Anthony Ryan Rabenschatten / Das Lied des Blutes

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Inhaltsangabe zu „Rabenschatten / Das Lied des Blutes“ von Anthony Ryan

Vaelin Al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens.

Er ist an Bord eines Schiffes, das ihn zu dem Ort bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. Einst war er von seinem Vater als Zögling in das Kloster des Sechsten Ordens gebracht worden, wo er zum Krieger ausgebildet wurde. Nun sind die Namen, die er sich im Kampf verdient hat, über alle Grenzen hin bekannt: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten und am gefürchtetsten: Hoffnungstöter.

Eine spannende und wunderschöne Geschichte inmitten einer sehr lebendig wirkenden Fantasywelt

— MikeSeaworth

Vielschichtige Fantasy, die zu betören weiß

— Kvothe_Sohn_des_Arliden

Komplex. Spannend. Mythisch. Fantatsich. Grandios - auch nach dem zweiten Mal lesen bin ich verliebt in das Buch!! Und Vaelin. :D

— Jenlovetoread

WOW einfach genial!

— RobRising

Blutig und spannend.

— Markustalash

Unglaublich gut erzählte Geschichte über den Werdegang von Vaelin al Sorna. Die Ausbildungsabschnitte haben mir am besten gefallen.

— AdamBlue

Endlich mal wieder eine fesselnde Trilogie, ich konnte die Bücher nicht aus der Hand legen!

— FeRo

Vielversprechender Trilogie Auftakt, der sich weder hinter DLVEUF noch "der Königsmörder Chronik verstecken muss.Hat jedoch einige Längen

— wunder_buch

Langer Werdegang eines Kriegers

— Brivulet

eher lahm...

— ProLamer

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  • Klassische High-Fantasy vom Feinsten!

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    reisendebuecher

    10. December 2017 um 14:14

    Es sind wohl eher 4,5 Sterne. "Das Lied des Blutes" ist wirklich ein klassischer High Fantasy Roman, wo man genau die Portion Fantasy bekommt, wie man sie erwartet. Die Rabenschatten-Trilogie reiht sich m. E. mit Brandon Sanderson oder Patrick Rothfuss gut und gerne ein. Wirklich innovativ ist es zwar nicht, aber trotzdem sehr faszinierend und gut lesbar. Da ich genau auf solche Art von Fantasy Lust hatte, wurde ich dementsprechend nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und nicht zu ausufernd, was gern bei Fantasy-Romanen passiert. Die häufig gelesene Kritik, dass unser Protagonist Vaelin einfach zu perfekt ist, kann ich nachvollziehen und würde dem zustimmen. Hinzu kommt, dass mir am Ende alles doch etwas zu langwierig wurde und mich andere Dinge mehr interessiert hätten. Die Ordenszeit fand ich daher am besten gelungen. Ich werde aber definitiv weiterlesen.

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  • Ein Top Auftakt in die Trilogie der Lust auf mehr macht

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    MikeSeaworth

    08. December 2017 um 12:36

    Inhalt: Auf einem Schiff das ihn zum ort bringen soll an dem es für ihn auf Leben und Tod geht, erzählt der wahrscheinlich berühmteste Gefangene des Reiches, Vaelin al Sorna,  die Geschichte seines Lebens. Begonnen damit wie er eines Morgens von seinem Vater beim sechsten Orden abgegeben und dort ausgebildet wird, über seine Ausbildung zum Krieger, wie er in die Intrigen des Hofes eingespannt wird und schließlich wie er sich die Namen gemacht hat unter denen er jetzt im ganzen Reich bekannt ist: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten oder auch Hoffnungstöter. Rezension: Thema/Welt: Das Lied des Blutes spielt in einer namentlich nicht weiter benannten fiktiven Welt  die stark an das spätmittelalterliche Europa erinnert. Lediglich die Medizin wirkt weiter fortgeschritten wie die im mittelalterlichen Europa. Der Kontinent auf dem ein Großteil der Handlung spielt erinnert mit seinen 4 Teilgebieten stark an Großbritannien, während das Alpiranische Kaiserreich sehr stark an Frankreich erinnert.  Die von Anthony Ryan erschaffene Welt kommt sehr lebendig rüber, lediglich über den Glauben hätte ich ein paar mehr Ausführungen gewünscht. Wertung Thema/Welt: 09 von 10 Punkten Schreibstil/Lesbarkeit: Während die Kapitel über Vaelins Leben aus der dritten Person geschrieben sind, sind die Kapitel in denen der Geschichtsschreiber Vernier erzählt aus der ersten Person erzählt. Dieser Wechsel der Perspektiven tut dem Buch sehr gut und sorgt für eine nette Abwechslung. Der Schreibstil Anthony Ryans ist durchweg angenehm zu lesen. Auch bei Schlachten wirkt die Sprache stets gut gewählt und nicht vulgär ohne das Kriegsgeschehen zu verherrlichen. Wertung Schreibstil/Lesbarkeit: 09 von 10 Punkten Spannungsbogen: Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend. Das Buch besitzt mehrere Höhepunkte, wobei natürlich die Geschichte auf den Kampf um Vaelins Leben und Tod zusammenläuft. Außerdem ist es interessant zu verfolgen wie Vaelin dem Geschichtsschreiber stets nicht die kompletten Geschichten und damit auch nicht immer die kompletten Wahrheiten erzählt. Wertung Spannungsbogen: 09 von 10 Punkten Charaktere: Das Buch ist natürlich sehr auf Vaelin al Sorna fixiert, wobei auch die anderen Brüder des sechsten Ordens oder alle anderen Charaktere sehr detailliert und schön herausgearbeitet sind. Bei Vaelin al Sorna handelt es sich auf gar keinen Fall um einen klassischen Helden, der einzige Grund warum man ihn wahrscheinlich sympathisch findet und mit ihm mitfiebert ist wahrscheinlich der Grund dass man die Geschichte aus seiner Perspektive mitbekommt. Teilweise sind Vaelins Taten nämlich alles andere als Edel, wobei er auch nicht die Position des skrupellosen Bösewichtes einnimmt. Persönlich erinnerte mich der Charakter Vaelin al Sorna durch diese leichte Antiheldenwirkung teilweise sehr an Geralt von Riva aus den Romanen von Andrzej Sapkowski bzw. den Spielen der Witcher-Reihe. Außerdem tut es dem Charakter Vaelin al Sorna gut, dass er in nahezu allen Sachen bis auf den Schwertkampf und die Anführerqualitäten nie der Beste des Trupps ist. Wertung Charaktere: 10 von 10 Punkten Logik: Die Welt sowie deren Inhalt als auch die Charaktere wirken alle logisch und kommen ohne Lücken in der Logik aus. Man merkt auch am Handeln der Figuren das hier sehr viel wert auf Logik gelegt wird, so handelt Vaelin stets nach seinen Vorsätzen allerdings nur solange bis er merkt dass er sich mit seinen guten Vorsätzen selbst in den so gut wie sicheren Tod begeben würde. Wertung Logik: 10 von 10 Punkten Fazit: Mit einer neuen und intelligenteren Art der Fantasy wird auf dem Cover, welches übrigens meiner Meinung nach sehr gelungen ist, geworben. Handelt es sich bei “Das Lied des Blutes” wirklich um eine neue Art der Fantasyliteratur? - Wahrscheinlich eher nicht, denn genauso wie die Handlung des Buches wirkt die Art wie es geschrieben ist nicht wirklich neu und revolutionär. Das soll aber dieses in meinen Augen fast schon “Meisterwerk” nicht runterziehen. Denn  auch wenn der Grundbaustein der Geschichte, Junge wird ausgebildet und dadurch zu einem der größten Krieger, keine Neuerfindung des Genres ist, so schafft es Anthony Ryan doch die Geschichte um Vaelin al Sorna mit viel Leben und Spannung, aber auch mit viel Tiefgang und einigen nicht wirklich vorhersehbaren Wendungen zu füllen. Auch wie Verniers Berichte sowie die Geschichte um Vaelin sich gegen Ende des Buches zusammenfügen wirkt außerordentlich elegant und gelungen. So bleibt mir nur für das “Das Lied des Blutes” dem ersten Teil der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auszusprechen.   Wertung insgesamt: 47 von 50 Punkten (5 Sterne)

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  • Fantasy wie sie im Buche steht

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    19. November 2017 um 18:26

    "Das Lied des Blutes" erfüllt die Kriterien, die ich bei Fantasybüchern erwarte und diese Kriterien sind anspruchsvoll:- gut durchdachte Charaktere- eine nicht vorhersehbare Handlung- Vielschichtigkeitund als wahrscheinlich Wichtigstes eine richtig gute Story und das hat das Buch.DIe Charaktere:Vaelin ist der geborene Krieger. Seine Taten sind immer gut durchdacht, abgewogen, ist er manchmal grausam so ist er es nicht ohne Grund. Dieses Verständnis was Ryan beim Leser für dieses Charakter erzeugt ist bemerkenswert.Generell gelingt es dem Autor die Charaktere so zu zeichnen, dass man sie und ihre Eigenarten zu kennen glaubt, und das schließt auch die Tiere mit ein.Die Handlung:Komplex, verwoben, vielschichtig. Und vor allem wirklich gut durchdacht, keine Logiklücken (und da bin ich genau) sind zu bemerken, obwohl bei solch eine Vielschichtigkeit sich schnell welche einschleichen. Bei der Handlung ist auch anzumerken, dass sie zwar dem klassischen Aufbau folgt, jedoch jede einzelne Seite Spannung birgt.Die Liebesgeschichte:Das einzige kleine Manko, dass ich empfinde. Die Liebesgeschichte kam für mich zu schnell und zu abrupt. Die Sprache:Das Buch liest sich schnell, aber nicht weil die Sprache so einfach wäre, sondern weil es wirklich extrem gut geschrieben ist. Die Handlungsbeschreibungen sind sehr detailverliebt, die Schlachten (es waren gerade nicht zu viele Schlachten - sehr gut!) grausam aber nicht zu anwidernd. Generell ist die angewandte Sprache nie vulgär, wie es bei vielen Fantasy-Büchern ist. Fazit:Das Buch ist wirklich unglaublich gut (Band 2&3 ist bestellt). Ich empfehle es jeden der Fantasy mag und eigentlich auch denen, die keine Fantasy mögen. Es ist echt unfassbar gut. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Buch. Und vergesst das mit der Liebesgeschichte, die ist auch süß und entwickelt sich eben schnell.Was lest ihr noch meine Rezension, los besorgt euch das Buch und lest!!!!!Viel Spaß

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  • Die Geschichte des Hoffnungstöters

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    AdamBlue

    24. July 2017 um 17:56

    Klappentext: "Vaelin al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens. Er ist an Bord eines Schiffs, das ihn zu dem Ord bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. Einst war er von seinem Vater als Zögling in das Kloster des Sechsten Orden gebracht worden, wo er zum Krieger ausgebildet wurde. Nun sind die Namen, die er sich im Kampf verdient hat, über alle Grenzen hin bekannt: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten und am gefürchtetsten: Hoffnungstöter." Cover: Clett Cotta ist ein wirklich schönes Cover gelungen. Es zeigt einen Mann (Vaelin?), der mit beiden Händen den Knauf eines Schwertes umfasst. Es sieht mMn deutlich besser aus, als das Cover der US Version. Mir gefällt die Taschenbuchvariante sogar etwas mehr, als das Hardcover. Inhalt: (Ich halte den Inhalt sehr allgemein, da einige Rezension wichtige Aspekte gespoilert haben. Bei der Fülle des Buches kann sowas sehr ärgerlich sein.) Vaelin al Sorna erzählt Lord Vernier an Bord eines Piratenschiffs seine Lebensgeschichte. Abwechselnd wird hier aus der Perspektive von Lord Vernier und Vaelin al Sorna gewechselt, wobei Vernier die Gegenwart und Vaelin seine Vergangenheit erzählt. Die ersten 300-400 Seiten handeln von Vaelins Ausbildung. Als Kind wurde Vaelin von seinem Vater (ein gefürchteter Kriegsherr und die Klinge des Königs) zum sechsten Orden gerbacht. Dabei hat jeder Orden eine andere Aufgabe: Verteidigung des Glaubens (sechster Orden), Heilung (fünfter Orden) oder Geschichte und Administration (dritter Orden). Vaelins Ausbilder gehen nicht gerade zimperlich mit dem Rohrstock um und viele von Vaelins Brüdern überleben die Ausbildung nicht. Die Brüder des sechsten Ordens müssen mehrere Prüfungen bestehen z.B in der Wildnis überleben, Wissenstest oder Bogenprüfungen. Es ist schwer, sich der Sogwirkung der "Schul/Akademie" Romane wie Harry Potter, der Name des Windes oder das Lied des Blutes zu entziehen. Vaelin al Sorna lernt im Orden viele Kameraden kennen, die leider nicht alle ihre Ausbildung überstehen. Vaelin geht dabei früh im Schwertkampf als Musterschüler hervor und wird schnell zum Anführer ernannt. Er ist in vielen Dingen zwar seinen Brüdern überlegen, kann jedoch nicht so gut mit Bogen und Pferd umgehen, wie andere. Anthony Ryan hat darauf geachtet, dass jeder Charakter eine eigene Besonderheit hat und dass alle individuell sind. Caenis könnte man z.B als den typischen Besserwisser-Streber beschreiben, der sich sehr für Geschichte interessiert, Barkus hat seine Stärken in der Schwertschmiede, Dentos ist der beste Bogenschütze etc. Die Geschichte kann etwas langatmig sein, doch mir haben die detaillierten Beschreibungen hier gut gefallen (obwohl ich eigentlich lieber kurze Romane lese). Zu Beginn hasst Vaelin seinen Vater dafür, dass er ihn dem Orden übergeben hat. Doch nach einer Zeit gewöhnt sich Vaelin an den Orden und beschließt zu bleiben, obwohl sich ihm eine Möglichkeit ergibt, aus dem Orden auszutreten. Bei der Ankunft im Orden muss Vaelin seine Vergangenheit hinter sich lassen, da der Orden nun seine Familie ist. Es darf also wenig über die eigene echte Familie gesprochen werden. Dennoch spielt Vaelins Mutter, über die er nur wenig weiß und er im Verlauf der Geschichte mehr über sie erfährt, eine große Rolle. Hier hält Anthony Ryan einige Überraschungen für den Leser parat. Auch das namensgebene Lied des Blutes spielt natürlich eine wichtige Rolle, obwohl man davon erst in der Mitte des Buches etwas erfährt. Die Jagd auf Ungläubige bringt Vaelin in knifflige Situationen, dessen Folgen ihn noch viel später bewusst werden. Ich muss sagen, dass die ersten Abschnitte mir am besten gefallen haben und mir ein Buch nur über die Ausbildung im Orden vielleicht sogar nochmal besser gefallen hätte. Es gibt zwar Längen, jedoch fand ich diese nicht langweilig. Die anderen Kapitel sind zwar auch sehr gut, jedoch hätte ich mir eine andere Entwicklung gewünscht. Dennoch bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir die Folgebände auch noch holen werde. Die Rezensionen dazu sind schlechter ausgefallen, als bei das Lied des Blutes. Das liegt wohl einerseits daran, dass die anderen Teile sich wahrscheinlich eher nur mit Vaelins Gegenwart beschäftigen (und kaum mit seiner Ausbildung, da sie ja schon abgeschlossen ist und es weniger um seine Freundschaft zu seinen Brüdern geht) und es mehrere Figuren gibt, die man verfolgt. Das Lied des Blutes richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf Vaelin und das hat mir sehr gut gefallen. Ich werde wahrscheinlich "Der Herr des Turmes" lesen, auch wenn mir diese "Ausbildungs-Abschnitte" eigentlich am besten gefallen haben.

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  • Langatmiger Werdegang eines Kriegers

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Brivulet

    02. June 2017 um 16:52

    Als eingefleischter High Fantasy Fan war das Buch »Das Lied des Blutes« ein Muss für mich. Geht es doch um harte Schwertkämpfer, unbekannte Länder und große Gefahren. »Des Raben Schatten streicht über mein Herz hinweg und lässt meiner Tränen Strom gefrieren« – toller Auftakt, dachte ich und machte es mir bequem. »Er ist noch keine dreißig Jahre alt, und doch hat er schon viele Namen: »Schwert des Königs«, »Dunkelklinge«, »Rabenschatten« und »Hoffnungstöter« – Vaelin Al Sorna.«Man wird sofort in die Geschichte hineingesogen, denn besagter »Hoffnungstöter« wird als Gefangener per Schiff zum letzten Kampf auf Leben und Tod gebracht. Ein Schreiber begleitet ihn, der seine Geschichte im Sinne des Anklägers dokumentieren soll. Gerade kommt die Story ein wenig in Fahrt, da wird sie abrupt durch eine schier ewig dauernde Rückblende unterbrochen. Vaelin wird von seinem Vater gegen seinen Willen zum sechsten Orden gebracht. Dort wird er zum Krieger ausgebildet. Zwar passieren auch hier einige interessante Dinge, unter anderem wird das »Lied des Blutes« erklärt, doch insgesamt zieht sich die Handlung doch sehr. Besonders gestört haben mich einfach die vielen Rückblenden, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben.Einzig der Schreiber macht eine Wandlung durch, in dem er hinter die Fassade von Vaelin blicken darf. Doch bei dem Hoffnungstöter selbst kam es mir vor, als wäre er bereits als fertig ausgebildeter Kämpfer auf die Welt gekommen. Wirklich schade. Erst zum Schluss kommt noch einmal Spannung auf, ein Handlungsstrang wird komplettiert, den ich so nicht vorhergesehen habe und die vielleicht doch noch Lust auf den zweiten Teil macht. Fazit: Der Schreibstil ist sehr gut, besonders mochte ich die bildhaften Bezeichnung (»Blutrose«, »die Hoffnung des Reiches«). Leider störten die Rückblenden und minderten die Spannung

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  • Intelligente Fantasy

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    buecher-bea

    05. March 2017 um 21:19

    Vaelin al Sorna, genannt "junger Falke", genannt "Dunkelklinge", genannt "Rabenschatten" .... und in dem Land, in dem er sich gerade befindet als "Hoffnungstöter" bekannt. Lord Verniers, ein Schreiberling, steigt mit ihm auf das Schiff, dass ihn zu seinem letzten Kampf bringen soll. Al Sorna erzählt ihm auf dieser Reise von seiner Kindheit und seiner frühen Ausbildung im 6. Orden, dem Schulungzentrum für Glaubensritter. Er erzählt von Begegnungen mit Bettlern und Hohen Herren, mit Ketzern und Glaubenstreuen. Er beschreibt seine so ferne Heimat und den dortigen Glauben an die Ahnen und eine böse dunkle Gabe. Die Gabe, ein Phänomen, welches ihm im Laufe der Jahre sehr bekannt geworden ist ... Das Buch ist durch und durch für Überraschungen gut. Es fesselt einen auf besondere Weise, dass man nicht mehr davon lassen kann. Und aufgrund der vielen Informationen und Charaktere lohnt sich auch ein zweiter oder dritter Durchlauf, denn auch dann entdeckt man vieles neu. Fantasy der ersten Güte.

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  • Rabenschatten: Das Lied des Blutes

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Lillylovebooks

    24. December 2016 um 17:26

    Rabenschattentrilogie Band 1: Das Lied des BlutesEr besaß viele Namen. Das Schwert des Königs hieß er für den wahnsinnigen Herrscher; der junge Falke für die Männer, die ihm in die Wirrnisse des Krieges folgten; Dunkelklinge für seine cumbraelischen Feinde und Beral Shak Ur für die geheimnisvollen Stämme des großen Nordwaldes - der Rabenschatten.Für Vaelin Al Sorna bricht eine Welt zusammen, als sein Vater ihn nach dem Tod seiner Mutter als elfjährigen Jungen zum sechsten Orden bringt, denn er weiß, ist er einmal beigetreten, gibt es kein zurück mehr für ihn. Im sechsten Orden werden nur Jungen aufgenommen, denn sie werden zu Kriegern ausgebildet. Vaelin findet gute Freunde, die ihn aus so mancher ausweglosen und misslichen Lage wieder herausholen, die er manchmal regelrecht anzuziehen scheint. Manche Menschen werden mit einer Gabe geboren, sie sind gefürchtet und viele werden deswegen verfolgt und getötet. Vaelin selbst staunt nicht schlecht, als er herausfindet, dass auch er eine Gabe mit dem Namen das Lied des Blutes besitzt, die sehr selten ist. Ihr hat er ebenfalls schon mehr als einmal zu verdanken, noch am Leben zu sein, denn sie warnt ihn vor aufziehenden Gefahren. Doch warum versuchen Menschen immer wieder ihn zu ermorden? Ist es  wegen seines Vaters, dem viele Menschen den Tod an den Hals wünschen und nichts als grenzenlosen Hass entgegenbringen? Doch was hat es mit dem vor vielen Jahrhunderten ausgelöschten siebten Orden auf sich? Ist er etwa doch nicht so restlos ausgelöscht, wie jeder behauptet? Und falls dem so ist, warum wollen sie seinen Tod? Er wird zu einem der berühmtesten und gefürchtesten Krieger des Reiches und viele Geschichten und Legenden ranken sich um sein Leben und seine Taten, doch das Lied des Blutes ist seine wahre Geschichte.Fazit: Wem die Königsmörder-Chronik von Patrick Rothfuss gefallen hat, wird diese Reihe von Anthony Ryan bestimmt auch sehr gefallen, jedenfalls geht es mir so. Das Buch ist voller Spannung, Action und Freundschaft, dass einen in seinen Bann zieht und ist außerdem ein ziemlicher Wälzer (777 Seiten). Bahn frei für ein äußerst lesereiches Wochenende!

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  • Wir hungern, und wir fressen, und der Tod ist unser Fleisch.

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Lesemaus85

    31. July 2016 um 22:06

    "Vaelin Al Sorna", sagte Vaelin. Der Lonaker musterte ihn misstrauisch. "Was?" "Das ist mein Name. Habt ihr auch einen?" Der Lonaker betrachtete ihn noch einen Moment lang schweigend; die Feindseligkeit war aus seinem Blick gewichen. Schließlich schüttelte er den Kopf. "Das ist nicht Euer Name."**************************************************************************Vaelin Al Sorna, Hoffnungstöter, Dunkelklinge, Schwert des Königs.Der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer erzählt die atemberaubende Geschichte seine Lebens. Er ist auf einem Schiff, dass ihn zu einem Ort bringt, an dem er sterben soll...****************************************************************************Eine fantastiche, abenteuerliche, blutige Reise.Man startet auf einem Schiff, in einer Situation, in der alles schon geschehen ist.Noch weiß der Leser nichts über Vaelin. Er ist kalt, er ist starr, er ist gefühllos.Doch dann beginnt er zu erzählen.Von einer Kinheit, in der er vom Vater zu einem Orden gebracht wird um ein Krieger zu werden. In der er kämpft, blutet, tötet... aber auch Freunde fürs Leben findet, lernt seinen eigenen Kopf zu benutzen.Er erzählt von Kriegen, Intrigen, Morden und ehrlichen Kämpfen, aber auch von Liebe, Loyalität, Mut und Ehre.Er ist eine schillernde Persönlichkeit. Ein Krieger, ein Verfechter des Glaubens, ein treuer Bruder, ein Mörder, ein Liebender.Man reist mit ihm durch die Wüste, durch die Wälder, über das Meer und wird es keine Minute müde.Auch die Nebendarsteller sind fantastisch gezeichnet, vielschichtig und bereichern die Geschichte.So viele Rätsel, so viele Fragen... Der Autor springt zwischen den Ereignissen, bricht in der Erzähung immer wieder ab, um anernorts zu einer anderen Zeit wieder einzusetzen und später das Rätsel zu lösen.Ich liebe Vaelin. Er ist der geborene, unperfekte Held.Ich kann es kaum erwarten, wieder von ihm zu lesen. Von ihm und all den anderen.Alle samt meine Freunde (und Feinde).

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  • Spannender Auftakt

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    RainbowDash28

    06. July 2016 um 10:43

    Das Lied des Blutes wird von Vaelin Al Sorna erzählt, während dieser auf dem Weg zu seinem letzten Kampf ist. Lord Veniers schreibt Al Sornas Geschichte auf. Während man am Anfang noch denkt Al Sorna wäre ein einfacher Charakter, der nur auf das Töten aus ist, merkt man schon bald, dass dem nicht so ist. Geprägt von derharten Erziehung des sechsten Ordens und der Wut auf seinen Vater, wird Al Sorna trotzdem noch von dem Mitgefühl und der Intelligenz seiner Mutter beeinflusst. Es ist unklar, ob er jemals seinen Frieden finden wird oder ob er sein ganzes Leben zum kämpfen verdammt ist.Das Ende des ersten Bandes macht Lust auf die Fortsetzung und ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte von Vaelin Al Sorna weiter geht.

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  • Das Lied des Blutes

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Masau

    03. June 2016 um 14:58

    Ich kann mich nur den vielen anderen Lesern anschließen die "Das Lied des Blutes" in den Himmel loben ...
    Eine großartige, spannende Geschichte - mit sympathischem Hauptcharakter - die mich bis zum Schluss nicht losgelasssen hat. Ich werde mir schnellstmöglich den zweiten Band besorgen, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

  • Leserunde zu "Das Licht hinter den Wolken" von Oliver Plaschka

    Das Licht hinter den Wolken

    Klett-Cotta_Verlag

    Sommer, Sonne, Lesezeit – Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde. Diesmal mit einem spannenden High-Fantasy Titel von Oliver Plaschka »Das Licht hinter den Wolken«. Der Autor Oliver Plaschka wird an der Leserunde teilnehmen – eure Chance alle Fragen, die euch beim Lesen kommen, zu stellen.HIER GEHT ES ZUR LESEPROBEInfos zum Buch:Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.Kurzinfo zum AutorOliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.Oliver Plaschka auf Facebook!

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    • 417
  • Ein Leben

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    The_Stef

    07. May 2016 um 16:48

    Dieses unglaubliche Buch wurde mir mit den Worten "Keine Ahnung wies ist, die Rezesionen sind ganz gut..." geschenkt und ich muss sachen                     OH JA DA HABEN SIE RECHT !!!!Es wird die Lebensgeschichte des Kriegers, Anführers, Ordensbruders, Schwertmeisters, doch auch des Liebenden, des loyalen Kameraden Vaelin al Sorna erzählt, wie er von Kindesbein an in seine spätere Rolle als Schwert des Königs hinein erzogen wird. Es ist ein Buch von fesselndem, atemberaubenden Verlauf, voller Geheimnisse und voller Action, voller Lebensfragen, jeder Fantasy-Fetischist sollte hiermit DRINGEND aufgefordert sein es zu lesen *_* Klare Empfehlung! :-)

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  • Top Fantasyschmöker!

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Leseratte57518

    29. March 2016 um 23:29

    Sehr schön geschriebener Fantasyroman, der Lust auf mehr macht. Fängt sehr spannend an in dem die Ausbildung von Garmin und seinen Freunden beschrieben wird. In der Mitte lässt die Spannung etwas nach um dann wieder deutlich an Spannung zuzunehmen. Es sind noch genug Fragen offen um Lust auf den zweiten Teil zu machen.

  • Fantasy vom Feinsten

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Mondspektrum

    23. March 2016 um 07:10

    Hier stimmt einfach alles. Der Titel des Buches ist ständig präsent und man wird als Leser durch einen sich stetig anhebenden Spannungsbogen herangeführt. Und erst das Cover! Einfach göttlich, unterstreicht es doch die Aussage des Romans: Hier wird mit dem Schwert gekämpft. Das Buch beinhaltet einfach alles, was ich von einem gelungenen Fantasyroman erwarte. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des kaiserlichen Schreibers Vernier, während er den gefangenen Hoffnungstöter, Al Sorna, zu seinem letzten Kampf begleitet. Schnell wird klar, dass er für den einstigen Helden der Königslande nichts übrig hat. Während der langen Überfahrt schreibt er die Geschichte Al Sornas auf, den die Menschen gleichermaßen fürchten und immer noch bewundern. Und diese Geschichte zeigt den Menschen Al Sorna hinter dem Mythos. Fasziniert bin ich dieser Geschichte gefolgt. Der Übergang aus der Sichtweise Verniers auf den Spuren Al Sornas ist gelungen ausgeführt. Es werden die Hintergründe beleuchtet, wie der Hoffnungstöter zu dem wurde, der er ist oder zu dem er gemacht wurde. Es ist ein langer Weg des Leidens, der Täuschung und verklärten Sicht auf die Macht des Glaubens, der Götter und der Herrschenden. Gespickt mit Intrigen und Meuchelmorden, Verrat. Und bei alldem was Al Sorna antreibt hat man Verständnis für seine Handlungen und seinen Kampf in dem Bemühen sich selbst treu zu bleiben und doch immer mehr zur Waffe anderer zu werden. Die Charakteren in diesem Buch sind messerscharf gezeichnet wie ein Scherenschnitt. Ich habe jeden Peitschenschlag Al Sornas während seiner Ausbildung fast selbst gespürt. Ein großes Lob an den Autor Anthony Ryan, der dieser Geschichte so viel Intensität einhaucht und sie über die Maßen lesenswert macht. Ich freue mich schon auf Band 2.

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  • Der Wahnsinn!

    Rabenschatten / Das Lied des Blutes

    Valarauco

    19. February 2016 um 22:20

    Cover Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich wusste einfach: Dieses Buch brauche ich als Hardcover! Es hat mich einfach nur umgehauen. Ich mag das Schwert und die gut geschützten Arme vor dem roten Gewand. Es passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und ich mag die Farben sehr gerne. Meine Meinung Vaelin Al Sorna wird mit zehn Jahren von seinem Vater zum sechsten Orden gebracht. Dort lernt er zu kämpfen, und zu überleben. Zusammen mit zehn anderen Jungen teilt sich Vaelin ein Zimmer beim Orden. Diese zehn Jungen sind seine Gruppe. Gemeinsam werden sie ausgebildet und müssen viele Prüfungen im Laufe des Buches ablegen. Die Ausbildung und auch die Prüfungen, welche sie durchstehen müssen, werden gut beschrieben und haben einen sehr guten Einblick in die Welt, in der diese Geschichte spielt, gegeben. Vaelin ist ein talentierter Kämpfer. Schnell wird klar, dass er in vielen Disziplinen besser ist, als seine Mitschüler. Vor allem der Schwertkampf liegt ihm, wie sonst keinem. Ich bin der Meinung, dass Vaelins Talent und die Tatsache, dass er ein Überflieger zu sein scheint, noch gerade so an der Grenze zum übertriebenen oder gar nervigen sind. Mich hat es nicht so sehr gestört, dass er so stark aus der Masse heraussticht, da bereits im Klapptext und auch in der Einleitung deutlich wird, dass Vaelin ein herausragender Krieger ist. Auch hat der Autor darauf geachtet, dass er eben nicht in allen Disziplinen so überdurchschnittlich gut ist. Vielleicht hätte man noch etwas verdeutlichen können, mit wie viel Anstrengung er sich sein Können erworben hat. Vaelin erzählt seine Geschichte dem kaiserlichen Geschichtenschreiber der ihn auf seiner letzten Reise zu den Piraten begleitet und von sich selbst behauptet ein gebildeter Mann zu sein und bereits alles über Vaelins Volk zu wissen. Wie sich jedoch schnell herausstellt, weis er überhaupt nichts. Ich mochte die Aufteilung der Geschichte. Sie ist in fünf Teilen geschrieben. Dazwischen gibt es immer ein Kapitel, welches von Vaelin in der “Gegenwart” erzählt, wie er zusammen mit Lord Verniers (dem Gelehrten) auf dem Schiff zu seinem Ende reist. In diesen Zwischenkapiteln wird das zuvor gelesene zusammengefasst und es werden Schlüsse gezogen, die dem Leser anderes verborgen bleiben würden. Was mir an Vaelin Al Sorna (abgesehen von seinem schönen Namen) besonders gut gefällt, ist seine Eleganz und beinahe schon Gelassenheit. Natürlich könnte man jetzt auch sagen, es ist einfach nur Arroganz. Da kann ich auch nicht einmal widersprechen, denn das ist er durchaus, allerdings nicht unberechtigt. Er tritt immer sehr überlegt auf und eben einfach elegant, wie ich finde. Auch fand ich es sehr faszinierend, dass er über die meisten seiner Taten sehr genau nachdenkt und sich mit möglichen Folgen auseinandersetzt. Er rennt nur selten kopflos irgendwo hin. Neben Vaelin ist Nortah Al Sendahl eine meiner absoluten Lieblingsfiguren. Bereits zu Beginn des Buches ist er unglaublich arrogant und kann seinen Vater und seine Herkunft nicht vergessen oder gar verleugnen. Hier sei noch eingefügt, dass man mit Beitritt zum Orden seine Herkunft verliert und sozusagen keine Familie und vor allem keinen Vater mehr hat. Dieser Ausspruch ist im Laufe des Buches immer wieder ziemlich wichtig. Auf seinen ersten Seiten konnte ich Nortah nicht leiden und habe recht schnell beschlossen, ihn nicht leiden zu können. Umso weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr ist er mir allerdings ans Herz gewachsen. In meinen Augen macht er die beachtlichste Veränderung im Buch durch. “Das Lied des Blutes” hat mich gefesselt und in Atem gehalten. Ich konnte das Buch teilweise gar nicht mehr aus den Händen legen. Vaelins Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich freu mich schon sehr darauf, bald Band 2 in den Händen zu halten. Dieser ist nämlich vor nicht allzu langer Zeit erschienen. Das war auch ausschlaggebend dafür, das ich mir endlich den ersten Teil gekauft habe. Rabenschatten ist eine Trilogie und ich habe wirklich keine Ahnung was noch auf Vaelin und seine Gefährten zu kommt, denn es kam alles anders, als ich geglaubt habe. Das Buch tut sich noch in einem weiteren Punkt extrem hervor. Es ist das erste Fantasybuch seit sehr langer Zeit, das mich so sehr gefesselt hat und mir gezeigt hat, warum ich früher nur solche Bücher gelesen habe. In meinen Augen ist es auf jeden Fall eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe und ich bin sehr froh, es mir tatsächlich auch in der Hardcoverausgabe gekauft zu haben. Mit gutem Gewissen kann ich euch dieses Buch empfehlen. Es ist ein genialer Fantasyroman, der den Leser mit in eine fremde Welt reißt und mit ihm zusammen auf den Spuren eines abenteuerlichen Lebens wandelt. Vaelin Al Sorna hat mich in seinen Bann geschlagen und ich will unbedingt wissen, was mit ihm geschieht. Wertung (5/5) www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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