mittelalterlichen Fantasysetting ist, dass hier die Kanonen donnern. Die Welt, in der dieser Roman spielt, erinnert mit seinen großen Industriefirmen, den Gewehren und Kanonen und dem Pioniergeist der Unternehmer an das viktorianische Zeitalter und bringt damit ein schönes Flair in die Lektüre.

    Das Magiesystem in diesem Buch liegt im Blut der Drachen. Jede Drachenart hat eine eigene Kraft im Blut. So kann ein Blutgesegneter beispielsweise mittels Blut von blauen Drachen über große Distanzen mit anderen Blutgesegneten Kontakt aufnehmen und mit Rot eine große Hitze erzeugen. Das System erinnert damit sehr stark an das aus Mistborn von Brandon Sanderson, nur dass es hier Blut ist und keine Metalle, in denen die besondere Magie liegt.

    Ryan gelingt es besonders gut, die Kampfszenen zu Leben zu erwecken. Gerade sie stehen einem besonders lebhaft vor Augen, und der Autor schreckt auch nicht zurück, die zerstörerische Gewalt der Waffen zu illustrieren.

    Das Buch fordert einige Aufmerksamkeit vom Leser bei der Lektüre. Ryan kaut dem Leser nicht jedes Detail seiner Geschichte vor, sondern lässt ihn selbst die Welt erleben und erkunden. Das ist prinzipiell eigentlich sehr löblich, hier führt es jedoch dazu, dass man schnell einmal den Faden verliert und dann nicht mehr so wirklich weiß, wer nun wer ist. Die drei Hauptprotagonisten merkt man sich durchaus, aber bei ihren Begleitern wird es schon einmal kritisch.

    Trotzdem: Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung und liest sich trotz der Länge erstaunlich schnell weg. Das Setting macht Spaß zu erkunden, und wer Sandersons Mistborn-Magiesystem mochte, wird auch hieran seine Freude finden.


    Ich danke dem Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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    Nynaeve04s avatar
    Nynaeve04vor 8 Monaten
    Leider überhaupt nicht mein Fall

    Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu.

    Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.


    Dieser Klappentext hat mich wahnsinnig neugierig auf das Buch gemacht und ich habe mich sehr gefreut dass ich es dank NetGalley lesen darf. Erwartet habe ich ein fesselndes, spannendes und episches High Fantasy Buch dessen Drachen mit den Atem verschlagen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich muss auch gestehen dass ich das Buch nach rund 100 Seiten abgebrochen habe, da ich gemerkt habe dass das mit uns einfach nichts mehr wird.


    Im Prolog trifft man gleich auf einen Drachen und das ist der Grund warum mir dieser mit am besten gefallen hat. Der Drache war toll beschrieben und ich war noch neugierig auf das weitere Buch. Die Neugier wurde mir jedoch schnell genommen als  ich merkte dass das Buch nicht dem von mir gewohnten High Fantasy entsprach. Durch die vielen Technisch versierten Abschnitte hat es für mich eher etwas von Steampunk. Damit kann ich leider gar nichts anfangen. Auch die Drachen vermisste ich nach dem Prolog schmerzlich und ich könnte mir gut vorstellen dass sie auch im Rest des Buches nur nebenbei erwähnt werden.


    Lizanne die Protagonistin konnte mich nicht erreichen. Natürlich habe ich noch nicht viel gelesen und es bräuchte vielleicht noch Zeit, aber bis hierhin ist sie mir eher unsympathisch.

    Clay blieb für mich auch farblos und ich konnte keinerlei Tiefe spüren.


    Als besonders störend empfand ich auch die langen, verkästelten Sätze. Das liest sich nicht flüssig und so stockte ich immer wieder wodurch die Lust am weiter lesen flöten ging. Schade fand ich auch dass sehr viele Begriffe in den Raum, bzw den Leser an den Kopf, geworfen wurden, aber nicht erklärt. Das meiste konnte man sich zwar zusammen reimen, trotzdem ist es angenehmer genau zu wissen was der Autor vermitteln will.


    Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, immerhin habe ich nur einen kleinen Teil gelesen. Deshalb auch zwei  Sterne, denn wenn es jemandes Geschmack trifft kommt es bestimmt auch gut an. Die vielen anderen Rezensionen beweisen es ja. Meinen Geschmack hat es nur überhaupt nicht getroffen und deshalb habe ich abgebrochen.

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    Blubb0butterflys avatar
    Blubb0butterflyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllen können. :/ Echt schade.
    „Das Erwachen des Feuers“ von Anthony Ryan

    Eckdaten
    eBook
    691 Seiten
    Draconis Memoria Buch 1
    Klett-Cotta Verlag
    Übersetzung: Sara Riffel & Birgit Maria Pfaffinger
    2017
    IBSN: 978-3-608-10897-2

    Cover
    Wow! Das ist mal ein Cover, das einem dem Atem raubt. Sehr toll! Gefällt mir sehr gut!

    Autor
    Anthony Ryan, geboren 1970 in Schottland, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von „Das Lied des Blutes“ gilt er als wichtigster britischer Fantasyautor der Gegenwart.

    Meinung
    Ich hatte das Buch bereits bei einer Leserunde bei einer Buchcommunityseite gesehen und war vom Inhalt begeistert. Leider hatte ich damals kein Glück, desto mehr habe ich mich über dieses Exemplar gefreut, auch wenn es ein eBook ist.
    Man taucht direkt in eine neuartige Welt ein, die zugleich faszinierend, aber auch verwirrend war. Ich hatte so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, weil mir einfach viel zu viel Begriffe fremd waren und ich nicht wusste, was ich mit ihnen anfangen sollte. :/ Wirklich schade, dass die Begriffe nicht wirklich im Buch erklärt wurden. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis am Ende, aber die Begriffe bleiben ungeklärt. Vielleicht werden sie später im Laufe der Geschichte klarer, wer weiß. Ich habe die Geschichte leider schon vorher abgebrochen, weil mich die Geschichte einfach zu sehr verwirrt hat und ich somit einfach nicht in die Geschichte hineinfinden konnte. Sehr schade, ich hatte mir so viel von der Geschichte erhofft. Außerdem hatte ich auch nur Gutes gehört und war dementsprechend sehr gespannt und hatte mich auch gefreut, das Buch endlich lesen zu können. Naja, da kann man eben nichts machen.

    ❤❤ von ❤❤❤❤❤

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    seraphinas avatar
    seraphinavor 9 Monaten
    Unentschieden

    Klappentext(laut Klett – Cotta):

    Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu. 

    Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen. 


    Mein Fazit:

    Ich muss gestehen, das ich so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte. Die Grundidee Drachen – Fantasy mit Spionage und Seeabenteuer zu verbinden, fand ich interessant. Es weckte auf jedenfall meine Neugier.  Mit den Schreibstil hatte ich keine Probleme, . Die Kapitel der Geschichte sind so angelegt, dass man die Charaktere Lizanne, Clay und Hilmore einzeln begleitet.

    Die Charaktere an sich, haben mir ziemlich gut gefallen. Ich habe sie sogar gerne in der Geschichte begleitet. Ich glaube meine Schwierigkeiten mit der Geschichte, entstand dadurch das mir das große Ganze fehlte. Während der ganzen Lesezeit fehlte mir der Zugang zu dieser Welt in der, die Charaktere leben. Auch wie diese Welt aussieht, konnte ich mir nie wirklich in meinen Gedanken vorstellen, was ich sehr schade fand. Gerade das liebe ich an Fantasybücher.


    Obwohl ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, vergebe ich trotzdem eine Leseempfehlung. Es ist halt einfach so, das Geschmäcker unterschiedlich sind, schließlich könnte jemand anderes das Buch gefallen.

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    »Anthony Ryan hat mich überrascht und gefesselt wie schon lange kein anderer Autor mehr. Wer nach besonderen, aus der Masse herausstechenden Geschichten sucht, sollte hier unbedingt reinlesen.«
    Simone Stratil, papiergeflüster, 10.2017

    Ein fulminanter Auftakt – die neue Trilogie von Anthony Ryan - »Draconis Memoria«

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