Anthony Ryan Das Erwachen des Feuers

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Inhaltsangabe zu „Das Erwachen des Feuers“ von Anthony Ryan

Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu.

Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.

»Mühelos verbindet Ryan Drachen- Fantasy mit Spionageroman und Seeabenteuer, meisterhaft und glaubwürdig.«
Publishers Weekly

Ein umfangreiches, manchmal auch langatmiges, aber absolut überwältigendes und großartiges Fantasyabenteuer mit Drachen!

— Roman-Tipps

Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung konnte nicht vollständig überzeugen. Teilweise fesselnd, teilweise etwas langatmig.

— alicepleasance

Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllen können. :/ Echt schade.

— Blubb0butterfly

Gelungene High-Fantasy mit viel Spannung. Alles ist viel stärker verbunden als zunächst erwartet und es gibt einige überraschende Wendungen.

— elafisch

Leider Hat mich das Buch von Anthony Ryan nicht so gefesselt, wie es seine Raaben-Schatten-Triologie konnte!

— LuiMuh

Fantasy gepaart mit Steampunkelementen, überraschend und abwechslungsreich

— azmin2012

Großartiger Trilogieauftakt: steampunkige Drachen-Abenteuer-Fantasy - eigenartig, spannend, so phantastisch wie realitätsnah.

— elane_eodain

Drachen ganz anders

— anke3006

Interessantes, spannendes Buch, wenn auch nicht ganz so leicht zu lesen. Macht aber dennoch Spaß

— bea76

Ein gesunder Mix aus Fantasy, Steampunk und Abenteurroman

— Ally91

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sddsina

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  • Umfangreiches, aber überwältigendes Fantasyabenteuer

    Das Erwachen des Feuers

    Roman-Tipps

    19. April 2018 um 21:17

    Meine Meinung: Da ich Drachen schon immer faszinierend fand und der Klappentext und das Cover mich neugierig gemacht haben, konnte ich es kaum erwarten „Das Erwachen des Feuers“ zu lesen. Anfangs fand ich die Handlung zwar interessant, doch habe ich längere Zeit benötigt, um wirklich in die Geschichte zu finden. Es beginnt recht langsam, mit vielen neuen Eindrücken und Charakteren, was es mir zuerst nicht einfach machte, sich hier zurecht zu finden und diese neue Welt zu verstehen, weshalb das Lesen auch ein bisschen schleppend vorangig. Aber als es dann soweit war, wurde die Geschichte immer überwältigender: abenteuerlich, einfallsreich, monumental und beeindruckend, kombiniert mit Spannung und auch Nervenkitzel, aber wies weiterhin einige Längen auf. Es ist einfach unglaublich, wie präzise, aufwendig und lebhaft der Autor Anthony Ryan eine Fantasywelt erschaffen hat, mit den einzelnen sich entwickelnden Handlungssträngen, wie die Drachen charakterisiert werden, den tiefgründigen Charakteren und wie das alles noch mit Seefahrt- und Spionage-Elementen verbunden worden ist. Die Welt von „Das Erwachen des Feuers“ ist umfangreich. Sie besteht aus mehreren Kontinenten und Inseln, nämlich Arradsia, dem Spielort der Geschichte und einzigem Ort, an dem es Drachen geben soll, Mandinorien, dem corvantinischen Kaiserreich, Varestia, Dalzia, Kathyra und den Tyrrel-Inseln. Das corvantinische Kaiserreich hängt einer alten Anschauung an, lebt nach einem Ständesystem, interessiert sich nicht besonders für Weiterentwicklung und ist verfeindet mit den Unternehmen Mandinoriens (Syndikat/ Protektorat), welche für den Fortschritt, den Profit und die „Freiheit“ arbeiten. Ein wichtiges Gut der Handelssyndikate ist das Drachenblut, das leicht verändert einfach nur als „Produkt“ bezeichnet wird und eine imposante Wirkung auf Menschen hat, aber besonders auf Blutgesegnete, die dadurch übernatürliche Kräfte erlangen. Auf dem unerforschten und gefährlichen Kontinent Arradsia gibt es verschiedene Drachenarten: Die Grünen, welche größtenteils im Dschungel leben, anscheinend nicht fliegen können und deren Blut gut für den Körper ist (besseres Sehen, Heilkraft, Schnelligkeit etc.). Die Roten, welche in den Bergen leben, fliegen können und deren Blut dem Konsument zur Feuererschaffung verhilft. Die Blauen, welche im Wasser leben, nicht fliegen können und deren Blut für den Geist ist (Blau-Trance – so eine Art visuelles „Telefonieren“). Die Schwarzen, Lebensraum scheint der gesamte Kontinent zu sein, können fliegen und ihr Blut ist für die Kraft, verleiht unglaubliche körperliche und telekinetische Kräfte. Und die geheimnisvollen weißen Drachen, deren Wirkung man erst ziemlich am Ende erfährt. Was mir jedoch absolut nicht gefallen hat, ist, dass die Drachen gewissenlos ausgebeutet werden. Es gibt insgesamt drei parallele Handlungen, die nach einiger Zeit zusammenlaufen und wo jeweils eine Person ist, die von den Geschehnissen in der personalen Erzählperspektive berichtet und deren Gedanken und Gefühle dem Leser offenbart werden. Eine der Handlungen dreht sich um die Suche nach dem weißen Drachen und die abenteuerliche Expedition einer kleinen Gruppe von mutigen Langgewehren ins Landesinnere mit seinen schaurigen und faszinierenden Geheimnissen, die aus der Sicht des Blutgesegneten Claydon bzw. Clay Torcreek erzählt wird, der einen Großteil seines Lebens als Dieb in einem gefährlichen Viertel von Kerberhafen auf Arradsia verbracht hat. Das Seeabenteuer, bei dem auch Piraten vorkommen, erfährt man durch den distanzierten und verantwortungsbewussten Corrick Hilemore, dem zweiten Leutnant des Schiffes „Gute Gelegenheit“. Beeindruckend hierbei ist, wie authentisch das Leben auf einem militärischem Schiff und alles drum herum geschildert wird. Die Suche nach einer verloren geglaubten Apparatur, wodurch Elemente eines Spionage- und Agentenromans eingebaut worden sind, und das weitere Schicksal der Stadt Kerberhafen wird aus der Sicht der scheinbar skrupellosen Geheimagentin und Blutgesegnetin Lizanne Lethridge erzählt. Die Charaktere sind mir größtenteils sehr ans Herz gewachsen, weil sie auf dieser langen Reise wirklich einmalig gute und tolle Weggefährten sind – interessant ausgebaut, originelle Namen, lebhaft, wobei jeder eine ganz besondere Eigenart hat, die ihnen Tiefe verleiht. Alle drei Handlungsstränge werden zunehmend interessanter und immer wieder durch Cliffhanger unterbrochen. Sie sind in Kapitel unterteilt, wobei der Name des Charakters, aus dessen Sicht erzählt wird, unter der Zahl steht: also entweder Lizanne, Clay oder Hilemore. Arradsia ist ein fantastischer Kontinent mit vielen Gefahren und Geheimnissen, Tempelruinen, einer Wüste, Dschungel, Seen und Bergen, was diese Geschichte erstaunlich atmosphärisch macht. Hingegen kommen aber auch schaurige und nervenaufreibende Szenen dazu, wofür die Verderbten (Ureinwohner, welche sich äußerlich stark verändert haben, als wären sie infiziert und umgewandelt worden, mit dem einzigem Ziel zu töten) stark sorgen. Was sehr hilfreich war, sind die Karten: vorne die genaue Zeichnung von Arradsia und hinten eine Weltkarte, die einen Überblick über alle Kontinente dieser Welt verschafft. Dadurch kann man gut nachvollziehen, wo sich die Charaktere derzeit befinden bzw. wohin sie unterwegs sind. Des Weiteren gibt es ganz hinten im Buch noch eine Aufstellung der einzelnen Charaktere, was auch sehr praktisch ist. Und in Anbetracht der Seitenzahl hat man von diesem Buch außerordentlich viel. Da es der 1. Band der Draconis-Memoria-Reihe ist und ein offenes Ende hat, bin ich schon gespannt auf den 2. Band. Fazit: „Das Erwachen des Feuers“ ist eindeutig ein „dicker Wälzer“ – umfangreich, aber überwältigend. Es zeigt eine abenteuerliche Welt aus drei Perspektiven, sehr viel Drachen, gut gezeichnete Charaktere, Krieg, Verrat, aber auch Nervenkitzel und recht oft eine schaurige Atmosphäre. Auch wenn es lange dauert, in die Geschichte zu finden – sie ist wirklich unglaublich und nimmt kontinuierlich an Spannung zu.

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  • Toller Reihenauftackt

    Das Erwachen des Feuers

    Der_Buchdrache

    30. March 2018 um 23:53

    Feurig geht es einher in Anthony Ryans »Das Erwachen des Feuers«, der Auftaktband seiner »Draconis Memoria«-Reihe. Hier trifft High Fantasy auf das viktorianische Zeitalter und Drachen treten gegen Kanonen an. Im Blut der Drachen liegt Macht, die sich jedoch nur wenige Blutgesegnete nutzbar machen können. Vier Drachenarten sind bekannt, doch als Gerüchte über einen fünften Drachen aufkommen, ist die Aufregung groß. Welche Macht liegt im Blut dieses fünften Drachen? Jeder will sich den Drachen als erstes aneignen, doch dabei entdecken die Agentin Lizanne, der unregistrierte Blutgesegnete Clay und der Offizier Hilemore, dass dieser fünfte Drache eine ungeahnte Gefahr für die gesamte Menschheit darstellen könnte. Natürlich muss man positiv anmerken, dass es eine willkommene Abwechslung zum üblichen pseudo-mittelalterlichen Fantasysetting ist, dass hier die Kanonen donnern. Die Welt, in der dieser Roman spielt, erinnert mit seinen großen Industriefirmen, den Gewehren und Kanonen und dem Pioniergeist der Unternehmer an das viktorianische Zeitalter und bringt damit ein schönes Flair in die Lektüre. Das Magiesystem in diesem Buch liegt im Blut der Drachen. Jede Drachenart hat eine eigene Kraft im Blut. So kann ein Blutgesegneter beispielsweise mittels Blut von blauen Drachen über große Distanzen mit anderen Blutgesegneten Kontakt aufnehmen und mit Rot eine große Hitze erzeugen. Das System erinnert damit sehr stark an das aus Mistborn von Brandon Sanderson, nur dass es hier Blut ist und keine Metalle, in denen die besondere Magie liegt. Ryan gelingt es besonders gut, die Kampfszenen zu Leben zu erwecken. Gerade sie stehen einem besonders lebhaft vor Augen, und der Autor schreckt auch nicht zurück, die zerstörerische Gewalt der Waffen zu illustrieren. Das Buch fordert einige Aufmerksamkeit vom Leser bei der Lektüre. Ryan kaut dem Leser nicht jedes Detail seiner Geschichte vor, sondern lässt ihn selbst die Welt erleben und erkunden. Das ist prinzipiell eigentlich sehr löblich, hier führt es jedoch dazu, dass man schnell einmal den Faden verliert und dann nicht mehr so wirklich weiß, wer nun wer ist. Die drei Hauptprotagonisten merkt man sich durchaus, aber bei ihren Begleitern wird es schon einmal kritisch. Trotzdem: Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung und liest sich trotz der Länge erstaunlich schnell weg. Das Setting macht Spaß zu erkunden, und wer Sandersons Mistborn-Magiesystem mochte, wird auch hieran seine Freude finden. Ich danke dem Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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  • Seitenzähler 2018

    LovelyBooks Spezial

    Nynaeve04

    Hallo zusammen! Es ist wieder soweit - ab sofort könnt ihr euch für den Seitenzähler 2018 anmelden.   Worum geht es?Im Allgemeinen geht es um die Auflistung der gelesenen Seiten pro Monat/Jahr. Ihr könnt euch dazu ein Ziel setzen wie viele Bücher und Seiten ihr im Jahr lesen möchtet. Ihr könnt aber auch einfach so ohne Ziel mitmachen. Wie funktioniert es?1. Erstellt einen Kommentar, dann kann ich euch hier verlinken. In diesem Kommentar zählt ihr eure Seiten und Bücher. Bitte zählt in jedem Monat selbst eure Gesamtzahl an gelesenen Büchern und Seiten zusammen. Dies könnt ihr bspw. nach folgendem Muster tun: Januar x Bücher - x gelesene Seiten Februar x Bücher - x gelesene Seiten usw. Gesamt: x Bücher - x gelesene Seiten 2. Wer zwei Monate lang seinen Beitrag nicht aktualisiert hat, scheidet aus. Über diesen Startbeitrag erfahrt ihr, wenn ihr gefährdet sein solltet. 3. Bitte tragt eure Aktualisierung immer bis zum 05. des neuen Monats ein. Ich werde dann in den Tagen danach die Aktualisierung im Startbeitrag vornehmen - allerdings nur einmal im Monat. Wenn ihr also erst nach dem 05. des neuen Monats euren Sammelbeitrag aktualisiert und ich bin schon fertig mit der Aktualisierung des Startbeitrags, dann werde ich euch erst bei der nächsten Aktualisierung einen Monat später berücksichtigen. Es gibt keine Rezensionspflicht! Listet bitte nicht in euren Sammelbeiträgen die Bücher auf, das wird sonst für mich zu unübersichtlich - ich will in euren Sammelbeiträgen im Prinzip nur die Zahlen pro Monat sehen. Wenn ihr euch an eure gelesenen Bücher erinnern wollt, dann könnt ihr gerne die Bücher über die Büroklammer anhängen und ihr dürft gerne, wenn ihr es wollt die Rezensionen einfach so posten - ist aber keine Pflicht! Ein Einsteigen nach dem 01.01.2018 ist jederzeit möglich. Falls ihr später einsteigt, schickt mir bitte den Link zu eurem Sammelbeitrag per PN zu, damit er hier nicht untergeht. Danke! :) Falls ihr Fragen habt, dürft ihr euch gerne an mich wenden. Ich wünsche euch viel Spaß dabei! Teilnehmer: -favbooks-, Ziel 50 Bücher/20.000 Seiten --> 3 Bücher/ 1.367 Seiten 0Soraya0, Ziel 100 Bücher/25.000 Seiten  --> 36 Bücher/8.636 Seiten AberRush, Ziel 90 Bücher/35.000 Seiten --> 14 Bücher/6.518 Seiten adventurously, Ziel 40 Bücher/16.000 Seiten --> 10 Bücher/3.955 Seiten Aleetaya, Ziel 24 Bücher/12.000 Seiten --> 5 Bücher/2.414 Seiten Aleida, Ziel 70 Bücher --> 15 Bücher/6.233 Seiten AmberStClaire --> 23 Bücher/5.974 Seiten ANATAL, Ziel 55 Bücher/20.000 Seiten --> 15 Bücher/7.991 Seiten andreina, Ziel 100 Bücher/25.000 Seiten --> 28 Bücher/5.043 Seiten AnneMayaJannika, Ziel 80 Bücher/16.000 Seiten --> 20 Bücher/5.023 Seiten Annika_70, Ziel 60 Bücher --> 13 Bücher/5.822 Seiten Buchgespenst, Ziel 250 Bücher/100.000 Seiten  --> 83 Bücher/23.235 Seiten ChattysBuecherblog, Ziel 60 Bücher  --> 35 Bücher/12.943 Seiten Chrisi3006, Ziel 52 Bücher/15.600 Seiten  --> 23 Bücher/9.906 Seiten Constanze_K, Ziel 10.000 Seiten  --> 8 Bücher/2.672 Seiten Daniliesing  --> 4 Bücher/1.405 Seiten Darcy, Ziel 25 Bücher/10.000 Seiten  --> 2 Bücher/1.670 Seiten Darkmoon81, Ziel 75 Bücher  --> 19 Bücher/7.750 Seiten Denise7xy, Ziel 50 Bücher/20.000 Seiten  --> 16 Bücher/5.911 Seiten DianaE, Ziel 120 Bücher/50.000 Seiten  --> 60 Bücher/21.874 Seiten DieBerta, Ziel 100 Bücher/30.000 Seiten diebuchrezension, Ziel 50 Bücher/15.000 Seiten  --> 20 Bücher/5.777 Seiten dieschmitt, Ziel 52 Bücher  --> 44 Bücher/9.472 Seiten Elfeliya, Ziel 24 Bücher/3650 Seiten  --> 6 Bücher/2.498 Seiten evan, Ziel 40 Bücher  --> 17 Bücher/5.829 Seiten faanie, Ziel 80 Bücher  --> 33 Bücher/14.719 Seiten FantasyBookFreak, Ziel 60 Bücher/20.000 Seiten  --> 15 Bücher/4.737 Seiten FrauAragon, Ziel 150 Bücher/50.000 Seiten  --> 3 Bücher/1.153 Seiten Frenx51, Ziel 50 Bücher  --> 7 Bücher/2.064 Seiten glanzente, Ziel 70 Bücher/14.000 Seiten  --> 13 Bücher/4.430 Seiten Hortensia13, Ziel 100 Bücher/30.000 Seiten --> 25 Bücher/10.013 Seiten ioreth, Ziel 50 Bücher/30.000 Seiten  --> 12 Bücher/5.247 Seiten janaka, Ziel 130 Bücher/42.000 Seiten  --> 22 Bücher/6.895 Seiten Jassi1993, Ziel 80 Bücher  --> 24 Bücher/6.471 Seiten jenvo82, Ziel 80 Bücher  --> 18 Bücher/7.091 Seiten Julchen77, Ziel 45 Bücher/15.000 Seiten --> 17 Bücher/5.492 Katinka17  --> 5 Bücher/2.092 Seiten kattii  --> 8 Bücher/2.222 Seiten Keksisbaby, Ziel 100 Bücher   --> 28 Bücher/10.092 Seiten Kirschbluetensommer, Ziel 50 Bücher  --> 14 Bücher/7.678 Seiten kleinechaotin, Ziel 60 Bücher/15.000 Seiten  --> 19 Bücher/5.949 Seiten kleine_welle, Ziel 70 Bücher/25.000 Seiten  --> 20 Bücher/8.948 Seiten Kuhni77, Ziel 100 Bücher  --> 14 Bücher/3.836 Seiten LadySamira091062, Ziel 210 Bücher/156.000 Seiten  --> 38 Bücher/15.252 Seiten Larii-Mausi, Ziel 100 Bücher/20.000 Seiten  --> 15 Bücher/4.535 Seiten lieblingsleben, Ziel 30 Bücher  --> 12 Bücher/3.962 Seiten LindyBooks  --> 4 Bücher/1.036 Seiten littlesparrow  --> 7 Bücher/2.127 Seiten mabuerele, Ziel 300 Bücher/90.000 Seiten  --> 89 Bücher/24.534 Seiten Maddinliest, Ziel 120 Bücher/45.000 Seiten  --> 34 Bücher/12.006 Seiten Marvey, Ziel 45 Bücher  --> 15 Bücher/6.648 Seiten Meeko81, Ziel 52 Bücher/18.200 Seiten  --> 9 Bücher/3.884 Seiten Monice, Ziel 60 Bücher/20.000 Seiten  --> 13 Bücher/5.252 Seiten Musikpferd, Ziel 50 Bücher/10.000 Seiten --> 28 Bücher/4.042 Seiten Nannidel, Ziel 50 Bücher/10.000 Seiten --> 8 Bücher/2.314 Seiten niknak  --> 19 Bücher/5.336 Seiten Nynaeve04, Ziel 80 Bücher/35.000 Seiten  --> 29 Bücher/11.220 Seiten pinucchia, Ziel 57 Bücher/24.000 Seiten  --> 12 Bücher/4.350 Seiten QueenSize, Ziel 80 Bücher  --> 19 Bücher/7.089 Seiten Ro_Ke, Ziel 250 Bücher/80.000 Seiten   --> 98 Bücher/44.937 Seiten sansol, Ziel 150 Bücher  --> 33 Bücher/10.219 Seiten ScheckTina, Ziel 100 Bücher/16.000 Seiten  --> 41 Bücher/13.902 Seiten Steph86, Ziel 120 Bücher, 30.000 Seiten  --> 28 Bücher/5.989 Seiten SomeBody  --> 23 Bücher/8.193 Seiten Sportloewe, Ziel 50 Bücher/4.500 Seiten suggar, Ziel 110 Bücher/36.000 Seiten  --> 33 Bücher/10.933 Seiten sunlight, Ziel 150 Bücher/40.000 Seiten  --> 42 Bücher/11.215 Seiten Sutchy, Ziel 100 Bücher  --> 59 Bücher/17.293 Seiten Venetia, Ziel 50 Bücher   --> Wuschel  --> 30 Bücher/9.558 Seiten Yolande, Ziel 90 Bücher/40.000 Seiten  --> 23 Bücher/11.814 Seiten zessi79  --> 10 Bücher/2.912 Seiten zhera --> 3 Bücher/1.156 Seiten Gesamt: 1.580 Bücher/540.546 Seiten

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    • 212
  • Leider überhaupt nicht mein Fall

    Das Erwachen des Feuers

    Nynaeve04

    12. February 2018 um 22:03

    Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu. Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen. Dieser Klappentext hat mich wahnsinnig neugierig auf das Buch gemacht und ich habe mich sehr gefreut dass ich es dank NetGalley lesen darf. Erwartet habe ich ein fesselndes, spannendes und episches High Fantasy Buch dessen Drachen mit den Atem verschlagen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich muss auch gestehen dass ich das Buch nach rund 100 Seiten abgebrochen habe, da ich gemerkt habe dass das mit uns einfach nichts mehr wird. Im Prolog trifft man gleich auf einen Drachen und das ist der Grund warum mir dieser mit am besten gefallen hat. Der Drache war toll beschrieben und ich war noch neugierig auf das weitere Buch. Die Neugier wurde mir jedoch schnell genommen als  ich merkte dass das Buch nicht dem von mir gewohnten High Fantasy entsprach. Durch die vielen Technisch versierten Abschnitte hat es für mich eher etwas von Steampunk. Damit kann ich leider gar nichts anfangen. Auch die Drachen vermisste ich nach dem Prolog schmerzlich und ich könnte mir gut vorstellen dass sie auch im Rest des Buches nur nebenbei erwähnt werden. Lizanne die Protagonistin konnte mich nicht erreichen. Natürlich habe ich noch nicht viel gelesen und es bräuchte vielleicht noch Zeit, aber bis hierhin ist sie mir eher unsympathisch. Clay blieb für mich auch farblos und ich konnte keinerlei Tiefe spüren. Als besonders störend empfand ich auch die langen, verkästelten Sätze. Das liest sich nicht flüssig und so stockte ich immer wieder wodurch die Lust am weiter lesen flöten ging. Schade fand ich auch dass sehr viele Begriffe in den Raum, bzw den Leser an den Kopf, geworfen wurden, aber nicht erklärt. Das meiste konnte man sich zwar zusammen reimen, trotzdem ist es angenehmer genau zu wissen was der Autor vermitteln will. Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, immerhin habe ich nur einen kleinen Teil gelesen. Deshalb auch zwei  Sterne, denn wenn es jemandes Geschmack trifft kommt es bestimmt auch gut an. Die vielen anderen Rezensionen beweisen es ja. Meinen Geschmack hat es nur überhaupt nicht getroffen und deshalb habe ich abgebrochen.

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  • „Das Erwachen des Feuers“ von Anthony Ryan

    Das Erwachen des Feuers

    Blubb0butterfly

    08. February 2018 um 17:32

    EckdateneBook691 SeitenDraconis Memoria Buch 1Klett-Cotta VerlagÜbersetzung: Sara Riffel & Birgit Maria Pfaffinger2017IBSN: 978-3-608-10897-2CoverWow! Das ist mal ein Cover, das einem dem Atem raubt. Sehr toll! Gefällt mir sehr gut!AutorAnthony Ryan, geboren 1970 in Schottland, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von „Das Lied des Blutes“ gilt er als wichtigster britischer Fantasyautor der Gegenwart.MeinungIch hatte das Buch bereits bei einer Leserunde bei einer Buchcommunityseite gesehen und war vom Inhalt begeistert. Leider hatte ich damals kein Glück, desto mehr habe ich mich über dieses Exemplar gefreut, auch wenn es ein eBook ist.Man taucht direkt in eine neuartige Welt ein, die zugleich faszinierend, aber auch verwirrend war. Ich hatte so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, weil mir einfach viel zu viel Begriffe fremd waren und ich nicht wusste, was ich mit ihnen anfangen sollte. :/ Wirklich schade, dass die Begriffe nicht wirklich im Buch erklärt wurden. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis am Ende, aber die Begriffe bleiben ungeklärt. Vielleicht werden sie später im Laufe der Geschichte klarer, wer weiß. Ich habe die Geschichte leider schon vorher abgebrochen, weil mich die Geschichte einfach zu sehr verwirrt hat und ich somit einfach nicht in die Geschichte hineinfinden konnte. Sehr schade, ich hatte mir so viel von der Geschichte erhofft. Außerdem hatte ich auch nur Gutes gehört und war dementsprechend sehr gespannt und hatte mich auch gefreut, das Buch endlich lesen zu können. Naja, da kann man eben nichts machen. ❤❤ von ❤❤❤❤❤

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  • Unentschieden

    Das Erwachen des Feuers

    seraphina

    06. February 2018 um 10:37

    Klappentext(laut Klett – Cotta): Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu.  Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.  Mein Fazit: Ich muss gestehen, das ich so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte. Die Grundidee Drachen – Fantasy mit Spionage und Seeabenteuer zu verbinden, fand ich interessant. Es weckte auf jedenfall meine Neugier.  Mit den Schreibstil hatte ich keine Probleme, . Die Kapitel der Geschichte sind so angelegt, dass man die Charaktere Lizanne, Clay und Hilmore einzeln begleitet. Die Charaktere an sich, haben mir ziemlich gut gefallen. Ich habe sie sogar gerne in der Geschichte begleitet. Ich glaube meine Schwierigkeiten mit der Geschichte, entstand dadurch das mir das große Ganze fehlte. Während der ganzen Lesezeit fehlte mir der Zugang zu dieser Welt in der, die Charaktere leben. Auch wie diese Welt aussieht, konnte ich mir nie wirklich in meinen Gedanken vorstellen, was ich sehr schade fand. Gerade das liebe ich an Fantasybücher. Obwohl ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, vergebe ich trotzdem eine Leseempfehlung. Es ist halt einfach so, das Geschmäcker unterschiedlich sind, schließlich könnte jemand anderes das Buch gefallen.

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  • Mitreißender Reihenauftakt

    Das Erwachen des Feuers

    coala_books

    22. January 2018 um 13:36

    Mit "Das Erwachen des Blutes" hat Anthony Ryan einen faszinierenden Reihenauftakt erschaffen, der mit Fantasy- und Steampunk-Elementen begeistert. Eine Welt, die so faszinierend anders ist, in dem Drachenblut außergewöhnliche Fähigkeiten verleiht. Doch die Drachen werden immer schwächer und spielen verrückt. Nur der mysteriöse weiße Drachen scheint die Rettung zu sein. Und so macht man sich mir der Agentin Lizanne auf die Suche und begleitet gleichzeitig den Dieb Clay, der auf eigene Faust versucht, den Drachen zu finden.Ein mitreißendes Buch mit tollen Charakteren, denen man sich gleich nachfühlt und mitfiebert. Dazu bietet die Geschichte Drachen, Piraten, Revolver und mächtige Firmen, Gewalt und Spionage. Dieser Roman ist so vielfältig und mitreißend, dass es eine wahre Freude ist. Hier und da sehr technisch, dennoch kann man der Geschichte jederzeit gut folgen. Zudem sind einige Szenen sehr detailreich geschrieben, gerade wenn es um Kämpfe und Gewalt geht. Das Buch ist also nichts für zarte Gemüter. Wer jedoch auf actionreiche Fantasy steht, die gerne auch über den Tellerrand hinausblickt, wird an dem Buch seine wahre Freude haben.

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  • Originell!

    Das Erwachen des Feuers

    CeceBreze

    15. January 2018 um 18:00

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Im Reich Mandinorien ist man auf das Blut der verschiedenfarbigen Drachen angewiesen, denn daraus lässt sich das wertvolle Produkt gewinnen, das wiederum den Blutgesegneten Bewohnern Mandinoriens übernatürliche Fähigkeiten wie z.B. Stärke verleiht. Doch in jüngster Zeit scheinen die Drachen aufgrund der Ausrottung immer weniger und schwächer zu werden - und damit auch Mandinorien. Sollte dies allerdings das angrenzende Corvantinische Reich erfahren, würde es zu einem Krieg kommen. Einzige Hoffnung scheint der legendäre weiße Drache zu sein, dessen Blut viel mächtiger sein soll, als das der anderen Drachen. Der Dieb Claydon Torcreek wird zusammen mit seinem Onkel auf die Reise geschickt, um eben diesen zu finden. Doch gibt es den weißen Drachen überhaupt? Meine Meinung: Mich hat die Leseprobe bereits begeistert und auch das Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Welt, in der die Geschichte spielt ist detailliert entworfen und auch der Aspekt mit dem Drachen(-blut) bedient sich kaum Klischees, obwohl es ja zahlreiche Bücher dieser Art gibt. Die Handlung an sich wird aus drei Sichten erzählt, nämlich aus der von Clay, von der Spionin Lizanne  Lethridge und Leutnant Corrick Hilemore. Dabei ist jeder Handlungsstrang ca. gleich spannend und das Tempo, das die Geschichte erreicht hält die ganze Zeit an. Allerdings fiel es mir zumeist recht schwer, mich von einer Hauptperson zur nächsten umzustellen, aber das ist bei mir fast immer so und beweist, dass alle Handlungsstränge spannend sind. Jede der drei Hauptfiguren erlebt eigene Abenteuer, gerät in Lebensgefährliche Situationen oder blutige Kämpfe. Klassisches Fantasy mit Superkräften trifft hier auf Spionage und Abenteuerroman. Es ist alles da, vielschichtige Protagonisten, spannende Kämpfe und hier und da auch mal Verrat und Herzschmerz. Fazit:Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch!

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  • Die Drachen erheben sich

    Das Erwachen des Feuers

    elafisch

    08. January 2018 um 14:49

    Inhalt:In einer Welt, in der Drachenblut als Produkt bezeichnet wird und dieses den entscheidenden Stützpfeiler der Wirtschaft ausmacht, sind aussterbende Drachen und minderwertiges Blut ein existentielles Problem. Daher schickt eine leitende Angestellte Lizanne auf die Suche nach einem Artefakt, welches sie zu dem mysteriösen weißen Drachen führen soll. Sie hofft er könne alle Probleme lösen. Clay, ein unregistrierter Blutgesegneter, schickt sie mit der Truppe seines Onkels in gefährliche Landesinnere, um dort bereits mit der Suche zu beginnen.Mit der Zeit hegt Clay jedoch immer mehr Zweifel, ob der weiße Drache, falls tatsächlich real, wirklich solch ein Segen ist.Meinung:Das Buch erzählt die Geschichte abwechselnd aus drei verschiedenen Perspektiven. Da wäre die äußerst begabte und treue Syndikatsmitarbeiterin, Lizanne, der unregistrierte Blutgesegnete aus dem kriminellen Viertel, Clay, und der Leutnant der Protektoratsmarine, Corrick Hilemore.Zu Beginn scheinen die drei Stränge nichts miteinander zu tun zu haben, doch schnell führt Clays und Lizannes Geschichte zusammen. Hilemore trifft erst ganz am Ende dazu, was nicht bedeutet, dass er in diesem Buch keine wichtige Rolle spielt.In diesem Roman werden verschiedene Elemente vereint: Lizannes Tätigkeit als Spionen für ein großes Handelssyndikat, die Drachen und große Schlachten und Abenteuer auf See. Das Ganze vor der Kulisse einer faszinierenden Welt. High-Fantasy vom Feinsten!Allerdings wären Karten von dieser Welt hilfreich gewesen um sich besser orientieren zu können, diese gibt es (in der ebook-Version) aber leider nicht.Auch waren mir persönlich die Schilderungen der Schlachten und Kriegshandlungen oft zu ausführlich und detailliert und dadurch recht langatmig, aber das ist wohl Geschmackssache.Sehr gefallen hat mir dafür die Entwicklung der Charaktere. Alle drei sind im Laufe des Buches gereift, haben neue Wesenszüge gezeigt und Seiten an sich entdeckt, die sie bisher nicht kannten. Es hat mir Freude gemacht die drei durch ihre Abenteuer zu begleiten, auch wenn mir ihr Denken und Handeln nicht immer zugesagt hat. Sie sind einfach Menschen mit vielen Facetten, guten und düsteren, wobei die Guten definitiv überwiegen.Zwischendurch hatte das Buch für mich ein paar Längen, man wusste nicht worauf alles hinauslaufen soll und wie es zusammenhängt und die Handlung kam nur langsam voran. Dafür war das Ende umso actionreicher und spannender. Das letzte Viertel des Buches habe ich dann in einem Rutsch gelesen.Das Ende selbst ist zwar kein großer Cliffhanger, durch eine überraschende Wendung wird die Neugier auf Band 2 jedoch sehr geschürt.Fazit:Eine spannende Drachen-Spion-Seefahrer-Geschichte, mit tollen Protagonisten.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle High-Fantasy-Fans!

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  • Fesselnder Reihenauftakt

    Das Erwachen des Feuers

    Ceciliasophie

    18. December 2017 um 12:54

    Drachenblut verleiht einigen Ausgewählten, Blutgesegnete genannt, Fähigkeiten, von denen manche nur zu träumen wagen. Drachenblut kann heilen, die Sicht verbessern, es kann zum Kämpfen eingesetzt werden oder aber eine Trance-Verbindung zwischen zwei Blutgesegneten möglich machen. Es existieren grüne, rote, blaue und schwarze Drachen, deren Blut diese unterschiedlichen Eigenschaften durch das Trinken hervorrufen kann. Doch Drachen werden immer seltener und als das Gerücht eines weißen Drachens die Runde macht, beginnt ein spannendes Abenteuer für die drei Hauptcharaktere.Lizanne, Agentin des Syndikats und Blutgesegnete, die auf eine Mission ausgeschickt wird, die sie selber verändern wird.  Clay, aufgewachsen auf der Straße und ein nicht registrierter Blutgesegneter, gerät in Schwierigkeiten, bekommt jedoch die Chance, sich aus diesen zu befreien. Unter der Voraussetzung, dass er sich mit einer Gruppe von Abenteurern auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg ins Inland begibt, um den legendären weißen Drachen zu finden.Hilemore, Leutnant auf einem Schlachtschiff, der auf See viele Schlachten zu kämpfen hat und von Schlacht zu Schlacht besser versteht, dass es um mehr gehen muss.Die Aufteilung in drei Handlungsstränge hat mir sehr gut gefallen. Durch die somit zahlreichen und unterschiedlichen Informationen ist es dem Leser möglich, schon während des Lesens eigene Ideen zum Fortlauf der Handlung zu spinnen. Mir fiel es überhaupt nicht schwer, die Charaktere voneinander zu unterscheiden, da diese sehr gut schon zu Beginn des Buches charakterisiert wurden und jedes Kapitel mit einer weiteren Überschrift versehen war, welcher der drei der im folgenden Kapitel handelnde ist. Außerdem wechselten sich die Kapitel über die drei sehr gut ab, sodass Mini-Cliffhanger nach nur maximal zwei Kapitel weitergeführt wurden. Dies steigerte den Anreiz weiterzulesen immer mehr, sodass ich ab dem ersten Drittel das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen wollte.Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen. Auch erschien mir kaum einer der Nebencharaktere flach, sondern auch diese wurden vom Autor so ausgebaut, dass der Leser auch zu eher unwichtigeren Charakteren eine Beziehung aufbauen, mitfieberen oder trauern konnteDas Worldbuilding ist dem Autor ganz wunderbar gelungen. Ich konnte mir beim Lesen genau vorstellen, wie die Handlungsorte aussahen, was von den im Buch abgedruckten Karten noch unterstützt wurde. Ich liebe Karten in Bücher, vor allem, wenn die Geschichte an mehreren Orten spielt und man sich einen gewissen Überblick verschaffen möchte. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte wirklich komplex, erfordert manches Mal ein gewisses Maß an Konzentration und ist an einigen wenigen Stellen etwas langatmig.Die Drachen fand ich wirklich ausgezeichnet. Eine solche Umsetzung habe ich bisher in keinem Buch gelesen und finde sie sehr erfrischend. Mir gefiel dieser erste Band, dieses Dschungelabenteuer-Agenten-Drachen-Feuerwerk, der geplanten Trilogie sehr gut, sogar noch besser als die „Rabenschatten“-Trilogie des Autors. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon auf die Nachfolgebände. Vor allem, da ich mir zu einzelnen Punkten, die jedoch hier spoilern würden, noch immer Gedanken mache und mir etwas Klärung wünsche. Ich habe aber vollstes Vertrauen in den Autor, das er dies im weiteren Verlauf der Geschichte tun wird. Ich wollte High Fantasy und bekam obendrein noch eine wunderbare, interessante Geschichte über Drachen, die es in dieser Form (meiner Meinung nach) noch nicht auf dem Markt gibt. Von daher vergebe ich 4.5 Sterne, in diesem Fall aufgerundet auf 5 Sterne. Jedem High Fantasy Liebhaber kann ich dieses Prachtstück wirklich nur empfehlen.

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    • 2
  • Gutes High Fantasy Buch mit langen Kämpfen

    Das Erwachen des Feuers

    MiHa_LoRe

    08. December 2017 um 21:50

    InhaltDie Drachen werden immer schwächer - und das könnte zu Krieg führen, sollte das Corvantinische Kaiserreich erfahren, dass Mandinorien schwächer wird. Denn von den grünen, roten, blauen und schwarzen Drachen wird das kostbare Produkt gewonnen, dass den blutgesegneten Bewohnern Mandinoriens übernatürliche Kräfte verleiht.Doch nun spielen die Drachen verrückt. Sie werden weniger, schwächer, und verhalten sich ungewöhnlich. Das Eisenboot-Handelssyndikat vermutet, dass die Sache mit dem legendären weißen Drachen zu tun hat, den aber die meisten für einen Mythos halten. Während die Agentin Lizanne Lethridge nach weiteren Informationen Ausschau hält, begibt sich der Dieb und unregistrierte Blutgesegnete Claydon Torcreek in das gefährliche Inland, um selbst nach dem Drachen zu suchen ...Cover und TitelDas Cover sieht ganz wunderbar nach High Fantasy auf und der mächtige schwarze Drache sowie der unerschrockene Mann, der ihm gegenüber tritt, machen einen guten Eindruck. Man erkennt noch so etwas wie Ruinen im Hintergrund und Ketten, die den Drachen wohl mal hielten. Es passt schon zum Inhalt und wenn man High Fantasy mag, dann gefällt einem auch dieses Cover.ProtagonistenLizanne ist eine gute Agentin, auch wenn ihre Mentorin das oft anders sieht. Lizanne sei zu weich und solle ihr Aufgaben trotzdem skrupellos erledigen. Aber gerade das hat sie so sympathisch gemacht: Dass sie so nett war, obwohl sie es nicht sein durfte. Sie ist meiner Meinung nach eine gute Agentin, weil sie einfach die richtigen Fähigkeiten dafür hat. Sie kann nur nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, unschuldige Menschen zu töten. Ihr Fehler ist also, dass sie ein Herz hat und dass sie meist vernünftig ist und selbst ihren Verstand nutzt, statt blind Befehlen zu folgen, die nur den Interessen des Syndikats dienen.Clay ist der liebe Gauner, der eigentlich ein gutes Herz hat und alles aus guten Absichten macht. Er ist treu und beschützt seine Kameraden. Er ist mutig und auch nicht auf den Kopf gefallen, aber manchmal kam er mir etwas naiv vor, wobei ich nicht genau sagen kann, warum. Vielleicht, weil er eben neu ist bei dieser Mission. Er ist es gewohnt, sich im gefährlichsten Viertel der Stadt durchzuschlagen und immer und überall misstrauisch zu sein, und nun macht er ganz andere Erfahrungen mit der Welt. Er findet manche Dinge unglaublich faszinierend, lässt sich aber auch nicht von ihnen blenden und bleibt nüchtern. Aber wenn er kämpfen muss, kämpft er leidenschaftlich.Andere CharaktereTekela ist die Tochter des Hauses, in dem Lizanne undercover als Dienstmagd arbeitet. Anfangs fand ich sie sehr nervig, weil sie einfach ein verzogenes Gör ist, aber sie ist auch schlau und weiß, wie sie bekommt, was sie will. Irgendwann sah ich dann nur noch ein einsames junges Mädchen in ihr, das einfach etwas Zuwendung braucht, um sich richtig zu entfalten.Hilemore ist kürzlich zum Zweiten Offizier befördert worden und ihn erwarten neue Aufgaben an Bord der Guten Gelegenheit (die Namen der Schiffe fand ich ziemlich ungewöhnlich). Er war mir sehr sympathisch, da er zwischen den steifen Kapitänen und deren stumpfen Befehlen wie einer der wenigen mit etwas Grips in der Birne wirkte. Er versucht, so gut wie möglich etwas Sinn in die Aktionen zu bringen, aber manchmal wird ihm das auch nicht erlaubt und er muss sich eben an die Regeln halten.Handlung und SchreibstilIch weiß gar nicht, was ich groß zu dem Buch sagen soll. Eigentlich gab es keine allzu großen Überraschungen, denn ich erwartete ein gutes High Fantasy Buch und genau das habe ich bekommen. Es war magisch und durchaus spannend, aber an manchen Stellen hat es sich etwas in die Länge gezogen, wie ich finde.Wie es in High Fantasy oft ist, gab es auch hier viele große Kämpfe und Schlachten, in denen Magie eingesetzt wurde, oder auch nicht. Jedenfalls waren es für meinen Geschmack etwas zu viele. Dazu waren sie auch nicht kurz, sondern recht detailliert. An sich nicht schlimm, aber ich hab ich hab die Kämpfe irgendwann quer gelesen.Ansonsten war es eigentlich wirklich ein gutes Buch. Die verschiedenen Charaktere in dieser ernsten Geschichte haben der erschaffen fantastischen Welt mehr Tiefe verliehen. Die ganze Geschichte um die Drachen, den legendären Weißen Drachen und um die Mysterien des Inlands konnte mich überzeugen.FazitInsgesamt hat mir "Das Erwachen des Feuers" sehr gut gefallen, da ich die Charaktere mochte und auch die fantastische Welt. Allerdings haben sie nicht endenden Kämpfe mich doch etwas gelangweilt.

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  • Der LovelyBooks Advent - Buchverlosung bis zum 24.12.2017 zu euren Wunschbüchern

    LovelyBooks Spezial

    Marina_Nordbreze

    Süßer die Bücher nie klingen! Die Plätzchen stehen neben dem liebsten Heißgetränk, im Kerzenschein erstrahlt die Leseecke – Und während wir unsere Wohnung winterlich einrichten, sollte das Bücherregal nicht leer ausgehen. Das ruft nach neuen Büchern, oder?Deswegen freuen wir uns, euch beim LovelyBooks Advent buchige Geschenke machen zu können!Vom 01.12. bis zum 24.12. öffnen wir jeden Tag unser Bücherregal für euch und ihr habt die Chance euch selbst zu beschenken.Am 24.12. entscheidet ihr, welches Buch wir verlosen! Und damit ihr genügend Zeit für die Entscheidung habt, könnt ihr euch bereits jetzt dafür bewerben!Ihr habt ein Buch, welches schon viel zu lange auf eurer Wunschliste steht? Dann verratet uns, welches Buch ihr euch wünscht und mit etwas Glück schenken wir euch genau dieses Buch!Ihr braucht Inspiration? Dann guckt doch bei unserem Geschenkefinder vorbei!Bewerbt euch bis einschließlich 24.12.2017 direkt über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verratet uns euer Wunschbuch! Fünf glückliche Gewinner dürfen sich dann schon bald über Buchpost freuen! Habt ihr eure Wunschbuch über den Geschenkefinder gefunden? Dann freuen wir uns über einen Hinweis dazu in eurem Bewerbungsbeitrag!Mitmachen lohnt sich! Wer an mindestens 10 Verlosungen im LovelyBooks Advent teilnimmt, hat die Chance auf ein riesiges Buchpaket mit allen 24 Büchern aus dem LovelyBooks Advent! Auf der Suche nach Geschenken? Dann guckt direkt bei unserem Geschenkefinder vorbei, um das richtige Geschenk für eure Liebsten zu finden! Bitte beachte vor deine Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 1557
  • Verbündete werden zu Feinden und Feinde werden zu Verbündeten

    Das Erwachen des Feuers

    LuiMuh

    26. November 2017 um 21:58

    Drachen werden immer seltener. Ihr Blut immer teurer und kostbarer. Da wird das Gerücht um einen sagenumwogenden weißen Drachen immer deutlicher. Die Blutgesegnete Clay und Lizanna können durch trinken von Drachenblut außergewöhnliche Kräfte freisetzten. Sie werden auf unterschiedliche Missionen geschickt, um den weißen Drachen zu finden und so Arradsia vor der Invasion des corvantinischen Kaiserreichs zu verteidigen. Doch es scheint einen Spion zu geben und auch der weiße Drache ist nicht einfach zu finden. Leutnant Hilemore tritt seinen Dienst auf dem Schiff Gute Gelegenheit an. Durch ihn erhält der Leser einen Blick auf das Gefecht auf offener See. Zunächst passt er nicht so recht ins Bild. Erst im letzten Kapitel kann erahnt werden, dass er eine Größere Rolle in einer Größeren Geschichte einnimmt. Die Drachen und die verrückt gewordene Ureinwohner von Arradsia verhalten sich aggressiver als üblich und behindern die Hauptcharaktere am erfüllen ihrer Ziele. Am Ende des ersten Teils des Buches ist Lizanna mit der Verteidigung von Kerberhafen beauftragt, was gut ausgeführt wurde. Clay tritt alleine gegen den weißen Drachen an, obwohl er kein Produkt hat und Hilfe nötig hat. Sein Kampf gegen den Drachen und seinen Freund überzeugt mich nicht. Sprachlich finde ich das Buch gut geschrieben. Durch den Wechsel zwischen den Charakteren immer dann wenn es bei einer Figur spannend wurde und die für mich zunächst nicht ins Ganze passende Geschichte von Hilemore, konnte mich das Buch nicht gänzlich mitreißen. Es hätte an manchen Stellen etwas weiter ausgeführt werden können. Leider konnte für mich Anthony Ryan mit diesem Buch nicht mit seiner Raaben-Schatten-Triologie mithalten. Dennoch bin ich gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht.

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  • Dicker Wälzer zum wegsuchten...

    Das Erwachen des Feuers

    azmin2012

    17. November 2017 um 14:59

    Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan erschienen im Klett-Cotta-Verlag unter dem Label Hobbit Presse ist mit 725 Seiten und seinem Inhalt definitiv eine Herausforderung, wenn man bedenkt wie sehr der Fantasymarkt überflutet wird mit seichten, kurzatmigen Geschichten, die das Geschehen zwar in mehrere Bücher teilen aber doch schnell auf den Punkt gebracht sind. ~*~Klappentext:~*~ Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu. Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: der weiße Drache. *~*~*~* Sobald den Prolog gelesen, hat man direkt die Informationen um was es grob geht, der wichtigste Inhalt dieser Geschichte ist das „Produkt“, Drachenblut in seiner Farbe und Reinheit von unterschiedlicher Wirkung und Dauer der Wirkung. Hier kommt der Leser mit Magie in Kontakt, so fördert das Produkt richtig angewandt nicht nur den Körper oder den Geist, es kann auch kurzfristig das Feuer beherrschen lassen.3 Wir begegnen drei wichtigen Menschen, und erleben die Geschichte abwechselnd aus deren Sicht: Da wäre die Blutgesegnete Lizanne, welche als Agentin für da Eisenboot- Handelssyndikat tätig ist sowie Clay, ebenso ein blutgesegneter, aber nicht registrierter Kleinkrimineller, der in eine Falle gelockt und um sein Leben zu retten auf eine fast aussichtslose Mission geschickt wird. Und zu guter Letzt Hilemore, seines Zeichens Zweiter Leutnant auf dem Kriegsschiff„Gute Gelegenheit“, einem Blutbrenner. Während letzterer auf See einige Schlachten zu schlagen hat, führen Clay und Lizanne ihre Reise auf der Suche nach dem weißen Drachen in das unerforschte Inland. Jeder dieser Personen hat seinen eigenen Handlungsstrang, dem leicht verständlich zu folgen ist, und welche sich mit der Zeit ineinander verflechten, was für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis sorgt. Der Inhalt des Buches ist recht umfangreich. Es spielt sich alles in der mandinorianischen Zeitrechnung ab, hier vergleichbar mit dem Mittelalter. Hierfür aber doch recht  fortschrittlich, sind sie im Besitz lebenserleichternder Maschinen, wie z.B. Gewehre oder Dampfschiffe, womit der Roman auch Steampunk Elemente beinhaltet. Neben den abenteuerlichen  Missionen gibt es auch Kriege, Spionage, Verrat, Intrigen und Politik zur Genüge, welche das gesamte Werk ziemlich komplex machen. Wer einen reinen Drachenepos erwartet ist hier etwas fehlgeleitet. Die Drachen werden nicht ihrer Gefahr wegen bekämpft, oder um sie zutraulich zumachen gefangen, um sie als Waffen einzusetzen, nein die Drachen sind in dieser Geschichte primär nichts weiter als Nutzvieh. Sie werden ihres Blutes wegen gejagt, gezüchtet, eingepfercht, gemolken, umgebracht. Hier wird dem Leser ziemlich alles in grausamer Manier vor Augen geführt was gegenwärtig mit unserer Gesellschaft nicht stimmt und wie barbarisch die Zivilisation heutzutage ist. Es geht nur um Profit und Bereicherung, was genau dem Produkt überhaupt diese Macht verleiht ist nicht erforscht, bzw. wurde nicht erklärt. Man interessiert sich nur für das „was“ nicht für das „wie“. Ab kurz vor der Mitte entwickelt sich das Geschehen in einem rasenden Tempo, welches bis zum Ende gehalten wird. Der Schreibstil ist sehr detailliert und bildlich, der Autor umschreibt alles perfekt und kreiert ein Kopfkino, das den Leser glauben lässt er wäre stiller Beobachter dieser Szenerie. Die gewählten Worte passen großartig in das Setting und den Verhaltensregeln, es gibt Hierarchien und die Einhaltung von Formalitäten, teilweise hat man das Gefühl in einem historischen Roman zu lesen. Die Kulisse und die Charakter sind faszinierend ausgearbeitet. Mit der Zeit hat man zwar seinen Favoriten, aber letztendlich sind alle drei Hauptprotas sowie einige der Nebencharakter sehr sympathisch, denn sie sind mit sehr gut nachvollziehbaren Gefühlsregungen kreiert, was ihnen Tiefe verleiht. Selbst die Kriegsschlachten wurden explizit wiedergegeben und obwohl dies so weniger mein Fall ist haben sie mich gefesselt. So manches Mal ist es auch sehr blutig und kann durchaus auch an der einen oder anderen Stelle ziemlich emotional werden. Zu Beginn habe ich mich echt etwas schwergetan, doch nach einigen Kapiteln hatte ich mich an den Stil gewöhnt. Allerding musste ich durchgehend konzentriert lesen, manchmal habe ich mich erwischt wie ich ein und denselben Satz mehrmals lesen musste. Das Cover ist übrigens wunderschön, und auch die im Buch beschriebenen Abschriften und Dokumente sowie die Karte zu Beginn und Ende sind wirklich gut gelungen. Der Auftakt der Trilogie „Draconis Memoria“ ist wirklich gelungen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Klare Empfehlung von mir wenn man einem etwas anderen Fantasy Roman für Erwachsene nicht abgeneigt ist. Für dieses Lesevergnügen und die Entführung in eine andere Welt möchte ich mich herzlich beim Verlag bedanken!

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  • Das Erwachen des Feuers

    Das Erwachen des Feuers

    Sabrina93

    13. November 2017 um 18:53

    Klappentext Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu.  Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.  Meinung Am Anfang des Buches habe ich mich wirklich schwer getan. Es gab so viele verschiedene Charaktere, deren Namen fast unausprechlich waren und die auch noch unabhängig voneinander agierten. So hatte ich manchmal das Gefühl den Überblick zu verlieren und wusste nicht genau bei welchem Teil der Geschichte ich gerade war. Deswegen habe ich auch für den ersten Drittel des Buches ein bisschen lange gebraucht. Doch als ich mich entschlossen hatte, das Buch nun endlich zu Ende zu lesen wurde es um einiges besser. Ich konnte mich in die Geschichte einlesen und wusste nun genau bei welchem Charakter und welchem Teil der Geschichte ich mich befand. Das Buch wurde wirklich immer besser und so hatte ich die letzten beiden Drittel doch recht schnell gelesen. Schlussendlich hat es mir wirklich gut gefallen. Doch am Anfang konnte es mich nicht richtig fesseln, das lag vielleicht auch daran, das High Fantasy nicht unbedingt das Genre ist, was ich bevorzugt lese.  Bewertung

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