Die Königin der Flammen

von Anthony Ryan 
4,0 Sterne bei54 Bewertungen
Die Königin der Flammen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (38):
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Ein würdiger Abschluss über eine überwältigende Saga!

Kritisch (2):
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Die Abwärtsspirale der Qualität dieses Bandes endet leider erst auf der letzten Seite. Schade um den guten Anfang mit dem ersten Band

Alle 54 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Königin der Flammen"

Der spannende Abschlussband der Rabenschatten-Trilogie

Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, ihr Reich zu retten. Der Feind hat jetzt aber einen gefährlichen Mitstreiter, dessen Kräfte unheilvoller sind, als alles, was Vaelin bisher kannte. Und Vaelin spürt, dass seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es noch stark genug sein, um die tückischen Feinde abzuwehren?

Nach Königin Lyrnas Rückkehr in die Vereinigten Königslande liegt das Volk ihr zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin Al Sorna lastet dagegen der Siegesruhm schwer. Das besagt auch sein neuer Name: Herr über die Schlachten des Reiches. Derweil zieht im fernen Volaria eine neue Bedrohung auf, die die ganze Welt in Chaos und Vernichtung stürzen könnte. Der grausame »Verbündete« hat überall seine Marionetten und will in allen Ländern die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608949735
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:886 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:10.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.08.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Beustvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Die Abwärtsspirale der Qualität dieses Bandes endet leider erst auf der letzten Seite. Schade um den guten Anfang mit dem ersten Band
    Alles hat seinen Tiefpunkt erreicht

    Das ist nun das Ende dieser Trilogie, nach 2514 Seiten ist es vorbei. Endlich - denn die Geschichte, die Ryan im dritten Band erzählt, ist schlecht. „Die Königin der Flammen“ ist ein einziges Massaker sinnlos abgemesserter Menschen, die dem platten und eindimensionalen Wahnsinn des Verbündeten und seiner ersten Dienerin zum Opfer fallen, um … tja … die Welt zu zerstören? Weltherrschaft über entvölkerte Trümmer? Über diese Motivation hätte Ryan etwas länger nachdenken sollen. Auch die anderen Figuren werden zu Schablonen, platten Typen oder Abziehbildern von Klischees, sei es die rachsüchtige Königin Lyrna, der „gute Wilde“ Alturk oder die weisen, weisen Schamanen mit den Tiernamen. Überhaupt Tiere: Wölfe, Bären, Speerfalken und vor allem Katzen - Riesenkatzen - sind eh die besseren Menschen. Der zur Seitenfigur degradierte Nortah trauert über den Tod seiner Katze inbrünstiger als über seine niedergemetzelten Begleiter.

    Und dann die Bösewichte: Mit ihnen steht und fällt die Güte einer Geschichte. Je vielschichtiger ihre Motivation, je plausibler ihre Handlungen, je sinnvoller auch Grausamkeiten sind, desto erfolgreicher dürfen sie sein und desto süßer ist der Sieg der Helden. Aber Erzfürst Darnel Linel in Varinsburg ist ein dümmlicher Hanswurst von einem Gegner, den besiegt zu sehen beim Lesen keinen Spaß macht. Auch die jeweils gewonnenen Schlachten der „Guten“ (TM) langweilen, insbesondere wenn wieder einmal eine lieb gewonnene Nebenfigur einen nebensächlichen Abgang macht. Da stehen dann eierlegende Wollmilchsäue vom Schlage der Königin Lyrna (was für ein klangloser Name, wenn man ihn englisch ausspricht!), die im Laufe des dritten Bandes zur Flottensachverständigen, Heerführerin und Meisterstrategin avanciert, während sie ihr eigentliches Exerzierfeld, die Politik, schon nicht mehr zu verstehen scheint. Jede einzelne Seeschlacht zeugt von der völligen Unkenntnis Ryans in diesem Sujet. Auch der Einsatz von Bögen im Handgemenge, wo die Schützen Freund und Feind treffen müssen, wird erst zum Ende hin richtig gemacht.

    Und das Ende vom Ganzen? Darf ja nicht verraten werden - aber ich wage einmal anzudeuten, dass es eher enttäuscht.

    Und nun noch ein Wort zum Glauben, zur Gretchenfrage der Welt von Vaelin Al Sorna: Götterwirken ist in Fantasywelten entweder von vornherein unwichtig („Lied von Eis und Feuer“) oder Fundament des Weltgefüges („Spiel der Götter“), bei Ryan hingegen dienen die Götter und der Glauben etwa der Orden in den Vereinigten Königreichen immer wieder dazu, den aufgeklärten Atheismus des Autor zu transportieren. Das ist besonders bedauerlich, weil man sich schon fragt, warum Orden und die Gefolgsleute des Weltvaters weitermachen sollen, wenn eigentlich die Existenz der Götter in Band 3 widerlegt wird - ein Designfehler in der Weltgestaltung.

    Eigentlich hätte ich wegen der 880 auszehrenden Seiten zwei Punkte geben wollen, aber in Wahrheit wäre der zweite nur ein Auszeichnung für mich, durchgehalten zu haben. Hätte mal besser Ryan durchgehalten - Band 1 ist nämlich gut gelungen!

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    MikeSeaworthvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schwacher Mittelteil und unbefriedigendes Ende. Leider der schwächste Teil der Trilogie.
    Leider der schwächste Teil der Reihe

    "Die Königin der Flammen" ist der Abschluss der Rabenschatten-Trilogie und leider auch mit Abstand der schwächste Band der Trilogie. Die Tendenzen, die sich schon im 2.Band angedeutet haben, setzen sich hier leider fort. Die Handlung hat auch hier einige Schwächen Phasen und zieht sich gerade im Mittelteil doch schon sehr stark. In diesem Teil musste ich mich des häufigeren zum Weiterlesen zwingen. Gegen Ende nimmt die Handlung zwar noch mal Fahrt auf, doch wirkt das Ende nicht wirklich befriedigend und viel zu einfach und inkonsequent . 
    Auch wenn die Trilogie von Buch zu Buch nachlässt, so ist es doch alles in allem eine ordentliche Trilogie, der ich ein besseres Ende gewünscht hätte.

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    Jonny98731s avatar
    Jonny98731vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mittelteil lang - Ende könnte besser geschrieben sein. Trotzdem würdiger Abschluss
    Ein mehr oder weniger guter Abschluss der Serie

    Ich habe die ersten Teile geliebt! Vor allem den ersten. Aber auch der zweite hatte trotz seiner völlig anderen Erzählweise etwas sehr mitreißendes.

    Der dritte Teil treibt die Story weiter voran, die Welt ist lebendig und glaubwürdig und sehr brutal. An vielen Stellen dachte ich mir, ob es soo viel makavere Stellen einbauen hätte müssen aber das war für mich erträglich.

    Das Geheimnis des "Verbündeten" wird weiter aufgeklärt und allgemein wird so manch ein Rätsel aus den Vorgängern aufgelöst, was sehr cool war. Die Geschichte ergibt einen Sinn und ist wohl durchdacht. Wie gesagt ich finde die Welt toll und glaubwürdig, aber zu den Charakteren habe ich nicht mehr diese Bindung wie zu den Vorgängern verspürt.

    Mit Vaelin konnte ich mich nicht mehr wirklich identifizieren. Seit dem ersten Band hat er sich extrem verändert und ich fand ihn schlichtweg nicht mehr so interessant.

    Lyrna und vor allem Revas Passagen fand ich hingegen durchaus gut zu lesen und ich fieberte richtig mit.Auch Lord Vernier war toll. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass der Autor die Geschichte mit all ihren Geheimnissen aufdeckt und es war einfach alles durchdacht. Der Mittelteil streckte sich für meinen Geschmack recht lang und ich pausierte das Buch sogar einige Zeit.

    Nach einiger Zeit fing wieder an, da ich plötzlich wieder Lust auf diese super Story mit ihren Charakteren in Ryans durchdachten Welt verspürte...

    Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben. Ich habe doch sehr an den Charakteren gehangen und bin etwas traurig, dass es nicht das würdige Schlusskapitel gab, das sich die Charaktere verdient hätten.



    ------------ACHTUNG SPOILER!------------
    Ich hätte mir zumindest erwartet, dass Reva zu Veliss heimkert, Lyrna nach Varinsburg ihr Reich wieder aufbauen, Vaelin in die Nordlande mit Alornis, der Tahlessa zu seiner Mahlessa, usw.
    Es hätte nicht viel gebraucht, aber für mich war der Abschluss viel zu abrupt... Das Ende einfach am Schiff zu machen fand ich schon enttäuschend.
    ---------------SPOILER ENDE---------------



    Ich bin aber prinzipiell sehr vom Autor überzeugt und werde mir nach "Das Lied von Eis und Feuer" definitiv die Draconis Memoria von Anthony Ryan gönnen!

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    Wichmanns avatar
    Wichmannvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich dahinreißend
    Etwas schwach, hören sie alle drei Bände besser hintereinanderweg als Gesamtwerk!

    Teaser
    Schafft es die Königin noch einmal zur letzten Schlacht zu motivieren und was passiert mit der besonderen Macht ihres Kämpfers Vaelin Al Sorna?

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke für die kostenlose Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

    Cover
    Das Cover mit flammendem Hintergrund und der Doppelaxt im Vordergrund, die von vor Muskeln und Adern erstarkten Armen und Händen gehalten wird, zeigt, wohin die Reise geht. Einzig, es fehlt das Blut, das im Buch so heftig spritzt!

    Inhalt
    Königin Lyrna kehrt zurück und wird wohlwollend vom Volk empfangen. Doch neues Ungemach zieht am Horizont herauf und so formiert sich das Werk zu der letzten, alles entscheidenden Schlacht gegen den grausamen ‚Verbündeten‘ der sehr gut weiß seine Marionetten zu führen. Doch das Schlimmste ist wohl: Menschliches Leben kümmert ihn nicht!

    Meinung
    Gleich hinein geht es in den dritten Teil der Trilogie, sodass der Anschluss fehlt, wenn denn der vorhergehende Teil nicht mehr ganz präsent ist. Insbesondere die Vielzahl der Charaktere erschwert ein leichtes wieder Hineinkommen in das Gesamtwerk, sodass es wohl sinnvoll wäre alle drei Bände hintereinanderweg zu lesen oder zu hören. Leider verliert sich die Geschichte teils in Einzelheiten und in Kriegsgebaren. Und so schleppt sich meines Erachtens die Geschichte ein wenig dahin, man ist versucht vorzuspulen. Glückliche Fügungen treten auf und bringen das Werk dann zum Abschluss, wobei zu sagen ist, dass der dritte Teil immer noch gute Unterhaltung bietet.

    Detlef Bierstedt liest betont und bei den verbindenden Elementen etwas monoton, doch insgesamt angemessen angenehm.

    Autor
    Anthony Ryan lebt mittlerweile von seiner Begabung als Schriftsteller.

    Sprecher
    Detlef Bierstedt ist Schauspieler, Synchronsprecher, z.B. für George Clooney und Hörspielsprecher.


    Fazit
    Der Abschluss schwächelt etwas, von daher empfehle ich alle Bände in einem Stück zu hören.

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein rundum gelungener Abschluss einer Trilogie wie ich finde
    Ein rundum gelungener Abschluss einer großartigen Trilogie

    Auf diesen Band war ich wirklich sehr intressiert, da mir schon die andren beiden Bände gefallen haben. So habe ich mit dem Lesen begonnen, und war gespannt ob die Spannung von den ersten beiden Bänden gehalten werden kann.

    Aber ich hätte mir keine Sorgen machen müssen, denn es ist, wenn so was gehn kann, sogar noch spannender.

    Das Buch ist so voll gepackt mit Spannung und Action, dass es Spaß gemacht hat es zu lesen.
    Ich kann jedem Fantasy Fan empfehlen, der Game of Thrones gelesen hat.

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    Lotusbluetes avatar
    Lotusbluetevor einem Jahr
    Ganz gut

    Klappentext
    "Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, um ihr Reich zu retten. Da wird er gewahr, dass seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es reichen, um die tückischen Feinde abzuwehren?"

    Cover
    " Für mich, wie auch bei den vorherigen Bänden sehr gut getroffen und aussagekräftig."

    Schreibstil
    "Detailreiche Beschreibung der Schlachten und Kämpfe. Fantastische Scenenbeschreibung und ich habe sehr gut hineingefunden. Dafür hat sein Stil Wiedererkennungswert."

    Meine Meinung
    " Leider habe ich die beiden vorherigen Teile nicht gelesen und an manchen Stellen bin ich schon arg verwirrt gewesen. Die Geschichte der Protagonisten ist aber trotzdem in sich spannend und ich bewundere den Autor, das er bei so vielen Protagonisten sich immer wieder neie Charaktereigenschaften einfallen läst, da,it jeder einzigartig erscheint.
    Viele "Darsteller" und Reisende verlieren Ihr Leben und man liest irgendwann nur noch von Kampf, Blut und Tod.
    Manchmal hatte ich das Gefühl das die Gesichte irgendwie in die Länge gezogen wirkt.
    Die Geschichte wird ja in wechselnden Kapiteln aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. So ist einerseits Vaelin mit seiner Gruppe unterwegs über das große Eis, Frentis ist mit dabei, auch Lyrna und Reva haben ihre eigenen Abenteuer zu bestehen.
    Am Ende treffen sich alle Parteien zum großen Showdown, der endlich den Frieden im Reich bringen soll. Wie das Ganze zustande kam, lässt sich bei genauem Nachdenken als etwas unglaubwürdig bezeichnen, aber ist das wirklich ein Kriterium bei Fantasy?

    Im Groben und Ganzen war es ein gutes Buch was seine Fans finden wird.

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    Flohs avatar
    Flohvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Chapeau Mister Anthony Ryan für diesen würdigen Abschluss. Ich verneige mich tief und labe mich noch an diesem Epos...
    Chapeau Mister Anthony Ryan für diesen würdigen Abschluss.

    Nachdem „Das Lied des Blutes- Rabenschatten 1“ einen fulminanten Auftakt gegeben hat, und ein neuer Epos zum Leben erweckt wurde, hat Band zwei der Rebenschatten-Ära, „Der Herr des Turmes – Rabenschatten 2“, für einen Mittelband die allerbesten Brücken geschlagen, die nun in Band 3 „Die Königin der Flammen – Rabenschatten 3“ zum würdigen Abschluss dieser Trilogie gebracht werden. Mit einem erfüllten, aber auch mit einem traurigen und wehmütigen Auge muss ich mich nun von dieser Trilogie verabschieden, die mir allergrößte Unterhaltung, Atemlosigkeit, Kämpfe, Welten und Komplexität auf höchstem Niveau geboten hat. Ohne auch nur einmal eine Schwäche zu zeigen, oder vom hohen Ross oder hohen Thron absteigen zu müssen. Durchweg begeisternd, erstaunlich und fesselnd. Eine Ära, die zu Ende geht, die man aber sicherlich irgendwann in seinem Lesewerdegang nochmals zur Hand nehmen wird. Ja, das kann ich mir gut vorstellen und behalte diese drei mächtigen Hardcover-Ausgaben in Ehren. Nach Beenden der letzten Seite verneige ich mich mit meinem gezückten imaginären Hut ganz tief und bedanke mich aufrichtig beim Autor Anthony Ryan, dass er für seine Leser diese atemberaubende Geschichte und diese vielschichtigen Welten für uns offenbart und zu Papier gebracht hat.
    Erschienen im Klett Cotta Verlag (http://www.klett-cotta.de/home)

    Jetzt ist Vaelins Geschichte erzählt. Das Buch kann zufrieden geschlossen werden und die Geschichte darf gerne noch ein wenig nachhallen und von Bedeutung bleiben. Von diesem Kopfkino labt man sich noch gern etwas länger, auch wenn die letzte Seite bereits gelesen wurde. Ich bin absolut zufrieden, glücklich und ausgesonnen mit dieser Ausnahme-Trilogie, aber natürlich auch ein wenig wehmütig, denn nach diesen drei dicken Wälzern mit ihren Ebenen, Entwicklungen und der unglaublichen Tiefe im Kern und in den Randgeschichten, sind mir die Figuren schon arg ans Herz gewachsen und ich möchte sie ungern in Vergessenheit geraten lassen… .

    Klapptext/Inhalt:
    "Der spannende Abschlussband der Rabenschatten-Trilogie -
    Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, um ihr Reich zu retten. Da wird er gewahr, dass seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es reichen, um die tückischen Feinde abzuwehren?

    Nach Königin Lyrnas Rückkehr in die Vereinigten Königslande liegt das Volk ihr zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin Al Sorna lastet dagegen der Siegesruhm schwer. Das besagt auch sein neuer Name: Herr über die Schlachten des Reiches. Derweil zieht im fernen Volaria eine neue Bedrohung auf, die die ganze Welt in Chaos und Vernichtung stürzen könnte. Der grausame »Verbündete« hat überall seine Marionetten und will in allen Ländern die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt."

    Das erwartet den Leser im letzten Band dieser Trilogie:
    Der Autor bleibt seinem Stil und seinem Aufbau in der Umsetzung treu. Das finde ich sehr gut, denn so kann sich der Leser voll und ganz auf die bewegten Inhalte konzentrieren und muss sich nicht experimentellen oder neuartigen Stilmitteln anpassen. So bildet diese Trilogie nun ein Ganzes und ein komplettes Macht- und Machwerk. Sehr genial.
     
    Dieser abschließende Band setzt unmittelbar nach den Ereignissen des zweiten Bandes ein, ich würde jedem neugierigen Leser absolut empfehlen unbedingt mit Band 1 zu starten und nicht den Anschluss oder Quereinstieg mittendrin zu wählen. Es wird sich lohnen, diese drei Bände vor die Brust zu halten (ganz getreu dem Motto: Wer ein Buch vor Augen hat, hat keinen Platz für ein Brett vorm Kopf…). Wir treffen auf alte Bekannte, aber auch viele neue Charaktere und Ereignisse kommen hinzu. Lyrna ist zurück in den vereinigten Königlanden und sammelt eine Armee um sich, die ihr zu Füßen liegt, was ganz besondere Showeffekte für sensationelle Kämpfe, Befehle und Loyalität ihr gegenüber bietet. Königin Lyrna erntet den frenetischen Jubel und erfreut sich einer schillernden Rückkehr. Vaelin Al Sorna hingegen leidet noch immer unter den vorrangegangen Strapazen, Entbehrungen, Verlusten und den harten Schlachten. Zudem scheint er seine besondere Gabe, „das Lied“, verloren zu haben. Ihr Feind, der geheimnisvolle „Verbündete“, bereitet derweil im Reich Voloria erneut seine Pläne vor, um in allen Ländern die Macht zu erlangen. Die einzige Möglichkeit ihn aufzuhalten, ist ein erneuter Feldzug, der über das Meer in das Reich Voloria führen wird. Für Ruhe und Alltag bleibt den Gefährten keine Zeit.

    Doch dieser neuerliche Feldzug (nein, es wird nicht langweilig werden), bedarf guter Strategie und Planung. Der Feind ist gerüstet und Vaelin, Reva, Alcuis und Frentis, unsere alten Bekannten, stählern sich sie für die entscheidende Schlacht gegen den Angreifer, die im entfernten Volarianischen Kaiserreich ausgetragen werden soll.

    In fünf Teilen, denen jeweils eine Passage aus der Sicht des Historikers Vernier vorangeht, entfaltet sich wieder einmal eine wahre Schlacht aus Worten, Bildern, Kulissen, Ruheoasen, Strategie, Herzrasen, Spannung und atemberaubendes Bildmaterial für das Blockbuster Event im Kopf. Viele Ereignisse bilden sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen, das war schon in Band 1, noch mehr in Band 2 und nun auch hier so. Erstaunlich ist es, wie gut sich der Autor in seiner eigenen Geschichte bewegt und sich auskennt und sogar noch Handlungsfetzen aus dem Beginn dieses Epos verknüpft und verwebt. WOW. Immer wieder neu und belebend. Der Leser begleitet die oben genannten Figuren abwechselnd durch die Geschichte. Zwar beginnen mehrere Perspektiven am selben Ausgangspunkt, doch aufgrund strategischer Überlegungen trennen sie sich wieder und lassen den Leser ein 360 Grad Panorama miterleben. Kurz: Eine Handlung, die einen würdigen Abschluss beschert.

    Meinung:
    Rabenschatten 1 hat eine wahre Steilvorlage geboten, ein Auftakt, dem man sich nicht entziehen kann und dem man alle weiteren Bände nachzieht. Ich bin wirklich glücklich, dass diese Ära auch in seiner Gesamtbetrachtung alle Register gezogen hat und mich durchweg begeistern konnte. So bin ich nun etwas traurig, diese Trilogie abzuschließen. Doch sie ist so rund und vollkommen ausgearbeitet, dass sicherlich mit etwaigen weiteren Teilen der unglaubliche Charme verloren ginge. Es ist so viel passiert, es hat mir den Atem geraubt und mich vor großen Herausforderungen gestellt und mich ins Geschehen gelockt, wo ich jede der speziellen Schlachten mitverfolgen und die Wunden lecken konnte. Alles was jetzt noch käme, würde das Maß überschreiten und nicht mehr einzigartig wirken, denke ich. Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Band 3 ist wunderbar und endet genau jetzt! Ich war ja bereits restlos vom Auftakt dieser neuen Fantasy-Reihe begeistert, Band 2 als schwieriger Mittelband hat mich absolut positiv überrascht und gar nicht die sonst üblichen Schwächen eines Mittelbandes gezeigt. Hier in Band 3 gibt der Autor nochmals alles, wird aber auch gen Ende hin etwas ruhiger und unaufgeregter und schließt diesen Epos mit einem zufriedenen Gefühl, was eigentlich, wie ich feststelle, gar keine Fragen oder Zweifel offen lässt. Hut ab. Chapeau Herr Anthony Ryan.
     
    Wieder einmal hat mich die besondere Umsetzung und Darstellung der Erzählperspektiven in seiner eigenen Chronologie überzeugt. Ich danke sehr, dass dies so geblieben ist. Der Autor ist von seinem Werk überzeugt und muss in Band 3 keine mutigen Wagnisse eingehen mit dem Wunsch die Leser bei der Stange zu halten. Das Altbewähre ist hier auch dass, was in Band 3 für Begeisterung und Erlebnis mit jeder Faser und jedem Blickwinkel ermöglicht. Perfekt. Ich muss meine Euphorie wirklich entschuldigen, aber ich bin so beseelt mit dieser Trilogie, dass ich meine Lobgesänge kaum im Zaum halten kann und auch nicht unterschlagen möchte. Ich bin einfach restlos begeistert und möchte das auch wissen lassen…
     
    Auf knapp 880 Seiten wird man einen fulminanten und ereignisreichen Abschluss dieser Trilogie erfahren und auf über 2515 geballten Seiten Fantasy Epos zurückblicken. Wer noch nicht genug bekommen hat, für den wird es im Frühjahr 2017 einen Sonderband mit weiteren Rabenschatten-Geschichten geben. Ich hoffe nicht, dass sich der Autor mit diesem vierten (?) Band ein Eigentor schießt…

    Schreibstil:
    Anthony Ryan bleibt seinen Stilmitteln treu und erlangt lobenswerten Wiedererkennungswert und Einzigartigkeit. Für mich darf er sich mit großen Größen der Fantasy Welt messen. Patrik Rothfuss, G.R.R. Martin, Ted Williams, Tolkien… das sind Größen die ich mindestens genauso gern lese und bewundere. Die Geschichte wird wie gehabt aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Jedem Abschnitt ist auch wie gewohnt Verniers historischer Bericht vorangestellt - der als Einziger aus der Ich-Perspektive berichtet. Interessant finde ich wieder einmal den Schachzug die vielseitige Perspektive darzustellen, so erlebt man sogar das Finale aus mehrerer Hinsicht und darf diesen Showdown gleich mehrfach durchleben. Trotz der doch rasant wachsenden Anzahl an Figuren und Personen, die auch in Band drei völlig neu hinzukommen bleibt die Handlung klar und übersichtlich, bietet aber keine Zeit für Langeweile oder monotone Wiederholungen. Hier verwebt der Autor gekonnt neue Figuren und Handlungsstränge aus Band 1 und 2 mit den neuen Ereignissen und Schlachten im fernen Land. Durch dezentes Aufgreifen von kurzen Sequenzen aus vorherigen Kapiteln, oder aus den ersten beiden Teilen, ruft der Autor A. Ryan wichtige Elemente ins Gedächtnis und lässt den Leser dadurch niemals allein oder haltlos durch die Seiten wirren. Der Autor scheint zu wissen, wie es die Leserschaft wünscht, durch eine so bildreiche und epische Welt gefühlt zu werden und trotzdem seine eigene Dynamik und Fantasie spielen zu lassen. Grandios!


    Der Autor:
    "Anthony Ryan, 1970 in Schottland geboren, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von »Das Lied des Blutes« lebt er als freier Autor."

    Cover:
    Wenn ich mir nun die Trilogie betrachte und diese dicken Wälzer komplett in meinem Regal bestaune, so stelle ich fest, dass ich jedes einzelne Cover sehr gelungen finde, jedoch das von Band 2 mein persönliches Highlight darstellt. Die verschiedenen Waffen und Kampfmittel passen stets zur Handlung. Auch hier bestechen eine besonders gefertigte Axt und eine eiserne Hand, die sie führt. Lädt zu Assoziationen ein und raubt den Atem mit der Vorstellung, was der Inhalt bieten mag. Eine absolut qualitative Verarbeitung, ansprechende Griffigkeit, angenehmes Schriftbild und tolles Design. Das Gewicht des Buches sollte man bei seinen knapp 880 Seiten und dem festen Hardcover jedoch nicht unterschätzen und man beginnt tatsächlich damit zu überlegen, ob spätestens hier ein eBook doch Vorzüge hat… Aber nein, ich brauche die Macht eines richtigen Buches. Auch hier! Basta!.

    Fazit:
    Die Geschichte ist erzählt und meine Sage von einem grandiosen Epos geht weiter… Von dieser Ausnahme-Fantasy in seinen drei Teilen werde ich noch lange berichten. 5 Sterne für den abschließenden Band.

    Hier ist meine Rezension zu Rabenschatten 1:
    https://www.lovelybooks.de/autor/Anthony-Ryan/Das-Lied-des-Blutes-1104879060-w/rezension/1115178087/


    Hier ist meine Rezension zu Rabenschatten 2:
    https://www.lovelybooks.de/autor/Anthony-Ryan/Der-Herr-des-Turms-1160075737-w/rezension/1200979664/

    Kommentare: 7
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    raveneyes avatar
    raveneyevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluss der Trilogie
    Die letzten Kämpfe

    Die Vereinigten Königslande bereiten sich darauf vor die Volarianer und auch den Verbündeten und seine Günstlinge ein für allemal zu besiegen.

    Das Cover passt zu denen der beiden vorangegangenen Bände. Wieder sieht man nur einen Männlichen Torso, der bewaffnet ist. Das gleichbleibende Grunddesign der Trilogie lässt sie gleich als zusammengehörig erkennen. (Mein Lieblingscover ist aber eindeutig das des zweiten Teils)

    Die Geschichte wird wie gehabt aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Jedem Abschnitt ist auch wie gewohnt Verniers Bericht vorangestellt - der als Einzigster aus der Ich-Perspektive berichtet.
    Man trifft im Buch wieder auf alte Bekannte wie Lyrna, Alucius, Frentis, Davoka, Alornis, Reva, Dahrena und natürlich Vaelin Al Sorna, den Rabenschatten.
    Da man die Charaktere ja schon kennt, fällt natürlich die Bekanntmachung weg. Man erfährt nichts Großes mehr aus dem Leben der Personen, was ja aber auch nicht nötig ist.
    Auch gibt es wieder neue Gesichter, die mal mehr mal weniger, für das Vorankommen der Geschichte mitverantwortlich sind.


    Die Geschichte startet gleich ohne langes Vorgeplängel oder Rückblicke. Man befindet sich sofort wieder mitten im Geschehen.
    Trotz seines Umfanges von fast 900 Seiten lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Die Geschichte nimmt einen schnell wieder gefangen und mit Vaelin und den Anderenm mitfiebern.

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie.

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    horrorbienes avatar
    horrorbienevor 2 Jahren
    Ein würdiges Ende einer atmosphärischen Trilogie

    Jetzt ist Vaelins Geschichte erzählt. Ein wenig wehmütig bin schon, denn nach diesen drei dicken Schinken sind mir die Figuren schon ans Herz gewachsen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass keiner der beiden Nachfolger an den ersten Band herankam, der wirklich außergewöhnlich war. Doch auch wenn die Geschichte nicht außergewöhnlich weiter erzählt wurde, war sie immer noch sehr gut geschrieben.
    Dieses Buch setzt unmittelbar nach den Ereignissen des zweiten Bandes ein. Lyrna ist zurück und sammelt eine Armee um sich, die ihr zu Füßen liegt. Mit dabei sind die bekannten Hauptcharaktere Vaelin und Reva und gemeinsam mit zahlreichen anderen bekannten Figuren rüstet sie für die entscheidende Schlacht gegen den Verbündeten, die im entfernten Volarianischen Kaiserreich ausgetragen werden soll. Auch Frentis und Alucius tragen ihren Teil zu dieser Schlacht bei.
    Das Buch ist erneut so aufgebaut wie die ersten Bände. Es besteht aus fünf Teilen, denen jeweils ein Abschnitt aus der Sicht des Historikers Vernier voransteht. Darin erlebt der Leser dieses Mal, wie Verniers zurück in seine Heimat reist. Doch wie im zweiten Band, finde ich diese Rahmenhandlung eher konstruiert, da man erst ganz zum Ende hin versteht, warum das, was erzählt wird, für die Haupthandlung wichtig ist.
    Der Leser begleitet die oben genannten Figuren abwechselnd durch die Geschichte. Zwar beginnen mehrere Perspektiven am selben Ausgangspunkt, doch aufgrund strategischer Überlegungen trennen sie sich wieder. Und aufgrund der Erzählweise ist der Leser immer genau „up to date“, wobei ich mir allerdings nicht gänzlich sicher bin, ob die Reihenfolge der Erzählung tatsächlich chronologisch korrekt ist. Dem Lesefluss tat diese (Un-)Kenntnis jedoch keinen Abbruch.
    Im Gegensatz zum letzten Buch empfand ich keine der Perspektiven ermüdend zu lesen. Zwar sind  inhaltlich beinahe aller sehr kriegerisch und militärisch ausgelegt, dennoch ließen sie sich sehr gut lesen. Das finde ich erstaunlich, denn ich bin eigentlich so eine, die Seitenweise Schlachtenbeschreibungen gern querliest, weil bei manchen Autoren da einfach nichts passiert, was die Geschichte inhaltlich voranbringt. Hier brauchte ich das nicht, da Ryan einen wirklich erstaunlich bildhaften und mitreißenden Schreibstil hat, außerdem hätte ich hier beim Querlesen tatsächlich etwas verpasst. Lediglich Vaelins Handlungslinie unterscheidet sich von den anderen, da er einen ganz anderen Weg ins Volarianische Kaiserreich wählt. Sein Strang hat mir deswegen auch am besten gefallen, da es aufgrund des Settings neue Elemente in die Geschichte hineingebracht hat, aber auch weil Teile der Vergangenheit aufgedeckt und somit Zusammenhänge deutlicher wurden.
    Das Finale empfand ich zwar als stimmig, doch an dieser Stelle hat mir die Mehrperspektivität nicht mehr so gut gefallen. Durch die verschiedenen Standpunkte hat das Finale deutlich an Spannung verloren, da es zeitversetzt geschildert wird. Zwar trägt Vaelins Handlungsstrang einen entscheidenden Beitrag zum Finale bei, dennoch wirkt es mir zu unspektakulär. Eigentlich war für mich klar, dass Vaelin DER Hauptcharakter ist, doch seit es im zweiten Buch die Mehrperspektivität gibt, muss Vaelin sich diese Rolle bereits teilen. Bei diesem Buch wirkt es gar so, als würde ihm Lyrna die Show stehlen und das finde ich persönlich nicht schön. Ich hätte mir lieber Vaelin als strahlenden Helden gewünscht, weil ich nach dem ersten Buch eine solch Entwicklung erwartet hätte. Nun gut, man kann es nicht ändern, aber auf diese Weise ist wenigstens der Titel dieses Buches gut gewählt, denn „die Königin der Flammen“ steht definitiv im Mittelpunkt des Geschehens.
    Den Schreibstil des Autors muss ich, auch wenn ich es oben schon einmal erwähnt habe, besonders hervorheben. Ryans Bücher zu lesen ist wirklich ein Genuss. Und auch wenn ich (wieder einmal) zu Beginn des Buches keine Ahnung mehr von Zusammenhängen und Charakterbeziehungen hatte, da die Lektüre des Vorgängers so lange her war (und es erneut keine Zusammenfassung gab), konnte mich das Buch sofort wieder in seinen Bann ziehen und ich musste mich nicht lange über meine Unwissenheit grämen, alles aufgrund des hervorragenden atmosphärischen Schreibstils.

    Fazit: Nachdem sich Band zwei von der Konstruktionsweise her so sehr vom erstklassigen Vorgänger unterschied, wusste ich bereits, was mich in dieser Hinsicht bei diesem letzten Teil erwartet und somit fiel es mir leichter, in die Geschichte einzutauchen. Ohnehin gelingt einem das Eintauchen in diese Welt aufgrund des hervorragenden Schreibstils des Autors sehr einfach. Dieser Teil war für mich auch stimmiger als der zweite Band. Dennoch muss ich sagen, dass ich mit einigen Punkte nicht ganz zufrieden war, wie z.B. der Konstruktionsweise des Finales, die die Spannung wegnahm sowie Vaelins Rolle zum Ende. Aufgrund des ersten Bandes habe ich im Hinblick auf Vaelin – auch wenn mir seine Perspektive am besten gefallen hat – eine ganz andere Erwartung in Bezug auf ihn und das Finale gehabt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch (und auch die gesamte Trilogie) wirklich sehr gelungen und sollte als Fantasy-Pflicht-Lektüre gelten.

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    Mira20s avatar
    Mira20vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein langer Weg geht zu Ende! Gelungener Abschluss der Trilogie!
    Alles geht einmal zu Ende!

    Der finale Band einer Trilogie muss die hohen Erwartungen der Leser erfüllen und viele Baustellen beenden. Ich finde, dass das dem Autor gut gelungen ist.

    Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich.

    Ich habe mich sehr auf diesen dritten Teil gefreut. Ich finde es toll, wenn Autoren auch Fantasyreihen irgendwann einmal abschliessen können. Eine Trilogie wurde angekündet und eine Trilogie wurde es schlussendlich auch. 
    Jeder Band war in sich abgeschlossen. Natürlich sollten die Bücher unbedingt in der Reihe nach gelesen werden. Aber auf unbefriedigende Cliffhanger hat der Autor verzichtet.

    Der Aufbau des dritten Teils entspricht dem der anderen Bände. Die Hauptcharaktere sind so individuell beschrieben, dass sofort der Wiedererkennungseffekt da war. Leider haben mich die Nebendarsteller dann eher etwas verworren. Die Namen waren sich zu ähnlich und ihre Anzahl doch recht hoch. Das Personenregister hat mir nur bedingt geholfen. Deshalb würde ich unbedingt anraten, die ganze Reihe in einem begrenzten Zeitraum zu lesen. 

    Dem Autor ist es gelungen eine phantastische Welt zu schaffen, diese detailliert zu beschreiben ohne dabei langatmig zu werden.
    Eine grossartige Fantasywelt mit einer magischen Idee, die einfach zu verstehen ist, ist dabei entstanden. 
    Das Lesen wird zum Erlebnis, das Kopfkino läuft ununterbrochen. Man hängt an den Helden und lebt mit ihnen mit. Wer grosse Schlachten mag, kommt nicht zu kurz an Beschreibungen und Actionszenen. 

    Auch im dritten Teil lässt der Autor dem Leser genug Spielraum für die eigenen Fantasien und Mutmassungen. Das Ende allerdings ist vorhersehbar, der Weg dorthin aber nicht immer. 
     
    Einzig dem Ursprung des Übels, das zur grossen Suche nach dem Verbündeten führte, wurde meiner Meinung nach zu wenig Platz gegeben und blieb etwas diffus.

    Eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber des High Fantasy, die üppige Bücher mögen und gerne lesen.

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    »Die Königin der Flammen« löst unbändige Lesebegeisterung über viele, viele Stunden aus. Zwischen zwei Buchdeckeln versteckt sich ein Fantasyspektakel sondergleichen, Literatur, die so brillant ist, dass es einen nicht nur ein-, zwei- oder dreimal, sondern gleich mehrere Male hintereinander umhaut. Wenn man dieses Jahr ein Buch gelesen haben muss, dann unbedingt das vorliegende.«
    Susann Fleischer, literaturmarkt.info, 10.10.2016

    Der spannende Abschlussband der Rabenschatten-Trilogie

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