Anthony Ryan Die Königin der Flammen

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Inhaltsangabe zu „Die Königin der Flammen“ von Anthony Ryan

Die letzte, alles entscheidende SchlachtDer Abschluss der Rabenschatten-TrilogieNach Königin Lyrnas Rückkehr liegt ihr das Volk zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin al Sorna dagegen lastet der Siegesruhm schwer. Derweil formiert sich eine neue Bedrohung: Der grausame „Verbündete“ will die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt.Grandios gelesen von Detlef Bierstedt.(4 mp3-CDs, Laufzeit: 32h 37)

Tolle Charaktere! Hätte nur teilweise etwas kürzer sein können.

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

Sehr gut geschrieben, aber aus meiner Sicht hätte man bestimmte Stellen deutlich kürzer fassen können!

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

Leider der schwächste Teil der Reihe mit zu wenigen Höhepunkten, zu vielen Schlachten und einem schnell abgehandelten Ende.

— angi_stumpf
angi_stumpf

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  • Etwas enttäuschender Abschluss einer sonst großartigen Trilogie

    Die Königin der Flammen
    kornmuhme

    kornmuhme

    17. December 2016 um 09:15

    Inhalt: Der Krieg in den Vereinten Königslanden gegen die volarianischen Invasoren geht in die nächste Runde. Weite Landstriche sind verwüstet, unzählige Menschen tot oder verwundet, wund an Leib und Seele. Die große Stadt Alltor konnte befreit werden, und so machen sich die verbliebenen Krieger um Vaelin al Sorna auf den Weg in die Hauptstadt Varinsburg, die noch von den Feinden besetzt ist. Auch Königin Lyrna schart so viele Kampfwillige aus den Königslanden um sich, um ihr Reich ein für allemal von den verhassten Volarianern zu befreien - nur um einen noch größeren Coup zu landen: den Feind im eigenen Reich (Volar) zu vernichten und dem "Verbündeten" den Garaus zu machen ... Meinung: Da dieses Buch (und die gesamte Reihe) derart großartig komplex ist, gehe ich nach einzelnen Kriterien bei der Beurteilung vor. 1. Inhalt: Hier muss ich schon meinen ersten Kritikpunkt anbringen. Die Handlung zieht sich. Es wird viel gewandert, an bestimmten Orten Rast gemacht, man vereint sich mit anderen Kriegsscharen, man reist weiter. Kommt man an einem Ort an, sammelt man sich, schmiedet Pläne - und Überraschung, es wird wieder und weiter herumgereist! Zwar bekommt der Leser so einen hervorragenden Eindruck von der Geographie der von Anthony Ryan so detailliert erschaffenen Welt - doch leider erweist sich diese Grundhandlung nach einer gewissen Lesezeit als ermüdend. Hinzu kommt noch, dass die Beschreibungen der Landschaften und Orte in Volaria dann doch seltsam oberflächlich bleiben. Ich konnte mir leider von diesem riesigen Land kaum ein echtes Bild machen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die vielen Kampfhandlungen. Im Prinzip schätze ich solche Szenen, sind sie doch oftmals wie ein gutes Gewürz in einem Gericht. Doch man kann damit auch übertreiben, und das hat Anthony Ryan für meinen Geschmack definitiv getan. Häufig wird gekämpft, sei es in kleinen Scharmützeln oder in überdimensional großen Schlachten. Dabei blieben diese Szenen meistens doch irgendwie recht blutleer, denn eigentlich war klar, wie die Sache ausgehen würde, und echte Verluste gab es m.E. nicht (kein main character death). Die Handlung haben diese Kämpfe auch nicht wirklich vorangetrieben. Schade! 2. Charaktere: Auch mit den Charakteren bin ich nicht ganz glücklich. Ich finde, es gibt bei keinem eine echte Weiterentwicklung, alle folgen ihren von der Königin bestimmten Aufgaben und das war's. Einen echten Sympathieträger gibt es in meinen Augen auch nicht mehr, der einstmalige Protagonist Vaelin wird zu einer Figur von vielen und quält sich durch die Handlung. Reva ist nach wie vor eine Mary Sue, unbesiegbare Kämpferin, von ihrem Volk als "Gesegnete" verehrt und verklärt - damit kann ich wenig anfangen. Und Lyrna ... Lyrna ist ein sehr ambivalenter Charakter, einerseits von ihrem Volk geliebt und verehrt, andererseits ziemlich unterkühlt und voller Rachegedanken (was sie allerdings Gerechtigkeit nennt): Mehr gibt es aber über sie auch nicht zu sagen. Hier wurde m.E. viel Potenzial verschenkt, es gibt z.B. keinerlei Konflikte zwischen den Parteien oder einzelnen Figuren. 3. Unbeantwortete Fragen/Logiklöcher: Auch am Ende des Buches bzw. sogar der gesamten Reihe angekommen, bleibt der "Verbündete" für mich ein Rätsel. Was seine Motive sind, was eigentlich sein Plan ist, weiß ich einfach nicht. Anthony Ryan hat zwar ein Konzept des sog. Jenseits und der Seelen ausgearbeitet, aber doch irgendwie nicht so richtig. Mir blieb das alles zu vage und unklar. Und gerade DAS war doch das Ziel: zu klären, wer bzw. was der Verbündete ist und welche Ziele er verfolgt. Auch die Kaiserin von Volar, die bereits im 2. Teil eingeführt wurde, ist mir in ihren Handlungen unverständlich, was ihre Motive sind, wird bis zum Schluss nicht geklärt. Hinzu kommt, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie die Vereinten Königslande es schaffen können, ein derart großes Heer aufzustellen, welches das Riesenreich Volar - von dem es heißt, es sei um einiges mächtiger als das alpiranische Reich, gegen das die Vereinten Königslande im 1. Teil noch gnadenlos gescheitert sind! - in Null Komma Nichts besiegen kann. Die Vereinten Königslande sind erst einmal von den Volarianern überrannt worden, es gab zehntausende Tote - woher kommt das Riesenheer der Königin??? Auch die Aufstände in Volaria kommen für meinen Geschmack zu schnell und gehen zu glatt über die Bühne - das war für mich zu unrealistisch. 4. Sprache: Anthony Ryan ist ein Meister der Worte! Hier kann ich ohne zu zögern und auch gerne die volle Punktzahl geben! Wunderbare Wortwahl, der Autor schafft es immer, dass ich mich in seinen Worten, Sätzen und Beschreibungen verliere! Fazit: Ich lege jedem Fantasy-Leser diese Reihe ans Herz. Teil 1 und 2 sind für mich schlichtweg genial, nur bei diesem letzten Band muss ich Abstriche machen, gerade was die Handlung, die Charaktere und vor allem die Auflösung angeht. Da wird der Autor bisweilen mal zu langatmig, mal zu hektisch, zu unausgewogen, was Spannung und Höhepunkt angeht. 3 von 5 Sternen

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  • Schwächer als die Vorgänger ...

    Die Königin der Flammen
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    13. November 2016 um 14:10

    Die Geschichte: Wir sind zurück in der wunderbaren Welt, die Anthony Ryan für uns so lebendig erschaffen hat und wir dürfen uns auf ein Wiedersehen mit Vaelin, Lyrna, Frentis und anderen liebgewonnenen Charakteren aus den beiden Vorgängern freuen. Es ist diesmal ein beschwerlicher Weg für alle, den sie an den Ort des großen Showdowns zurücklegen müssen, um dann wieder ihre eigenen Wege zu gehen. So könnte man die Handlung wohl kurz zusammenfassen. Meine Meinung: Die ersten beiden Bände der Rabenschatten-Trilogie habe ich als Bücher gelesen und diesen Teil habe ich mir von einem wunderbaren Sprecher vorlesen lassen. Über 32 Stunden Spieldauer sind allerdings eine lange Zeit und manchmal hatte ich das Gefühl, selber zu lesen, wäre doch besser gewesen. Man kann sich dann doch noch ein bisschen besser auf die Handlung konzentrieren, was beim Hören zunehmend schwerer fiel, denn es wurde stellenweise recht eintönig. Natürlich befindet sich die ganze Welt im Krieg, aber die endlosen Schlachten wurden mir bald zu viel. Es wird so viel gemetzelt und gestorben, es trifft wieder einmal Menschen und auch liebgewonnene Tiere … es wird oft extrem blutig und eklig, fast ein bisschen übertrieben. Die Geschichte wird ja wieder in wechselnden Kapiteln aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. So ist einerseits Vaelin mit seiner Gruppe unterwegs über das große Eis, Frentis ist wieder mit dabei, auch Lyrna und Reva haben ihre eigenen Abenteuer zu bestehen. Wir lernen neue Figuren kennen, müssen uns aber vor allem von vielen alten Freunden verabschieden. Am Ende treffen sich alle Parteien zum großen Showdown, der endlich den Frieden im Reich bringen soll. Wie das Ganze zustande kam, lässt sich bei genauem Nachdenken als etwas unglaubwürdig bezeichnen, aber ist das wirklich ein Kriterium bei Fantasy? :) Für Fans der Reihe ist der abschließende Band natürlich ein Muss, für alle Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen: bitte unbedingt die Reihenfolge einhalten, sonst fehlt einfach zu viel Hintergrundwissen. Anthony Ryan hat einen wunderbar atmosphärischen Schreibstil und er haucht seinen zahlreichen Figuren sehr viel Leben ein. Die Schauplätze kann man sich immer prima vorstellen und bei so manchen Szenen fühlt man als Leser richtig mit: ob nun mitten in einem tödlichen Schneesturm oder am Ende beim freudigen Wiedersehen. Fazit: Der Abschluss der Trilogie war für mich leider der schwächste Band der Reihe. Es fehlten richtige Höhepunkte und das Ende wurde irgendwie recht schnell abgehandelt. Ein Booklet als Zugabe zur MP3-Ausgabe wäre hilfreich, um – wie im Buch – ein Personenregister und einige Karten unterzubringen.3,5 Sterne

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