Rabenschatten - Das Lied des Blutes

von Anthony Ryan 
4,6 Sterne bei270 Bewertungen
Rabenschatten - Das Lied des Blutes
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Positiv (250):
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Ein funkelnder Stern am viel zu oft zappendusteren Fantasyhimmel.

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Ein Buch mit Ich-Perspektive, muss man mögen

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Inhaltsangabe zu "Rabenschatten - Das Lied des Blutes"

Vaelin Al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens.

Er ist an Bord eines Schiffes, das ihn zu dem Ort bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. Einst war er von seinem Vater als Zögling in das Kloster des Sechsten Ordens gebracht worden, wo er zum Krieger ausgebildet wurde. Nun sind die Namen, die er sich im Kampf verdient hat, über alle Grenzen hin bekannt: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten und am gefürchtetsten: Hoffnungstöter.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608949711
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:775 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:25.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    zwergundelfvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein funkelnder Stern am viel zu oft zappendusteren Fantasyhimmel.
    Straßenatlas trifft Geschichtenozean

    Man kann Anthony Ryan vorwerfen – und viele haben das auch getan –, dass Qualität und Plausibilität seiner Rabenschatten-Reihe Band für Band abnehmen. Stimmt, trotzdem steht sogar der letzte und schwächste Teil der Trilogie als funkelnder Stern am viel zu oft zappendusteren Fantasyhimmel. Und Band eins, "Das Lied des Blutes", ist für sich stehend wohl das Beste, was dem Genre seit Rothfuss‘ "Der Name des Windes" passieren konnte. Der Rabenschatten-Kosmos mag hier und da den skizzenhaften Charme eines Straßenatlas versprühen, aber Ryan ist kein Weltenschöpfer, er ist Geschichtenerzähler. Und zwar einer der begnadetsten, die das Genre derzeit zu bieten hat. Wenn Vaelin al Sorna seinen Weg vom militärischen Ordensnovizen zum ungewollten Kriegshelden, Königsliebling und zugleich verhassten Volksfeind beschreitet, um im Verlauf der Handlung immer stiller, melancholischer und machtloser zu werden und dabei sogar aus dem Fokus der Geschichte zu treten, dann taucht man als Leser in einen tiefen, oft traurigen aber immer wunderschönen Ozean ab und nicht so schnell wieder auf.

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    itsbooklovers avatar
    itsbooklovervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es lässt sich super lesen und ist auch sehr spannend.
    Anthony Ryan - Das Lied des Blutes

    Vaelin al Sorna basaß viele Namen. Kaum dreißig Jahre alt, war er im Lauf der Geschichte bereits reich mit Titeln beschenkt worden: Hoffnungstöter.Schwert des Königs, junger Falke, Dunkelklinge, Berul Shak Ur oder der Rabenschatten.

    Als Vaelin beginnt, sein Leben zu erzählen, berichtet er zunächst von seiner Kindheit. Der frühe Tod seiner Mutter und dann gab ihn sein Vater bei den Kriegermönchen des sechsten Ordens ab. Die Mönche übernahmen seine Ausbildung, sie war hart, bisweilen auch brutal.
    Die Mitnovizen in seiner Ausbildungsgruppe sind jetzt seine Familie, einige werden später seine Freunde.

    Meine Meinung:

    Das Cover und der Buchtitel passen perfekt zur dahinter stehenden Geschichte. Ich werde mir das nächste Buch der Triologie auf jedenfall kaufen.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Auch wenn man erstmal einen Schrecken bekommt, da das Buch 774 Seiten hat. Und man sich denkt omg sind das viele Seiten, aber ist man einmal dran bleibt man auch dran und liest es zuende. Da es echt sehr spannend ist.

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    Beusts avatar
    Beustvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: gelungener Fantasyschmöker mit interessanter Hauptfigur
    Eine Klasse für sich

    Vaelin Al Sorna begegnet dem Leser als der berühmteste Gefangene seiner Zeit: In weit ausholenden Rückblicken erzählt der Historiker Vernier das Leben dieses ungewöhnlichen Mannes, der als „Rabenschatten“ Namensgeber für die ganze Trilogie ist, die mit dem „Lied des Blutes“ eröffnet. Chronologisch nähert sich die Lebensgeschichte der Gegenwart Verniers, beginnt aber bei dem Jüngling, der von seinem hochstehenden Vater beim Sechsten Orden abgegeben wird, um dort zum Ordenskrieger ausgebildet zu werden.

    Es ist diese Handlung des Heranwachsenden und seiner Mitstreiter, die in derselben Klasse das Noviziat durchleben, die dem Roman sein taufrisches Fluidum verleiht: Al Sorna ist jung, sein Potenzial entfaltet sich erst, das Schicksal legt seine Vorausdeutungen auf sein Leben, aber noch wachsen und lernen wir Leser mit ihm und seinen Gefährten. Bald ist auch klar, dass diese Gefährten aus seiner Schulklasse selbst „eine Klasse für sich“ sind und in das große Schicksal des Kontinentes eingewoben wurden.

    Spannend wird es, als die Gegner Al Sornas das Schicksal in die eigene Hand nehmen wollen und dem meisterlichen Schwerteleven ans Blut wollen. Das Ganze wird zu einem abenteuerlichen Entwicklungsroman, einer tollen Ableitung des Harry-Potter-Faszinosums einer bedrohten Schule/Ordensbrug und schließlich zu einem epischen Schlachtengemälde.

    Al Sorna bewegt sich in den höchsten Sphären des Königreichs, sollte gar einmal die Prinzessin heiraten, und so ist es folgerichtig, dass die Protagonisten der Handlung ganz vorne mit dabei sind.

    Ein großartiger Auftakt einer Trilogie, die anschließend leider abflacht und ihren Tiefpunkt im dritten Band finden wird. Das tut aber diesem Band keinen Abbruch, der auch „eine Klasse für sich“ ist: intelligente, lesenswerte Fantasy.

     

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    Anne_Schmidts avatar
    Anne_Schmidtvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Anders als erwartet. Spannend bis zur letzten Zeile. Ich bin überwältigt.
    Unerwartet. Aber unerwartet gut!

    Ich muss ehrlich gestehen, ich habe von diesem Buch anderes erwartet. Ich dachte, es wird ein fast 800 seitiges Schlachten-Epos, gut zwar - aber nicht sonderlich ausgereift.
    Damit lag ich definitv falsch! Es ist eher eine Lebensgeschichte. Klar, Schlachten sind auch dabei - aber die spielen eher eine Nebenrolle. Höfische Intrigen, verschiedene Glaubensrichtungen die einander bekriegen, Verschwörungen. Es ist alles dabei.
    Man fiebert mit, fragt sich "Was kommt als nächstes?" und das wichtigste: Ich konnte das Ende nicht vorhersehen. Die Schreibweise finde ich sehr gut! Keine "altmodische" Ausdrucksweise, wie man es so häufig bei Fantasy-Romanen dieser Art findet.
    Man wächst mit Vaelin auf, lernt seine Ordensbrüder kennen und taucht in sein Leben ein.
    Mich konnte Anthony Ryan mit dieser Geschichte wirklich überzeugen. Ich hoffe, dass noch mehr meinem Beispiel folgen und sich an diesen dicken Schinken ranwagen. Also los, ihr Herr der Ringe Fans, traut Euch!

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 8 Monaten
    Viele Namen, die einen Mann beschreiben.

    Das Lied des Blutes von Anthony Ryan verfolgt das Leben von Vaelin Al Sorna. Er ist der größte und gefährlichste Krieger des Reiches und besitzt unter seinen Feinden viele Namen. Er ist auf den Weg zu einem Kampf um Leben und Tod, als er seine Vergangenheit offenbart und erzählt, wie er zu diesem gefürchteten Kämpfer werden konnte.

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite befindet man sich in der Gegenwart und liest die Mitschrift des Gelehrten Verniers, der die Überfahrt zu dem großen Kampf mit Vaelin verbringt und seinen Eindruck wiedergibt. Auf der anderen Seite liest man von Vaelins Vergangenheit, die aus seiner Perspektive erzählt wird. Wir erfahren nicht nur von seinen ruhmreichen Zeiten, wo er sich im Krieg beweist, sondern lernt auch das Kind kennen und begleitet ihn bei seiner Ausbildung zum Kämpfer. Damit erschafft man einen sehr realen Charakter, der mir schnell ans Herz gewachsen ist.

    Wenn man von High Fantasy liest, erwartet man sich irgendeine Art von Magie. Es finden sich Ansätze von magischen Begabungen, aber sie nimmt eine nebensächliche Rolle ein. Die Magie wird beschrieben und man weiß, dass sie existiert aber man erhält noch keinen umfangreichen Einblick in die Magie. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es im zweiten oder dritten Teil eine zentrale Rolle einnimmt.

    Die Welt, die Charaktere und der Schreibstil haben mich vollkommen gefangen genommen. Obwohl es nicht immer actionreich zur Sache geht, schafft es der Autor eine Spannung aufzubauen, der ich nicht entkommen konnte.

    Fazit:
    Viel Magie wird nicht geboten, aber Elemente, die wichtiger sind: Faszinierende Welt, facettenreiche Charaktere und ein Schreibstil, der dich einnehmen wird. Daher gebe ich gerne 4,5 Sterne.

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    reisendebuechers avatar
    reisendebuechervor 10 Monaten
    4,5 Sterne - Super High-Fantasy

    Es sind wohl eher 4,5 Sterne. "Das Lied des Blutes" ist wirklich ein klassischer High Fantasy Roman, wo man genau die Portion Fantasy bekommt, wie man sie erwartet. Die Rabenschatten-Trilogie reiht sich m. E. mit Brandon Sanderson oder Patrick Rothfuss gut und gerne ein. Wirklich innovativ ist es zwar nicht, aber trotzdem sehr faszinierend und gut lesbar. Da ich genau auf solche Art von Fantasy Lust hatte, wurde ich dementsprechend nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und nicht zu ausufernd, was gern bei Fantasy-Romanen passiert. Die häufig gelesene Kritik, dass unser Protagonist Vaelin einfach zu perfekt ist, kann ich nachvollziehen und würde dem zustimmen. Hinzu kommt, dass mir am Ende alles doch etwas zu langwierig wurde und mich andere Dinge mehr interessiert hätten. Die Ordenszeit fand ich daher am besten gelungen. Ich werde aber definitiv weiterlesen.

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    reisendebuechers avatar
    reisendebuechervor 10 Monaten
    Klassische High-Fantasy vom Feinsten!

    Es sind wohl eher 4,5 Sterne. "Das Lied des Blutes" ist wirklich ein klassischer High Fantasy Roman, wo man genau die Portion Fantasy bekommt, wie man sie erwartet. Die Rabenschatten-Trilogie reiht sich m. E. mit Brandon Sanderson oder Patrick Rothfuss gut und gerne ein. Wirklich innovativ ist es zwar nicht, aber trotzdem sehr faszinierend und gut lesbar. Da ich genau auf solche Art von Fantasy Lust hatte, wurde ich dementsprechend nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und nicht zu ausufernd, was gern bei Fantasy-Romanen passiert. Die häufig gelesene Kritik, dass unser Protagonist Vaelin einfach zu perfekt ist, kann ich nachvollziehen und würde dem zustimmen. Hinzu kommt, dass mir am Ende alles doch etwas zu langwierig wurde und mich andere Dinge mehr interessiert hätten. Die Ordenszeit fand ich daher am besten gelungen. Ich werde aber definitiv weiterlesen.

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    M
    MikeSeaworthvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende und wunderschöne Geschichte inmitten einer sehr lebendig wirkenden Fantasywelt
    Ein Top Auftakt in die Trilogie der Lust auf mehr macht

    Inhalt:

    Auf einem Schiff das ihn zum ort bringen soll an dem es für ihn auf Leben und Tod geht, erzählt der wahrscheinlich berühmteste Gefangene des Reiches, Vaelin al Sorna,  die Geschichte seines Lebens. Begonnen damit wie er eines Morgens von seinem Vater beim sechsten Orden abgegeben und dort ausgebildet wird, über seine Ausbildung zum Krieger, wie er in die Intrigen des Hofes eingespannt wird und schließlich wie er sich die Namen gemacht hat unter denen er jetzt im ganzen Reich bekannt ist: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten oder auch Hoffnungstöter.


    Rezension:

    Thema/Welt: Das Lied des Blutes spielt in einer namentlich nicht weiter benannten fiktiven Welt  die stark an das spätmittelalterliche Europa erinnert. Lediglich die Medizin wirkt weiter fortgeschritten wie die im mittelalterlichen Europa. Der Kontinent auf dem ein Großteil der Handlung spielt erinnert mit seinen 4 Teilgebieten stark an Großbritannien, während das Alpiranische Kaiserreich sehr stark an Frankreich erinnert.  Die von Anthony Ryan erschaffene Welt kommt sehr lebendig rüber, lediglich über den Glauben hätte ich ein paar mehr Ausführungen gewünscht.

    Wertung Thema/Welt: 09 von 10 Punkten


    Schreibstil/Lesbarkeit: Während die Kapitel über Vaelins Leben aus der dritten Person geschrieben sind, sind die Kapitel in denen der Geschichtsschreiber Vernier erzählt aus der ersten Person erzählt. Dieser Wechsel der Perspektiven tut dem Buch sehr gut und sorgt für eine nette Abwechslung. Der Schreibstil Anthony Ryans ist durchweg angenehm zu lesen. Auch bei Schlachten wirkt die Sprache stets gut gewählt und nicht vulgär ohne das Kriegsgeschehen zu verherrlichen.

    Wertung Schreibstil/Lesbarkeit: 09 von 10 Punkten


    Spannungsbogen: Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend. Das Buch besitzt mehrere Höhepunkte, wobei natürlich die Geschichte auf den Kampf um Vaelins Leben und Tod zusammenläuft. Außerdem ist es interessant zu verfolgen wie Vaelin dem Geschichtsschreiber stets nicht die kompletten Geschichten und damit auch nicht immer die kompletten Wahrheiten erzählt.

    Wertung Spannungsbogen: 09 von 10 Punkten


    Charaktere: Das Buch ist natürlich sehr auf Vaelin al Sorna fixiert, wobei auch die anderen Brüder des sechsten Ordens oder alle anderen Charaktere sehr detailliert und schön herausgearbeitet sind. Bei Vaelin al Sorna handelt es sich auf gar keinen Fall um einen klassischen Helden, der einzige Grund warum man ihn wahrscheinlich sympathisch findet und mit ihm mitfiebert ist wahrscheinlich der Grund dass man die Geschichte aus seiner Perspektive mitbekommt. Teilweise sind Vaelins Taten nämlich alles andere als Edel, wobei er auch nicht die Position des skrupellosen Bösewichtes einnimmt. Persönlich erinnerte mich der Charakter Vaelin al Sorna durch diese leichte Antiheldenwirkung teilweise sehr an Geralt von Riva aus den Romanen von Andrzej Sapkowski bzw. den Spielen der Witcher-Reihe. Außerdem tut es dem Charakter Vaelin al Sorna gut, dass er in nahezu allen Sachen bis auf den Schwertkampf und die Anführerqualitäten nie der Beste des Trupps ist.

    Wertung Charaktere: 10 von 10 Punkten


    Logik: Die Welt sowie deren Inhalt als auch die Charaktere wirken alle logisch und kommen ohne Lücken in der Logik aus. Man merkt auch am Handeln der Figuren das hier sehr viel wert auf Logik gelegt wird, so handelt Vaelin stets nach seinen Vorsätzen allerdings nur solange bis er merkt dass er sich mit seinen guten Vorsätzen selbst in den so gut wie sicheren Tod begeben würde.

    Wertung Logik: 10 von 10 Punkten



    Fazit:

    Mit einer neuen und intelligenteren Art der Fantasy wird auf dem Cover, welches übrigens meiner Meinung nach sehr gelungen ist, geworben. Handelt es sich bei “Das Lied des Blutes” wirklich um eine neue Art der Fantasyliteratur? - Wahrscheinlich eher nicht, denn genauso wie die Handlung des Buches wirkt die Art wie es geschrieben ist nicht wirklich neu und revolutionär. Das soll aber dieses in meinen Augen fast schon “Meisterwerk” nicht runterziehen. Denn  auch wenn der Grundbaustein der Geschichte, Junge wird ausgebildet und dadurch zu einem der größten Krieger, keine Neuerfindung des Genres ist, so schafft es Anthony Ryan doch die Geschichte um Vaelin al Sorna mit viel Leben und Spannung, aber auch mit viel Tiefgang und einigen nicht wirklich vorhersehbaren Wendungen zu füllen. Auch wie Verniers Berichte sowie die Geschichte um Vaelin sich gegen Ende des Buches zusammenfügen wirkt außerordentlich elegant und gelungen.

    So bleibt mir nur für das “Das Lied des Blutes” dem ersten Teil der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auszusprechen.  


    Wertung insgesamt: 47 von 50 Punkten (5 Sterne)



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    K
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vielschichtige Fantasy, die zu betören weiß
    Fantasy wie sie im Buche steht


    "Das Lied des Blutes" erfüllt die Kriterien, die ich bei Fantasybüchern erwarte und diese Kriterien sind anspruchsvoll:
    - gut durchdachte Charaktere
    - eine nicht vorhersehbare Handlung
    - Vielschichtigkeit


    und als wahrscheinlich Wichtigstes eine richtig gute Story und das hat das Buch.


    DIe Charaktere:
    Vaelin ist der geborene Krieger. Seine Taten sind immer gut durchdacht, abgewogen, ist er manchmal grausam so ist er es nicht ohne Grund. Dieses Verständnis was Ryan beim Leser für dieses Charakter erzeugt ist bemerkenswert.
    Generell gelingt es dem Autor die Charaktere so zu zeichnen, dass man sie und ihre Eigenarten zu kennen glaubt, und das schließt auch die Tiere mit ein.


    Die Handlung:
    Komplex, verwoben, vielschichtig. Und vor allem wirklich gut durchdacht, keine Logiklücken (und da bin ich genau) sind zu bemerken, obwohl bei solch eine Vielschichtigkeit sich schnell welche einschleichen. 
    Bei der Handlung ist auch anzumerken, dass sie zwar dem klassischen Aufbau folgt, jedoch jede einzelne Seite Spannung birgt.


    Die Liebesgeschichte:
    Das einzige kleine Manko, dass ich empfinde. Die Liebesgeschichte kam für mich zu schnell und zu abrupt. 


    Die Sprache:
    Das Buch liest sich schnell, aber nicht weil die Sprache so einfach wäre, sondern weil es wirklich extrem gut geschrieben ist. Die Handlungsbeschreibungen sind sehr detailverliebt, die Schlachten (es waren gerade nicht zu viele Schlachten - sehr gut!) grausam aber nicht zu anwidernd. Generell ist die angewandte Sprache nie vulgär, wie es bei vielen Fantasy-Büchern ist. 


    Fazit:
    Das Buch ist wirklich unglaublich gut (Band 2&3 ist bestellt). Ich empfehle es jeden der Fantasy mag und eigentlich auch denen, die keine Fantasy mögen. Es ist echt unfassbar gut. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Buch. Und vergesst das mit der Liebesgeschichte, die ist auch süß und entwickelt sich eben schnell.


    Was lest ihr noch meine Rezension, los besorgt euch das Buch und lest!!!!!


    Viel Spaß

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    AdamBlues avatar
    AdamBluevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unglaublich gut erzählte Geschichte über den Werdegang von Vaelin al Sorna. Die Ausbildungsabschnitte haben mir am besten gefallen.
    Die Geschichte des Hoffnungstöters

    Klappentext:

    "Vaelin al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens. Er ist an Bord eines Schiffs, das ihn zu dem Ord bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. Einst war er von seinem Vater als Zögling in das Kloster des Sechsten Orden gebracht worden, wo er zum Krieger ausgebildet wurde. Nun sind die Namen, die er sich im Kampf verdient hat, über alle Grenzen hin bekannt: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten und am gefürchtetsten: Hoffnungstöter."

    Cover:

    Clett Cotta ist ein wirklich schönes Cover gelungen. Es zeigt einen Mann (Vaelin?), der mit beiden Händen den Knauf eines Schwertes umfasst. Es sieht mMn deutlich besser aus, als das Cover der US Version. Mir gefällt die Taschenbuchvariante sogar etwas mehr, als das Hardcover.


    Inhalt: (Ich halte den Inhalt sehr allgemein, da einige Rezension wichtige Aspekte gespoilert haben. Bei der Fülle des Buches kann sowas sehr ärgerlich sein.)

    Vaelin al Sorna erzählt Lord Vernier an Bord eines Piratenschiffs seine Lebensgeschichte. Abwechselnd wird hier aus der Perspektive von Lord Vernier und Vaelin al Sorna gewechselt, wobei Vernier die Gegenwart und Vaelin seine Vergangenheit erzählt.

    Die ersten 300-400 Seiten handeln von Vaelins Ausbildung. Als Kind wurde Vaelin von seinem Vater (ein gefürchteter Kriegsherr und die Klinge des Königs) zum sechsten Orden gerbacht. Dabei hat jeder Orden eine andere Aufgabe: Verteidigung des Glaubens (sechster Orden), Heilung (fünfter Orden) oder Geschichte und Administration (dritter Orden). Vaelins Ausbilder gehen nicht gerade zimperlich mit dem Rohrstock um und viele von Vaelins Brüdern überleben die Ausbildung nicht. Die Brüder des sechsten Ordens müssen mehrere Prüfungen bestehen z.B in der Wildnis überleben, Wissenstest oder Bogenprüfungen. Es ist schwer, sich der Sogwirkung der "Schul/Akademie" Romane wie Harry Potter, der Name des Windes oder das Lied des Blutes zu entziehen. Vaelin al Sorna lernt im Orden viele Kameraden kennen, die leider nicht alle ihre Ausbildung überstehen.

    Vaelin geht dabei früh im Schwertkampf als Musterschüler hervor und wird schnell zum Anführer ernannt. Er ist in vielen Dingen zwar seinen Brüdern überlegen, kann jedoch nicht so gut mit Bogen und Pferd umgehen, wie andere. Anthony Ryan hat darauf geachtet, dass jeder Charakter eine eigene Besonderheit hat und dass alle individuell sind. Caenis könnte man z.B als den typischen Besserwisser-Streber beschreiben, der sich sehr für Geschichte interessiert, Barkus hat seine Stärken in der Schwertschmiede, Dentos ist der beste Bogenschütze etc.

    Die Geschichte kann etwas langatmig sein, doch mir haben die detaillierten Beschreibungen hier gut gefallen (obwohl ich eigentlich lieber kurze Romane lese).

    Zu Beginn hasst Vaelin seinen Vater dafür, dass er ihn dem Orden übergeben hat. Doch nach einer Zeit gewöhnt sich Vaelin an den Orden und beschließt zu bleiben, obwohl sich ihm eine Möglichkeit ergibt, aus dem Orden auszutreten. Bei der Ankunft im Orden muss Vaelin seine Vergangenheit hinter sich lassen, da der Orden nun seine Familie ist. Es darf also wenig über die eigene echte Familie gesprochen werden. Dennoch spielt Vaelins Mutter, über die er nur wenig weiß und er im Verlauf der Geschichte mehr über sie erfährt, eine große Rolle. Hier hält Anthony Ryan einige Überraschungen für den Leser parat. Auch das namensgebene Lied des Blutes spielt natürlich eine wichtige Rolle, obwohl man davon erst in der Mitte des Buches etwas erfährt.

    Die Jagd auf Ungläubige bringt Vaelin in knifflige Situationen, dessen Folgen ihn noch viel später bewusst werden.


    Ich muss sagen, dass die ersten Abschnitte mir am besten gefallen haben und mir ein Buch nur über die Ausbildung im Orden vielleicht sogar nochmal besser gefallen hätte. Es gibt zwar Längen, jedoch fand ich diese nicht langweilig. Die anderen Kapitel sind zwar auch sehr gut, jedoch hätte ich mir eine andere Entwicklung gewünscht.

    Dennoch bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir die Folgebände auch noch holen werde. Die Rezensionen dazu sind schlechter ausgefallen, als bei das Lied des Blutes. Das liegt wohl einerseits daran, dass die anderen Teile sich wahrscheinlich eher nur mit Vaelins Gegenwart beschäftigen (und kaum mit seiner Ausbildung, da sie ja schon abgeschlossen ist und es weniger um seine Freundschaft zu seinen Brüdern geht) und es mehrere Figuren gibt, die man verfolgt. Das Lied des Blutes richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf Vaelin und das hat mir sehr gut gefallen.

    Ich werde wahrscheinlich "Der Herr des Turmes" lesen, auch wenn mir diese "Ausbildungs-Abschnitte" eigentlich am besten gefallen haben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Wir freuen uns, mit euch eine Leserunde zu starten! Diesmal mit dem lang erwarteten zweiten Teil der »Rabenschatten«- Saga: »Der Herr des Turmes« von Anthony Ryan.
    Es erwartet euch High Fantasy vom Besten und ein wahrer Pageturner.

    Am Donnerstag, den 01.10.2015, werden die Gewinner bekanntgegeben.

    Neugierig geworden? Dann könnt ihr hier ins Buch reinlesen. Wir wünschen viel Spaß!

    Nach dem großen Erfolg von Band 1, »Das Lied des Blutes«, jetzt Band 2, »Der Herr des Turmes«

    »Das Lied des Blutes« hat viele Leser in eine faszinierende Fantasywelt voller Geheimnisse, Gefahren und religiöser Konflikte geführt. Im zweiten Band der Rabenschatten-Trilogie muss Vaelin al Sorna erkennen, dass es vor dem Schicksal kein Entrinnen gibt.

    Vaelin al Sorna kehrt aus den Schlachten zurück und die schwere Bürde der Erinnerung lastet auf ihm. Nie wieder will er töten. Zu viele haben in König Janus’ Krieg ihr Leben gelassen. Nicht nur, dass er für viele, die überlebt haben, das Ziel ihrer Rachegelüste ist. Zum Turmherrn der Nordlande ernannt, möchte er fern aller Intrigen Ruhe finden. Doch der neue König ist schwach und die Feinde des Reiches schmieden ein Bündnis, das mehr und mehr an Macht gewinnt. Wird Vaelin al Sorna, der das Töten hasst und in seiner Loyalität hin und her gerissen ist, doch wieder zum Schwert greifen? 

    »Fast wie bei Shakespeare … Eine neue, intelligentere Art von Fantasy.« Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung

    Informationen über den Autor:


    Anthony Ryan, 1970 in Schottland geboren, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von »Das Lied des Blutes« lebt er als freier Autor.
    Zur Leserunde
    TinaLiests avatar

    Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr!

    Wenn es in den Supermarktregalen nach Zimt, Mandel und Sternanis duftet, wenn es in der Stadt abends nicht mehr so dunkel ist, weil funkelnde Lichter die Straßen beleuchten, da weiß man, es dauert nicht mehr lange bis Weihnachten! Aber das Schönste am Weihnachten ist die Zeit, die wir mit den Menschen verbringen, die wir lieben!

    LovelyBooks möchte auch dazu beitragen, dass Weihnachten noch ein bisschen schöner wird! Wir verlosen während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder!

    Und so kannst du mitmachen:
    Sag uns bis zum 14.12.2014, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss.

    Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

    Wir verlosen hier gemeinsam mit Klett-Cotta 5 Exemplare von "Das Lied des Blutes" von Anthony Ryan! Für alle Fans von epischer High Fantasy und packender Action ist dieses Buch genau das richtige Geschenk!

    Mehr zum Buch:
    Vaelin Al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens. Er ist auf einem Schiff unterwegs, das ihn zu dem Ort bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. »Er besaß viele Namen. Noch nicht einmal dreißig Jahre alt war er im Lauf der Geschichte bereits reich mit Titeln beschenkt worden: ›Schwert des Königs‹ hieß er für den wahnsinnigen Herrscher, der ihn als Geißel zu uns sandte; ›Junger Falke‹ für die Männer, die ihm in die Wirrnisse des Krieges folgten; ›Dunkelklinge‹ für seine cumbraelischen Feinde und ›Rabenschatten‹ für die geheimnisvollen Stämme des großen Nordwaldes.«

    Hier geht es zur besonders langen Leseprobe!


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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Der Klett-Cotta-Verlag ist für mich inzwischen Garant für unschlagbar hochwertige Fantasyliteratur... Für alle Liebhaber epischer Fantasy mit dichter Handlung. Und für Fans von Patrick Rothfuss.«
    Susanne Kasper, Literaturschock.de, 3.1.2016

    »Ein echter Pageturner.«
    Hermann Urbanek, Geek, Januar/Februar 2015

    »Die großartige Erzählung von Anthony Ryan ist ein vielschichtiges Meisterwerk.«
    Daniel Bauerfeld, Abenteuer & Phantastik, Mai 2015

    »Anthony Ryans "Das Lied des Blutes" zeigt: Es wächst eine neue, intelligentere Art von Fantasy heran.«
    Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 23.10.2014

    »Anthony Ryan ist eine Neuentdeckung der Extraklasse ... Ein sehr gelungenes Buch der epischen High Fantasy. Es verbindet alles, was das Leserherz begehrt, bleibt dabei aber bestechend leicht.«
    AGM - Magazin für Games, Film & Lifestyle, 06/2014

    »So ist dies auch ein Thriller, in dem es um Machterhalt und Intrigen und Verrat geht. Daneben bestechen die überzeugend aufgebaute Welt und die lebensecht beschriebenen Figuren, so dass den Leser ein wahres Feuerwerk an spannender Handlung erwartet.«
    Carsten Kuhr, Jugendbuch-Couch, 2.2.2015

    »Fantasy- und Historienroman ergeben zusammen eine ebenso komplexe wie unterhaltsame Mischung. ... der fulminante Auftakt einer neuen, erfrischend erwachsenen Fantasy-Saga.«
    Jens Hardt, MultiMania, November/Dezember 2014

    »"Das Lied des Blutes - Rabenschatten 1" hat epische Qualitäten und lässt einen weiteren Band mit großer Vorfreude erwarten.«
    Pia Konle, schreib-lust.de, November 2014

    »Dank seinen lebendigen Charakteren, der vielseitigen Handlung in einer interessanten Welt und einem fesselnden Schreibstil ist dieses Buch ein Spitzentitel und definitiv einer der besten Fantasyromane des Jahres.«
    Maria Jahn, literatopia.de, 19.11.2014

    »Das ist bestes Kopfkino, verwöhnt mit glaubhaften Protagonisten und einer durchdachten Kulisse weit entfernt von Zwergen & Co. - so sollte moderne Fantasy sein!«
    Carsten Kuhr, Phantastik-couch, Oktober 2014

    »"Das Lied des Blutes" ist ein farbenprächtiger, stimmungsvoller Fantasyroman.«
    Phantasia 492e, Oktober 2014

    »Das Debüt des 43-jährigen Schotten Anthony Ryan hingegen könnte das Zeug zum Kult-Schmöker haben: eine intelligente, solid erzählte und packende Geschichte, gut skizzierte Figuren, kein Überhang an Zauberei, dafür viel "martial arts" und, obwohl nicht von dieser Welt, viel Bezug zum mittelalterlichen Europa.«
    Heinz Storrer, Schweizer Familie, September 2014

    »"Das Lied des Blutes" ist ein atemberaubender Roman.«
    Daniel Mühlbauer, miroque.de, 1.10.2014

    »Fast wie bei Shakespeare … Eine neue, intelligentere Art von Fantasy«
    Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung

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